Ausgabe 
5.5.1871
 
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1809) Montag den 8. Mai, des Vormittags 10 Uhr,

soll der Nachlaß des Friedrich Stumpf III. von Burkhardsfelden versteigert werden, als:

1) zwei Pferde,

2) ein neuer Reitsattel,

3) ein neuer Wagen mit Zugehör,

4) eine Häckselmaschine,

5) ein Kartoffel-Pflug,

6) ein Schaufel-Pflug,

7) zwei Kleiderschränke,

8) ein Glasschrank,

9) ein Flachs-Neff,

10) ein neues Knotentuch, Säcke und sonstige Hausgeräthschaften, sowie

11) männliche und weibliche Kleidungs­stücke.

Burkhardsfelden, den 2. Mai 1871. Heinrich Stumpf, Vormund.

Zur Beachtung.

1826) Die auf Freitag den 5. Mai im RevierThiergarten" angezeigte Holzver­steigerung der Gräflichen Forstverwaltung Laubach kann eingetretener Hindernisse we­gen nicht abgehalten werden. .

Laubach, am 1. Mai 1871.

Gräfliche Forstverwaltung.

Feilgebotenes.

1831) Täglich frisch gestochenen Spargel, pr. Pfund 24 fr., bei

Gärtner S ch aum.

1789) Ein wohlerhaltener Confirman­den-Rock ist zu verkaufen. Näheres bei Herrn Schneidermeister Wagner, Neu­stadt, im Möhl'schen Hause.

1808) Feste Salz-, Essig- und kleine Tafel-Pfeffergurken empfehlen

I. A. Busch Söhne»

1742) Täglich 20 Maaß Milch franco Bahnhof Gießen sind ab­zugeben. Näheres bei der Erped. d. Bltts.

1811) Eine Commode steht billig zu verkaufen bei H. Werner, Neustadt.

1822) Ein Zjähriger Fasselochfe (Vo­gelsberger Race), zur Zucht tauglich, steht zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Vl.

1833) Fertige Damen-Hnte mit und ohne Schleier, von 2 fi. an, fertige Kinder-Hüte von 1 fl. 30 fr. an pr. Stuck, sowie Sonnen- und Regenschirme in Seide und Zanella, empfiehlt bestens zu äußerst billigen Preisen Julius Landauer.

1 Regenmäntel u» Gummischuhe

empfiehlt in reicher Auswahl Karl Wenzel.

Vermiethungen.

1549) In Lit- D. Nr. 219 in der Neu­stadt ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, oder ein solches ohne Cabinet, zu vermiethen.

1830) In Lit. C. Nr. 89 in der Wol- kengasse ist ein Logis von 3 Zimmern, Küche und Cabinet zu vermiethen und so­gleich zu beziehen. M. Schirmer.

1837) Das seither von Herrn Hofgerichtsadvocat Mr. Engelbach I. be­wohnte Logis ist zu ver- micthen und Ansangs Juli beziehbar.

R. Oppenheimer Sohn.

1585) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227.

1832) Eine Wohnung, sofort beziehbar, ist in Lit. B- Nr. 90, Neuenbäuen, zu ver­miethen.___________________________________

1746) Ein Logis Parterre ist zu vermiethen bei W. Möhl, Drechsler.

1825) Der untere Stock meines Hauses am Z in herrschen Garten ist mit der hal­ben Mansarde an eine stille Familie zu vermiethen und zu Anfang August zu be- ziehen.________________W. Gaquoin.

1755) In dem neuerbauten Hause der K a tz e n st e i n'schen Besitzung sind zwei große Familienwohnungen zu vermiethen und so- gleich beziehbar._____________________________

1791) In dem vormaligen Burk & Storck'schen Hause, Neuenbäuen, ist der untere Stock zu vermiethen und sogleich zu beziehen. L. & A. Petri.

1204) Ein Zimmer mit Cabinet ist in einer Gartenwohnung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes.

Vermischte Anzeigen.

1836) Eine Dame, welche mehrere Jahre im Auslande als Lehrerin thätig war, wünscht Unterricht in der englischen und französischen Sprache, sowie auch in der Musik, zu erthcilen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________________

s Feinmechaniker, ein tüchtiger, exacter Arbeiter, wird bei sehr gutem Verdienst und fester Stelle gesucht von Ludwig Becker, Dampf- Kessel - Annaturen - (Manometer)- Fabrik in Offenbach a. M._________________

1834) Ein Arbeiter findet dauernde Beschäftigung bei

H. Haßler, Schuhmachermeister.

1827) Rückständige Forderungen an das seitherige Reserve-Lazareth des Johanniter- Ordens in Nieder-Weisel wolle man bal­digst an den Rechner, Lehrer Aubel da­selbst, gelangen lassen.

Annonce.

1824) Ein bescheidenes und ruhiges Mäd­chen sucht, am Liebsten bei älteren Leuten, eine passende Stelle. Eintritt kann sofort erfolgen und wird mehr auf eine gute Be­handlung als auf hohen Lohn gesehen. Näheres bei der Exped. d- Bltts.

Steuereommissariats- Gehülfe.

1798) Bei dem Großh. Steuercommissa- riat Gießen ist die I. Gehülfenstelle offen. Befähigte, mit guten Zeugnissen versehene Bewerber wollen sich melden.

1828) Zuverlässige und gewandte Agenten, welche für eine bestsituirte Lebens­versicherungs-Gesellschaft in den Städten des Großherzogthums Hessen (incl. Hom­burg), thätig sein wollen, werden unter sehr vortheilhaften Bedingungen gesucht. Gefällige Adressen an die Exped. d. Bltts unter B. B. 72.

[f Danksagung.

[( 1829) Meinen wärmsten und auf- richtigsten Dank allen Denen, welche

[( am 2. d. Mts. meinen innigst ge- liebten Sohn, Heinrich Schäfer, t zu seiner letzten Ruhestätte begleitet haben. Die trauernde Mutter.

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HA Die soeben erschienene Nr. 31

AN enthält:

Ankunft der ersten Fleischladung nach der Belagerung in St. Denis. Von unserm Specialartisten H. Lüders. Wider den Erbfeind! V. VI. Novelle von Ernst Wichert. Eine Siegesfeier auf dem Watzmann. Mit Illustration von G- Sundblad. Sechs Monate in französischer Gefangen­schaft- IXXII. Von unserm Berichterstatter Max von Schlägel. Am Familientische: Erinnerungen aus der Belagerung von Paris. VI. Das erste Fleisch in St. Denis. Zu dem Bilde von H. Lüders. VII. Ein Parlamentär aus Paris. Mit Jllustr. von W. Friedrich. Der Krieg auf dem Spiel­plätze. Zu dem Bilde von E- Haertel. Ein deutsches Friedensfest im fernen Indien. Von G- Richter in Merkara in Kurg (Ost­indien).

Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung, E- Heinemann, I. Ricker.

Arademischer ®r|migurmii.

1688) Den verehrlichen Mitgliedern die Nachricht, daß die Proben des Vereins Montag den 1. Mai, Abends 7 Uhr, in der Aula wieder ihren An­fang nehmen.

Anmeldungen zur Aufnahme in den Verein bittet man in den nächsten 14 Tagen bei Herrn Musikdirector Mickler persönlich abgeben zu wollen.

Der Vorstand.

mit Viertels

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Die Handlung der I. A. Kusch Föhne empfiehlt in frischen Sendungen:

Extra feines Tvaubengelve, Trüffeln ä la Perigord, Champignons, Mixed-Pickles, Oliven, Brünetten und türkische Pflaumen.

Caviar, Sardines ä Fhiiile,

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ächten Düsseldorfer und englischen Sens.

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<7 a v 0 i g n e.

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