Ausgabe 
12.9.1871
 
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theilvngen aus Weimar würde z. B. oas zur 22. Division gehörige 5. Thür. Jnf.-Regt. 91 r. 94 erst am 23. d. von Langny den Rückmarsch antreten.)

Florenz, 9. September. DieGazttta d'Italia" meldet aus Nom vom heutigen Tage, daß der Cardinal Bonaparte morgen mit einem Schreiben des Papstes an den Kaiser Napoleon nach England reisen wird.

Das Großherzoglich Hessische 2. Infanterie-Regiment in und um Briare.

Diesen kleinen Feldzug in dem großartigen Kriege 1870,71 kurz und wahr darzustcllcn, ist der Zweck dieser Zeilen.

Gegen Mitte December 1870 marschirte Prinz Fredrich Carl mit allen verfügbare» Kräften auf Le ManS vor, um abermals neue Lorbeeren zu pflücken. Die G>oßh. Hessische (25.) Division blieb in Orleans zurück, um Vie Loire^Linie festznhalten. Ein Detachement, beftehend aus dem Großh. H'ss. 2. Infanterie-, 2. Reiter-Regiment und ter reitenden Artillerie, unter Befehl des General v. Rantzau wurde am 20. Decembec beordert nach Montargis zu gehen, wo es in drei Mölschen am 22. Nachmittag« ankam. Zwei Tage lagen wir hier, eS war sehr kalt. Schon hofften wir die lang ersehnte Ruhe zu finden. Es passirten 1800 Mann Ersatztruppen für die 2. Armee die Stadt und machten Rasttag. So kam es, daß über 70 Officiere den W ihnachts- abend mit Nacht.ffen, Musik, Chriflbaum und Lotterie bis gegen Morgen in heiterster Stimmung rubrachten. Wir waren glücklich zu hoffen, daß wir morgen abermals Ruhetag haben sollten. Doch diese freudige Aussicht würde Morgens 6 Uhr zu Wasser-, wir mußten auch um 8 Uhr abrnaff ckiren. Es war em harter erster WeihnachtSseiertag; große Kalte, langer Marsch und viele katzenjämme- rige Gesichter. Erst gegen Abend kamen wir nach La Boussiöre. In einem großen Schlosse, bei einem renitenten Grafen wurden viele Officiere und Mannschaften untergkbracht. Später erfuhren wir, daß dieser Graf damals einen verwundeten deutschen Reiter versteckt hielt, um denselben spater als Gefangenen den Franzosen zu übciliefern; ein gewagte Manöver. Abends gab er für 15 Officiere al« Braten ein Huhn. Er wurde hierüber belehrt, so daß den andern Morgen ein completeS Frühstück servirt war. Rach Briare vorgeschickte Reiterpatrouillen meldeten, daß dort Barrikaden errichtet und daß 3 Reiter ihrer Spitze abgekuiffen (gefangen) worden wären. Den 26. gegen Mittag kamen wir vor Briare an. Abermals war 1 Reiter unserer Spitze schwer verwundet und 2 andere gefangen genommen worden. Einer davon war dem Feinde entsprungen und kam Abend» wieder in Briare an. Man wollte ihn mittelst eines Kahne« über die Loire bringen, wobei er Gelegenheit fand, zu entlaufen. Gin Zug Reiterei sprengte in das Städtchen unb kam bald zurück mit dem Maire und einem Deutschen, welcher hier schon 30 Zabre domilicirt ist. Nach ihrer Aussage waren erst vor kurzer Zeit die letzten Mobilgarden rc. aus B.iare zuruck- qegangen. Si baten um Schonung der Stadt. Ohne Zmisch.nfall rückten wir ein, nahmen bie nöthiaen Sicherheitsmahregeln und quartierten uns rin. Eme große Knop'fabrik, deren Bc fitzer Millionär, ist die Seele dieses Städtchens. Hiervon lebt der größte Theil der Einwohner. Der Fabrikherr that alles Mögliche, um die Einwohner zufrieden zu stellen: auch hatte er in seiner Fabrik ein schönes großes Lazareth eingerichtet. Er hatte eine höchst schwierige Stellung. Außer vor Freund und Feind hatte er noch die größte Furcht vor der unzufriedenen Einwohner­schaft. Mit dieser sich zu halten, ohne die gerade anwesenden Soldaten nicht zu benachtheiliaen, war keine leichte Aufgabe. Wir fanden hier noch die Maueranschläge Gambetta's, worin er mit Todesstrafe demjenigen drohte, bei dem man Gegenstände in Vorra^h fände, welche zur Ernährung rc. der Truppen dienen könnten; Alles mußte sofort auf das linke Ufer geschafft werden. Dieses Ufer war bis auf Stunden hinter uns von FcanctireurS besetzt, welche öfl.rS, mit einzelnen Schüssen, ja selbst Salven, bis in die Straßen von Briare und belästigten. Die nothigen Vor­sichtsmaßregeln und Sicherungen nach allen Richtungen hin machten den Dienst schr anstrengend, so daß nur höchst selten einzelne Ablheilungen dazu kamen, sich auskleiden zu können. Jeden Tag wurden RecognoScirungen von 1 und mehreren Compagnieen gegen den F.ind unternommen, welche manchmal in dunkler Nacht erst endigten. Dann mußten jeden Tag wenigstens 1, aber oft mehrere, R> quifitionS - CommandoS auSgesandt werden, um Nahrung für Mann unv Pf-rd herbei zu schaff-n. Sie wurden immer von einem Lieutenant geführt. Einige Herren Hatter, sich in diesem Dimstzweige ein besonderes Renornrne erworben, und c« war interessant, ein solch' mit Erfolg gekröntes Cornmando einrücken zu sehen. Wie wir täglich den Feind beunruhigten, ebenso machte eS dieser gegen unS; so daß kein Tag verging, ohne daß nicht wenigstens einmal unter He Waffen getreten wurde. Unsere Stellung und Stärke rnnßle der Feind bald genau erfahren. Da wir 3 Tagesmärsche von unserer nächsten Unterstützung, von Orleans, waren, so ist nicht zu verwundern, daß mau versuchte, unserer lästigen Nachbarschaft lod zu w rden. Den 31. Decemder war eine Compagnie zur RecognoScirung wie gewönlick vorgeschickt worden. Gegen 1 Ubr mel­dete diese, sie werde von sehr überlegenen Kräften ged:ängt und stehe schon eine kleine i/2 Stunde vor Briare. Zwei bereite Compagnieen rückten sogleich zur Unterstützung vor; ebenso 2 Geschütze. Das ganze Detachement stand schnell auf den befohlenen Stellungen. Der sehr überlegene Feind, durch eine Batterie unterstützt, nöthigte bald die Unserigen zum Rückzug Trotzdem brachten wir da« Gefecht mehrmals zum Stehen, so daß ed möglich würde, völlig geordnet zu bleiben und iw besondere unsere Vertheidigungsstellung dicht vor Briare mit aller Ruhe einzunebm.n. Der Angriff erfolgte, als es schon anfing, Nacht zu werden. Wir hatten hierdurch den Nachtheil, daß unsere, auf einer Höhe hinter Briare placirte Batterie, nicht feuern konnte. Dennoch schlugen wir den Feind, du»ch ein längeres wohlgenährtes Schnellfeuer vollständig zurück. Niemals wagte er auch wieder, uns hier anzugreifen. Vor Allem wurde nun Sorge getragen, daß die Leute während der Nackt etwa« Ruhe und Essen und Trinken bekamen. So trat.n wir in das Jahr 1871. Der NtujahrStag-Morgen fand wieder Alles in Stellung. Patrouillen fanden und brachten unseren gestern Abend gefallenen Hauptmann W ber. Er wurde alsbald auf dem Kirchhofe von Briare, welcher in unserer Verteidigungslinie lag, begraben. Gegen Mittag kam der Befehl zum Rückzug. Der Feind wollte uns umgehen; wir zogen und in größter Ordnung und beinahe ganz ohne Verlust nach Gien zurück. Die Franzosen rückten in Briare ein, behelligten und aber in Gien nicht. 3m Gegcntheil schon am 4. Januar Morgens hatten sie Briare wieder geräumt und sich ganz

zurückgezogen. Auf diese Nachricht nahm unser ganzes Detachement noch an demselben Tag lieber unsere Stellung in Briare ein. Der Dienst wurde jetzt noch beschwerlicher. Denn als am 5. Jan. Morgens eine R iterpatrouille von 20 Pferden nicht mehr zurückkam, mußte stets Infanterie die Unterstützung machen. Auch wurde 1 Compagnie nach Gien detachirt zur Beobachtung der hier stehenden B'ücke, welche Bourbaki feiner Zeit halte sprengen lassen, und die für unsere Stellung eine unbedingte Nothwendigkeit war. Wir veilebten nun 10 Tage in beständiger Spannung, mit täglichen flehten Rencontres und Verlusten. Ties waren unstreitig die härtesten Tage im ganzen Feldzüge. Man kann sagen, ständig auf den Beinen, singen die Stiefel an defect zu werden, das Ungeziefer nahm auf erschreckende Weise zu, der Blatternkranken wurden '.len Tag mehr und Niemand hatte mehr eine Pfeife Tabak noch weniger Cigarren. Dabei patte daS Regiment noch einen Stabsofficier und 3 Hauptleute rc., so daß mehrere Compagnieen von Rtfeivelie.itenantS commandirt werden mußten. Co kam der 14. Jan. heran. E. war ein Glatteis, daß kaum ein Pferd fort kommen, und ein Nebel, daß man auf 200 Schritte nicht ein Haus sehen konnte. Schon vor 8 Uhr deuteten die einlaufenden Meldungen auf einen feindlichen Angriff. Kurz nach 8 Uhr hörte man auf unserem linken Flügel, auf der Straße nach Montargis, Gewehrfeuer, und bald darauf kamen auch die Granaten dorther bis in die Stadt hereingefloqen. Schnell war Alle« auf seinem Posten. Selbst die Krank-n kamen aus den Betten, sie wollten nicht gefangen werden. 16 Blatternkranke gingen an diesem Tage zu Fuß mit, und ist ihnen ganz aut bekommen. DaS Gefühl unserer gefährdeten Stillung hatte sich jedes Soldaten bemöchiigt. Wie werden wir aus diesem Nest noch herauskommen? hörte man häufig sagen. Doch Gott sei Dank', wir kamen mit Ehren heraus. Mit 2 Compagnieen und dec dort stehenden Feldwache wurde schnell ein kräftiger Vorstoß auf der Straße nach Montargis angeordnet und sogar wiederholt mit Erfolg ausgeführt. Die ganze Bagage, eine gestern augekommene Proviant - Colonne und ein SanitätS- Detachement sollten sogleich nach Gien zurückgehen. Die einzige noch reservirte Compagnie mar- schake auf der Eisenbahn zurück, um ein hier gelegenes Schloß zu besetzen. In gleicher Höhe dieses Schlosses auf der H.-uplstraße war eine große Ferme, wo sich die Reiterei versammelt hatte. Als die ersten Wagen der Bagage eine kleine Strecke hier vorbei waren, erhielten sie von rück­wärts lebhaftes Feuer. Die ganze Colonne mußte halten, und sehr bald stellte eS fick heraus, daß unsere RückzigSliire von der Straße bis zur Eisenbahn vom Feinde besetzt war. 2 Schwa­dronen der Reiterei sprengten durch die feindliche Linie durch, welche ein sehr lebhaftes Schnell­feuer auf dieselbe machte. Der Major, mehrere Reiter und Pferde fielen hierbei. Dieses Feuer horte die auf der Eisenbahn marschirende Compagnie. Sie besetzke daher nicht daS Schloß, sondern eilte weiter rückwärts um zu sehen, was hier vorgehe. Sie kam in dem Nebel bis kaum 2U0 Schritte vor den Feind. (Es war ein ganzes Bata llon Garde-Mobil de Cüte d'Or.) Ohne Zögern stürzte sich diese eine Compagnie mit endlosem Hurra'» auf vaS feindliche Bataillon. Es hielt diesen Sturm nur wenige Minuten aus, da floh es schon in großer Unordnung mit links um nach der waldigen Höhe. Wir machten dabei noch 1 Officier und 7 Manu gefangen. Es waren 2 Elsässer habet, welche d ntsch sprachen. Dieselb.n erzählten, wie ihr Bataillon auf einem großen Umwege in der verflossenen Nacht auf diesem P'. itz in uns ren Nucken marfdnrt fei und welche Befürchtungen und Angst sie Alle bei diesem Manöver gehabt hätten. Dieß erklärt auch ihr Ver­halten ; daß sie n'cht gedeckt stehen blieben und daß sie auf die ersten Bagagewaqen schon schossen. ES war bi S die reine Angst. Unsere Ruckzugslinie war nun frei, und in schönster Ordnung setzte sich die Colonne gen Gien in Bewegung. Nur die Kugeln vom jenseitigen Ufer qenirten unS noch. Die Truppen sowie die Batterie marschirten auf der Eisenbahn bis Gien. Wir mar- schirtcn zurück bis Ouzouer für Loire, ohne vom Feinde weiter behelligt zu werden. Hier etablittea wir unS aerobe wie in Briare. Den glücklichen Auögang dieses UeberfalleS verdanken wir der geringen Uebereinstimmunq des feindlichen Manövers. Sonst hätten wir, trotz Bravour und Entschlossenheit, doch große Verluste erlitten. Der Angriff auf unsere linke Flanke wurde zurück- gestoßen, daS Bataillon in unserem Rücken wurde verjagt, ehe der Hauptangriff in der Front erfolgte. Hier kam der Feind mit mehreren Bataillonen und Artillerie erst gegen 11 Uhr an und rückte, da wir längst weg waren, und heiligt in Briare ein7 feierte mit den Einwohnern seinen Sieg, so daß die ersten Franzosen erft Nachmittags 4 Uhr in Gien eintrafen. Zu dieser Zeit hatten wir in Onzoner für Loi c vollständig Stellung genommen und unS gesichert. Abermals lagen wir in diesem kleinen Dorre zusammen gepfercht 14 Tage, mit allen früheren Strapatzen und Fatalitäten. Nur wurde eS nach den ersten Tagen ruhiger; der Feind belästigte und nicht mehr, er hatte sogar Gien geräumt. Der Marketender kam auch mit Tabak und Cigarren an; wenigstens für einige Tage genug ; überhaupt verursachte die bessere Verbindung mit OncanS eine beruhigendere Stimmung, wie in Briare. Thauwetter trat jetzt ein und die zerrissenen Stiefel wurden eine große Calarnität. Da kamen mit einer Proviant-Colonne einige Hundert Paar neuer Stiefel an, und Damit war auch diesem U.belstand abgeholfen; nur unsere kleinsten Feinde, das Ungeziefer, konnten wir uns nickt vom Leide halten. Der Befehl , das 3. Infanterie Regiment sollte uns am 28. Januar ablösen, wurde mit Freuden begrüßt. Die Sache kam jedoch anders. Am 28. Januar Morgens 3 Uhr kam ein Bataillon des 3. Infanterie Regiments, aber nicht um tunt abzulösen, sondern um uns zu completiren, und unser ganzes Detachement mußte alsbald in 4 Marschtagen über Chatilion für Loing nach Anrerre vorrücken. Denselben Abend erreichten wir noch Chaliilon, mußten eS aber mit Sturm nehmen, da überall nach uns geschossen wurde. Wir hatten nur einen verwundeten Officier, die Einwohner wenigstens 10 Tode. Den 30. Januar erfuhren wir auf dem Marsche den Waffenstillstand. Wir eilten die Stadt Touch zu erreiche». Hier blieben wir zwei Tage und kamen dann in und um Aurerre. Jetzt erst erfuhren wir, daß am 1. Februar Morgens in Uhr Aurerre angegriffen und genommen werden sollte. Ein von Montargis kommendes preußisckes starkes Corps sollten wir von unserer Seite aus unterstützen. General du Temple, unser Gegner von Briare, lag mit 10,000 Mann und mehreren Batterien in Aurerre. Der Waffenstillstand batte dieses Manöver vereitelt. Der Befehl kam, bei unserer Division einzurück.n. Dieselbe lag in der Nähe von TourS. Wir hatten 10 Tage zu marschieren, wobei wir das fünfte Mal Orleans pafsirten. Am 19. Februar trafen wir in unseren neuen Stationen ein DaS Detachement Cornmando hatte somit fein Ende nach gerade 2 monatlicher Dauer. Die Verluste deS Regiments während drefeS Commando S waren: Todt: 1 Officier lHauptmann Weber) und 15 Mann; verwundet: 4 Officiere (darunter 2, welche schon einmal bei Gravelotte verwundet wurden) und 53 Mann: Vermißte: 28 Mann.

Allgemeiner Anzeiger

Versteigerungen. Holzversteiqerung im Gießener Stadtwalde.

3842) Montag den 18. September d. I., von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Stolzenmorgen, Philofophenwald, Heeg- strauch, Katharmenhütte und Neuheege, nachverzeichnetcs Holz öffentlich versteigert werden, als:

I. Brennholz: IVt Stecken Eichen-Prügclholz, IV. Stockholz,

1133 Wellen Reisholz,

95V2 Stecken Nadel-Prügelholz, 35Vz Stockholz,

5520 Wellen Neisholz,

216 Dorn-Wellen;

II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 12 Nadel-Stämme mit 293 Cubikfuß, 430 Stangen 502

Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb. Gegen oorfchrifts'näßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis I. März 1872 gestattet.

Die Großherzoglicheu Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies .. in ihren Gemeinden bekannt machen zu taffen.

Gießen, den 11. September 1871. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Grummetgras - Versteigerungen der | Fürstlich Solmsischen Rentei Sich, i Gemarkung Lich.

3809) Donnerstag den 14. September, Vormittags präcis 8 Uhr, Wiesen der Peinmühle gegenüber, den Wie-^ fengrund herab bis zum Bleichgarten ami Dietert, zusammen 120 Morgen.

Zusammenkunft an der Saubrücke, nächst j der Peinmühle.

Gemarkungen Mühlfachfen, Ober- und Nieder-Bessingen.

Freitag den 15. September, Vormittags präcis 8 Uhr, ' Hainwiefe, Krummwiefe, Riedchen, Seewiefe,! Sautenkor, im Ganzen 136 Morgen.

Zusammenkunft zu Mühlsachsen.

Gemarkung Burkhardsfelden. Montag den 18. September, Vormittags präcis 9 Ubr, Mönchwiese und Strauchwaldwiefe, im Gan^ zeu 67 Morgen.

Zusammenkunft in der Mönchwiefc.

Die Ausgebote geschehen in Abtheilungen von ein bis zwei Morgen.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini l. I. gestattet.

Lich, den 8. September 1871.

Fürstlich Solmsische Rentei Lich. Kreutzer-

3841) Das Brechen von 4V, Cub.- Klftrn. Steine in dem herrschaftlichen Steinbruck), Diftrict Buchenberg, soll Donnerstag den 14. 1. Mts., Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle versteige)t werden.

Gießen, den 10. September 1871. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg Georgi.

3770) Freitag den 15. September d. I. lasse ich das Grummetgras von

lDKlftr.

995 Wiese an der Oberlach, beim Kessel, das Theil nach Gießen zu,

995 Wiese daselbst, das Theil nach 9tödgen zu,

975 Wiese am Morgenmeg, an Ernst Wallenfels und Daniel Müller, sogleich nach Beendigung der fiskalischen Grummetgras - Versteigerung im Dorfeld'- scheu Garten zu Wieseck, meistbietend ver­steigern. Gg. Chr. Spruck.

HeilgebotetLeÄ.

3835) Ein Hausen Mjst ist zu verkau- en bei Georg Malkomesius, Mai ktstraße.

3773) sicher Bier in Flaschen ist wieder zu jeder Zeit zu haben Afterweg Nr. 127.

Neue englische Bückinge zum Nohessen sind eingetroffen.

(3574) I. A. Busch Söhne.

3822) Zwei fast noch neue Uniformen mit einem Mantel und Säbel, von einem Einjährigen, sind billig abzugeben. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.

3828) Zwei gute (5laviere in Auftrag billig zu verkaufen; etnzusehcn bei

I. Rothenberger, Lindenplatz.

Einmachesslge.

3293) I/cstragOBi, äla ravigottc^ feinste Wein­essige empfehlen

I. A. Bnscd Söhne.

3785) In schönster Lage Gießens, in der Nässe der Stadt, ist ein neuerbautes zwei stückiges ^Jöhnhaus, mit angrenzendem Platze zur Anlage eines Gartens, aus freier Hand billig zu verkaufen Das Haus würde sich vorzüglich zu einer Restauraiiou eignen Schriftliche Anfragen (verfchloffen) bittet man bei der Exped. d. Bltts. abzugeben.