Ausgabe 
14.9.1871
 
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Renten- und Ledensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt.

The Gresham.

Englische Lcbensverstcherungs - Gesellschaft

in London.

Wohnungs - Veränderung.

3886) Unterzeichnete macht hiermit einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, datz fie ihre seitherrge Woh­nung tu der Mühlgaffe verlassen und von heute an tu dem neuerbauten Hause (im dritten Stock) des Herrn Fabrikan- ten A. Weidig aus dem Kreuz wohnt.

Gießen, den 15. September 1871.

Wittwe Johan nette Bierau, Hebamme.

Die Gesellschaft übernimmt zu festen und billigen Prämien Lebensversicherungen und vertheilt in dreijährigen Perioden 80 Procent ihres Gewinnes unter die mit Ge- winnantheil Versicherten. . .

Resultate des am 30. Juni 1870 abgelanfencn 22tcn Geschäftsjahres: .

Es wurden in genanntem Jahre 3971 neue Anträge für eme Versicherungs­summe von Fes. 46,218,200. eingereicht, wovon 419 abgewiesen, dagegen 3502 für eme Versicherungssumme von Fes. 41,415,425 angenommen wurden. Pler^rch ist die we- sammtzahl der Versicherungs-Verträge auf 23,945, sur eme Total - Verftche- runas - Summe von Fes. 236,579,375 gestiegen. _ _ ...

Prämieneinnahme r Fcs. 9,095,937, einschließlich ^es. 1,454,210. 20 Cs. für neue Prämien, wodurch sich mit'dem Zinscriraginst von Fcs. 1,363,488 45 Cs. für angelegte Capitalien eine Gesammt-Brutto-Einnahme von Fcs. 10,459,425. 4° ^^Tür^Todesfälle wurden einschließlich Bonus (Gewinnantheil) Fcs. 3,470,W4. 70 Cs. ausbezahlt und nach Bestreitung aller Ausgaben die verzinslich angelegten Ca- vitalien um Fcs. 4,324,045. 50 Cs. vermehrt. n n

Der Gcsammt-Reservcfond betrögt Fcs. 33,690,309.. 3 Cs.

Für die letzten 3 Jahre kommen Fcs. 1,000,000 an die mit Gewinnantheil Ver­sicherten zur Vertheilung.

Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt von

der General-Agentur für das Großherzo gthum Hessen:

C. B e r n n in Darmstadt, sowie von dem Agenten der Gesellschaft in Gießen: S. Flörsheim.

Fünfter druftcher Prolestanlen-Tag

in Darmstadt.

Nach Beschluß des Ausschusses des deutschen Protestanten-Vereins wird der fünfte deutsche Protcstanten-Tag am 3 , 4. und 5. October l. I. dahier abgehalten weiden. Indem wir das Nähere für das^ noch bekannt zu machende Programm vor­bebalten laden wir die Mitglieder und Freunde des Protestanten-Vereins zur Theil- nahme am Protestanten-Iag freundlichst ein und ersuchen die auswärtigen Theilnehmer, welche auf sichere Wohnungen in Gasthöfen oder Privatquartieren rechnen, lyre Wunsche bis um 23. d. Mts dem Voisitzcnden des Wohnungscomitö's, Herrn Hofgerichts- Advocaten Heumann dabicr, mitziltheilen- Ebenso rm'lle man Anmeldungen zur Theilnahme an dem am 4. October Nachmittags stattfmdenden Festbankett bis zu dem- stlben Termin an genannten Herrn gelangen lassen.

Darmstadt, im September 1871.

Namens des Central-Fest-Comi^'s des fünften deutschen Protestanten-Tags' Karl Merck, Vorsitzender. A. Ohly, Schriftführer.

[( 3891) Allen Freunden und Bekannten hiermit die trau-U

x riqe Mitlheilung von dem am 12. d. Mts., Nachmittags W L\ 1V9 Uhr, ersolaten Ableben unserer Tochter und Schwester,H

Lina M ü l l e r, g

Vmb bitten nm stille Theilnahme.

Gießen, den 13. September 1871.

Friedrich Müller, U

'' Marie Müller und Kinder. iSI

I) Die Beerdigung findet morgen Vormittag 8 Uhr statt. W

I. Derficheruna steigender Ncnten, auf Gleichberechtigung und Erbver, brüderung beruhend, wobei volle Einlage von 100 st., foroic in jüngeren Altersklassen Theileinlagen von 10 l is 60 st., und Nachzahlungen von 5 st. an zulamg fmb.

Die jährliche Rente einer vollen Einlage von 100 st. kann blS zu loO st. an- wachsen; fie beträgt bereits 1871 für die Jahresgesellschaften von

1844 1845 lo4b

in den ältesten Klassen......53 st. 9 fr. 23 ft 25 fr. 30 ft 15 fr.

Eine neue Jahresgesellschaft, die 14., ist in Bildung begriffen; Beitrittserklärungen dazu werden baldigst erbeten. Lm , . ,r _

II. Lebensversicherung, und zwar bte Versicherung sowohl von Kapita­lien auf den Todes- und Lebensfall, und zu Ausstattungen, als auch von Leibrenten. Wittwenpensionen u. s. w. Die Versicherungsbeiträge sind gering und der Versicherte ist zu keinerlei Nachzahlung verpflichtet. Außer der rechnungsmäßigen, noch um 10 pCt verstärkten und vollständig sicher gestellten Prämien-Ncseive ist das bedeutende, in steter Zunahme begriffene Nentenkapitaloermogcn für alle aus dem Lebensversicherungsgeschäft entstehende Verbindlichkeiten der Anstatt haftbar.

Formulare zu Antiägcn auf Renttn-, Lebens- und anderen Versicherungen, sowie Statuten, Prospecte und etwa gewünschte Aufschlüsse bei

dem Agenten der Anstalt:

Lehrer Wilhelm Blum zu Groß-Vuseck.

Die Gartenlaube.

Die Nr. 36 bringt folgende Beiträge: Das Haideprinzeßchen. Von E. Marlitt. (Fortsetzung ) Eine deutsche Prolcssorstochter. Von Rudolf Gottschall. Mit Karo- Nnens Portrait. Am schwäbischen Meere und im Schlosse des Exkaisers. Von So mn - @in iBilb uerfunfener Serrlifiteit Von H. Kg. Mit Abbildung: Schloß Moritzburg. Originalzeichnung von Herbert König. - Blatter und Blatheu: Du Quellen einer deutichen Nationalaustaltz - Wer bewegt die Uhren? - Bock's neuester ^^hnruf. Von A- Fr. Noch einmal der Soldaten-Aberglaube. Klemer Briefkasten

Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Miudener und Oberhcssische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt.

<7/« oeolade in Vanille9

Gksmidheits- und Gewüy- Chocalade

aus der Fabrik der Herren Job. PH. Wagner in Mainz und Franz Stollwerck Ls ^Lvhne in 6 61 h.

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Reis- und Weizen-Stärke.

3398) Die

Handlung

der

I. A. Busch Söhne empfiehlt bestens:

Die feinsten Lhee's,

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Pecco mit Bluthen, Souchon, Congou, Imperial.

NasIee:

wohlschmeckenden Java, ä Pfund 32 fr.

Ceylon, ä 36

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Normalgewicht ver Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund.

Nckamou, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr Pietsch) in Gießen-

Die I Höhe und zwei ll Gieße,

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