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Herr Rentner
Die
IUI uit, wktLye wayreno feeys Monaten nicht aufgkyort haben, uns zu verthei- dlgen, und der unveränderlichen Anhänglichkeit an unser Vaterland, von dm! wir gewaltsam weggeriffen worden sind. Wir werden Sie mit unserem Wunsche! begleiten, und wir erwarten mit vollem Vertrauen in die Zukunft, das da-
Wilhelmöhöhd, 4. Mär, Mit dem beutln Tage «,6rt das halb- Jahr, Prinzen Preüß^im UJSÄ’«
s mit dem Taae beaann. an Dem Der bet Kedan in „»c. x.-, .......... o ______ v o
soll,
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4- Berlin, 9. März.
I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Or^ ganisation der Rentämter Reinheim und Groß-Umstadt betreffend. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnäbigst zu verfügen geruht, daß die seither zu dem Rentamte Groß-Umstadt gehörigen Orte und Gemarkungen Oder- Klingen und Rieder-Klingen von diesem Rentamte getrennt und für die Folge dem Rentamte Reinheim zugetheilt werden.
V - VII. Übersicht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfniffen in den Gemeinden der Kreise Binnen, Alsfeld und Wimpfen.
(Nr. VIII—X bereits mitgetheilt.)
Die Vertreter von Elsaß und Lothringen haben vor jeder Friedens-Unter- Handlung auf dem Tische des Hauses eine Erklärung niedergelegt, welche auf das förmlichste rm Namen der genannten Provinzen ihren W llen und ihr Recht französisch zu bleiben, bekräftigte. Jeder Gerechtigkeit zum Trotz und durch einen gehässigen Mißbrauch der Gewalt Der Herrschaft des Auslandes überliefert, haben wir eine letzte Pfl.cht zu erfüllen. Wir erklären noch einmal für null und nichtig einen Vertrag, der ohne unsere Zustimmung über uns verfügt. Die Zurückfor- derung unserer Rechte bleibt für immer Allen und Jedem in Der Form und Dem Maße offen, welche uns unser Gewissen eingeben wird. Im Augenblick, wo wir diesen Saal verlassen, in welchem zu sitzen unsere Würde uns nicht mehr gestattet , und ungeachtet der Bitterkeit unseres Schmerzes ist der letzte Gedanke welchen wir im Grunde unserer Herzen finden, ein Gedanke der Erkenntlichkeit für die, welche während sechs Monaten nicht aufgehört haben
Die Gesammtzahl der abgegebenen Stimmen betrug 5147.
II. Wahlkreis (Friedberg-Büvingen-Vilbel) Herr HofgerichtSadvocat Frei- Herr von Wedekind zu Darmstadt. Derselbe erhielt 6115 Stimmen; auf Hofgenchtsrath Buff zu Gießen waren 3622 Stimmen gefallen. Die Gesammtzahl Der abgegebenen Stimmen betrug 9761.
Wahlkreis (Alsfeld-Lauterbach-Schotten) Erbgraf Friedrich zu Solms- Laubach Erlaucht in Arnsburg. Derselbe erhielt 4759 Stimmen; auf Professor Dr. Oncken in Gießen waren 3809 Stimmen gefallen. Die Gesammtzahl der abgegebenen Stimmen betrug 8586.
Wahlkreis (Varmstadt-Groß-Gerau.) Herr HofgerichtSadvocat Dr. Karl Johann Hoffmann zu Darmstadt. Derselbe erhielt 6375 Stim-
IX. Wahlkreis (Mainz und die übrigen Theile des Kreises Oppenheim).
Herr Ludwig Bamberger zu Mainz. Derselbe erhielt 7306
Stimmen, auf Herrn Domcapitular Moufang waren 5727 Stimmen
men; auf Hofgerichtsrath Hallwachs waren gefallen 3484 Stimmen. Im Ganzen wurden 10,206 Stimmen abgegeben.
Wahlkreis (Dieburg-Offenbach). Dort wtrd noch eine engere Wahl nöthig, indem, bei einer Gesammtzahl von 16,188 Stimmen, Herr HofgerichtSadvocat Dernburg zu Darmstadt 6388 St., Herr Kreisrath Küchler zu Dieburg 5372 Stimmen, Herr Provinzial-Director v. Starck zu Gießen 1458 Stimmen und Herr Wolf von Büdingen 2970 Stimmen erhielten.
L Wahlkreis (Gießen-Grünberg-Nidda) Herr Freiherr Adalbert von Nordeck zur Rabenau zu Friedelhausen. Derselbe erhielt 5107 Stimmen.
Hner Hofes, beziehungsweise auf dessen Anordnung von Seiten des dazu herae. schickten Personals zu Theil wurden, so sind dieselben von Anfang bis zu EnDe die gleichen geblieben; er wurde eben mehr als G^st denn als Gefangener behandelt, entsprechend der Machtstellung, welche er bis zur Gefangennahme inne ba"e, und zum Theil wohl auch jener Rücksicht auf Gegenseitigkeit gastliche Eourtoisie, die er bei früheren Anlässen unserem Monarchen gegenüber bethätigt hatte. Das Leben im Schloß war mit Ausnahme der Tage, welche der Capitu, lation von Metz unmittelbar voravsgingen und ihr zunächst folgten und in denen auch die Kaiserin Eugenie hier anwesend war — diese vom 2. bis 4. Nove«, ber — sonst ein sehr stilles und regelmäßiges, einen Tag wie dew anvern gleich' verlausendes. Im Derdältniß zu Der Dauer des Aufenthaltes war auch die ZM derjenigen, welche, zur kaiserlichen Umgebung von früher her geyörend, hier ihren Besuch absiatteten, außerordentlich gering. (K. Z.)
Bordeaux, 2. März. Die Deputaten von Elsaß und Lothringen haben ihr Mandat niedergelegt. Das Schreiben, welches dies der Kammer anreiat lautet: 8 b'
VIII. Wahlkreis (Bingen-Alzey und Theile des Kreises Oppenheim).
Herr HofgerichtSadvocat Dr. Metz I. zu Darmstadt. Derselbe er- hielt 11,390 Stimmen, auf Freiherrn Heinrich von Gagern waren 4018 Stimmen gefallen. Die Gesammtzahl der abgegebenen Stimmen betrug 15,664.
u - y/ r r®u^e von Frankfurt em.
. ciii.ee '’ Bismarck traf heute Morgens 71/2 Uhr auf
Gelegenheit hatte, ihn auf einer ä^n^®Äf "" Wohlsein hier ein und wurde daselbst von
man sich davon überzeugen, daß die diesige vortreffliche Luft Die beste Wirkung 'Ubhr^ren hochgestellten Beamten empfangen.
auf ihn auSgeübt hat. Sein Aussehen ist um vieles besser, als zu der 4eit DaL'ff 9' Marz. Die Börfenhalle" schreibt: Gladstone uno Gran-
er hinkam. Was cie Aufmerksamkeit anbelangt, welche ihm von Seiten des Ber kaum etwas Anderks zu thun, als unaufhörlich zu versichern, daß sich
d *on öe,tcn England wahrend des Krieges weder erbärmlich noch ungeschickt benommen habe.
Wahlkreis (Bensheim - Erbach - Lindenfels. Neustadt). £... ~........
Martin zu Auerbach. Derselbe erhielt 7304 Stimmen; auf den Herrn Freiherrn Heinrich von Gagern waren 7064 Stimmen gefallen.
Gesammtzahl der abgegebenen Stimmen betrug 14397.
VII. Wahlkreis (Heppenheim-Worms-Wimpfen). Resultat officiel noch unbekannt.
welche- mit dem Tage beginn' an dem der bei Sedan in G ngschtgekm. ? e En.schLdLna Zn W ? « « erfahren,
■« Kaiser Napoleon hier eintraf. In den nächsten Tagen! viellnch. morgen l^be WeT™ feL. Thier- fdjon, tottt er Wilhelm-hohe verlassen, al- freier Mann, wenn auch md>t mehr wesen, weil dcrseibc von den Berhanvlunaen in Ansvrn»"' " unmöglich ge- al- Kaiser , wenigsten- nicht als regierender. Wie ich in Erfahrung gebracht, »brau 7- Wär.. «a* trtn»1ä ] Mr(t"
machte gestern Nachmittag der Gouverneur von Kassel, Graf Mont-, im bieitjen Bcriehuna-n iu Frankrrich meeder h-(T erscheinenden „L-berta" sind die
° ^ch'ub siedens Mitteilung lrnd nahm auch Ln «^Aisch!». e^°' "klär, haben
26C11- Sowohl mit seinem Aufenthalt in Betreff der gesund-
heitiichen Wirkung, wie mit der ihm zu Theil gewordenen Behandlung hat Der -----------------
»n«^r|Smib‘"6t aa‘ Urfad)e S'babt zufrieden zu sein. Wenn man Telegraphische Depeschen
an« Zimmer fesselten, Der besten Gesundheit und noch gestern Mittag, da man
*?• W nn0: 0 Vit evangelische Granvilll an Loftus, ber
23U^nÖ e h' T von AccredUlve Broglie's und dankte Broglie für Vie in Favre'e Brief ausgesproche.
1275 fl. 23 fr.,,2) Die DistnelS.innchmerel Schotten I., wofür eine Dienst- nen freundlichen Gesinnungen, kann aber die Bemerkung nicht zugebeu Duft Kna, kautwn von 2o00 fl. erfordert wird. Eoncurrenzfahige Bewerber haben sich land Frankreich in der Noth verlassen habe. Es sei begreiflich^ daß Frankreick im T'fpfn nni-i> mit einem (XXoknfte CI . . , , stÜtzUng stitknS eines alten Alliirten gereizt sei Enw
1?*t? n' d h h n r" 066 fl. 53 fL, m Folge Vcr- land habe seinen Entschluß, neutral zw bleiben, unparteiisch durchgeführt. Gram
zichtS des KirchenpatronS wird die,e Stelle für diesmal von meiner Königlichen ville war der Meinung, daß Favre die FriedenSbedingungen bekannt feien ftawrt .^^ßherzog unnuttelbar besetzt; 4) evangellsche Pfarrstelle zu und Broglie waren jedoch über dieselben nicht unterrichtet. ThierS. welcher sieb ^botrstadt, tm Dekanate Worrstavt; der künftige Geistliche hat aus dem zu in Betreff der Gebietsfrage sehr verschwiegen verbalten babe 1*
troleur Steu-rruih Rotz-l zu Darmstadt; am 14. Januar der Hofgeiichiskanziist sei. Si-alan> !Ürch-et dnk eine ^nteroention Krk .v^ m r ä
Schw-lb zu Giesten und der eoangel. Pfarrer. Schuknech, zu Nauheim; am 15. ne XLnn? bu %fF2nt S J“‘‘""S“ 3«n. der --angel. Schullehrer Weber zu Appenrod; am 18. der Landgericht-. K-nn.niß Europa'- enszofen wurden. E gla solle m I ress7^ r/7sn°
diener Neuhaus zu Reinheim; am 21. der Kreisarzt Dr. Caprano zu Mainr - treibenden Länrer d-nen rtMP Y Ver bandtl-
am 24. der Controleur Gompf zu Mainz; am 25. der eoangel. Pfarrer Fr nk das Anerbieten cin^s S b'eDsaer?ch<s n?” ^^^^'le sei,
zu Wen; am 1. Februar der Steueraufseher Jost zu Zw-ngenderg; nm 3 darüblr V^age zu Sj ®Xlte 4Mit TT'
bk' s^olische Schullehrer Ruhl zu Darmstadt; am 6. per pens. Forster Zulauf wegen der terntona,.polnischen Bedkngungen vor G an^ills "?ief°s°f°r7 de ,u Altenhain und der pens. S-m-nar-Dw-ctor Dr. Cur.man zu Gießen; am 10. Mirristerrath und lehnte -ine Einmischung in Betreff der Ver anaer na t »,, gss»f"*! -" •*- *-;Är»lr.4 v**1
Frankfurt, 8. März. Graf Bismarck kommt heute um 5 Uhr 27 Minu- Ovo Ruffel rasches Handeln aebe d n Beweis zu telegraphiren. Selbß Hanau» B7hn^^-»nh-f- «« und fährt um 7 Uhr 18 Minuten auf der -ich- Gelungen hege. - Odo Russe^an GranMe,°2^ F.chrüar/ Dekselb7hch
Wilbelmsböbr'. 4. Marr. Mit dem deuitaen Taae endet da- ® $elf8tüül,n na* Rückkehr vom Kron-
wredergeborene Frankreich den Laus seiner großen Schicksalsaufgabe wieder er. füllen wird. Ihre Bruder des Elsaß und Lothringens, in Diesem Augenblick, « rrxu’mr . ,f , 1 - ...... - - -........... von der gemeinschaftlichen Familie getrennt, werden Frankreich eine kindliche An.
R TM*[«««!*«W ver abgegebenen Stimmen betrug 14,534. Neigung bis zum Tage bewahren, wo es seinen Platz wieder einnehmen mirD Darmstadt, 8. Marz. Das gestern erschienene Regierungsblatt Nr. 9 Bordeaux, 1. März 1871. 9
en^aU: - L. Chauffour, E. Teutsch, Pr. Andrö, Ostermann, Schneegans, E.
Keller, Kable, Melsheim, Böll, Titot, Albrecht, Alfred Köchlin, v. Rhem, A. Scheurer-Kestner, Alp. Sagl-s, Humbert, Kuß, Rencker, Deschange, Borsch, A. Tachard, Noblet, Dornes, Ed. Bamberger, Bardon, L6on Gambetta, gröDöric Hartmann, Jules Grosjean.
Wien, 7. März. Die Polizei hat ein Slegesbankett des hiesigen deutschen
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rn - fn U‘ IVm t>zx.^u\ C“6 2°hr 1871 genehmigten Umlagen zur Granville an Lostu«, 24. Februar: Die englische Reaieruna hort von dem
°er ®,tUr n'flC tCr NeligwnSgemetnden der Kreise Nidda französischen Gesandten, Deutschland verlange eme Enischädigun/von 240 Mil-
lw-wn Pfd. Sterl. unter sofortiger Zahlung. Der französische Gesandte stellt der britischen Regierung die Unmöglichkeit der Bezahlung vor und ersuchte in diesem Senne auf den Grafen Bismarck einzuwirken. Die englische Regierung erklärt! sich bereit, Deutschland Vorstellungen zu machen, da es im Interesse Deutschlands, s°wic Frankreichs liege, daß der Entschädigungsbttrag nicht unaufdringlich sei.
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