der Einwohnerschaft von Berlin, sowie
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Herr Thier- im Sinn zu haben scheint, eine dem Parlamentarismus zu versuchen.
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Auch der Bonapartismus hat nichts vergessen - es fragt sich, ob Frank- reich vergessen hat, auf welche Weise es dem 2. December zur Beute wurde.
Die Velleitaten, mit welchen fich Herr Thiers zu tragen scheint, und die Concurrenz, rn welche sich die Fractionen der Nationalversammlung eingelassen haben, ohne daß eine derselben sich auf ein Princip berufen könnte, wie es alle d» Republikaner und Bonapartisten vermögen - dieses tolle durcheinander von Zielen und Bestrebungen scheint nicht dazu angethan, um der französischen Nation Vertrauen zu ihrer Rettung durch eigene Selbstthat einzuflöße».
®e5^Q uer die nöthigen Schritte zur würdigen Dertbeiluna dieser
chomn Unterstützung bereits angebahnt, und der Dunk so manche« Unglücklichen Wird unseren braven Landsleuten in weiter Ferne nicht ausbleiben.
“rmfiabt $ie 9Zr" 22 M H-ssischcn R-gi-rungsblattes
bldon das Wagniß, Frankreich mit dem Parlamentarismus zu befriedigen, lst groß genug und wird von den Bonapartisten für so gefährlich gehalten, daß sie auf das Scheitern desselben ihre besten Hoffnungen zu sitzen scheinen.
In einem Schreiben vom 17. v. M., in welchem Herzog von Persigny eine ihm angetragene Candidatur ablehnt, weil er nichts mit diesem französischen Parlamentarismus, d. h. der Aufsaugung der Exekutivgewalt durch die Volksvertretung zu thun Haven wollte, welchem die meisten Mitglieder der Nationalversammlung zugethan sind und in welchem namentlich Herr Thiers sein politisches Ideal ae- funden — erklärt er, daß dieses System, welches „das Wort dem Handeln vor- zieyt, indem es unvermeidlich die Negierung den Advocaten überliefert" — fick) Ä! "üsse, bevor Leute, wie er, daran denken könnten, sich mn
fcen öffentlichen Angelegenheiten Frankreichs zu befassen.
3e unbehinderter es in seinen Aeußerungen bleibe — um so besser — P^son fitation dieses Systems - mit ihm und durch ihn könne es seine Kraft "proben und — wenn es auch nicht zu Grunde gehe — so hi eo hoffentlich für immer in Frankreich gerichtet! 4
Das ist Pessimismus ohne Zweifel; aber wir haben wiederholt darauf hin- gewiesen daß der Pessimismus die einzig mögliche Politik des Bonapartismus ist und unter den waltenden Verhältnissen nicht diejenige, welche die wenigsten Chancen für sich hatte. y
. , .+ ^an, ^eibt uns aus Sirlin: Die Kreuzzeitung macht wilder in Fröm- migfett und chiistlichcr Barmherzigkeit; letztere äußert sich aber nicht in dcm Vcr- langfn nach einer allgemrinrn Amnestie, nicht in dem Wunsch- nach Förderung von Huwanltatöanstalt-n, kurz in der werkthätigen christlichen Liebe, sondern in Schimp -re'-n aus den „liberalen Philister mit seinem blastrtcn oder judaiflrenden cm S^nzlicher Mangel an Berständniß für christliche Wahrheit und christliche» Thun vorgeworfen wird. Da» Blatt verbreitet sich über die.Grund, stimmunz de» deutschen Volke», deren R-klifizieung — im Sinne der Feudalen nämlich — nur allem durch Erbauung eine» neuen Gotteshaus-», einer „Frieden«, k-rche , ole möglich bezeichnet wird. Nun, Jeder -eitet sein Steckenpferd, und icdem Na.ren gefallt seine Kappe am besten; zu wünschen wäre aber, daß die fromme Kreuzzeitung, deren Beziehungen zum Ministerium des Innern rwar oft abgeleugnet werden, trotzdem aber notorisch sind, noch häufiger als bisher derartige gleißnerische Herzensergüsse bringt, wodurch das deutsche Volk allmählig gründlich umgestimmt werden müßte, was dringend nothwendig ist, soll endlich einmal ein anderer, frischer Zug in unsere innere Politik kommen.
Während noch vor Kurzem gemeldet wurde, die depossedirten Fürsten hätten nunmehr alle Hoffnungen aufgegeben, jemals den Thron ihrer Väter wieder iu besteigen, erfahrt man jetzt, daß ganz im Gegentheil die vertriebenen Serenissimi । die äußersten Anstrengungen machen, um im lebendigen Verkehr mit ihren ehemaligen Unterthanen zu verbleiben. So fließen z. B. für die Provinz Hannover i von Hietzing aus ganz bedeutende Summen, die an einzelne Agitatoren und für Preßzwecke gespendet werden. Auch den Katholiken soll der Exmonarch Georg }?■?* Elufmerksamkeit zugewendet haben, wodurch denn auch die gemeinschaft- liche Wühlerei der Clencalen und Partikularisten erklärlich wird, die gerade in der Provinz Hannover gegenwärtig so auffällig hervortritt.
Kreisen unterhält man sich davon, daß noch ein zweites L ° i?^ --ch--' w-rd-n soll, -in- Jb-k, mit w-lch-r man sich
schon im Jahre 1866 gleich nach der Erwerbung der neuen Provinzen trug; de».
Crc‘ Jnfanterie-Regimenter errichtet werden, di- eben- fall» schon bei Errichtung de« norddeutschen Bunde» in Aussicht genommen waren, »“■" ^»"Arlch-t, ein vi-rt-» hessische» und -in achte» thüringisches Infanterie - Regiment. Diese Regimenter sollen die Nummern 97 98 und 99 "Wn' b>e, w>- man früher annehmen zu dürfen glaubt-, durch die hessischen Re- gimenter au-gefullt werden sollten, war bekanntlich nicht geschehen ist, da jene •?“ ben Nummern 115, 116, 117 und 118 bezeichnet sind Di r .'*■ a»“r "Ä Verwirklichung dc» oben angeregten Gedanken» 160 Jnfant-ne-R-gi-enter zahlen^ einschließlich der sechs elsässischen R-gim-nter, mit deren Bildung noch im Laufe diese» Jahre« begonnen werden soll
A“,. Euternationale Comite für die freiwillige Krankenpflege in'Pari» hat I altert und den österreichischen Stabsarzt Baron Mundy, welch' Letzterer < M»n bei Beginn des Kriege» al« Arzt zur französischen Armee ging, als fein „ y uuch Berlin gesendet, um die Fürsorge für die in Deutschland noch be. gndttch-n kranken und verwundeten Gefangenen zu übernehmen und deren Evakua- tiou nach Frankreich zu leiten.
m r.~ arn^taät' in ®L Soui< wohnenden Deutschen au» dem
Groghkrzvgthum Hessen feierten im April -in h-imathliche» Volksfest ju Gunllen JCrQiU?Pt len Aschen Krieger und der Wittwen hessischer Gefallener Wies die L-eb- .-des Deutschen zur alten Heimath erwarten lietz n-hm dass-Ib- eilen
’eC“ schonen Verlauf. Mit Bezug auf dl-se« Fest ist Ye, Heren
Carl Gerpchlauer ein «schreiben eingelaufen, welches wir hier folgen lassen' Geehrter Herr. Da« unterzeichnete Comite eine« ächt heimathlichen Bolktiess-«' das am 30. April zum Besten der Heffen-Darmstädtisch-n verkrüppelten Krteoer und der Wittwen Gefallener stattsand, erlaub, sich Jimen hieru.it cra-be-,» ^
bü6 wir beut- durch die Jnt-rnationalbank 2000 Gulden an Sie rur'ae' fälligen B-rthttlung haben anweisen lassen. U-b-rz-ugt, dass sie sich tJ auten 3»nfc« halber diestr allerdings nicht leichten Aufgabe gern unter tth-n wer -n »t ah?r\8’11' Un8' freundlichst zu ersuchen, mit der genannten Summe ebenso zu versahren, wie seiner Zeit mit der Gabe unsere» Mitbürger» W. ff. Pano» unC btt Bertheilung^o vorzunehmrn, daß Niemand weniger wie zehn" noch mttir
funfundzwanjis Gulden erhält. Ludwig von Willich au« Darmstadt eorresv S-er-,ar. Christian Plöser aus Seeheim, Ferdinand Bischoff au, Grünber-' Bürstadt" 01,8 d'°^-°berau, Emil Prätoriu. au« Alz-y, Joh. Bechtlos au»
Berlin, den 23. Juni 1871. Wilb-lm"
, Kürzlich wurde berichtet, daß mit dem 1. Juli von der Posiverwaltuna reue SÄU'"fl'Wrt totX6in 3n 6ca b-"-ff-n°-n Kreisen ist httrvon
Wie mit Bestimmtheit verlautet, ist der Wieder,usammentritt de» R-ichstaae«
f s ä* wssrft’
* r t C"‘ ^ertheilung drr Kriegskosten-Entschädigung auf die einzelnen Atzen aUf an0C“ 6imnit in D-i'-hung stehend- Gegenstände sich be.
_ ^as die Pariser Ruinen anbetrifft, so wird überall llciüia aedrhHfft fn ^cfultot heraus, daß im Ganzen ass runde^Zahl circa 200
Stammen »uw Opfer geworden sind, -die -erschi-d-n-n Staat». rS"1 U1‘5 mfl8 blt Zuhl der von Bomben und Kugeln stark ge.
i f(SaU6l,a?'4f fünffach so groß annehmen lassen. Alle» Sachkenner behaupten, in weniger denn 9, Höch, (len, 12 Monaten verwischt fein, denn zu Zeiten der Regierung de» Herrn Laub, mann waren jährlich durchschnittlich 600 derartige Neubauten in Auskühruna " l° 400 mehr denn diese» Mal. Di- Pariser Staat«g-bäud- betreffend so kst da« Finanz-Ministerium da« erste, welche« errichtet werden soll, dann da« Hotel “ Kua. d'Orsay für den gewaltigen Rechnungshof und wohl auch ein T ei! 6tn Mtfu. ' WE *e8 bCr Sättigen Administration sehr nöthig wer-
Allerhöchstes Dankschreiben gerichtet:
Nack Üwcklich beendigten Kriege ist ein ebenso ehrenvoller Friede gefolgt, iürt Scimo h mu^6oIleir Arbeit ist e» den braven Truppen vergönnt, in
8 öt‘6' w°s c» ihnen schuldet' Darum
reitet worden °Mei»- L, ^'"°lk»ung ein jubelnder, wohlthuend-r Empfang be- leuchtenden B-isvie - " u"5 A-ܰenzstadt ist auch hier wiederum mil einem
Auszug- mil ihren bttb-n ®ic ü- ben tapferen Krieger bei seinem
Tage de« Kampfe« unermüdl^u'a^?°^"' bc8ltilct , «-- sic während der s° hat sie auch setz, bei s- ner M v !■“ fattc<o8D06 »u «leichtern,
»ahme, ihres Pattio.ismus ah^', 'L'9*anitnD,c6 3'u^ *»»“ Ttzeii. suhl der Dankbarkeit und der Fr ude -"uckgehaltene G-.
» - »»-«
1) Bekanntmachung, «in von dem Gräflichen Hanse Erbach-Erbach und von Wartenverg errichtetes Hausgesetz betreffend. 91 unD
2) Bekanntmachung, den Ausschlag de» Gehaltes de» Grobberzoal Rabbinen I zu Alzey für das Jahr 1871 betreffend ^og,erzogt. Nabbmen
’ „ b) Di enstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Grobherzoa baden 1 allergnadigst geruht.- 1) am 12. Mai den Hofgartenaufseher Georg Brönning üüd LT CB QU 8r,c6i;r8 in die Hosgärtnerei Darmstadt ®u versetzen unü Stn 3°huun Georg Lott au« Bonhausen zum Hosgartenwärter in dcm Schlob- ^‘nrl“ cFrne?bf8 ernenntn; 2) °w 28. Mai den Substituten der Staat«,
anwaltschaft bei dem Bezirk«strasgerich,e Michelstadt Ludwig Purgold zum Substituten de» Staat-anwal.« bei dem Bczirksstrafgerich. Gi-ß-n; - sowie 3) am ^unLfce!? HofheilgehUfen Friedrich Knispel zum Hofchiruraen — ru txntwn?« * am 9 Ium bem Mitgliede des OöersistaÜmeisteramtS, Hofstallkassier Eduard demselben seither provisorisch versehene Kassierstelle bei der Hof. kaffe und der Hofmeierelkaffe desinttro zu übertragen; 5) an demselben Taae h/n ^"^"acceWeu August Haller aus Vilbel zum SubMuten der Staa!«anwaltÜ chaft bet dem Bezirksstrafgerrcht Michelstadt, — den LanbaerichtSasscssor bei dem ^andgerlchte Lorsch Carl Bonhard zum Landgerichtsaffessor bei dem LaudaeriLte MichUstadt, den Gerichtsaccessisten Dr. Gideon Freiherr» Dael Köth-Wanscheid ausDorgenloch zum Landgerlchtsssseffor bei dem Landgerichte Lorsch, — t>en Landgerlchtsosseffor bei dem Landgerichte Gernsheim Theodor Schulr rum Land Äfftäs XtiS» pÄÄ&ä *ÄMT,isr* ■■"""""" '■•••S'ügÄX’ - ....... -....... ■ «Hrr
i feeretar bei dem Bezirksstrafgerichte Gießen, - den Landaenchtsass.ssor ptt ^^ Landgerichte Bilbel Carl Langermann zum Landgericht«affessor bei dem Landgerichte Fr.cober^ den Landgerlchi«ass-ssor in Pension Georg Muhl in Gießen ,um L-ndgerichtSaffessor be> dem Landgeiicht- L.lbel, — den G-richtsaee-sM-n D? Albert Weiß aus Gießen zum Landgerichts.sseffvr bei dem Landgerichte G ünb^, - den Gerichtsaccessisten Ernst Löwer au« Darmstadt
^"tar bei Bezirk-strafgericht Michelstadt, - den Gerichtsaccessisten^ Eo„ard
Skriba aus Niederbeerbach zum Hofgerichtssecretär bei dem Hofge^ichte der Provinz Starkenburg, — den Gerichtsaccessisten Dr Carl äimmZrmL« ver Pro-
W zum Ministerialsecretär 3. Classe bei dem Minister^m der T>armh'
das Mitglied des Obcrststallmeisteramtes, ^offiaa^|^^er SBam «7., Ä demselben mit dem Amtstitel „Rechnungsrath" — 1U ernennt • V\Uto C™ £Mnäei,^tn Porree zu Messel, im Dekanate Darmstadt, WUtzKm Schm7t!
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München, 3. Ml Eingabe vov 1 iircheu MnchenS ja be, entsprecheuve I noch »eiter -ns -Gchue Nnttionm »lischt Psnrrgnjssich kn kntijolischen Bro N wirb, solche ur
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