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A Paris, 10. Ium.

Eine osficiklle Bekanntmachung der Telegraphen-

A Paris, 10. Juni. DieUnion nationale" sagt: Thiers hat sich ge-

WeciiBeS.

k. 8. 873/4

Oberhessen

75

O.

A Frankfurt a. M., 11. Juni. Die bei dem Civilgouverncment des

L V c. v*-yuupmni. IIUU/ UHVUUUHU - kV 1 uuuu/ul UU| UU9 «yuu»|JLUHD|IUU Der K2)C|eU)Cya[t Die Ilten'

oautnipcctorg Hagen läßt auf Erörterung von Kanalbauangelegenheiten schließen.!^»» -c. bewirkt worden sind, verbleibt ein Reingewinn von 103,166 Thlr. 29 Sgr. ffir.fLS?' 2uni. Die Ernennung de» Flügeladju.anten Oberstlicutenant C-vitE°?v-"mL S21 Sgr. zur

hei der fran/oäs'ck-n"-»"? Milttärbevollmächligten in Paris, zum Geschäftsträger mägigen Tantiemen verwendet, und 60,000 Thlr. gleich i(A/0 Ser'auf9d^Ac0en"ae- fnnb V. ? Regierung, steht unmittelbar bevor. Der Kaiser von Ruß- leisteten Einzahlungen als Dividende an die Aktionäre vertheilt. Der Rest des Reinas abgereist. Der russische Kaiser und Kaiser Wilhelm winnes im Betrage von 26,466 Thlr. 24 Sgr. 3 Pf. wird auf dem Conto für u vor­verabschiedeten sich auf dem Bahnbose Br.'n» Wilbelm ältester Sobn des hergesehene Ausgaben relervirt. '

vrinren. wnrd- hrmC.' -^"nz Wtlyelm, alt \U 9 feö Jeron Die Gesellschaft hat 1870 an Prämien 1.517.220 TMr 99 n

k. k. k. k. k.

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1. 8.

8. 993/4

8. 997/8

8. 105

8. 97

8. 94i/g

10472 119%

94%

96%

verkehr und große Vortheile der Provinzialbank, von der bedeutende Einlagen zurückgefordert werden, weil Einleger und Erben gestorben sind.

deutschen Armeen im ganzen Kriege gegen Frankreich nur 10 pCt. einbüßte. Letztere Zahl ist dazu noch viel zu hoch gegriffen. Die Folgen der Epidemie werden sein die Verminderung dec Volkszahl um ein Viertel, die Werthverringerung des be­bauten Grundeigenthums um ein Drittel, "

i Amsterdam [Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto

Disconto

Aetien.

Frankf. Bank 139%

Frankf. Vereins-Kasse 110

Darmst. Banka et. 362

Wien Bankactien 750

Galizien 2391/2

Telegraphische Depeschen. *

A Frankfurt a. M., 10. Juni. Die Herren A. Siebert u. Map hier find als Vertreter der um die französische Anleihe von 3 Milliarden concurctrenden Gruppe Sulebach-Esrera-Oppenheim heute nach Versailles gereist.

6* e r m aiHa,

Lebens - Dersicherungs - Actien - Gesellschaft zu Stettin.

angenommen.

Schluß 23/4 Uhr. Nächste Sitzung morgen 12 Uhr.

Zabern, 7. Juni. Beim Durchmarsch der 25. hessischen Division von Frankreich nacb der Hnmath hat Zabern nach derStr. Ztg." die Prinzen Lud­wig und Wilhelm von Hessn in seinen Mauern. Außerdem ist der Stab der genannten Division allhieL einquartiert. Da am 9. d. M. der Geburtstag des regierenden Großherzogs von Hessen fällt, werden die Prinzen sicherem Verneh nen nach nebst de n Divisionsstabe in unserer Mitte bis dahin verweilen, um hier das Geburtstagsfest zu feiern. Die umliegenden Ortschaften haben insgesammt Ein­quartierungen von derselben Division und werden wohl auch diese Truppenthcile den Tag festlich begehen. Noch sei bemerkt, daß sämmtliche Truppenabthrilungen durch ihr gutes Aussehen, stramme militärische Haltung und properen Anzug der» besten Eindruck hier gemacht haben; nicht, als kämen die Hilden vom Schlacht- selde, sondern als kehrten sie von einer Parade zurück.

Buenoö-Ayres. Die Stadt Buenos-Ayree spottet ihres lockenden Namens: sie hegt das gelbe Fieber in furchtbarer Gestalt. Auch die Deutschen haben schwer zu leiden; doch fallen die Opfer au; anderen Nationen viel zahlreicher. Die Todten werden in Eisenbahnzügen aus der Stadt befördert, um im Innern des Landes beerdigt zu werden. Es soll vorkommen, daß an einem Tage mehrere solcher Leichenzüge abgefertigt werden. Die Verzweiflung der Bevölkerung soll bereits so weit gestiegen sein, daß an eine vollständige Räumung der Stadt ge­dacht werde. Nach dem Buenos-Ayres-Standard vom 30. April waren dem gelb.n Fieber bis dahin, in hundert Tagen seiner Dauer, 26,200 Opfer gefallen, dar­unter 11,000 Italiener, 8000 Eingeborene, 3500 Spanier, 2200 Franzosen, 600 Engländer, 300 Deutsche. Dasselbe Blatt weist darauf hin, daß die Sterb­lichkeit während dieser Seuche schon 13 Procent betragen hat, während die der

Oelclaorten.

Pr. Cassen-Soh. 1 447/8-451/8

Sachs.

Div. Cassen-A.

Pr. Friedrdor 9 5859

Pistolen . . 9 4346 n doppelte 9 4850

Holl. fl. 10 St. 9 5456 Ducaten . . 5 3536 20 Frankenst. 9 2627

Engi. Sover. 11 5556

Kuss. Imper. 9 4548

Dollar in Gold 2 2728

' 1 --- -vni#HUU|fc. <U

Regiment ,'Kaiser von Deutschland» attachirt. Die beiden junBen rMchen Großfürsten erhielte» den Schwarzen Aolerord-n. OTi.m,./'t t 111 0$' *? ' D" Prinz von Joinville und der Herzog von

ö-stern h-er em und §at)en ^hsir« und Grevy, einen Besuch abge- tränet. Man versichert, daß die Haltung der Prinzen sehr zufriedenstellend sei;

Die Gesellschaft hat 1870 an Prämien 1,517,220 Thlr. 22 Sar. 11 Vf imh an Zinsen 103,732 Thlr. 25 Sgr. 5 Pf., zusammen 1,710,953 Thlr. 19 Sgr 4 Pf -inge- nommen. Für die Sterbefalle des Jahres 1870 wurden gezahlt 617 84: Wr 20 Sar ^^ u^reservirt 40,838 Thlr 9 Sgr 10 Pf., zusammen 658,682 Thl^ 8 Pf. Die Sterblichkeit unter den mit einem Capitale auf den Todesfall versickerten Versonen brachte im Vergleiche mit den für diese Ausgabe vorhandenen rechnunasmäüia n Deckungsmitteln der Gesellschaft 1870 einen Verlust von 21,552.227*

Die Versicherunaen von Kapitalien auf den Todesfall (Lebensversicherunaen> schlossen Ende 187(7 mit einem Bestände von 81,636 Versicherungen auf 80,217 Personen mit 47,970,686 Thlr. Versicherungssumme, die Begräbnißgcld- Versicherunaen mit einem Bestände von 24,701 Versicherungen auf 24,620 Personen mit 1,336 672 Thlr. von Versicherungssumme, die Versicherungen von Kapitalien auf den Lebcnsfall und mit bestimmter Verfallzeit mit einem Bestände von 4379 Versicherungen auf 4346 Ver- wit- ^nen mit 2,109,602 Thlr. Versicherungssumme, die Versicherungen auf noch aültiae ab- Rückgewährscheine aus erloschenen Versicherungen nach Tabelle lila, mit einem Bestände von 2033 Versickerungen auf 1998 Personen mit 61,632 Thlr. Versicherunas- ouu.ifui, U. vvu, w. .....Elsaß summe. Dk>- Gosammtbcstand rkr Capital - Vcrstchcrungcn am 31. D-ccmb-r 1870

ÄS? ta?±:tUn^Pe±;!1 d- Nach-°nf-r°nz-n ^»berufenen Her«»

Negierungsrath Richter und Assessor Geigtl sind heute Vormittag bereits wiever Versicherungen von 59 Personen mit 28,425 Thlr. 144jährlicher Rente und 3721 avgereist. Die Conferenzen selbst werden in einigen Tagen unterbrochen und nach Einschreibungen zu den KinderversorgungS-Kassen mit 6816 Antheilen. Die von den Berliner Einzugsfeierlichkeiten wieder ausgenommen, voraussichtlich aber bald ^r Germania bei dem Ausbruche des Krieges im vorigen Jahre gebildete gegenseitige ess c - *??" s «*

. ÄS iluanzielle resp. w-rthschaftl-che Fragen, nicht um Grenzregulirung, Nach D-ckung aller Ausgaben und Verpflichtungen der Gesellschaft und nachdem . 'l0j satter behaupteten. Die noch andauernde Anwesenheit des Wasser-! die erforderlichen Abschreibungen auf das Hausgrundstück der Gesellschaft, die Men-

u.-i_______ ... fifiert heniirft morden sind ptn «am ihq -tee nn

rtK.c-kxct» Der ausführliche Rechenschaftsbericht der Germania über das Jahr 1870 weist CT u T E GeschastS- nach, daß trotz der Störungen, welche der im vorigen Jahre plötzlich ausgebrochene

ins. hnn her k-d-ttl-nd- lr.nl"-.-»» Nicht gewaltige Krieg Deutschlands gegen Frankreich für das Geschäft der Lebensversicherung hervorrief, die Geschäftsergebnisse, welche die Gesellschaft 1870 erzielte, sehr befriedi­gende waren.

Prioritäten.

3% oster. Stsb.-Prior. 583/8

3°/0 öst. 8. Lombar * 74

3% Livorneser 32 V»

5% Toscaner 52

5% Elisabeth.-Prior. 79

do. II. Emiss. 77

Änlehenslooge.

Kurh. 40 Thlr. Loose 66i/z Nassau 25 fl. 39

4O/o bayr. Präm.-Anl. 108 l/z Ansbacher 7 fl. 12

4%. badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 65i/g Oestr. fl. 250 v. 1854 75 1858r Prioritatslooso 165 1860r Loose 821/4 1864r 1211/2 Braunschweiger 181/g Stadt Florenz 83V2

Aetien.

Oest. Creditact. 2773/4 50/0 östr. F. St. E. B- 4111/41 Lombard. Bahn 1681/2 Ludwigsh.-Bexbach 182 !/2

Maxbahn 1051/4

Bayer. Ostbahn 1321/4

Hess. Ludwigsb.-Act. 1541/2

Rhein-Nahebahn-Act. 35

misstonen find bei ihren Entscheidungen an die Festsetzungen gebunden, welche der dieselben hätten Thier- und Grevy die beruhigendsten Versicherungen gegeben. Bundesrath zur Wahrung einer angemessenen und gleichmäßigen Handhabung der Man glaubt, Grevp werde heute der Nationalversammlung einen Brief der Prinzen Vorschriften im Artikel 1 treffen wird. §. 4 wird ohne Debatte angenommen, mittheilen, worin letztere ihre Entlassung geben.

ES folgt zweite Lesung des Gesetzentwurfs, betreffend die Gewährung von 4- Versailles, 11. Juni. DaS officielle Journal meldet die Abdankung Beihilfen an die aus Frankreich ausgewiesenen Deutschen. In dem Gesetz werden Picard'S als Gouverneur der Bank. Die Prinzen von Orleans haben Versailles zwei Millionen Thaler als Beihilfe den ausgewiesenen Deutschen gewährt. Die noch nicht verlassen.

Abgg. Dr. Bamberger und v. Benda schlagen vor, für die Artikel 2 und 3 der A PllNS, 9. Juni, Abends. Der Schluß der Börse ist flau. Rente 53. Vorlage den einzigen §. 2 zu setzen:Der Bundesrath ordnet die Vertheilung Es wurde bekannt, daß der Finanzminister angesichts der unannehmbaren Ueber- der betreffenden Mittel durch die einzelnen deutschen Regierungen an. Die letzte- nahmsofferten seitens verschiedener Finonzconsortien die Anleihe von 3 Milliarden ren sind berechtigt, die von ihnen etwa geleisteten Vorschüsse in Abzug zu bringen, ausschließlich durch eine öffentliche Subscr'iption in 5proc. Rente zum Emisfions- Präsident Delbrück erklärt sich damit einverstanden. Dr. Dernburg hält das cours von 82y2 decken will. Die in der nächsten Woche erscheinende Publication deutsche Reich zur Entschädigung für verpflichtet, weil durch die frühere Freizügig- vcS Bankausweises wird 650 Millionen Goldvorrath conftatiren.

keit ein großer Theil ins Ausland getrieben wurde. Miquel bittet, sehr schnell x A Paris, 10. Juni. Eine officielle Bekanntm.-'chung der Telegraphen- mit Vertheilung vorzugehen. Das Amendement Dr. Bambcrger wird ange- Directiön erklärt, daß vom 16. Juni an der dirccte TelegraphenverkeLr zwischen nomwen. Frankreich und dem drutschen Reich zu gewöhnlichen Taxen wieder eröffnet.

Es folgt die zwute Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Entschädi- z_\ Pu^v, iG.umvn huhvhuu Vui ge-

guug der Deutschen Rhederei. Abg. v. Oheimb berichtet über einige dazu ein- täuscht und beging eine große Schwachheit, als er sich mit der Prüfung der gegangene Petitionen. Im Art. 1 beantragt Dr. Wolfsohn, hinter §. 3 folgenden Wahlen der Prinzen von Orleans einverstanden erklärte. Er hätte besser gethan, §. 3 a. einzuschalten:Die nach Maßgabe dieses Gesetzes zu leistende Entschadsi sich zurückzuziehcn und wäre ihm dann ein Rückhalt geblieben, .den er jetzt ver- gung für Schiff, Fracht und Ladung tritt für die Schiffsgläubiger an Stelle des- loren hat. Das Ungefähr beginnt sein Spiel. Alea jacte est. jenigen, zu deren Ersatz sie bestimmt ist. Im Art. 2 beantragen die Abgg. Büsing + Wien, 10. Juni. Der Oberhosmetster des Kaisers, Fürst Hohenlohe, (Rostock) und van Frieden zwei weitergehende Anträge, die von dem Reg.-Comm. geht demnächst nach Rom mit einem eigenhändigen Beglückwunschschreibflz des Dr. Eck, den Abgg. Miquel und Schmidt (Stettin) bekämpft werden. Schließ. Kaisers an den Papst anläßlich dessm fünfundzwanzigjährigen Jubiläums, lich wird die Vorlage mit dem Amendement Dr. Wolfsohn, unter Ablehnung der A Pesth, 9. Juni. Der Ministerrath beschloß, in nächster Session einen beiden Amendements Büsing und van Freeden, angenommen. Gesetzentwurf, Oie Reform des Oberhauses betreffend, einzubringen.

Es folgt die zweite^Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die Bestellung A Belgrad, 9. Juni. Klauber, Oberinspector der österr. Staatsbahn, ist des Bundes ° Oherhandelsgerichts als oberster Gerichtshof für Elsaß - Lothringen, hier eingetroffen,. um mit der serbischen Regierung in Eisenbahn-Angelegenheiten Amendements zu demselben sind nicht eingebracht. Auf eine bezügliche Anfrage zu conferiren.

antwortet der Bundesbevollmächtigte, Geh. Ober-Justizrath Dr. Falk, daß vae A Petersburg, 9. Juni. Vor der Abreise des Fürsten Gortschakoff bat ganze Ober-Handelsgericht als solches Obergerichtshos für Elsaß-Lothringen wer- ein großer Ministerrath unter Zuziehung Ermonchoff und des galizischen Fürsten den solle, mithin in Zukunft nicht französische Normen , sondern die des Ober-- Datujett stattgefunden. Die Zusammenkunft Gortschakoff's mit Bismarck wird Handelsgerichts gelten würden. Nach längerer ziemlich unwesentlicher Debatte hier einer politischen Bedeutung beigemess n.

wird die Neg.-Vorlage genehmigt. A Constantinopel, 8. Juni. Die Bildung eines Syndicats zur Besorgung

Die Gesetzentwürfe, betreffend den Erweiterungsbau des Dienstgebäudes des der Emission einer cousolidirten Anleihe von 6 Millionen wurde heute vollzogen. Reichskanzleramtes und betreffend die Beschaffung von Betriebsmitteln für die Eisenbahnen von Elsaß - Lothringen werden fast ohne Debatte in zweiter Lesung

Börsennachrichten.

10. Juni 1871.

Preuss 4^2 % Oblig. 961/4 Frankf. 31/2% Obi.' 821/4 Nass. 41/20.0 Obi. 951/4 Kurhess. 4O/o 851/4 Gr. Hess. 5O/o Obi. 101 i/b

» 40/0 » yi3/<

» n 31/2% n

Bayer. 50/0 1011/8

n 4/2°/o 1jährige 97</8 40/g 1jährige 9O'V<

Würtemb. 41/2% Obi. 963/g Baden 41/2°/o Obi. c. E. L. 953/4 Oeaterr. Silberrente 563/4 Papierrente 48i/2 5% M. steuerf.

Amerik. Bonds 1881r 99i/g

7, 1882r 963/4

, 1885r 963/g

in n 1887r 963/s

Spanier, neuest.^30/0 321/4

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