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von Trauer anempfahl.
provtdentiellen Geschicke unserer Nation lange zurückzuhalten.
PariS-ZournU erwähnt eines Gerüchtes, wonach Preußen die Rückgabe von Mühlhausen angeboten habe gegen 200 Mill. Francs.
A Paris, 16 März. Der „Jndependant" IN Rouen ist durch den preußischen Präfecten unterdrückt worden, weil er bei Ankunst des Kaisers die Anlegung
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen, a. Evangelische Gemeinde.
Getaufte.
Die zwei Redacleure wurden zu 1000 Fr. Strafe 'ver- 9. Januar" W&X>' ®in Un£i,eIid,cr ®D”n ”on [>icr- ^rl Emil, geboren den
x + Paris, 16. März. Im Ministerraibe ist beute die Montmartre-Frage dieselbe werde in jedem Falle ihre Garantieverpflichtung gegen die Inhaber der zur Verhandlung gekommen. Die Mehrheit ist dafür gewesen, noch weiter zu warten, Eisenbahnobligationen erfüllen.
va Alles hoffen lasse, daß die Widerspenstigen die Kanonen doch noch freiwillig A Petersburg, 16. Marz. Ein Leitartikel des „Regierungsanzelgers» saat auiliefern würden. Heute Morgen regnete und schneite e'. Diese« schlechte Wetter gelegentlich des Conlerenzbeschlusse«: „Ungeachtet der maßlosen leidenschaftlichen wird da- Co,nitS wohl zum Entschluß drangen, da es so gar schwer Wachter zur Ausfälle der europäischen Presse betrachten die Mächte die Note Gortschakoff's Bewachung der Kanonen findet. nicht als eine Herausforderung Europa's oder als einen Geheimbericht gegen ihre
+ Paris, 16. März. Eine Proelamation des Kriegsministers an die Mo- Ruhe, sondern als einen maßvollen legalen Vorschlag welcher das Conferenz. bstgarden von Paris und die Departements sagt: Da« Glück hat euch bei euren resullat unbeeinträchtigt lägt, von irgend welchen Rechten keine Opfer forderte Bestrebungen im Stiche gelassen, aber ihr habt die Ehre unsere« Vaierlande« ge. gestörte Rechte wieder -erstellt, da« Symbol de« internationalen Mißtrauens ent-' rettet, und ein Tag wird kommen, ich hoffe, daß er nicht zu fern ist, wo es euch lernt und die aufrichtigen Beziehungen zwischen den Mächten verstärkt Sie ist vergönnt sein wird, durch Energie und Hingebung ihm seine ganze Größe wieder eine That der Gerechtigkeit und des Frieden«.
zu geben. Sciv versichert, daß nichts und Niemand im Stande sein wird, die —_____ ____—————— ,, ...... N
die renitenten Nationalgarden zu ergreifen. Eine Anzahl Garibaldianer ist hier
meldet aus Paris von gestern:
Grasen Bismarck gegen die rumänische Regierung die Erwartung ausgesprochen,
Denselben. Georg Göbel aus Laubach, alt 18 I., gestorben den 12. März.
_. m t , .,, - m Den 15. März. Eduard Sietschert, Husar im ersten Schlesischen Husaren-
„Die Regierung hat beschlossen, die auf dem Place des Vosges aufgestellten 30 Regiment Nr. 4 aus Stolz, Reg.-Bezirk Breslau, alt 21 I. 4 M. 2 T-, gestorben den Kanonen wiederzunehmen. Die Nationalgarbenwache hat hierzu ihre Unterstütz :ng März.
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zugesagt.
angekommen."
A London, 17. März. Die „Times
b. Katholische Gemeinde.
Nichts angemeldet.
- Denselben. Ein todtgeborener Sohn des Ortsbürgertz in Nieder-Ofleiden und ' “ *a 4? cm-' er.- m » cm cl • Schreiners dahier, Michael Pfeil, geboren den 15. März.
△ ^ondon, 17. Marz. Die „Daily News melden aus Washington: Den 16. März. Otto Steup, Mechanikus, des verstorbenen Bürgers und
„Die Uuionsregierung hat Spanien den Antrag gestellt, ihm die Inseln Euba Posamentiers Gustav Steup, ehelicher Sohn, alt 19 I. 6 M- 14 T-, gestorben den und Portorico für 100 Mill. Dollars abzukaufen. 14. März.
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tn Betreff eines Asyls abgelehnt. — Es werden hier Vorbereitungen zum fest- gestorben den 13. März.
lichen Empfang des Königs getroffen.
+ Bucharest, 15. März. Der deutsche Generalkonsul hat im Auftrage des
erklärt wird, Mr Nationalgarde wolle einen Chef wählen und dieser Chef solle Beerdigte.
Menotti Garibaldi sein. Trotz der Drohung, alle Diejenigen für Verräther zu . ^>^5" März. Heinrich August Ludwig Rusag, des Bürgers in Bürbach erklären, welche die Adresse nicht unterzeichneten, sind bis jetzt nur noch wenige "icher^Sohn" alt^I 5i 8 aelt"7ben"de"n*8 ^Mär?""^ Ludwig Rusag, ehe- Unterschnften aufzuweisen, — Die französischen Unterhändler werden morgen nach Den 11, März, Karolim Elise Stier, geborene Lauer, des Bürgers in Mel- Brüssel abreifen, so daß die Verhandlungen wahrscheinlich nächsten Montag er- bach und Rentners dahier, Christoph Stier, Ehefrau, alt 25 I. 9 M. 10 T-, gestorben öffnet werden. — „Le Franyais" schreibt: die Regierung sei entschlossen, eine den 9. März.
Anleihe von 2% Milliarden in 3proccnt. Rente zu emittiren. — Man versichert, unb Nleickenmär^^ rrÄ^rbener Sohn des Bürgers in Ober-Rosbach
d°ß allen Gesuchen um Naturalisation, welche seit 6 Monaten eingereubt worden l^Mir^ rs 011 Oberhesstschen Bahn dahrer, Peter Grar, gestorben den sind, keine Folge gegeben werden soll. — Die Bilanz der Bank von Frankreich „ Den 12. März. Johann Martin Müller, des Ortsbürgers zu Alt-Buseck und ist heute nicht erschienen. Taglöhners dahier, Martin Müller, ehelicher Sohn, alt 11 M- 11 T., gestorben den
+ London, 15. März. Der „Times" wird aus Paris gemeldet: „Das 1 ' ' f t
Ministerium ist entschlossen, Valenten zum Poliz.rpräfecten von Paris zu ernennen. Bürger? u2 Schnei , Ä5 T
Man schließt hieraus, daß die Regierung gesonnen ist, Represstomaßregeln gegen gestorben den 10. März.
Den 14. März. Ludwig Jünger aus Reiskirchen, alt 38 I., gestorben den 12. Marz-
urtbeilt. — Ein Befehl des Generals Viaoy untersagt alle Bälle und Maskeraden Denselben. Dem Bürger in Klein-Steinheim und Glaser dahier, Ludwig während der Mitfasten. — Schlußrente 51.90. ©efcmitt, ein Sohn, Georg Ludwig, geboren den 12. Februar.
+ Paris, 16. Marz. Man glaubt, daß vom nächsten Montag ab wieder Wilhelme'Lgareth?/geb?ren°denÄ ÄT" einc ^ter'
Pewattelegramme angenommen werden. - Die Führer der Renitenten aus dem Denselben. Dem Ortsbürger in Alt^Buseck und Vorsteher des Instituts der Montmartre suchen eine Lerring rung der Offiziere und Unteroffiziere der National- vereinigten Dienstmänner dahier, Philipp Müller IV., ein Sohn, Adolf Justus Christian garde herbeizuführen, um die Zeichnung einer Adresse durchzubringen, in welcher geboren den 9. Februar.
Allgemeiner Anzeiger.
V e r ft e i g e r u n g c n.
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In Auftrag:
S e ni m l e r, Ortsgerichtsmann.
Bemerkt wird, daß der Viehstall 45 Fuß lang unb -26 Fuß tief ist; derselbe befindet sich noch im entsprechenden Zustande und läßt sich ganz leicht wohnlich einrichten.
Reiskirchen, am 16. März 1871.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. I ü n g e r.
123 b., 124, 125, 126,5, 127, 128, 129, 130,131 1791 OÄlftr.
Acker daselbst, von dem folgenden durch einen Graben getrennt,
1) Flur
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3) „
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26,3, 352*, lag, 3627 ,oo
Nr. 96, 96a
,, 120, 121
„ 360, 361
Gebäude - Berkaus.
970) Mittwoch den 22. d. Mts., von Vormittags 10 Uhr an, soll^wegen Erbauunlf neuer Psarröconoinier Scbnude ein großer Viehstall, Holzschuppen lnid Schweinstall ?c. zum Abbruch auf der lvemelndestube dahier meistbietend versteigert
Bekanntmachung.
:2Z) Nächsten Montag, den 20. März 1871, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause folgende, den Erben des verstorbenen Herrn Poststallmeisters Kempfs gehörigen Grundstücke:
mKftr. Acker, links des Krofdorfer Wegs, „ Acker daselbst, mit Klee,
Acker auf dem Haddersgraben, ........ 2654 lDKistr. Acker zwischen dem
Mittelweg und der Chaussee,
„ 132,5, 133 1445 oÄlftr. Acker daselbst,
, 137, 138 817 „ Acker daselbst, mit Haferklee,
„ 91, 92 2118 □Älftr. Acker über dem Schäferbrunnen,
„ 73 1198 lDKlftr. Acker, auf den Weg,
« 204, 205, 206 1118 lDKlftr. Acker in der Lichtenau,
„ 158 172 lDKlftr. Acker am Galgen, auf die Chaussee und
die Marburger Straße, mit ewigem Klee
Mf sechs Jahre öffentlich meistbietend unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Mdmgungen verpachtet werden
Bis zu diesem Tag können einzelne Grundstücke durch den Großh. Hofgerichts- aoDocaten Engelbach II. dahier aus freier Hand verkauft werden; auch finden Offerten wegen rauflicher Uebernahme des ganzen Gutes (incl. der in Gießener Gemarkung bc- legenen Wiesen) bis dahin Berücksichtigung
Gießen, am 13. März 1871
470 lDKlftr. Acker am Wetzlarer Weg im Eisenfeld,
627 „ Acker ain Schlangenzahl,
448 „ Acker daselbst, am Zollstock,
490 „ Acker am halben Zehnten, rechts vom
Schützgcsbrunner Weg,
54 lDKlftr. Acker daselbst,
265 „ Acker am Schlangenzahl, auf dem Auberg,
466 „ Acker daselbst,
. 83 977 lDKlftr. Acker auf dem Schützgesbrunner Weg,
118, 119, 120, 121 1170 lDKlftr. Acker an der Warte, rechts
dem Aulweg,
113,5, 114,5, 115,5 2187 lDKlftr. Acker unter dem Wie-
secker Weg,
Bekanntmachung.
992) Der Bedarf an Hafer, Heu und Stroh in den Monaten April, Mai und Juni er. für die mit der Eisenbahn kommenden Truppen wird
Montag den 20. d. Mts., 9iachmittags 2 Uhr, im Büreau der Etappen - Commandantur öffentlich vergeben.
Die Bedingun en werden im Termine mitgetheilt-
Gießen, den 18. März 1871.
Etappen - Commandantur. ________________v. Randow.______ 994) Montag den 20. März d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem früheren Pfandhauslocale dahier ein runder Tisch, ein Stuhl, eine Schwarzwälder Uhr meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 17. Februar 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
Sem ml er, Ortsgerichtsmann.
JaadverpachNing.
985) Montag den 20. d Mts., des Vormittags um 10 Uhr,
soll die der Gemeinde Nieder-Ohmen zu- stehende Feld- und Waldjagd (mit sehr gutem Wildstand) auf dem Bürgermeisterei- Büreau auf 6 Jahre verpachtet werden.
Nieder-Ohmen ist Station der Oberhessi schen Eisenbahn.
Nieder-Ohmen, im März 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Ohmen.
___Ohnacker.
Bauholz-Persteigerung.
959) Mittwoch den 22 d. M-, Vormittags 9 Uhr, sollen im Grüninger und Dorf-Gillcr Markwalde versteigert werden:
101 Eich en-Stimme von 7 bis 30 Zoll mittlerem Durchmesser, zusammen 2262 Cubilfuß enthaltend,
7 Dtadrl Stäinme von 7 bis 10 Zoll Durchmesser, zusammen 207 Cubi'kfuß enthaltend,
84 Fichten-Stangen von 3 bis 5 Zoll Durchmesser, 380 Cubikfuß enthaltend.
Die Zusammenkunft ist auf dem Weißen- triesch am Wege nach Garbenteich.
Grüningen, den 16 März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen.
Lei dich.
Versteige r u n g.
991) Mittwoch den 22. März, Mittags 1 Uhr, wollen die Erben des verstorbenen Uhrmachers Jacob Albach zu Lick Uhrmacherwerkzeuge, Uhren, einen Werktisch und sonstige Möbel im „Gasthaus znm Einhorn" versteigern lassen.
Feilgebot>enes.
Kalt-flüssiges Baumwachs,
fabricirt von
Crnst Hermes in Gießen.
976) Dieses unübertreffliche Baumwachs, zum Bedecken der Baumwunden, Veredeln rc. ic., von Natur aus flüssig, wird kalt aufgetragen, verhärtet sich sowohl in der Last, als auch im Wasser, wird selbst bei einer Temperatur von 45° nicht flüssig.
Man bedarf davon kaum die Hälfte deS seither angewandten.
In Büchsen Vi Pfd. 30 fr., 1/, .. 18 ..
997) Velocipedes
für Erwachsene und Kinder empfiehlt __________________I G- D. Bapst.
946) Zu bevorstehender Saatzeit empfiehlt die Sanieilhandlung von barl Deincö ihre Bestände von allen Sorten Sämereien in fiifd cr keimfähiger Waare.
Verkaufslokal Mänsburg, im Haufe des Herrn Seiler Hilgardt.
987) Ein moderner, noch wenig getragener schwarzer Tucl,rock ist billig zu ver kaufen. G. H Ledermann,
Herrenkleibermacher (Asterweg.)


