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Amerik. Bonds
Börsennachrichten.
9. Mai 1871.
Actien.
Frankf. Bank 134
Frankf. Vereins-Kasee 108
Darmst. Bankact. 347%
Wien Bankactien 708
Galizien 248%
Literarisches.
Der große Krieg hat eine fast unübersehbare Reihe von Zeitschriften und Büchern hervorgerufen, welche ihn zu schildern und zu illustreren suchten. Eine hervorragende Stellung unter diesen einzunehmen, dazu bedurfte es außerordentlicher literarischer und künstlerischer Kräfte, und diese vereinigen sich in keinem Unternehmen in so reichem und glänzendem Maße als in der Zeitschrift: „flom Kriegsschauplatz" (Stuttgart, Hallberger), welche zwei-, ja dreimal in der Woche erscheinend — eine in der illustrirten Literatur unerhörte Thatsache — weitaus die größte Masse von Illustrationen brachte, und durch die ebenso gediegene als anziehend und verständlich geschriebene Geschichte des Kriegs, wie durch ihren übrigen Text, ihre Karten und Pläne an der Spitze aller ähnlichen Unternehmungen ging. Ein glücklicher Gedanke des Verlegers war es, was zuerst in Form einer Zeitschrift erschienen und das Gepräge einer solchen tragen mußte, — die Bilder konnten weder in geordneter Reihe folgen, noch bei der drängenden Zeit von gleichem Werthe sein — zu einem geordneten Buche, zu einer wirklichen Geschichte zusammenzufassen, seinen verschiedenen auf den Krieg bezüglichen Unternehmungen die besten, werthvollsten Bilder zu entnehmen, Pläne und Karten in noch reicherem Maße und am passendsten Orte einzureihen, um Alles recht anschaulich und klar zu machen und dazwischen unterhaltende Stücke aller Art einzureihen — kurz eine Geschichte des Kriegs dem Volke und Krieger zu bieten, wie es eben das Volk und der Krieger, der aus dem Felde heimkehrt, braucht und gerne liest. Das ist die Volks-Ausgabe „Dom Kriegsschauplatz". Wir wüßten kein schöneres und billigeres Geschenk für den Soldaten bei der Heimkehr, als eben dich Buch, und so sei es Volk und Krieger aus's Wärmste empfohlen!
, „ 1882r 97-/8
„ „ 1885r 96V8
„ „ 1887r 97
Spanier, neuest. 3% 31%
1881r 99%
+ Paris, 8. Mai. Libhafte« Gefecht; alle Batterien der Versailler feuern.
La Cäcitia ist bettlägerig in Folge eines Sturzes vom Pferde. — Eine ieHe MMHrilung der Versailler Regierung, wodurch der Municipalcougreß von «orveaux untersagt wird, findet vielen Tadel bei den Pariser Journalen. Dieses n,,bot wird die republikanische Liga nöchig-n, sich der Commune anzuschließen, nie Liga hat fünf Delegirte ernannt, die nach Bordeaux gehen und da» Zustande- linnen des Congreff-s mit allen möglichen Mitteln fördern soll. —Die Vendome, lastle ist noch unberührt. , ,
△ Versailles, 8. Mai. Die Batterien von Montretout haben heute Mor- ... jhr Feuer eröffnet. Morgen beginnt die große Kanonade.
' + Versailles, 8. Mai. Unsere Truppen werden, wie e» heißt, morgen da«
k-°er der großen Batterie von 82 Geschützen bei Montretout eröffnen. — Eine Ldamalion der hiesigen Regierung an die Pariser enthalt folgende Stelle! Die «,-ierung wird euch dieselben Rechte ertheilen, wie Lyon und Marsetlle. Die Gierung betont sodann, daß sie frei gewählt und daß die Minderzahl e» sei, «eiche Frankreich jetzt von Pari» au- ihren Willen aufzwängen wolle. Dann z-ibt er in dem Actenstücke weiter: Indem ihr die Räumung verzögert, setzt thr einem neuen Angriffe der Deutschen au», den wie sie erklären, sie ohnet Er- lärmen auSzuführen bereit sind, wenn es uns selbst necht gelingt, den Aufstand >l unterdrücken. Die Proclamation wiederholt sodann die bereits gemachten Zu- Len wenn Pari» zur Ordnung zurückkchre, fordert die Einwohner aus, sich im echten Augenblicke selbst zu befreien; sollt- man sich aber g-nöthigt sehen, die llmwalluna anzugrcifen, so werbe die Artillerie bloß darauf gerichtet fein, een Thor it nehmen; sei man einmal in Paris, so erwarte die Regierung, daß die Ein- »ohner sich um die Rationalfahne schaaren! Es hängt von euch ab, den von einem Sturme unzertrennbaren Ausschreitungen zuvorzukommen, da ihr hundertmal starker leed als die ©eclirer der Commune. Schaaret euch zusammen, öffnet UN» die Shore, dann wird die Commune schwelgen und Ruhe, Ordnung und Ueberfluß 'werten rurückkehren. „ - _ M
A Versailles, 8. Mai. Die Präsidentschaft der monarchistischen Neunton »kS Reservoirs ist durch neuliche Abstimmung Moulin, dem ehemaligen Ober- däector im Cultusministerium unter der Juliregierung, übertragen. Vor ihm war Lrnoist d'Azy Präsident der Reunion gewesen.
A Versailles 8. Mai. „Paris-Journal" meldet, daß Gambetta noch sicht verhaftet, jedoch nach allen Seiten hin ein Vorführungsbefehl gegen ihn er* lö^en A London 8. Mai. Fürst Bismarck forderte angeblich die Neducirung ttr Pariser Truppen auf 100,000 Mann und protestirt gegen die Stärke der üitillerie, welche der abgeschlossenen Convention zuwider set.
△ Wien, 8. Mai. Der österreichische Gesandte beim Papste ist abberufen »ordkn. s«tcr^ tz. Mai. Der österreichische Gesandte Graf Choteck reist, M Finanziragm zu erledigen, nach Wien. — Der Czaar wird nach seiner^Ruck- 'lehr von Deutschland den Kaukasus und dleKnm bereisen und auf seiner Wecker* reife mit seiner Gemahlin in Rom zusammentressen.
Freust- 4%0 9 Oblig. 94 Frankf. 3%*% Obi. 82 Nass. 4%u o Obi. 93%
Kurhess. 4% „ 85% Gr. Hess. 5"/g Obi. 1017/ö
» » 40/0 n 92
„ „ 31/2% n -
Bayer. 5% „ 100%
„ 4%% 1jährige 96%
n 4O/o 1jährige 90 Würtemb. 4V2% Obi. 94% Baden 4%*% Obi. c. E. L. 94% Gesten. Silberrente 55%
„ Papierrente 47%
n 5% M. steuerf. —
Act len«
Oest. Creditact. 266 5% östr. F. St. E. B. 401 Lombard. Bahn — Ludwigsh.-Bexbach 170 Maxbahn 115% Bayer. Ostbahn 129 Hess. Ludwigsb.-Act. !471/4 Alsenzbahn-Actien 85% Oberhessen „ 71
Weclisri.
Amsterdam k. S. 100 Augsburg k. S. 99%
Berlin k. S. 105
Bremen k. 8. 97
Cöln k. S. 104%
Hamburg k. 8. 88
Leipzig k. 8. 1u4%
London k. 8. 119%
Lyon k. 8. —
Paris k. 8. 95
Wien k. 8. 95%
ditto m. 8. —
ditto 1. 8. —
Disconto 3%% G.
Prioritäten.
3% oster. Stsb.-Prior. 567/g
3% öst. s. Lombard 73%
3% Livorneser 32%
5% Toscaner 50%
5u/q Elisabcth.-Prior. 77
do. II. Emiss. 75%
Geldsorten.
Pr. Cassen-Sch. 1 44%-45V2 Sachs. „ —
Div. Cassen-A. —
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—47 „ doppelte 9 48—50
Holl. fl. 10 St. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 26—27 Engi. Sover. 11 54—58 Kuss. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28
AnlelieiiKioose.
Kurh. 40 Thlr. Loose 65% Nassau 25 fl. 39
40 o bayr. Präm.-Anl. 107% Ansbacher 7 ü. 12
4% badische Loose 106% Badische fl. 35 Loose 60% Oestr. fl. 250 v. 1854 72% 1858r Prioritatsloose lo4% 1860r Loose 79 V4 1664r „ 119^/4
Braunschweiger 17 Stadt Madrid 81
Allgemeiner Anzeiger»
Besondere Bekanntmachung.
Oeffentliche Aufforderung.
1871) Nachdem der Kaufmann Eduard Spier von Gießen mit der Mehrheit seiner aerichtschekannten Gläubiger em Arran- fieir.ent abgeschlossen, dessen Elnstcht den Interessenten in der Registratur des unter- ieichneten Gerichtes freisteht, werden etwarge eeeichtsunbekannte Gläubiger desselben auf- ees ordert, binnen 14 Tagen ihre ^orderun- gen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden und etwaige Einwendungen gegen das Krangement vorzubringen. widrigenfalls ohne Rücksicht auf sie lediglich nach Laße der Acten verfügt, das Arrangement auch fleeignetenfalls bestätigt und in Vollzug ge- ’ÄAn 29. April 1871
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Scriba,
Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.
Versteigerungen.
1912) Die Grasnutzung von den Böschungen an der Wieseck, am Stadtringgraben unb an den Wegen soll
Freitag den 12. Mai d. I-, Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist auf der Wieseck- brücke. “
Gießen, den 8. Mai 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen 93oflt_______________
Holzversteigerung.
1955) Freitag den 12. Mai, von Vormittags 8 Uhr an, rsollen in dem Vollarer Gemeindewalde, Dl- Itricten Pfaffenstrauch und Kopf, nachver- ' zeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert 1 verden, als:
r. 22 Stecken Buchen-Scheidholz,
* 14 „ „ Prügelholz,
10 „ „ Stockholz,
112759 Wellen „ Reisholz, 51/4 Stecken Nadel-Scheidholz,
! 40% „ Prügelholz,
I 16% „ „ Stockholz,
11075 Wellen „ NeiSholz,
129 Nadel-Stämme mit 2487 Cubikfuß, 14 „ Stangen „ 72 „
Mit der Versteigerung des Stammholzes wird im District Pfaffenstrauch begonnen.
Lollar, den 9. Mai 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler.
Holzversteigerung.
i Carl Wenzel y SelterSweg C. 101, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in:
Flanellhemden, Unterjacken, Unterhosen in Wolle, Baumwolle und Seide; Glace- und Sommer-Handschuhen; Weißwaaren, Hosenträgern, Socken, Halsbinden, Kragen und Manscheilen- knöpfen; Brocheu, Ohrringen, Zahnbürsten und Seife rc.
1904) Freitag den 12. Mai d. I, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Watzenborner und Steinberger Gemeindewalde, Districten Trisch, Goldkopf und Pohlheimerwald, nachverzeichnete Holzsortimcnte öffentlich versteigert werden , als:
2% Stecken Buchen-Prügelholz,
1275 Wellen „ Reisholz,
42 Stecken Eichen-Prügelholz,
' 4 Stockholz,
2275 Wellen „ Reisholz,
13 Stecken Nadel - Prügelholz, 6% „ „ Stockholz,
1000 Wellen „ 9teisholz, WO „ Dörner,
9 Eichen-Stämme mit 92 Cubikfuß, 17 Nadel- „ „ 300
7 Eichen-Stangen „ 15 „
300 Nadel-Stangen „ 180 „
Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde am Trisch, an der Grüuinger Straße.
Watzenborn, am 6. Mai 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn Schäfer.
Feilgebotenes.
ß Der wcstphällsche Hof. eine halbe Stunde von Gießen, an der Chaussee nach dem Hinterland gelegen, bestehend in Wohnhaus, Nebenhaus, Saalbau, Lagerhaus, Scheuer und Stallung, mit 1' 2 Morgen Hausgartcn, in welchem früher Wirtbschaft und zuletzt Cigarrenfabrikatiou betrieben wurde, ist wegen Auflösung des Geschäfts zu verkaufen. Es können auch ungefähr 6 Morgen Ackerland und Wiesen, sowie die vollständige Einrichtung zu einer Cigarrcnfabrik abgegeben werden. Auf srau- kirte Anfragen erlheilt nähere Auskunft die Exped. des „Wclteraucr Boten" in Butzbach.
Rascher Ausverkauf pi bedeutend herabgefetzten Preisen.
1939) Dcr Ausverkauf ter zum Nachlaß des verstorbenen HutmachcrS Julius Werner dahier gehörigen Waaren, bestehend in modernen Winter- und Sommerhüten für Herren, Hutschachteln, Taschenhutbürsten, Filzstiefeln und Filzschuhen beginnt Donnerstag den 11. und endigt Montag den 15. dieses Monats.
Der Laden im Haufe der Frau Kreiling am Kreuz ist^Vor- mittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr geöffnet.
Gießen, den 9. Mai 1871.
Der gerichtlich bestellte ErbschaftSeurator:
M. P i l g er._______________
§ Mein Tuch und BukSkitt KLager,
billigen und festen Preisen, empfehle bestens.
Ludwig Lang,
Marktstraßc 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistor.
| fi. R i'l li s a7n f ti,
Mäusblirg Lit D. Nr. 9, empfiehlt sein Lager in Herrn-Wäsche, als: Hemden in Leinen und Shirting, Kragen und Manschetten, Chemisetten, wollenen Hemden, Jacken und Unterhosen, Sommer-Unterhosen und .Jacken, Glace-, Wildleder- und Sommer-Handschuhen; daö Neueste in Shlipsen und Cravatten, Hosenträgern, Socken, Kragen- und Dianschelten-Kuöpfen, sowie Papier-Kragen, -Manschetten und -Chemisetten zu 18 fr. pr Dutzend, in reicher Auswahl.


