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einen Besuch abgcstatt t und werthvolle Gegenstände aus demselben weggenommen.
Mordanfall gemacht worden; die aus nur seinen Wogen getroffen.
△ Brüssel, 5. Mar, Abends, aus Versailles bestätigt, daß Cluseret eingelassen hotte und das Eindringen
— Auf Jules Favre ist Lei CholonS ein einem Versteck abgeschossene Kugel hat indeß
Der „Indevendance" wird in einem Briefe sich in Verhandlungen mit den Versaillern
Auf den Verkehr der St. Louis- und South -Castern- Eisenbahn, worüber ich bereits fiüher berichtet, dürsten die reichen Kohlenfelder von Illinois einen sehr günstigen Einfluß üben. Die St. Louis-und South-Eastern-Eiseilbahn-Gesellschaft fördert
bestrebt sich kräftigst, den Prozeß Lobbia zu Ende zu führen. — Der italienische Gesandte Miglioradi am bayerischen Hose wird wahrscheinlich nach Athen an den griechlschen Hof versetzt werv.n.
Stockholm, 5. Mai. Der Reichstag nahm heute bezüglich der alten ringe, klagten Forderung der Stadt Stettin den Vorschlag der Regierung an, die von dieser Skadt offerirte Vergleich-summe von 116,838 schwedischen Talern zu zahlen.
Bucharcst, 4. Mai. Die Zahlung des Iulicoupons der Anleihe Oppenheim ist gesitzert. Ern Confortium hiesiger BanquierS hat gestern die Zahlung übrr- nommcn.
Konstantinopel, 5. Mai. Don gut unterrichteter Seite wird bestätigt, daß Nevres Pa,cha seinen Auftrag in Kairo mit heilem Erfolge ausgerichtet hat und alle Mißverständnisse und Verdächtigungen, welche durch falsche Berichte hervor- gerufen waren, lnseitigt sind. Der Kheoive entsagt jedem Gedanken, Festungen zu bauen, und hat RevreS Pascha ersucht, dem Sultan mitzutheilen, er werde ihn binnen Kurzem in Konstantinopel persönlich und mündlich seiner Ergebenheit versichern.
Telegraphische Depeschen.
/X Paris, 4. Mai. Rach dem „Dengeur" soll die feierliche Zerstörung der Säale auf dem Vendomeplatz am 8. d. MtS. stattfinden. — Das Haus von Alphonse Rothschild, tn der Rue de Rivoli, Ecke der Rue St. Florentin, gegenüber dem Tuileriengarten, ist in eine förmliche Citadtlle verwandelt.
/X Paris, 5. Mai. Zwischen dem Centralcomite und dem Eommandanten Rossel hat eine Dreinbarung stattgefunden, wonach in Betreff der Organisation der Nationalgarden und des Verwaltungsdienstes die nothwendigcn Maßregeln gemeinschaftlich getroffen werden. — Die Adresse der Versöhnungsliga wurde von der Commune durch Uebergehen zur Tagesordnung beseitigt. — Von Seiten der
(Eingesandt.)
1895) Die Frankfurter Zeitung Nr. 123 spricht sich in einer Original-Cor- responden; aus New-Pork <1. <1. 13. April über die
△ Brüssel, 5. Mai. Der „Jndependance" wird von competenter mili- tärischer Seile aus Paris geschrieben, daß, wenn einerseits ein Sieg der Commune unmöglich sei, es der französischen Armee andererseits nicht möglich sein werde, Paris mit Gewalt zu nehmen, wenn die Nationalgarden sich mit Ausdauer vertheidigen. — Demselben Blatte wird ferner aus Paris geschrieben, daß man den Gesammtverlust der Föderirten siit Anfang des Kampfes auf 14,500 Todte und Verwundete und 6000 Gefangene schätze.
A London, 6. Mai. Die „Daily News" meldet aus Paris vom 5. d. MtS.: Die Commune hat einen Ballon mit Druckschriften von Paris abgelassen. Die Schriften sollen die Provinz über die Vorgänge in der Hauptstadt unterrichten.
A Versailles, 5. Mai. Der „UniverS" meldet: Wit man uns mittfyeitt, 6^1 der Kaiser Napoleon in Belgien 30,000 Soldatcnunisormen bestellt. Die Sache scheint nicht unwahrscheinlich.
Die Mcnschenjagd wird in mehreren Quartieren lebhaft sortges'tzt. Der „Na- tional" bestätigt, daß die Leute auf den Straßen ergriffen und soglcich ohne jebi Formalität nach den Forts geführt werten, wo man sie irgend einem Bataillon zutheilt. Am nächsten Sonntag werden sich im Hofe des Louvres nachfolgende Gesellschaften versammeln. l'Alliance rcpubl.caine, l'Union republicaine, die Ver- thkidiger der Republik, das Comite der 20 Arrondissements, das Centralcomite der Föderation der Nationalgarte. Dir Zweck des Meetings ist die Vereinigung aller dieser „reellement" republikanischen Gesellschaften zu einer einzigen großen,
5t. Louis
wie folgt aus:
ter l.tzteren in Paris in der Nacht vom Sonntag auf Montag erleichtern wollte. Man hatte in Versailles darauf zuerst Hoffnungen geletzt.
getrieben und sind so weit fertg, daß mit deren Ausb utung demnächst begonnen werden kann. Ein anderes ausgebreitetes Lager ist bti der Stadt Equalitz, 12 Meilen vom Ohioflutz, aufgedeckt worden und auch in der Nähe öon Evansville ist ein großes Lager in Betrieb. — Die Mächtigkeit der Kohlenflöze, die in der Nachbarschaft von St. Louis bearbeitet werden, ist 7 bis 9 Fuß, am Ohiofluß 4*/z bis 6 Fuß.
Die Gcsamintmächtigkeit dieser übercinandetliegenden Flötz: beträgt durchschnittlich 30 Fuß und darüber. Die Totalproduction wird von Sachkundigen auf 30,000,000 Tonnen pr. Quadratmeile Exploitationsfähigkeit geschätzt. Die Eisenbahn-Gesellschaft unterstützt die Koblenproduetion auch dadurch, daß sie gleiche Bedingungen für den Transport allen Producenten stellt- Der Erfolg dieser liberalen Politik zeigt sich unter dem Titel: Association der communalen Vertheldigung. Der „Dengeur' | Ein Beweis für Rentabilität von Kohlenbahnen in dieser Region liefert bei- Vünscht, daß auch der neue Verein „Rcpudlikanijche Verbindung der Departements" spielsweise die nur 14 Meileir lange St. Louis- und Belleoille-Elsenbahn. Die ihr zu- Ulld die Föderation der Pariser Freimaurerloge zu den Meetings eingkladen werde, nächst liegenden Kohlenmineir sind noch immer 6 Meilen von der Bahnlinie entfernt, A Versailles, 5 Mai. Aus Paris wird gemeltet, daß vie Commune den ^,^^?etr"6en die Netto-Einnahmen dieser Bahn die auf einer kleinen Strecke Jrc:v dasselbe Kohlenbett durchschneidet, wie das der et. Lours- und South-Castern-Bahn,
politischrN und gerichtlichen Eid abgeschafft hat. Gestern war die Eirculü: on jn ^cn letzen Jahren durchschnittlich circa 250,000 £ jährlich, wovon 2 3 aus dein ton W'gen auf dem Place Denverboten. — Gestern wurden 2 Torpedos Kohlentransport herrührten.
nach der Barrikade am Pantheonplatze gebracht.
Föderirten, welche Truppen in den Aoenc.es d'Jtalie und de l'Hopital concnüriren.
w.rd em Angriff auf die Redoute Moulice Saquet beabsichtigt, welche von den tzje Entwicklung des Kohlenverkehrs in jeder Weise, so daß in der kurzen Zeit, in
Versaillern noch besetzt gehalten wird. welcher der Bahnbetrieb begonnen bat, bereits fünf neue .ssohlenminen innerhalb 20
A Paris 5. Mai. Die Födcrirten haben dem Hause Ernest Picard's!Meilen voll St. Louis längs der Bahn eröffnet worden sind, deren Ausbeute, schon »tr.pn fRpfurh nharflatt t unt wertbvolle Gkaenstände aus demselben weaaenommen. iktzt^an den Markt gelangt. Weitere drei Schachte in demselben Revier werden eben
Allgemeiner Anzeiger.
Besondere Bekanntmachung.
' Oeffeiltliche Aufforderung.
1671) Die Erbschaft des am 6. Februar l. I. dahier verstorbenen früheren Bier-^ brauers Karl Magnus von hier ist unter] der Rechtswohlthat des Inventars angetre-, ten worden. Es werden daher die Gläubiger hiermit aufgefordert, binnen 4 Wochen ihre Ansprüche bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls solche bei der gerichtlichen Regulirung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden.
Gießen, den 22. April 1871.
Grobherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.
Versteigerungen.
1903) Mittwoch den 10 Mai d. I, Nachmittags 2 Uhr,
sollen in der Wohnung des Schlossermeisters Ludwig Weber in der Sonne die zu dessen Nachlaß gehörigen Mobilien, bestehend in Bettladen, Commoden, Tischen, Schränken, Stühlen, Bettwerk, Kleidern, Haus- und Küchengeräthen aller Art, meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 8. Mai 1871.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann.
1654) Dienstag den 6. Juni d. I., Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahiesigem Nathhause der den Jacob Kümmel 1. Eheleuten zu Wieseck in der hiesigen Gemarkung gelegene Acker: Flur Nr. üfllftr.
45/iOj 95 Acker, zehntfrei, neben der Chaussee, auf den Grenzweg, giebl 17*/» Rente,
öffentlich meistbietend oeifteigert werden.
Gießen, den 22 April 1871.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
Semmler, O>tsgcrichtsinanu.
1912) Die Grasnutzung von den Böschuu- ßtn an der Wieteck, am Sladtringgra.cn und an den Wegen soll
Freitag den 12. Mai b. I., Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist auf der Wieseck- brücfe.
Gießen, den 8. Mai 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Bogt.
Grasversteigerung.
1850) Die diesjährigen Grasnutzungen von den Grüben und Böschungen nachbenannter Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden, und zwar:
1) Auf den Straßen von Gicßen gegen Butzbach und von Klein-Linden gegen Wetzlar
Dienstag den 9. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, bei Abtheilungsnummer 5 auf dem Seltersberg,
Morgens 10Vr Uhr
jenseits Groß-Llnden gegen Lang-Göns, Mittags 12 Uhr
jenseits Lang-Göns gegen Kirch-Göns.
2) Auf der Straße von Butzbach über Pohl-Göns und Kirch-Göns und von Pohl-Göns gegen Wetzlar
Mittwoch den 10. Mai, Anfang Morgens.8 Uhr, bei den Butzbacher Gärten.
3) Aus der Straße von Gießen über Lieh gegen Hungen
Donnerstag den 11. Mai,
Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Fuiedhoss von Gießen, Nachmittags 4 Uhr jenseits Lich gegen Hungen.
4) Aus der Straße von Lich nach dem Hessenbrücker Hammer
Frettag den 12. Mai.
Anfang Morgens 8 Uyr, in der Nähe des Friedhofs von Lich.
5) Auf her Straße von Lich gegen Butzbach Samstag den 13. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr,
bei Lich in der Nähe des Eisenbahnübcr- gangs.
6) Auf der Straße von Gießen gegen Marburg >
Montag den 15. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Gasthauses zu Pfau.
7) Auf der Straße von Gießen gegen Grünberg
Dienstag den 16. Mai,
Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Schühenhofs.
Sollte an einem dieser Tage starkes Ne- genwetter eintreten, so fällt die an diesem Tage abzuhaltende Versteigerung aus und wird dafür ein anderer Termin anberaumt.
Die Grobherzoglichen Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden be onders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 5. Mai 1871.
Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.
1919) Donnerstag den 11. d. Mts-,
994 fl.
. 14 fr.
ZU
17
44
Zimmerarbeit, Dachdcckerarbeit, Schremerarbeit, Schlosserarbelt, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit,
Vormsttags 9 Uhr, sollen auf dahicsigem Rathhallse nachver
Wieseck, den 7. Mai 1871.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang.
855
113
314
25
105
309
zeichnete Ä>beiten versteigert werden, als: Maurerarbeit, veranschl. *" n 4 ‘ r~
Versteigerung von Pappelstämmen.
1851) Freitag den 12. Mai,
Vormittags 10' 2 Uhr, sollen an der Staatsstraße von Münster nach dem Bramtkohlenbergwerk 31 Stück Pappelstämme von 22 bis 30 Fuß Länge und 12 bis 20 Zoll Durchmesser, bester Qualität, an Ort und Stelle meistbietend vetsteigert werden.
Gießen, den 5. Mai 1871.
Grobherzogliches Kreisbauamt Gießen.
Holzapfel.__
Holzverstetgerunq.
1904) Freitag den 12. Mai d I-, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Watzenborner und Stcinber-
I
gcr Gemeindewalde, Districten Trisch, Goldkopf und Pohlheimerwald, nachvtrze^chnete Holzsortimcnte öffenthd) versteigert werden , als:
j 23/4 Stecken Buchen-Prügelholz,
|1275 Wellen „ Reisholz,
42 Stecken Eichen-Prügelbolz,
V« „ ,, Stockholz,
2275 Wellen „ Reisholz,
13 Stecken Nadel - Prügelholz,
6'/- „ n Stockholz,
1000 Wellen „ Reisholz,
100 „ Dörner,
9 Eichen-Stämme mit 92 Cubiksuß,
17 Radel- „ „ 300
7 Eichen-Stangen „15 „
300 Nadel-Stangen „ 180 „
Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde am Tn sch, an der Grüninger Straße.
Watzenborn, am 6. Mai 1871.
Grobherzoglichc Bürger ineifhrei Watzenborn Schäfer.
Keilgebotenes.
1808) Feste Salz-, Cssift- imb fleine Tafel- Pfeffergurken empfehlen
I. A. Busch Söhne.
| Flaschenbier!
cuts der H e ß'sebcn Brauers, verkauft in bester Qualität die Flasche zu 8 fr.
Carl Heil, Cchloßgasse.
NB. Fünf Kreuzer bitte für die Flasche zn hinterlegen, welche ich bei Rückgabe derselben zurückvergüle.
1868) Iln Verlage von Ernst Heinemann ist erschienen:
Wasserschl ebcn, Pr. H., Geh. Jtt- stizrath, Bemerkungen zn dem offiziellen (Entwurf em er Vcr- fnssung der evaug. Kirche deS (^rvsrherzvgthumS Hessen.
12 Kreuzer.


