Wechsel.
Geldsorten.
fl.
kr.
Verzinsung sichert.
Aetien.
Frankf. Bank 1381/4
Frankf. Vereins-Kasse 1201/2
Dannst. Bankact. 456
Wien Bankaotien 809
Galizien 256 */?
Pr.Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42
„ doppelte 9 40—42 Holl.fi. 10 St. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 18—19 Engi. Sover. 11 47—49 Russ. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 24i/2—25V>
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Th. Dietrich €omp.
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Die materiell- Ordnung scheint vvllkvmwc« h-rgest-llt zu s-rm Die Au - lösuna der Nationalgaruen hat nirgends Widerstand hervorgerufen. Wa« die »oll- ständig- Wiedergeburt Frankreichs betrifft, so mutz man st- erhoffen von^derZ-> , ron Gott und allen denjenigen, welche K-nntniß von der modeinen G-sellschaf haben. Die Lage ist so gut, wie nur irgend nach einem so unglücklichen Kriege zu hoffen war. Die Politik Frankreichs ist eine seste und würdige Politik des Friedens. Sollten gegen alle Wahrscheinlichkeit unerwartete E-eigNiff- °'n'r-tew so würde Frankreich dabei nicht die Hand im Spiele hab n. Frankreich will wieder werden, wa« cS zu sein ein Recht hat und was im Jntereff- aller anderen
®laatibeid> wird das feierlich gegebene Wort halten UebrigenS sind die Staaten, welch- an de« Kriege Theik nahmen, ermüdet, wahrend vtelenigen, d,e uur 3euaen desselben gewesen sind, wahrhaft ins Entsetzen gerathen sind.
Hierauf geht die Botschaft auf Einzelheiten über bezüglich der Begehungen Frankreichs ru den verschiedenen Staaten Europas.
Dl- Botschaft erzählt dann den Abschluß d-r Convention mit Deutschland wegen d-r Zolloerhältnisse im Elsaß. In Erwartung der -nvlich-n Befreiung, hab-n wir uns bemüht, Vie Bevölkerung von den deutschen Soldaten zu rennen, welch- letzter- in Casern-n gelegt worben. Wir verlangen #0»J»« 81,( iM* daß st- ihre Erbitterung im Zaume halt-, welch- nicht dazu dienen kann, ihre
W,t Frankreich habe viel ^e Handelsw-r.rage &
glitten; sie schildert die Unterhandlungen und schließt. „W»r sind zu dem ent i-------------------—
Börsennachrichten. 9. Dccember 1871.
Preuss. 41/2% Oblig. IOP/4 Frankf. SVzVo 0dl. 87 V, Nass. 4Vz 0,0 Obi. 99 Vz Kurhess. 4% n 92^4 Gr. Hess. 50/0 Obi. 1033/4
ft n 40/0 „ 96
„ „ 3V,0/0 „ 921/4
Bayer. 5% « 1003/8
n 41/2 0/0 1jährige 99V4 „ 40/g 1jährige 94’/8 Würtemb. A1/2% Obi. 997/s Baden 4i/2°/o Obi. c. E. L. 99 V4 Oesterr. Silberrente 58i/2 „ Papierrente 497/s
Amerik. Bonds 1881r lÖO3/» „ n 1882r 971/4
„ n 1885r 981/s
„ n 1887r 983/8
Spanier, neuest. 3% 313/g
Aetien.
50/0 östr. F. St. E. B. 394 Do do bar d. Bahn 202* 4 Ludwigsh.-Bexbach 195 Maxbahn 1425/e Bayer. Ostbahn 1443/4 Rhein-Nahebahn-Aot. 391/2 Hess. Ludwigsb.-Act. 184 Oberhessen „ 80_____
Prioritäten.
30/g öster. Stsb.-Prior. 581/4 3°/q öst. s. Lombard 793/4 30/g Livorneaer 375/g 50/g Toscaner 58i/g 5% Elisabeth.-Prior. 811/4 do. H. Emiss. 791/2________
—AnlehenslooHe. Kurh. 40 Thlr. Loose 691/2 Nassau 25 fl. 44 40/g bayr. Präm.-Anl. 112i/2 Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loose 110l/2
- Badische fl. 35 Loose 691/2 30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 365/g Oestr. fl. 250 v. 1854 781/2 1858r Prioritätsloose 190 1860r Loose 871/2 1864r „ 140
Braunschweiger 191/4 Stadt Florenz 84
gelitten; ne icynverr vic h ~ d ~— -----------------
schluffe gelangt, den Vertrag im Februar zu kundigen und wayrenv ö 1 ' a;ranHurt a. M., 9. December. Börsenbericht. Die eben herrschende Verstimmung wo derselbe in Kraft bleibt, zu unterhandeln. Was die auswärtigen Beziehungen Bürst wirkte weiter verstauend auch auf das heutige Geschäft und erlitten abermals alle Spe- hetrifft lo sind sie freundlich mit Spanien; bezüglich auf Italien bewahren wir ^.„^tionSeffecten Cl'urseinbnßen. Die Desvrqniß, daß die Geldverhältn.ffe im Laufe dlrseS Monats -h/nk.sl'a Lute Beriebunaen- die Unabhängigkeit des heiligen Stuhles muß strenge eine ungünstigere Gestaltung annehmen konnten veranlaßt viele Speculanten, Ihre Engagements aufrecht^ gehalten werden,in Bezug auf Rom geben wir keine Rathschläge, denn zu lösen, und können unter dem Druck der fortgesetzten Real.sat.onen d.e Course sich nicht wir geben solche Niemandem, und noch weniger einem Greise, der unsere ganze bC 1 Kredit verloren gegen gestern circa 3i/2 fl-, Staatsbahn IV2 fl-, Lombarden 2 fl.,
uns un^t« flanst ^mpathw besitzt. G-beihen. Mit Ruß. und An>aq.v->vi-r- v-rk-hrt-n auch, bei schwachem Umsatz, in matter Tendenz.
Was O-st-rt-lÄ dnrtfft, ,0 w * (b° r t c g Sraebnig einer Gesucht waren nur 1881er Amerikaner auf -in Telegramm van Wasb.ngtan h-m wonach der
land stehen wir in den b-st-n B.z'-hung-n. Di-selb-n stnv ° g « Fiuuu,Minister Boutwell weitere 20 Millionen Dollars 1882er, 2ter Serie, pro Marz 1872 ,u voi hohen Gesichtspunkten geleiteten Schatzung der beiderseltlgcn Jntereff • fündig» beabsichtig-. , . T. . ...
Sllfo hon keiner Seite sei Anlaß zur Beunruhigung vorhanden. Pandel Di-Nächsten Tage werden uns wohl Ausführlichere« hierüber bringen, inzwischen benutzt h SHrkLf Fhnner rubta wieder 1UT früheren Blüthe gelangen. dock mancher vorsichtige CapitaUft noch die Zeit, um seine 1882er Amerikaner gegen 1881er um-
Dl° B°tschaf. w-n°°7stch s°°ann zur inneren Lag-. Sie hebt di- Schwierig. zu.auschen, da mit einem Aufgeld von 3./e Proe. er sich für di. nächsten 10 Jahr, di- üproeent. letten hervor, wclch- es kostet, eine gut- Verwaltung zu btlven. Doch können wlr i sagen, daß wir heute bereits von allen Seiten Z-lch-n der Genugthunng ei6nl.en.
(B-i diesen Worten verursacht Vie Rechte eine lärmende Unterbr-chungJ Th. S fügt hinzu, daß die Session der Generalräthe Proben von versöhnlichem Gdiste und praktischem Verständnisse gegeben habe. n
^London , 9. December. Ein von heute Morgen 1 Ihr datirteS Bullet n sagt, daß in dem Zustande des Prinzen von Wales keine Veränderung eingetreten ist; derselbe habe wenig geschlafen. Bruee, der Leibarzt der KonlgiN, ist in Sandringham -ing-troffen. Die Königin selbst ist mit den Mitgliedern der königlichen Familie gestern nach Sandringham abgereist. !
$ Pctcrsbnrn, 8. December. Bei dem Georgsvrdensfkste brachte Kaiser Al-xan. der folgenden Toast aus: „Aus das Wohl des Kaisers Wilhelm, des ältesten Ordensritters, aus das Wohl d-r anderen Ordensritter ferner Armee, deren wur-, dige Repräsentanten heute um mich zu sehen wich mit Stolz erfüllt. Ich wünsche und hoffe, daß di- innige Freundschaft, die uns verbindet, in künftigen G-n-ra- tionen sortvauern wird, ebenso wie die Waffeablüderschast beider Armeen, welche aus unvergeßlicher Z it datirt. Ich sehe darin die beste Garantie für den Frieden und die gesetzliche Ordnung in Europa."___________ -
Amsterdam
k. S. 99i/g
Augsburg
k. S. 993/4
Berlin
k. S.
105
Bremen
k. S.
96
Brüssel
k. S.
93
Hamburg
k. S.
871/4
Leipzig
k. 8.
105
London
k. 8.
118
Lyon
k. 8.
915/s
Paris
k. 8.
91 */R
Wien
k. 8.
995/8
ditto
m. 8.
ditto
1. S.
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Der «Hessische Hausfreund. Jubiläumsausgabe 1872.
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Besondere Bekanntmachungen. Der Nachlaß der Sophie Wichet- Mine Charlotte Becker aus Gießen.
5254) Wer Ansprüche an den, in 200 fl. bestehenden, Nachlaß der vorgenannten, in Frankfurt a. M. verstorbenen rc. Becker machen zu können glaubt, wird eingeladen, sich mit uns in dieser Sache zu benehmen. Zur etwaigen Aufklärung über die Familienverhältnisse der Verstorbenen bemerken wir, daß ihr Vater der Friedrich Becker, ihre Mutter Friederike, geb. Thorheiter, war- Gießen, den 5. December 1871.
Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________Vogt.____________
5049) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und«Leth- kasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:
1) Dienstag den 12. December,
2) Mittwoch „ 13. „
3) Donnerstag „ 14. „
4) Samstag „ 16. „
5) Dienstag „ 19. „
6) Mittwoch „ 20.
7) Donnerstag „ 21. u
8) Samstag „ 23. „
9) Mittwoch „ 27. M
10) Donnerstag „ 28. „
11) Samstag „ 30. „
Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimsten
Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die auf Dienstag, Mittwoch und Samstag fallenden Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, d'eses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 26. November.1871.
Der Rechner der Spar- und Leihkasse: ____________________K e h r.____
5308) Das Eichlocal des Eichmeisters Baumann befindet sich vom 11. L Mts an im unteren Stocke des städtischen Hospitals und können Eichungen von Längen-, Hohl- und Flüssigkeits Maaßen, sowie Gewichten und Waagen an den Wochentagen, mit Ausnahme des^ Mittwochs und Samstags, daselbst vorgenommen werden.
Gießen, den 8 December 1871.
Der Vorstand des Eichamts Gießen. Wießell, Bauaccessist.
Kapital-Gesuch.
5309) Die Gemeinde Lang-Göns sucht zur Bezahlung des am 1- Januar 1872 fälligen Kaufschillings für das von Nit- gen'sche Gut 5000 fl. zu 4'/2 pCt. verzinslich aufzunehmen. Hierauf Neflectirende wollen sich portofrei bei hiesiger Gemeinde- Eiunehmerei anmelden.
Lang-Göns, den 9. December 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns.
Feilgebotenes.
5087) Bückinge zum Backen empfehlen
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5113) Die Unterzeichneten emvfehlen ihr wohlaffortirtes Laaer in wollenen, halbwollenen und banmwollenea Herren- und Damenjacken und Unterhosen, besehe und unbesetzte Litzen-, Filz- und Selband-Schuhen und «trefeln, Buckskin- und gewebten Herren-, Damen- und Kinoer- Handschnhen, Gamaschen, Capuzen, Kopftnchern, Kinderhütchen, Seelenwärmern, gestrickten und gewebten Herren-, Damen- und Kinder-Strümpfen und in allen ,n dieses Fach einschlagenden Artikeln, sowie ihr Sager in Strickwolle, hiermit bestens.
J. J. Klttsrh Sohne»


