^°^ren.' 8
»Sen
• ) Frütag btn 1
Nachmittags !as Heugras dof t g des 5 Weimar jictenb versteigert r M.
\3 Liese am Hamm IO „ daselbst,
.18 „ Mischen t der Lahn, Ä „ daselbst, 31 „ daselbst.
Dn, den 9. Juli 1 Fr. Müller, c
■) Dienstag dm 1
Nachmittag« n in dem Hause de istian Petri auf d iltene Mobilien, W :c. gegen haare fl ingert werden, üchen, dm 6. Juli
k Dienstag den 1:
Abends 8 soi im Caf6 Ebel
Kladderadatsch, ; Oung, lieber Land
Modenwelt, 1 uMMung, West ^rstelgert.
httsteizerunz ii
Dberförstei 0 Künftigen Monte . Morgens mmWrictMönchn M Weidenseeeck u ^k"d, nochmals ui LKen-Baui W65 Cubihuß, 'MeTannenchau
!. Dann werden ! den 18
M Wellen Tannm-'-r
Fürstliche ( 1>^Eig !|
■ ^enhcimerg.^
l*Bä SSL *• sii«, i'1 « in den gärten,
gemmUr, ।
üjefaniitMf
। ,* $ormitt”85J Lid d-m unW,d LWi C-»>mr
Utpiert öfft”1*1* 1 iW. ®h'?.u f&e»* iw» ffli« Steje ein Sben 9- Suli 1
in der Nacht mit dem Dampfer „Victoria und Albert" nach England ab.
alles Merkwürdige aufmerksam zu machen.
1887r
96%
Spanier, neuest. 3% 31%
„ 1223/4
1864r
Braunschweiger 18 Vs
Stadt Florenz 82%
gemachten Erfahrungen. — Hofrath und Professor der Rechte, Dr. v. Held in l Würzburg und der Dr. Brinkmann in Berlin haben es übernommen, dre Debatte , über diese Themata einzuleiten.
Das schon erwähnte Projekt einer hier abzuhalteuden europäischen Zoll- ' conferenz behufs möglichster Unifikation der Tarife ist von großer Tragweite. Die i Einladungen zu dieser Conferenz dürften noch im Herbste dieses Jahres für die i ersten Monate von 1872 erfolgen. Man will vermuthen, daß bei diesem Anlasse i zuerst der Eintritt Dänemarks in den Zollverein, welcher aber erst im Jahre 1875 möglich sein würde, zur Sprache kommen wird.
f Berlin, 7. Juli. Der deutsche Journalistentag, dessen Wirksamkeit nach außen hin bisher eine sehr bescheidene war, tritt morgen abermals in Breslau zusammen. Die Gelegenheit, ein gutes Werk für die Zeitungspresse zu thun, so- wohl in geschäftlicher Beziehung wie in Sachen der allgemeinen Volksbildung, ist diesmal so günstig wie noch nie; der deutsche Journalistentag könnte den heilsamsten Einfluß auf die Frage der Preßfreiheit ausüben, wenn er sich über ein gemeinsames Vergehen in Bezug auf die Besprechung dieser Angelegenheit zu verständigen vermöchte. Wenn Beispielsweise alle diejenigen Abgeordneten, welche auf dem Reichstage wie in den Volksvertretungen der Einzelstaaten nicht für die unbedingteste Freiheit der Presse stimmen, also für den Wegfall der Consiscationen, für die Aufhebung der Cautionspflicht u. s. w., als Feinde der Freiheit gemeinsam und energisch bekämpft, ihrer Wiederwahl entgegengetreten würde, so mußten die Regierungen bald andere Seiten aufziehen, denn die Abgeordneten würden eine starke Pression auf die letztere auSüben müssen, um sich auf ihren Sitzen behaupten zu können. Die Freiheit der Presse, der Gradmesser der öffentlichen Freiheit im Staate überhaupt und die unerläßliche Voraussetzung für die Erschaffung eines menschenwürdigen Daseins, ist die erste und vornehmste Forderung, welche immer wieder von Neuem in den Vordergrund der politischen DiScusston gestellt werden muß; dieser Pflicht hat sich zumal die Tagesliteratur bisher viel zu wenig unterzogen, und doch ist gerade für sie die unbeschränkteste Preßfreiheit eine Existenzfrage. Ebenso müßten sich die Vertreter sämmtlicher liberalen Zeitungen darüber einigen, in Zukunft keine officiösen Mittheilungen mehr aus dem Berliner Preß- dureau aufzunehmen; die liberale Presse kann nur gewinnen, wenn sie sich ferner nicht mehr zum Mundstück der Argumente und Dementis ofsiciöser Correspondenten hergiebt, die leider nur zu oft auf Kosten der Wahrheit für die jeweilige Anschauung in den Regierungskreisen Propaganda machen. Die Sache der Freiheit würde wesentlich gewinnen, wenn es der Regierung benommen wird, durch ihre Correspondenten scheinbar regierungsfreundliche Essais in äußerlich unabhängige Blätter einzuschmuggeln, um hinterher diese Mtttheilungen als unbefangene Stimmen entschieden liberaler Organe in conseroativen Zeitungen abzudrucken, zum Beweise dafür, wie die Ansicht der Regierung in dieser oder jener Angelegenheit auch von den Liberalen getheilt werde. So wird z. B. die „Magdeburgische Zeitung"
London, 5. Juli. Das Kriegsarsenal von Woolwich hat wieder einmal Hohe Gäste gesehen. Der Exkaiser Napoleon und der kaiserliche Prinz statteten ihm einen längeren Besuch ab. Während gewöhnliche Sterbliche am Eingänge zu diesen heiligen Hallen allerlei unbequeme Förmlichkeiten durchzumachen haben, um dann unter Bedeckung eines Polizisten in das Innere geführt zu werden, blieb dem ehemaligen Kaiser der Franzosen und seinem Sohne jedwede Förmlichkeit erspart, bis auf die Bücklinge der Behörden und der militärischen Erfinder, welche sich's nicht nehmen ließen, den hohen Besuch selbst zu empfangen und auf
erlegen.
Paris, 8. Juli. Parent, welcher speciell mit der Niederbrennung des Börsenquartiers beauftragt war, wurde heute auf der Straße verhaftet. — Schneegans, Deputirter des Niederrheins, hat nach noch ungedruckten Documenten eine Schrift: „Le Siege de Strassbourg“ herausgegeben. — Man spricht davon, die Schiffs- diviston im Pacific noch durch vier Dampferavifo's zu verstärken, da bei den zu erwartenden großen Transporten von Verurtheilten eine doppelte Ueberwachung der Küsten von Neucaledonten nöthig ist.
△ London, 8. Juli. Der „Daily Telegraph" meldet: Unter den kommunistischen Gefangenen in der Orangerie zu Versailles sind die Blattern ausgebrochen und werden daher die Gefangenen nach Fontainebleau gebracht. — Man versichert mit aller Bestimmtheit, Pyat befinde sich noch in Paris.
gezogen.
Antwerpen, 6. Juli. Der deutsche Consul Kind, an der Spitze der in Antwerpen ansässigen Deutschen, empfing den Kronprinzen und die Kronprinzessin von Preußen und begrüßte sie im Namen seiner Landsleute. Der Prinz antwortete in sehr freundlicher Weise. Der Kronprinz und die Kronprinzessin gingen
zu solchen Manövern sehr häufig benutzt.
Breslau, 5. Juli. Der Schles. Ztg. geht zur Beleuchtung der Vorgänge in Königshütte von dort nachstehende Mittheilung zu: „Nachdem jetzt die Seitens eines Theils der Bergarbeiter der Königsgrube dem Minister für Handel und Gewerbe gegen die Verwaltung der KönrgSgrube eingereichte Beschwerdeschrift bekannt geworden ist, tritt nunmehr die religiös-politische Tendenz, wenn auch weniger der Arbeiter selbst, so doch der Männer, die hinter ihnen standen, klar zu Tage. Außer Erhöhung der Gedinge und Erniedrigung der Communalfteuern verlangen die Arbeiter in der besagten Beschwerdeschrift, daß der FiScuS, „der doch an und für sich neutral, d. h! in katholischen Gegenden katholisch, in evangelischen evangelisch sei", nicht nur bei den Anstellungen der Grubenbeamten die Katholiken mehr berücksichtige, sondern namentlich auch bei der Bestimmung der durch ihn zu ernennenden Stadtverordneten stet- mindesten- die Hälfte aus solchen Katholiken wähle, die die Gemeinde auch dafür anerkenne. (!) Schließlich möge noch darauf aufmerksam gemacht sein, daß laut eine- von Herrn Miarla, dem Redakteur der polnischen Zeitschrift „Katolik" unterschriebenen und veröffentlichten Aufrufs vom 27. Juni in dem sogenannten katholischen Casino schon am Sonntag den 25. Juni darüber abgestimmt worden ist, ob man sich bei den zu erwartenden Excessen zu
Aetien.
Frankf. Bank 137
Frankf. Vereins-Kasee 105%
Darmst. Bankact. 362%
Wien Bankactien 741
Galizien 237%
Telegraphische Depeschen.
A Frankfurt a. M., 9. Juli. Der Kaiser kam heute Morgen 8 Uhr von Berlin hier an und hielt eine Ansprache an die vor den Bahnhöfen aufgestellten Garnisonstruppen (81. Regiment und 5. rheinisches Dragonerregiment), worin er ihre Tapferkeit belobte, und fuhr hierauf durch die vom gestrigen Einzuge noch estlich geschmückte Stabt, überall vom Publikum freudig begrüßt. Die Abfahrt erfolgte 83/4 Uhr mit der Taunu-bahn nach Wiesbaden.
Paris, 7. Juli. Perrot de Chenelles ist mit der Untersuchung gegen die Individuen beauftragt, welche unter der Commune sich die Functionen von Polizei» Commissären angemaßt haben. Ungefähr 150 Angeklagte sind in den Händen der Polizei. Die Debois berechnen die Zahl der bis jetzt gefangen genommenen In» surgenten auf 31,000.
A Paris, 7. Juli. Wie verlautet, wird gegen Ende dieses Monats oder Anfangs August die Stadt Paris eine Anleihe contrahiren, um den Anforderungen zu genügen, welche die Wiederherstellung ihrer zerstörten Gebäude, die Entschädigungen an die Hausbesitzer und ihre nicht unbeträchtlichen Rückstände ihr auf»
befürchtet. In Neuilly wurden auch wieder mehrere föderalistische Offiziere ein-
ist
nb
Annoncen - Bureau
Tli. Dietrich & Comp.
in Cassel.
1) Wir besorgen Annoncen in alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen, Journale, Coursbücher etc.
2) In jedem Falle berechnen wir nur die Orlglnal-Torlf-Prelse und notiren weder Porto noch sonstige durch Vervielfältigung des Manu- scripts und Correspondenz entstehende Spesen.
3) lieber jede Insertion liefern wir auf Wunsch die betreffenden Belege.
4) Bei grösseren Aufträgen und oftmals wiederholten Insertionen schreiben wir einen angemessenen Rabatt gut.
5) Für Annahme von Offerten auf durch uns erlassene Annoncen berechnen wir keinerlei Gebühren.
6) Vorherige Kostenanschläge werden bereitwilligst ertheilt.
7) Unser neuester correctester Insertionstarif steht gratis und franco zu Diensten.
Th. Dietrich & Comp.,
Annoncen-Dureau für fämmtlidje in- und ausländische Zeitungen.
Geldsorten.
Pr. Cassen-Soh. 1 44%-45% Sachs. „ —
Div. Cassen-A. —
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 43—44 „ doppelte 9 44—46
Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Dncaten . . 5 35—36 20 Frankenst. 9 22—23 Engi. Sover. 11 55—56 Rusa. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 25—26
Actieii.
Oest. Creditact. 273% 5O/o östr. F. St. E. B. 391% Lombard. Bahn 166% Ludwigsh.-Bexbach 183% Maxbahn 124%
Bayer. Ostbahn 130
Hess. Ludwigsb.-Act. 155 Rhein-Nahebahn-Act. 37% Oberhessen „ 74
Prioritäten« 30/0 öster. Stsb.-Prior. 57% 30/0 öst. s. Lombard 73% 30/g Livorneser 32% 50/0 Toscaner 51% 5% Eliaabeth.-Prior. 78
do. II. Emiss. 76___________
Änleheiwloose.
Kurh. 40 Thlr. Loose 66 Nassau 25 fl. 38% 4O/o bayr. Präm.-Anl. 109 Ansbacher 7 fl. 12 40/0 badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 65% Oestr. fl. 250 v. 1854 75% 1858r Prioritätsloose 168 1860r Loose 82%
betheiligen habe oder nicht."
Königshütte, 4. Juli. Die Arbeiten in der König-grübe sind bereits wieder vollständig belegt. Die Förderung hat nahezu khre alte Höhe erreicht. Weitere T y Unruhen sind nicht vorgekommen. (Schl. Z )
} '< ZI Mühlhausen, 1. Juli. Die Bevölkerung von Mühlausen fährt fort, ihrer ’ ' wi Abneigung gegen die neuen Verhältnisse einen eben so überflüssigen als oft kin- 41 dischen Ausdruck zu geben. Wenn die preußische Militärmusik durch die Straßen I zieht, fliegen augenblicklich die Fenster zu. Militär - Concerte, welche von Seiten 1 der Beamten einzurichten versucht wurden, scheiterten an der Absonderung der Civilbewohner. Bedenklicher gestaltet sich dieses Demonstriren, wenn z. B. auf Me der Strecke Altkirchen-Mühlhausen Militärzüge mit Steinen beworfen werben. So “ Ull ist vorgestern einem heimkehrenden pommer'schen Soldaten ein Thetl des Gebisses ' Ä durch einen in den Zug fliegenden Stein ausgeschlagen worden. — Seitens der \ schweizer Bevölkerung ist gegenwärtig ein lebhafter Schmuggelhandel im Gange.
I- 7M Es wird versucht, sowohl nach dem Elsaß als nach Frankreich von der Schweiz ; ^au- Waaren zu schwärzen. Flintenschüsse werden jetzt schon häufig zwischen Grenz- - <>?solbaten und Paschern gewechselt, und es scheint fast, als wollten sich die schweizer Schmuggler zu förmlichen Banden heranbilden.
Paris 5. Juli. Heinrich V. befindet sich seit zwei Tagen in Frankreich, 1 |8 nämlich auf seinem Schloß Chambord. Besondere Freude hatte er bei seiner An» $ V. kauft nicht, da dieselbe mit der Wahl des republikanischen Candidaten Quinot in 1 dem Departement (Jndre-et-Loire) zusammenfiel. — Der Kaiser von Brasilien, : Ed" jetzt noch in England ist, hat ein Hotel in Pari- miethen lassen, wo er einige 7 9tC( Zeit zubringen und auch einem Diner beiwohnen wird, welches Thiers ihm zu Ehren geben will. — Delescluze soll nicht tobt, sondern in dem Anzuge eine- i ----Fiacrekutscher- entkommen sein. — Einer der Hauptanhänger der Commune, der
General (früher Journalist) Roger (er befehligte in St. Quen), wurde gestern J. bei seiner Schwester, welche in der Rue Notredame des VictoireS wohnt, verhaftet.
Er war ihm gelungen, aus Pari- zu entkommen. Da er aber nicht genug Geld Ag i mit sich genommen hatte, so war er zurückgekommen. Der Concierge erkannte und Jrx. denuncirte ihn. Er wollte zuerst seine Person verläugnen, gab dann aber später 199—vor, daß er der Commune gezwungen gedient habe. Man fand nur 3 Franken frfft bei ihm. — Die Verhaftungen der zweideutigen Frauenzimmer dauern fort. In Belleville, La Billette und Montmartre wird auch fortwährend stark verhaftet. Die Zahl der Personen, die man täglich dort feftnimmt, beträgt 150 bi- 200. Jene Viertel werden fortwährend von Reiterpatrouillen durchstreift, da man neue Excesse!,
Borsennachrichten.
8. Juli 1871.
Preuss. 4%°. .j Oblig. 97
Frankf. 3%% Obi. 82
Nass. 4% o,o Obi. 96%
Kurhess. 4% „ 86 %
Gr. Hess. 5% Obi. 102
„ „ 40/0 „ 92%
„ r 3%% „ -
Bayer. 5% n 100%
n 4%% 1jährige 99 -
40/0 1jährige 92%
Würtemb. 4%% Obi. 96%
Baden 4%% Obi. c. E. L. 96%
Oesterr. Silberrente 56%
„ Papierrente 48 %
w 5% M. eteuerf. —
Amerik. Bonds 1881r 99
„ , 1882r 96%
. „ 1885r 96%
Wecltisei«
Amsterdam
k. S. 99%
Augsburg
k.
S.
997/8
Berlin
k.
S.
105%
Bremen
k.
S.
96%
Brüssel
k.
s.
93%
Hamburg
k.
s.
87%
Leipzig
k.
s.
93
London
k.
s.
118
Lyon
k.
8.
—
Paris
k.
8.
94
Wien
k.
8. 95%
ditto
m.
S.
—
ditto
1.
S.
---
Disconto
3%% G.


