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Gewerbebank.

2814) Ich ersuche die Mitglieder, und namentlich Diejenigen, die den Protest gegen den vom Ausschuß mit 7 gegen 5 Stimmen gestellten Antrag unterschrieben, in der am Mittwoch Abend den 5. Juli d. I. stattfindenden Generalversammlung recht zahlreich erscheinen und den Verhandlungen beiwoh­nen zu wollen. A. Balser.

Frachtfuhrwefen

des

Backers Christian Iughardt und I. Blitz zu Gießen.

2401) Einem verehrlichen Publikum, insbesondere den hiesigen Herren Fabrikanten, Kaufleuten und Gewerbtreibcnden, diene hiermit zur Nachricht, daß wir von jetzt ab ein gemeinschaftliches Fuhr­wesen betreiben und namentlich die Beförderung von Fracht­gütern von und nach den hiesigen Bahnhöfen unter Garantie übernehmen.

Gleichzeitig empfehlen wir unser Chaifenfuhrwerk und be­merken, daß schon jetzt Frachtfahrten aller Art zu mäßigen Prei­sen pünktlich und schnell besorgt werden.

Aufträge bittet man bei Ehr. Zug Hardt III., Wallthorstraße, abzugeben.

2823) Montag den 3. Juli:

der Familie Müller und des Komikers Herrn Bär, bestehend in fünf Damen und drei Herren, in dem Darmstädter» Haus.

Anfang 7 Uhr. Entree ä Person 6 fr.

NB. Dienstag Abend auf Lorry's Bierkeller.

Die Gttvteirlnube.

Die Nr. 26 bringt folgende Beiträge: Ein Held der Feder. Erzählung von E- Werner. (Fortsetzung.) Die Krankheiten des Haupthaares und ihre ärztliche Be­handlung. Von Stabsarzt Dr. I. Pincus, Docent an der Universität zu Berlin. II. Drei Tage in einem Karthäuserkloster. Von Dr. Magg in Consta,:;. Im Fort Mon- trouge. Von H. Mit Abbildung: Fort Montrouge am 14. Februar 1871. Nach der Natur ausgenommen von unserem Fcldmaler F. W- Heine. Erinnerungen aus dem heiligen Kriege. Nr. 7. In französischen Quartieren. IV. Von G- Horn. Mit Illustration: Deutsche Einquartierung im französischen Pfarrhause. Nach seinem Oclgemälde für die Gartcnlaube auf Holz gezeichnet von F. Ortlieb in München. Die Wiege enies Königs. Von H. P. Mit Abbildung: DasGeburts- haus Friedrich Wilhelm's des Dritten in Potsdanl. Nach der Natur aus­genommen. Blätter und Blüthen: Zahnoperation unter Schwierigkeiten. Von F. W- Reuß in London. Die Rüge des Illustrations-Diebstahls Gcrmania-Grutz den heimkehrenden Siegern. Mit Abbildung: Germania i m S i e g es k r a n z e. Für die Leipziger Friedensfeste modellirt von L. Albrecht.

Betau tttmachung.

Nach §. 15 der Telegraphenordnung für die Correspondenz tiuf den Linien des Telegpaphen-Vereins rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig tob latiomrt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungs- austalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist.

-. t D^^?stthrung der recommandirten Depeschen hatte den Hweck, dem ccvrefi)nn# direnden Publikum ein Mittel zu bietey, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Ueber- mittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegra­phischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmäüia werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- Depesche^st 2a£e fur btc Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche

Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten, sich eine correcte Uebermittelllng seiner Depesche, so weit es thunlich und nöthig ist, Zu sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandirung, wie solches durch §. 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin m Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegraphengebietes Achtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche be­schranken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gejammttare zu bezahlen.

_,3U diesem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaüen-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Uebermittelung er vorzugsweise für notwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird der der Ermittelung det Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des 3- der Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung resp. Aufnahme der Depesche beteiligten Stationen collationirt werden, i 3 « Gelangt trotzdem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adressaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können, so werden dem Aufgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werden.

Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom- mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet.

Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler.

Im Auftrage:

_____________________________ Delbrück.

Maheimg 55 Die soeben erschienene d?r. 40 K ZN enthält:

Unsere Einzugsnummer. Der Münz- thurm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hiltl. (Fortsetzung.) Des deutschen Heeres Ehrentag in Berlin. Von unferm Berichterftatter Hans Blum. Am Fami- lientifche: Das Brandenburger Thor in Berlin. Mit der Abbildung desselben. Eine kleine Kriegstrophäe. Germania. Gedicht von Gisbert Freiherr v. Vincke. Soldateneindrücke beim Einzug. Mit sieben Einzugsillustrationen von unserm Specials artisteu H. Lüders.

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^771) Auswanderungslustige wer­den auf eine Broschüre über den Staat Michigan, Ver. St. von Nord-Amerika, mit Specialkarte, aufmerksam gemacht, die­selbe wird vom Commissär dieses Staates, M. H. AUardt, Hamburg, Jedem auf Anfrage gratis zugesandt.

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Hamburg, Neuerwall, 50 ;

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