Die illustrirte
Welt
bringt soeben ihren zwanzigsten Jahrgang. AuFs Prächtigste iilustrirt bringt derselbe unter vielem Andern die neueste Erzählung F, W. Haeklfinder’s: „Ein Schloss in den Ardennen“; ferner „Eine grosse Dame“, Novelle von van Dewall; „In den Bcd River-Sümpfen“ von Friede. Geest Seher. — Stahlstich- Grat is-Frfinile : „Die schönen Tage von Aranjuez,« Preis per Quartal nur 15 Sgr. oder 54 kr. rh. Preis des Heftes nur 4 Sgr. oder 14 kr. rh.
Das soeben erschienene erste und zweite Heft ist in jeder Buchhandlung zur Einsicht vorralhig.
Alle BiecliliantlluiiKcn und Postämter nehmen Abonnements entgegen. (4308)
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In Gemäßheit des $-14 des Uebereinkommens vom 20. April 1869*) wird am
Bewerber um das von Senkenbergische Legat von üO fl
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2)
sind
1)
die beiden folgenden:
„Austausch der Erfahrungen über die Leistungen der Deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger mährend des letzten Krieges auf dem Kriegs-Schau platze und im Jnlande, namentlich in Bezug auf die Pflegerinnen und das männliche Hülfspersonal. die Sanitätszüge, die Bereins- Lazarethe und die Vereins-Depots."
„Erwägung dec Mittel zur Sicherung einer fortdauernden und gedeihlichen Fried ens-Thätigkeil der Deutschen Vereine und ihrer Bereitschaft für einen künftigen Krieg, mit besonderer Beziehung auf die diesfälligen Resolutionen der Berliner internationalen Konferenz vom 27 April 1869 und auf die im letzten
Aufgabe widmenden Deutschen Frauen-Vereine angelegentlich st und ergeb enst einlaben.
Innig dankbar für Dasjenige, was den Vereinen durch Gottes Segen während des letzten Krieges zu thun vergönnt gewesen, ist cs uns ein dringendes Anliegen, daß die in diesem Kriege gemachten Erfahrungen für die Zukunft sorgfältig benutzt werden, und daß durch eine wohlgeordnete Fricdens-Thätigkeit die Bereitschaft aller oben gedachten Vereine für jeden künftigen, will's Golt fernen Krieg sicher erhalten, ja erhöht wird.
In diesem Sinne sind die Gegenstände der Verhandlung von uns gewählt worden.
Kriege gemachten Erfahrungen."
Die hauptsächlichsten der eben gedachten Resolutionen sind untenstehend abgedruckt. Die einleitenden Vorträge haben der Herr Hofrath und Professor der Rechte Dr. o. Held zu Würzburg für das erste und der Herr Dr. med. Brinkmann zu Berlin für das zweite Thema gefälligst übernommen.
Der Veremstag wird am Montage, den 23. October, Vormittags um 10 Uhr beginnen. — Die nach Nürnberg kommenden Vereinsmitglieder ersuchen wir, bei dem Vorsitzenden des dortigen Kreis-Ausschusses des Bayerischen Landes-Vereins, Herrn Fabrikbesitzer Markt-Vorsteher Wilh. Pusch er, ihre Namen und den Verein, welchem sie angehören, einschreiben zu lasten.
Gott gebe einen reichen, unsere Vereins-Sache wesentlich und dauernd fördernden Erfolg der Nürnberger Versammlung 1
Bewerber um das von L-enrenocegliu-c vu 11 um, \ Z ,
18 Dctober an eine arme Familie, insbesondere an einen zurückgekommenen, unbeschol- 23., 24. und — wenn nothig — am 25. Oktober d. 3- zu Nürnberg ein Deutscher lenen und fleltz gen Handwetter -US Gießen zu vergeben ist, wollen sich bis zum Vercinstag stnitfinde.., zu welchem wir hierdurch die MUgl'-der aller durch 16' Dctober Mittags um 12 Uhr, bei mir melden, ,|tn e8 Ueberetnf ommen verbun denen Deutschen Landes-, Provinzia,-
Kietzen ben 10 Dctober 1871. G. Landmann, Pfarrer. lund Zweig-Beretne zur Psleye im Felde verwundeter und erkrankter
ließen, oen m. uetnoer Krieger und der im Kriege IN Gemeinschaft mit ihnen sich derselben
34 Proz.
Diese Anstalt gewährt durch den ^großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Vertheilung der Ucberschüsse an die Versicherten möglichste Billigkeit
der Versicherungskosten. .cm». . c c m ,
Durch eine neue Einrichtung in der Prämienzahlung wird der Zutritt zur Bank wesentlich erleichtert.
Versicherungen werden vermittelt in
Gießen durch Buchhändler A. Nicker.
Büdingen „ Ortseinnehmer Louis Hohler.
Lich „ Lehrer H. K. Walz.
Marburg „ Oscar Ehrhardt. (4203)
Lcihbibliothck von Gustav Ochlcr in Frankfurt a. M. Zeil 38.
Neber 80,000 Bänd-, deutsch, französisch und englisch; Nvmanc und wissenschaftliche Werke.
Zur Ausgleichung des die doppelte Anzahl
erschwerten Umtausches Bände ^.^^unement
Iahrcseinnahme pr. 1870 . ♦ »
Dividende der Versicherten im Jahr 187^
Lc bensversich eruii gs b<i u ü f. Deut sch la nb in (ßoilja
VersscherungSbeftand am I. Octbr. 1871 ^f^000 Thlr.
Effektiver Fonds am 1. Octbr. 1871 . 17,900000 TiabrcScinnahme pr. 1870 * 3,170057 „
Sonach kostet bei beliebigem Umtausch (von 4 Bänden an) monatlich
jeder Band IO kr. (4340)
Berlin, am 13. September 1871.'
Das Ccntral-Comite der Teutscheu Vereine zur Pflege im Felde verwundeter
Die Gurtenlnnbe.
uud erkrankter Krieger.
R. v. Sydow.
Die Nr. 40 bringt folgende Beiträge: Die Sühne durchs Leben. Erzählung von Gottfried Kinkel — Der Heerwurm. Zur Enthüllung eines heimischen. Wald- schrcckens Mit Abbildungen: Der Heerwurm. 9tach der Natur gezeichnet von Emil Schmidt; — der He er wurm als a. Larve. 1>. Puppe, c. Weibliche Heerwurmfliege, d. Natürliche Größe derselben, e. Hinterleibende des Männchens, f. Ein vergrößerter Theil des Fühlers. — Unter den Tropen. H. Ein Tigergefecht. Von K. de C. — Kaiser Wilhelm und seine Paladine. Eine Erinnerung an den 16. Juni 1871- Vqn H. S- Mit Abbildung: D ie' drei Paladine d c s deutschen Kaisers. Ein Erinneruugsblatt von Pros. W- Camphausen in Düsseldorf. — Das Haidcprinzeßchen. Erzählung von E- Marlitt. (Fortsetzung) — Pariser Bilder und Geschichten. Die Armen und Elenden. Von Ernst Eckstein. — Blätter und Vlüthcn: Eine geheimnißvolle Geschichte. Von Corvin. — „Aus der Jugendzeit!" — Warnung. Von Friedr. Gerstäcker.
Cinladung zur Theilnalnue an dem Deutselien Hülfs- vereinstag in Nürnberg am 23^ 2/4 u. 25. L^ctbr. d. I.
Der im vorigen Jahre durch den Krieg verhinderte Deutsche Hüls s- vereinstag soll, wie bereits vorläufig augekündigt war, nunmehr am 23., 24. und — wenn nothig — 2 5. October d. I. zu Nürnberg stattfinden. Zur Theilnahme an demselben berechtigt und auf's Angelegentlichste dazu eingeladen sind alle Mitglieder der verbündeten Deutschen Vereine zur Pflege im Feld verwundeter und erkrankter Krieger, insbesondere also alle Mitglieder unseres, im Deutschen Centralcomitv Sitz und Stimme führenden „Hes»sischen Hülssvereins für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Feld." An die Mitglieder des uns verbündeten „A l i c e - Fra u e n v er e in s für die Krankenpflege" haben wir durch Vermittelung seines Central - Comitos ebenfalls dringende Einladung zur theilnahme ergehen lassen.
Wir bringen nachstehend das betreffende Ausschreiben des Deutschen Central- Comitös zur Kenntniß unserer Zweigeomitos und aller Vereinsmitglieder und bemerken dazu erläuternd, daß — wenn auch die Entsendung eigentlicher Vereins- delegirten nach Nürnberg nicht ausgeschlossen ist und dort gewiß zur Förderung der Sache gereichen würde — es sich doch nicht um eine berathende und beschließende Delegirten - Vcrsammlung, sondern um einen Zusammentritt von Vereinsmitgliedern im Sinne des §. 14 des Uebereinkommens vom 20. April 1869 (betreffend die Gesammtorganisation der Deutschen Hülssvereine) handelt *).
Indem wir diese Einladung an alle Vcreinsmitglicder ergehen lassen, richten wir an die verehr!ichen Zweigvereinsvorstände das ergebenste Ersuchen, dieselbe in ihrem Kreise — namentlich auch durch Bekanntmachung in den Lokalblättern — zu möglichst allgemeiner Kenntniß zu bringen und hoffen, daß cs denselben gelingen werde, in ihrem Bereiche eine recht warme Theilnahme für den Vereinstag zu wecken, welcher nach der großen Vereinsthälicsscit des verflossenen Jahres doppelte Bedeutung und doppeltes Interesse haben wird.
Darmstadt, 30. Sept. 1871.
Der Vorstand des Hülfsvereins im Großh. Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Feld.
____ A. Weber. '
*) Sah 1 der Geschäftsordnung für den Vereinstafl lautet: „Bei der Natur des Vercins- taqs ist derselbe zur Fassung von für die Vereine bindenden Beschlüssen nicht in beut Falle; er kann aber die Ansicht der Mehrheit der Theilnehmcr über erörterte Fragen fest- stcllen und Nesolutioncn in diesem Sinne fasten."
Resolutionen der Berliner internationalen Konferenz vom 27. April 1869.
in. In Bezug ans die Friedens-Thätigkcit der Hiilfsvcrcine.
13. „Ohne Vermehrung der Pflegekräfte im Frieden können die Hülssvereine ihrer Aufgabe int Kriege nicht genügen."
14 „Die selbstständige Ausbildung von Krankenpflegerinnen entspricht der Aufgabe der Hülssvereine."
15. „Strenge Prüfung der Qualifikation und anhaltende Uebuirg und Erprobung in der Armen-Kranken pflege sind die ersten Bedingungen zur Erfüllung dieser Aufgabe."
16. „Auswahl und Ausrü st u n g einesHülfskörpers thatkrästigcr uud rüstiger Männer ist für die Zwecke der Hülssvereine im Kriege und Frieden gleich förderlich."
20. „Hülfeleistung in ben Nothständen des Fried ens ist für eine lebenskräftige Entwickelung der Hülssvereine itothwendig und der Vorbereitung für den Krieg förderlich."
21. „Die Hülssvereine werden int Frieden ihre Kräfte solchen humanen Bestrebungen zuwcnden, die ihrer Aufgabe int Kriege entsprechen, der Krankenpflege und der Hülfeleist un g in Nothständeu, die, wie der Krieg, rasche und geordnete Hülfe verlangen."
22. „Es muß das Bestreben der Hülssvereine im Frieden fein, die Ausübung der Krankenpflege durch die evangelische Diakonie und die katholischen Orden s h ä u s e r, so wie auch durch die Körperschaften der Johanniter- und Malteser- Ritter und andere verwandte Genossenschaften, zu unterstützen und nach Kräften zu fördern " —
Hauptversammlung des Hülfsvereins.
Tie Mitglieder des „Hülfsvereins int Großhcrzogthum Hessen für Sie Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Feld" werden hierdurch zur Theilnahme au der
Mittwoch den 18. October, Nachmittags 3 Uhr, im oberen Rathhaussaal stattsindenden ordentlichen Generalversammlung für das Jahr 1871 eingeladen.
Gegenstände der Tagesordnung sind die regelmäßigen in §. 22, Zifcr 2, 3 und 4 verglichen mit §. 23 der Statuten bezeichneten, ferner: Gench tnigung zur Ausdehnung der Rechnungsperiode von 1870 bis zum Ende JUi 1871 und endlich Ratification des Anschlusses des Vereins, bezüglich feirer Fürsorge für Invaliden und Hinterbliebene aus dem jüngsten Krieg, an die „Kaiser- Wilhelmsstiftung für Deutsche Invaliden" (vergleiche die Bekanntmachung in Rr. 71 der „diachrichten des Hülfsvereins.")
Darmstadt, 6. October 1871.
Der Vorstand des Hülfsvereins im Großhcrzogthum Hessen für hie Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Feld.
A. Weber. A. Buchner.
*) „Das Cenlralcomitö der Deutschen Vereine zur Pflege im Feld verwundeter und erkrank Krieger veranlaßt von Zett zu Zeit Deutsche Hülfsvereinstage in einem oder dem andcien Tb eile von Deutschland für den Gedankenaustausch der Vereinsmitglieder über VeretrS- angelegenhetten. Derselbe bereitet für diesen Zweck die Berathungsgegenstande vor."
Redaclion, Druck und Verlag der Brübl'schen Univ-Druckerei (Fr Chr. Pietsch) in Gießen.
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