Einzelbild herunterladen

Telegraphische Depeschen.

den bezüglichen Ersatz-Trupp-ntheilen zuzuführen, werden diesem Zweck in i re» abe7 für He" und fffoSauf fbr'e ZS 2 n «US-

,-itIg-n CantonnementS.Rapon« dioision-weise gesammelt und sodann im Anschluß -ine Frage der inneres R organisation ^it Rrantr to allein"V0'"' 6a< f a» d,e i-tzt laufenden Eis-nbahn. Transport- in Eptrazüg-n zur Beförderung ge> a®ari8 30 W 8*/ Uhr ' £,5,,V. * a? m

l-ngen. Außerdem sind bei den Ersatz-Truppen,heile» aller Waffen sofort die in der CharenteinMeUre ? ®"u!r flB »ie Wähler

ttntr früheren kricgSministericllen Bestimmung aufaeführten Kaieaorien. iowre die und e-r ffi,n6 ij.ir.L5 L?"? d-e20 Jahre der Prosperität

Versteig,

Masse

Main

Besondere Bei 2808) Im Firm« Mndtn Gerichts sin itizc vollzogen worbe

1) LvW Bersch ji der Firma sein Manufactur'-ü dem 1. April I ist die Firm löscht worden.

2) Zulius Wallens Theilhaber an i j -I und W. M

I ber betriebenen

V Mts. aichetr, lmsels von Gies nur noch ^pirituoientabv cpirrtuosenha^ an - mit Ued nnd Passiven Mer der neu Wallensels" ji .. Mng jort.

den 30.1

London, 1. Juli. DieDaily News" meldet: Die Versuche von deut­scher Seite, besonders Bremens, auf Helgoland Unzufriedenheit gegen die ena- lische Regierung hervorzurufen, sind mißlungen. Die Mißstimmung, welche dort wurde durch die auf Befehl der Negierung erfolgte Aufhebung ber

Gerüchtsweise verlautet, daß in Rom beabsichtigt werde, die theologischen Facultäten an sämmtlichen deutschen Hochschulen aufzuheben und abgesonderte Btldungsavstalteu für die Seelenhirten einzuführen, um, dieselben künftig von jeder Berührung mit ber modernen Wissenschaft fern zu halten. Man würde hierbei nur die römische Rechnung ohne den deutschen Wirth gemacht haben.

Der Kaiser hat die Rebuction der in Frankreich verbleibenden Bataillone auf die Etat-starke von 802 Manu befohlen. Die über diese Etatsstärke über- schießenden Mannschaften der ältesten Jahrgänge sind behufs Entlassung zunächst

einer früheren kriegöministeriellen Bestimmung aufgeführten Kategorien, sowie die Elementar-Schullehrer zur Entlassung zu bringen.

Die großen Gaben der Deuischen in Newyork für die Pflege verwundeter und erkran'iter deutscher Krieger haben damit ihren Abschluß erlangt, daß der Rest derselben in einem Goldbarren, gebettet in gediegenem Silber, welcher einen Werth von 12 13,000 Thlr. hat, an das Eentralcomite eingeschickt worden ist.

Der amerikanische General Sheridan, welcher sich während des deutsch-^ französischen Krieges im deutschen Hauptquartier befand und welchem von vielen engltschen Zeitungen abfällige Urtheile über die deutschen Truppen in den Mund gelegt wurden, hat Veranlassung genommen, alle diese Nachrichten öffentlich zu desavouiren,du von ihm nie ein Wort gesprochen, das nicht für den Muth und die gute Führung der deutschen Truppen, sowohl der Offiziere, wie der Mann­schaften schmeichelhaft gewesen wäre." Da die Mehrzahl jener Artikel nur des politischen Effects wegen veröffentlicht wurde, und zu mühsam sein würde, sie zu berichtigen, so bittet der General seine deutschen Freunde,deren gute Meinung alle- sei, was er wünsche", nur das zu glauben, was seine Unterschrift trägt.

+ Florenz, 30. Juni. Dar hiesige diplomatische Corps wird sich fast voll- zahlig bei Gelegenheit des Einzugs des Königs nach Rom begeben. Das Gerücht von der Abrelse des Barons v. Kübeck ist unbegründet; derselbe befindet sich viel­mehr noch immer hier. '

+ Florenz, 30. Juni. Wie dieOpinione" meldet, soll ein Tbcil deS hohen französischen EleruS dem Papste empfohlen haben, inMorstca ein Asyl zu

Stadttheile, Metzaeraaffe Verbindungsbahn. Die Straßen der unteren den eisernen Sten fnn?' ^rU?or 1C1 natürlich überschwemmt, und auch auf wmd?n°ch gelangen. Ein- Anzahl Flotz!

tüchtigen lauen gesichert Ebenso °,eler 91titlc «lücklich f-stgeh°lt-n und mit

dnfunft jofl ratificirt und es sollen die Ratificationsurkunden so bald als möalich zu Berltn ausgewechselt werden. ö

Zu Urkund dessen haben die Bevollmächtigten gegenwärtiqe Convention in zwei Exemplaren unterzeichnet und besiegelt.

Berlin, den dreizehnten Juni Ein Tausend acht Hundert ein und siebzig.

Karl Hoffmann. Ludwig von Lyncker. Georg Rudolf Niepoth

(L eS*) f (L s-) (L. S.j

Karl von Karczewski. Robert von Puttkamer.

(L- S.) (L. 8.)

(Fortsetzung folgt.)

©erlitt, 30. Ium. Die Kaiserin hat, wie nach dem Kriege von 1866, auch gegenwärtig durch Vermittlung des evangelischen und des katholischen Feldprobstes der Armee, den evangelischen und katholischen Militärgeistlichen, die sich im Feld­zuge besonders ausgezeichnet haben, entsprechende werthvolle Andenken als Zeichen ihrer Anerkennung überreichen lassen.

Berlin, 30. Juni. Ein Triumph deutscher Industrie. Am 5. Juli, dem Jahrestage der nordamerikanischen Republik, werden die Amerikaner das großartige Schauspiel haben, den Riagarafall mit dem bengalischen Feuer des Hofapothekers ^^"/"burg beleuchtet zu sehen, welches bei den letzten Illuminationen in B rltn so großes Furore machte. Die Beleuchtung geschieht durch zwei Deutsche, den )^rrkn Glatz und Schenng in Newyork, letzterer ein geborener Berliner.

Wie tm Allgemeinen, so auch im Speclellcn, tritt die Nachsucht dergründe na wn immer greller zu Tage. Als gestern Abend ein Gefangenentransport von Spandau auf dem Hamburger Bahnhof hier eintraf, feuerte einer der Prisonniers em Terzcrol auf einen der BegleitungSmannschaften ab, ohne zu treffen. Die Strafe folgte auf dem Fuße: im Nu hatte der angegriffene Pommer die Zünd- nadel an der Backe und schoß den Angreifer nieder.

^ie bisherige Untersuchung über die Entstehung des Eisenbahnunfalls bet Zschortau hat ergeben, daß in dem verunglückten Zuge keine Wagen der Berlin- Anhaltischen Eisenbahn sich befunden haben. Die Acten sind an den hiesigen Untersuchungsrichter zur Vernehmung des Bahnpersonals abgegeben, welches sich auf dem Zuge befunden hat.

m dem Garbe-Train-Bataillon ist hier ein französischer 18 Jahre alter Bursche, Emile Bletry, eiugezogen, dem es in Preußen so gefällt, daß er keine ^gung verspürt, in sein Vaterland zurückzukehren. Von Chateau Thierry ist er Cem Bataillon gefolgt, und hat sich in Frankreich demselben nützlich zu machen gewußt. Derselbe hat bereits ein Unterkommen in der Nachbarschaft gefunden.

Der Rücktransport der noch hier befindlichen Kriegsgefangenen wird jetzt ohne Unterbrechung erfolgen. Spandau wird mit dem heutigen Tage von den Franzosen geräumt. Nachdem am Mittwoch mehrere Züge dort internirt gewesener Gefangener hier durchpassirt sind, folgte der letzte Zug mit solchen heute nach. Es/verbleiben nur noch einige Kranke daselbst im Lazareth.

t Wir dürfen heute schon als positiv mittheilen, daß der Kaiser von Oester- retch in Ems nicht erscheinen wird. Kaiser Franz Josef ist von den Planen seines Ministers Hohenwart so eingenommen, daß es uns als ganz unmöglich be- zeichnet wird, das Vertrauen des Monarchen in diesen Staatsmann zu erschüttern. Anderseits wird uns versichert, daß in den österreichischen Hofkreise« die Hoffnung oder vielmehr die Zuversicht auf eine baldige Erstarkung Frankreichs bis zu dem Grade der Aktionsfähigkeit immer unverhüllter hervortritt.

3n Verfolg der Verordnung des Reichskanzlers vom 24. d M. sind die norddeutschen Postanstalten unterrn 28. c. auch von dem General-Postamt ange- wiese» worden, vom 1. Juli ab Packete mit und ohne Werthangabe (Geld- und Werthsendungen) auch nach solchen Orten des Elsaß und Lothringens zur Post­beförderung anzunehmen, welche nicht an der Eisenbahn belegen sind.

Die deutschen Waffenerfolge haben den meisten europäischen Staaten 23er anlaffung gegeben, ihr Augenmerk auf eine Heeres-Reorganisation nach preußisch- deutschem Muster zu richten und so sehen wir augenblicklich fast alle größeren Staaten mit dieser militärischen Ausgabe beschäftigt. In Rußland ist diese Um­bildung als gesichert zu betrachten, während dieselbe in Italien schon zum Abschluß gelangt ist. Letztere unterscheidet sich von der deutschen nur durch die auf vier und bei der Cavallerie unv den Specialwaffm auf fünf Jahre b"rechnete active Dienstzeit. In Belgien sind die Grundzüge des neuen Wehrverfaffungs-Entwurfs bereits festgestellt, in Schweden unv Holland schweben darüber noch die Pourparlers wahrend die Türkei beabsichtigt, ihre schon auf preußischen Einrichtungen basirende Wehrverfassung so weit als irgend thunlich, ganz und gar nach preußisch-deutschem Muster zu reorganisiren. In England scheint die projectirte Nachahmung des preußisch-deutschen Wehrsystems keinen Erfolg zu erlangen, man wird sich dort mit einer Beschränkung des Kaufs der Offizierstellen begnügen. Die französische Commission endlich, welche sich jetzt mit der Heeresreorganisation so eifrig beschäftigt, hat bekanntlich auch bas Princip der allgemeinen Wehrpflicht adoptirt und so werden die deutschen Einrichtungen auch nach Frankreich verpflanzt werden. Wenn hier die Umgestaltung in erster Reihe auf dem Wunsche nach einer Restitution der französischen Gloire zu basiren scheint, so übersehen die französischen Staatslenker im blinden Chauvinismus hierbei nur, daß mindestens zwölf Jahre dazu gehören, um die französische Waffenmacht zu dem ungefähren Umfange der deutsches Streit­kräfte zu erheben.

, ,, 30; Juni. Gestern Abend hatte die Unterzeichnung auf die An-

Ittfce bereit« 4800 Millionen erreicht. Die G-sammtziff-r ist noch nicht bekannt .satter thun sehr erstaunt über den Sevtourf, den dieNord- deutsche Allgemeine Zeitung" in Berlin Herrn Thier« gemacht, daß er die 8u«.

aahpn fur ASp»* iiwb. £tf «h. «..c .l.___ ul. . < 7 .

r ra M'/ 2; 3uli. Vor einer von mehreren Hundert Per-

tonen besuchten Versammlung im Saalbau erstattete der Reichstagsabgeordnete Sonnewann Bericht über seine parlamentarische Thätigkeit. Die Rede wurde stark eon 6cn Socialdemokraten am Schluffe der Versammlung erhobene Be chwerbe, Sonnemann habe sich gegen die Socialdemokraten erklärt, wurde von diesem als einfach unbegründet zurückgewiesen.

. l.Iuli. DerSpen^schen Zeitung" zufolge ist bis zur Stunde

roch nicht bestimmt, wann die Abfahrt des Kaisers nach Ems erfolgt. Gestern sand fein Vortrag und fein Empfang im Kaiserpalais statt. R

A ^stetlde, 2. Juli. Der Kaiser von Deutschland wird im August hierher kommen und sich drei Wochen lang hier verweilen.

. Brüssel, 2. Juli. Mehrere Blätter melden den baldigen Rücktritt des Ministers des Innern.

M- V« ÄM- k,

«VV in«;» Ä?Ä

Sn i

* SS'lbat hf)tcn ?erft ^igenLÜ» t1,1*1

m <.-tAÄanS|k1' 5u t 9Za*Journal des Debats" herrscht hier groüer Gelduberfluß. Der Report der Rente bei der Liquidation betragt 25 Centime«. äKan nimtnt an, Latz beinahe 1 Milliarde der Anleihe schon eingezahlt sei. Die englischen Zttchn-r suchen sich so schnell al« möglich ihrer Antheile zu entledigen.

t berDba*lel b'näe8En «ne andere Haltung, da ff- au« dem Resultat der Wahlen großen Gewinn zu ziehen hoffte

LJIL aUnkr tcn neuerdings Verhafteten befindet sich Sepha, Adzutani Dombrowski«. Es wurden bei demselben wichtige Papiere gefunden

Versailles, 30. Juni. Nationalversammlung. Der Präsident sagt: Wir haben gestern einem schönen Schauspiele beigewohnt, welche« recht daru an. g-tpan war, um die Herzen zu erheben. Wir sahen mit der edlen und kriegerische« Haltung, welche thr eigen ist, die prachtvolle Armee vorüb.rmarschiren, »eiche in "Schaft Cer besetze wieder herstellt- und die Civilisation D,e Versammlung wird mir erlauben, dieselbe für sie zu beglückwünschrn." <?kk°'S,d» Anleihe Bezug nehmend, fügte der Präsident hinzu:Solche Hulfsquclle« bewerfen, daß Frankreich immer eine große Nation bleibt, welche durch Unfalle gebeugt, aber nicht niedergeschlagen ist. Sie wird sofort wieder den hohen Platz ernnehmen, welcher ihr immer zukommen wird."

öertaat^ttOfTen0^9 Verlängerung der Verfallfristen ist auf Dienstag

+ Lottdoil, 1. Juli. Großfürst Wladimir besuchte vor seiner Abreise Na­poleon. Der Kronprinz des Deutschen Reiches und Preußens nebst Gemahlin werden nächste Woche hier erwartet und werden das preußische Botschaft^ Hotel 1a c rt htiPH

wnt; Itr Große de« Kaiserreich« erinnert, und energisch die schutziöllnc'rischen UrC$Rtgitrunge cctl6n9 efn über die desinitivc Constituirung

1* A Mstlwt A'»'-«661 '.«Sfi

Frsnkf- 6 ü-

4l/,400 °/ 81

4°/o "

' ; 3Vi°/o. j

" 40/fl 1jährige .

Men4'WoObL«- lsen.Saben»te I Papienento

M. stene kmenk. Bonds M

188

188

Spanier, neues!. 3<

Acdeii

Frankf. Bank 137 > Frankf. Vereins-Kai Darmst. Bankact, 3; Wien BarJractien 7- dtlizien 239

Frankfurt, 30. Juni. Leider hatte das Hochwasser heute in früher Morgen- stunde auch hier Unglücksfälle im G.folge. Gegen 6 Uhr kam nämlich eine große Mftr. Flöße, auf welchen sich u. A. zwei Personen befanden, von Hanau den herabgetriebcn und legten sich, nachdem die beiden Schiffer sich in einen ^aljn gerettet hatten, theilö vor der Brücke, theils trieben sie durch dieselbe. Der « ^tromc6 Sab ihnen die Richtung auf die rechte Mainseite und so kam hi Flöße vor die Bad.-Anstalt des Herrn Geiger trieben, sich aufthürmten 6» ^^brochcn, das Badcschiff bcsehädigten, die Schwimw-Anstait de« werben n, »alt'-er ^"'^rachen, losriffen und eben so einen Theel der G-rlach'schen Babe-An. bewohnen.

1 rUmmtrlen und sorttneden. Der Mainpegel zeigt heute 14'10" Rhein " '

SraÄtn83o\3<!!1 $u üerfelbcn 3fit V 3" scher Seite,

den Staub de« Main«^^ ^ ?3?'uck-np-g-l j-lgie heute um 12 Uhr Mittag« lische Regieru und 12 Fuü 8 Rnti sni, Morgens 9 Uhr, genau 14 Fntz Frankf. geherrscht hat, wu

stehen dcrell« auf ft t Die Schiffe oberhalb der Sachsenhäuser Brücke Spielbank erzeugt. Etabttbeile. V-rbrndung-b-hn. -