1871
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™.. "Vl'8ue" bildete sich bekanntlich gleich nach rem Waffenstillstände. Michel Jiempp i|t em eifriger Lonapurtifl. Früher Nedacteur an ter „Patrie", toar br blö zum 4. September Beamter im Ministerium des Innern. Er gehört einer alt-elsaffer Familie an.
Der Pariser Correspondent des „Daily Telegraph" erzählt als curioses Factu^-, daß, als die preußische Garde Enghren-leS-BainS verlirß, die gesummte franzvilsche Bevölkerung des Ortes in Thrancn schwamm, weil diese „Deutschen Mörder und Bandalen" abmarschirten.
Die durch verschiedene Zeitungen verbreitete Nachricht, daß der Verkehr auf Per Eisenbahn Galatz-Marasestr in Folge des Sequesters, welchen die rumänische Negierung gegen die Eisenbahnconeesstonäre auf die Betriebseinnahmen legte, eingestellt srl, können wir aus bester Quelle als unwahr bezeichnen. Der Betrieb auf der gedachten Strecke nimmt nicht nur seinen ungestörten Fortgang, sondern sind auch die zwischen der rumänischen Negierung und de« Eoneessionären schwebenden Verhandlungen so weit gedieh.n, daß das Resultat derselben — wenn es nicht schon heute geschehen — in der allernächsten Zeit der Kammer in Bucharest zur Genehmigung vorgelegt werden wird. (Post.)
Brodpreife vom 17. bis 24. Juni 18717"
, nach eigener Erklärung der Bäcker
Z Psunv gemischtes Brod iQi/a fr. '4 PfnnP Roggenbrod 18 fr. 2 Pfund Roggenbrot 9 fr.
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen.
ite-. 138. Samstag dm 17. Juni
... . k Den Wirthfchaftsüetrieb im freien Bahnhof betreffend.
.rk.u.fen.B"m ^'»» b" Truppendurchmärsche ist mehreren Personen gestattet worden, innerhalb des Bahnhofes Bier, Brod, Wurst und Cigarren zu
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-lt in bkCgrefSe erneuerte Erlaubniß vom nächsten Montag an im freien Bahnhofe Getränke, Lebensmittel »nd Cigarren verkauft »er. G-eßcn, den 16. Juni 1871. ... r, ,
Oroßherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen W, ।1 |IWM ———--- ------- Nover.
Do« .in,13. Jnlkrcffk, wel.,3 c(, WUW<6, W-il in Sfr.oiH.Ji......fel8ente Mi!,Heilung: „An Cie Fubrikauiku, Stuf-
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n 1 ® ’ ’ 8" dU8cu1’ sprewni, Die zwischen tu- preußischen Anwerbung et er Der , Auswanderung zu Wahlen hat. Gegen ihr LanD in Den Reihen Des Feinde« Dirnen, ihren unversöhnlichen Gegnern gehorchen, eines Tages ihr eioenes Blut ärilld len, oDer Alles verlassen, Interessen, Familie, Zuneigungen^ um ohne ei' . ”t Un,erHu6uny anderswo em, Dort etwa gesscherieS, BroD zu suchen welche« ihnen vielleicht hier nicht fehlen wird, so ist Die schreckliche Alternative, in welche unsere unglücklichen Landsleute, Die jungen Manner Des Elsasses und Lo hruigens, gestellt sind. Der Patriotismus und Die Menschlichkeit erheischen Die Erleichterung so grausamer liebel, unD Ihre Gesinnungen meine Herren, wir sinD davon ub rzcugt, werden auf unsere brüderlichen Stimmen hören. Das Mikkel unsere armen Untlrvrückten zu unterstützen, liegt nahe. Der lrtzkc Krieg bat zur 6olge gehabt, daß m ihren Häusern viele Stellen frei geworden sind, welche von ?7?'"rcrr^ bitten, vor Allem Diese Stellen unseren Brüdern
ans Dem Elsaß unD Lothringen zu bewilligen, Die Durch ihren Chararier unD ihre »fi !• r* unotr6itn,e< Unglück Dieser Bevorzuguug vollstandia
«urdig sind. Mit Der Kennln.ß Der französischen uno Deutschen Sprache verbinden sie den Geist Der Pünktlichkeit unD Ordnuna, Die Liebe zur Arbeit, Die ReDlichkeit UllDn "’m0111'8 Eierstänrniß Der Geschälte. Endlich, und Diese« Darf nicht Der qe. ringste An pruch auf ihr Vertrauen fein, werDen Sie bei Sich sichere Männer haben, Mitbürger, und keine FremDen unD Spione. So werden Sie, indem Sie einen Art oe« PattiotismuS unD Der Menschlichkeit begehen, ein nützliche« Werk h""' in6em S>e Ihre Interessen treuen HänDen übergeben, werben Sie zu- gleich Manner retten. Die, als Franzosen geboren, als Franzosen leben und herben die^ Beweis Der Aufopferung, fo tröstenD für Das Herz unserer unglücklichen Landsleute, welche sich in ihren Kindern unterstützt fühlen werben, wirb eine treffliche Unterstützung unD mächtige Hilfe für Das Werk werden, welche« wir unternommen hiben. Sicher Ihrer brüDerlichen Unterstützung, bittet Ihnen eie „liguc iin voraus ihre lebhaftesten Danksagungen mit Dem Ausdrucke ihrer Hochachtung Dar. Für Da« Eentraleomite: Der Präsident Michel Rempp, Der Eccretar Räuber.
SA i*nn7e Station sich zu Gunsten oder zum ’X T ;,i republikanischen Lager hofft man, D.e Halste Der leDigen m K *u g'w'nnen, was wenigstens einen relativen Sieg ausmachen würbe- Rech e Dagegen sprich, sich fo zuversichtlich aus, als ob ihr Der Säg „ D KÄ » *“ -* *«4 & «. ..Ä ^ifeln1)1,infrfl9jn^<6e- ^^"7 1°'"" tie Wahlperiode mit Den Üblichen Programm.
WablbewiMin- 1 tie ern’a,,uni? ausgesprochen, Daß im Hinblick auf »fine rn,f7 anL ^elagerungszuflanD in Den Departements Der Seine und „ aufgehoben werden wird. Von bonapartistifchen Eandidaten
tu man außer Jenen, Die wir früher namhaft machten, noch Jerome David ta nff r“®.» " Eassagnar für Das GerSDcpartement und
utzwann |ur Nizza. Von dem LetzkerLn heißt'es sogar, daß er auch in Paris te/nemXtb«T keineswegs Dafür einstehen, Daß Der Mann, Wilcher
Hauvtstad? ein Abae°°n P"fonlichkeit von Pari« war, nicht heule von •pauptfiact ein Aogeordnetenmanvat erhielte.
^""bhwen nach hat Die imperialistische Partei in Frankreich Die bc. bm ^‘rCl"0e Jebfr Restauration Der Bourbons ober Der Orleans
■ n,n °‘nf,5 kntgegenzuarbeiten, aber auch in keiner Weise uno am iißfien durch eine bewaffnete Schilberhebung für eine kireete Wiederherstelluna
R/Ü'ment« zu wiiken, sondern vor der Hanb unD bis zum (uaebm.n nnie'?°ll bei^Ettbeilun'a°dUnterstützung zuzmrenben. Die Kaiserin im!- v, 6 9 blef<r Instruction den Ausschlag gegeben haben.
Was Die anderen monarchischen Parteien betrifft, so geht aus einer Note -tt,fach'aemettet. »»WeroanDrrtcn. „Union liberale" von Tour« hervor, baß sielsaeh gemeldete Aussöhnung zwischen Heinrich V. und Den Prinzen der iün lni,?nm« b keine vollendet- Thatsache ist. Da« genannte Blrti
tiltt: Alle Blatter sprechen seit einiger Zeit von einer Fusion, we7che zwttchen der Her Gr k Kh* k " Sourl’0" l>al,gefunden hätte. Wenn rö wahr ist, Xf" ®.rüf ß^amboro einen Bries veröffentlicht hat, welcher dieser An- ti iii । ^o9te' f° ist e« doch ebenso gewiß, daß Die zunächst
!»" 9>ri”,tn von Orleans, sich hierüber noch nicht /eäußert
^nterlf^ 1 h r T- "lk°Ukner Act an Die Oeffentlichkeit gelangt.
,t,n 9t *hVßJ(elnT Reifel, Daß viele Schritte in dieser Richtung^gethan " fl ’‘b i8|au,bcn iu wissen, Daß Die Prinsen von Orleans aus ..ür ?‘n;, n ”Crl,0k' i1'*6 nur mit Der Erklärung antworteten, „es ilr, ranl°^5tn RaUon zu, über ihre Geschicke zu entschelDen, unD sie hielten (n<Da fit inn4“81' "V^rem Namen zu unterhandeln, zumal in einem Augen- $n° «n,r sre-gewahlten Nationalversammlung vertreten sei. Ueber- ' fi? f*lniUi ..V,WÜ6lf" lrei von jedem persönlichen Ehrgeiz und k, '-«Ä. R ,d)Cu frU^r "klart, entschlossen, alle Kundgebungen Der Volk», hn nttat anzune men und sich ehrfurchtsvoll und gewissenhaft der Regiernna
welche Das Land in Freiheit gewählt haben wirD. Sic^hrglen größte Achtung vor dem Oberhaupt des älteren Zweige« ihrer Familie^ und de wü D°e^°?ni^°'-- M fÜr ^nigthum Grafen Ebambo.D ent- “ «■ ' ""h' i°9ern/ «ie in jedem andern Falle, ihre Pflichten als tjtn und Burger zu erfüllen." Diese Haltung ist genau dieselbe, welche die W 6on D,*tflR4 srtt zwanzig Jahren stet« beobachtet haben.
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