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Telegraphische Depeschen.

Privatdepesche des Gießener Anzeigers.

Unser Cvrrespondenz-Bureau meldet uns, daß in Paris am

haben gestattet, Niedergeschlagenheit.

Versteigerungen.

zum

bei

Vermiethungen.

Als eines der vor^üglichllen

(6317)

wigsplatz.

then bei

W. Rühl Erben, Seltersberg.

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Gießen, den 10. Januar 1871.

an der um (i Uhr eröffneten Casse und vorher (von Donnerstag an)

(93)

I 77) In Vit. D. 9tr. 79 ist ein Fa­milienlogis, sofort beziehbar, zu vermiethen.

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die Flucht. Der an den Festungsmauern bis jetzt angerichtcte Schaden war unerheblich, jedoch herrscht in Folge der Beschießung die größte

Flrchlrnkrankc und Bruff- lridtndt

Feilgebotenes.

119) Schwere Dachziegel von Glas können billig abgegeben werden

fcbien« nachgeaeben habe.

A RbtlMs 11 Jan. Zwischen den deutschen Behörden und den Ein-

Gießen, den 1L Januar 1871. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen- S e m m l e r, Ortsgerichtsmann.

Christian F i l l m a n n, an der Stadtkirche.

Holzverstetgerung im Gießener Stadtwalde.

111) Montag den 16. Januar 1871, von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Strangswiese und Bruderwinter, nach­verzeichnetes Holz öffentlich versteigert wer­den, als:

feit berichtet hat und daß fie schwören, Paris schrittweise und blutigst zu vcrtheidigen. Seit 5. Jan. sollen täglich 20,000 Granaten in Vie Stadt geflogen sein und bereits mehrere Personen auf den Straßen

Zum Besten der AlMhöriM der im Felde stehenden Soldaten des Großh. Hess. 2. Ins. - Rcflimcnts wird durch Schuler deS hiesigen GiliniiasiniiiS

Samstag den 14. Januar 1871, Abends 7 Uhr,

im Leib'schen Saale

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Bekanntmachung.

114) Bei dem unterzeichneten Postamte sollen ein ausrangirter sechssitziger Post­wagen und zwei tuchene Sitzkissen aus einem Omnibus

Freitag den 20. d. Mts-, Vormittags 11 Uhr, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werben.

Die Verkaufsbedingungen können bet der unterzeichneten Stelle täglich eingese­hen werden.

Gießen, den 10. Januar 1871.

Post-Amt.

L o ch m a n n.

115) Montag den 16. Januar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die Nachlaß der Marie Heilmann gehörigen Gegenstände, bestehend in Frauenkleidern, Hemden, Strümpfen, Bildern, Porcellan rc., meistbietend versteigert werden.

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bei fast allen Krankheiten der Respi- rationS-Organc, veralteten Vungcn-

catarrhen, Husten, Heiserkeit rc. kann der überall beliebte l>r. Hil debrandt'sche

meißc Kräuter - Brnst-

: Syrup

1 allen Leidenden bestens empfohlen werden.

Preis a Flasche 1 Thlr., halbe Flasche ! 15 Sgr., viertel Flasche 7'/z Sgr.

In Gießen allein ächt vorräthig bei

(121) (5arl Frech.

61) Häckselmascbinen, Dickwurzmüblen, Velkuchen- brecker der verschiedensten neuesten Coustruction, stets vorräthig bei Georg Aenzel lMaschinenfabrik.)

London, 10. Jan. In der Elt? werden französische Tresorscheine offerirt, welche wahrscheinlich von der Regierung in Bordeaux an englische Armeelieferanten als Zahlung gegeben wurden. Dieselben können nur unter starken DiSronto. opfern bei einer geringen Anzahl von Geschäftshäusern placirt werden. Allem Anschein nach befindet sich die Regierung in Bordeaux in der bedrangtesten Po- litischen Lage.

(dramatisches Gedicht von Schiller) und hierauf:

Kurmiirker mit) Picarde

(Genrebild in einem Act von Schneider)

unter Begleituug eiueö aus Gymnasiasten gebildeten Orchesters zur Aufführung gebracht werden.

BilletS ä 30 fr. (im Saale) und ii 18 fr. (auf der Gallerte) sind

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»ertaaen-Propagateux" undProgre«" machen auf die jedes

PatrioNswuS bare Haltung der nordsranzösischen Bevölkerung aufmerksam dee statt ,in (Soniinatnl »ur Vertheivigung zu stellen oder dieselbe zu unterstützen, der feind- lichcn Armee hftrdurch materielle und moralische Unterstützung gewahrt. Das Journal rc Cambra," berichtet Fälle, wo Mobilgarden-DetachemeniS sich ab- sichilich gefangen nehmen ließen. Es mangle an Führern, welche Vertrauen er- wecken. Don den Mobilen seien Dreiviertheile mit dem Gebrauch der Kriege- Waffen nicht bekannt.

setzt wurden, ihre Arbeiter wieder zu beschäftigen.

Valencicnnes, H. Jan. DerCourrier du Nord" berichtet von den schweren Calamitäten, von weichen der Handelsstand betroffen worben sei, da keine Staatskasse und kein Liller Bankhaus die neuen CirculationsbilletS auswech.

Stecken Radel-Prügelholz,

Stockholz,

Wellen Reisholz,

Radel-Stämme mit 6704 Eubiksuß,

Officielle militärische Nachrichten.

Versailles, den 11. Januar. Die gegen General Chanzy operirenden Colonnen drangen am 10. unter fortwährenden siegreichen Gefechten mit ihren Teten bis auf 1 Meile an le Mans heran. 1 Geschütz, 3 Mitrailleusen und über 2000 unverwundete Gefangene fielen in unsere Hände. Diesseitiger Verlust nicht sehr bedeutend.

Der Verlust des Generals v. Werder im Gefechte von Villersexel betrug: 13 Offiziere und etwas über 200 Mann.

von Podbielsky.

Versailles, 11. Jan. Die Beschießung der feindlichen Werke und Geschütz-Emplacements wird kräftig fortgesetzt, wobei diesseits 9 weiter vorgeschobene Batterien in Thatigkeit traten. Die Kasernen des Fort Issy wurden in Brand geschossen. Diesseitiger Verlust an Todten und Verwundeten 2 Offiziere, 7 Mann.

von Podbielsky.

Kt Malo 6. Jan. Der Baron Malortie aus Hannover, welcher, von Nantes kommend/sich hier nach Southampton einschiffen wollte, wurde vom Bord de« Schiffes vom Präfekten abgeholt und bi« zum Eintreffen eines Regierung«- besweides aus Bordeaux internirt. f

$ oui)on 6. Jan. Dem Vernehmen nach ist die Exkönigin Isabella im Begriff" G-nf'zu verlassen, um sich nach England zu einem Besuche der Kaiser,» Euqenie »u begeben. Einem Athener Telegramm de« Londoner Bureau Keuler »ufoigc ha, sich der bei der Maffacre zu Marathon tmpl.cirle Engländer Noel, der sich seiner Verhaftung durch die Flucht entzogen, seUdem al« Gefangener gestellt. ________________________

6 m . fln Übereinstimmung kund. Der Artikel d.« Siöele gegen daß sich die Fabriken wieder mit K°hlen »ersi,h-N, wodurch sie .n den Stand ge- ;roch°7L» L »ugeschriebt», trotzdem im - ........

M nittur ine schwache Replik erschien. In Bordeaux herrscht e.n- gedruckte

' Die Kälte ha, in Süvfrankreich bedeutend nachgelassen.

Stimmung. D^^ 1 Tfr j 9?ot6 meldet au« Lille vom 6. b.: Seit dem

Treffen btt Pont Novelle« hat General Faidherbe große Schwierigkeiten Mtt seiner m welcher die Truppen in starker Anzahl dcsertiren.

81 fflcrbeanr, 8. Jan. Große« Aufsehen erregt eine Ordre Gambetta r an di, Ma inen Frankreich«, alle Wählerlisten und Revision-arbet.en d-rze.t zu

22) Zwei freundliche tnEinanber0e6cnbE i Eine kleine Familienwohnung ist Rimmer, mit ober ohne lUobci, Katzenstein'schcn Besitzung zu ver-

Nähe der Eiscnbabn, sind zu vermiethen. und kann bis zum 1. Februar bc- Nähcres bei der Expedition.__1 zogen werden. B Katz en st ein.

120) Ein möblirtes Zimmer, wcl-^ "

ches sogleich bezogen werden kann, ist Vermischte Anzeigen, zu vermiethen bei

Christian F i l l m a n n an der Stadtkirche.

87) Ein Schuhmacher - Werktisch, zwei Fenstertritte und ein Kanarienvogel ist zu qh per um uyi muniimii vmiiic miu vuiyti Gr»bb.r.°gUch-Bargerm-lst-r.i Gletzen 'oerkausen bei Geor^Mootz^i.twe, [ 0 f f flm Lindeuplatz jll haben.

117) Eine schöne rnöbline Stube istrno- heilt Dr. Iochhcim in Darmstadt, Lud- natweise zu vermiethen und sogleich bezieh- wigsplatz. (6317)

bar. Näheres bei der Exped- d. Bltts. . ...... . .

------------------------------------- 103) Für mein Fabrirgescbaft suche

31) Ein möblirtes Zimmer zu vennie- ich zum sofortigen Eintritt einen mit then bei __ den nöthiaen Schnlkenntnissen versehe­

nen Lehrung. Arnold Müller.

X Brüssel 11- Jan. Die in Marseille erscheinendeEgalitö' meldet, dab eine A >zahl 'Deutscher, welche schon längere Zeit in Marseille wohnen, eine rnn dcn 5tönid von Preußen abgesandt haben, in welcher auf den grau« e

fam-n Charakter hingewiesen, den der Krieg angenommen, und der König gebeten Unfer Cvrrespondenz-Bureau meldet uns, daß in am

wird demselben -in Ende zu setzen. - Die in Bordeaux erscheinende France g 3anuat Barrifaden-Comitö über die Resultate seiner Thatlg- tadelt den Angriff de«Swcle" aus Trochu und die R gierung von Pan« welche ' ~ '' " " ----r.

die Statt mit Erfolg mehr al» drei Monate gegen die feindliche Uebermacht ver- theidigt, und nennt ihn unpatriotlsch und unpolitisch. Die Pariser Ballonpost meloet dab twischen Jule« Simon und General Vinop Differenzen über die auf- V11 D.,-o. , - _ . ..

fcbublofe Erschießung von Spionen und Feiglingen entstanden seien, die jedoch g^tödtet haben. Die Bewohner der bedrohten Quartiere ergreifen wieder beigelegt wurden, da Simon, der für Abschaffung der T°te«strafe zu sein ------w-«ui.,......w- t.ue K.-baden

109 Stangen 689

Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1 Mai l- I. gestattet-

Die Großh. Bürgermeistereien der um- emnfieblt liegenden Orte werden ersucht, dies in ihren v Gemeinden bekannt machen zu lassen.

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94) Ein sehr guter Hofhund ist zu verkau­fen bei Zimmermeister Georg Herbert

59) Maronen (süße italienische Kastanien), pr. Pfund 9 fr., empfehlen I. A. Busch Söhne.

88) Schwarzes Samnitband in allen Breiten und das Nenesie in Mantelfranzcn, Knöpfen rc.

118) Crvftallcvlinder und Milchfchirine empfiehlt ________Karl Fuhr.

101) Täglich frischen, geschlagenen süßen DaniUc-Rahm empfiehlt

Ed. Lind, Hofconditor.