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1)
die znm Kampf unfähig gemacht ist.
den 1.
Versailles
auf französischem Gebiet versperrt.
von Podbielsky.
Telegraphische Depeschen.
Temperatur in Gießen, Januar 1871 :
2)
3)
BörscDuaclirlcIiten.
1. Februar 1871.
Ofsicielle militärische Nachrichten.
Der Kaiserin-Königin in Berlin.
18,5» K
3,84 „
0,84 w
4 0 „
1,5 t Par. Zoll.
1.71 „ „
irden.
Frankf. Bank 129>/r
Franks. Vereins-Kasse 1003/4
Bannst. Bankaot. 317
Wien Bankaotien 69 I
Galizien 231
Versailles, den 1. Februar. Die Bourbaki 'sehe Armee ist gegen 80,01)0 Mann stark be» Pontarlier per Convention in die neutrale Schwei;
traillcusen; 2 Generale, tvurben gefangen. Am 30. nahm die 7. Trigade mit ganj geringem Verluste Iffi-usne, machte etwa 2000 Gefangene und erbeutete 2 Adler. 35cün weiteren Vermarfche nach Pontarlier fand man die <2tlaste mit Waffen bedeckt. Der dortigen französischen Armee ist jeder Ausweg
Anmerkung. 3m Jahre 1861 betrug dl- Mittel,Temperatur de« Sanna« — 5,86«.
+ Bordeaux, 31. Jan. Eine Corr-spond-nz de« „Moniteur univkksel" enthält Folgendes: „Ein «rief des Hrn. Jeancel, Professor zu Dijon, th-lft mit: „In Bremen hat sich eine au« Kriegsgefangenen bestehende theatralische Truppe gebildet. Die Frauenrollen, von Carabinier« und Grenadieren gespielt, Haven einen großen Erfolg." Diese Zeilen ließen mit die Thränen in die Augen kommen. Unsere unglücklichen Soldaten, Gefangene eines mitleidlosen Feinde«, in HiSlrionen verwandelt, um Ihre Henker (!) zu belustigen. Theater und Maskeraden, wenn das Vaterland in Trauer ist! Haben wir noch nothig, Ursachen unserer Niederlagen und der uns entwürdigenden Verlassenheit, in welcher un« Europa läßt, zu suchen! (Elender französ. Lügenbericht. D. R.)
folgen^ ^uhtt^n'Mitglieder sind hinsichtlich der Decreturen, welche sie innerhalb der Bestimmungen des Voranschlags crtheilen, nicht gehalten, eine wettere Genebmiauna der vorgesetzten Behörden cinzuholen.
Qu Verwendungen aus Rubriken, in welchen nur im Allgemeinen, ohne Berechnung des specicllen Bedürfnisses Credit eröffnet ist, ist die Zustimmung des Kirchenvorstandes dann erforderlich, wenn dieselben über 20 fl. betragen.
^•1 für eine nothwendig gewordene Ausgabe nichts, oder nicht genügend vorgesehen, dcr Reservefonds erschöpft, oder unzureichend und V-rsch>-bung aus die Ochste Budgetpcriodc unangemessen, so kann der Kirchenvorstand die Verwendung dann beschließen, wenn sich dieselbe, ohne Eröffnung neuer EtnnahmSquellen und insbesondere ohne Angriff de« Kapitalvermögen«, aus Ueberschussen bestreiten laßt, «eich, vavurch entstanden sind, daß vorge,ebene Einnahmen mehr, vorgesehene Au«, aaben weniger betragen, al« vorgesehen war.
Nach Ablauf de« Rechnungsjahr« find jedoch diese Verwendungen vor dem Krei«amte zu rechtfertigen und dessen Gcnchmigung zur Verrechnung einzuholen.
(Schluß folgt.)
Darmstadt, 1. Fcbr. Seine Königlich- Hoheit der Großhcrzog empfingen über das Gefecht bei Blois (Viennes) noch folgendes Telegramm:
Orleans, 31. Januar, Morgens 9 U)r 50 Min. Im Gefechte bei Blois am 28. Januar vom 2. Jäger-Bataillon Lieutenant B-ckcr schwer verwunde, und gefangen, 7 Mann verwunpet, 48 »-rauht, dab-l auch verwundete.
w 1 “ ' Ludwig, Prinz von Hessen.
Gieße,, 2. Febr. Zur Beruhigung der Angehörigen der Soldaten de« 2 Regiments,' welch- Wcihnachis. und Liebesgaben denselben nachgeschickt haben, .heilen wir nachstehende zwei Briese mit, welche den Empfang und Transport der Gaben bescheinigen. In Kürze wird ein au«sührlicher Bericht de« Herrn Rub- samen über seine Reise im Druck erfolgen.
2 agny, den 24. Januar 1871.
Auf Beseh! Sr. Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Ludwig von Hessen vom 20. ds. wurden die davicr von Herrn Rübsamen aus Gießen für die Groß- herzoaliche 25. Division niedergelegten ärarischen Gegenstände und Privatpäckernen (Liebesgaben) von dem Unterzeichneten zur Weiterbeförderung nach Orleans übernommen und geht morgen Vormittag ein Theil derselben von hier ab.
Hofmann,
Feld-Jntcndantur-Calculator.
................
mittlere Wittel früherer Jahre höchste • • • • ............
Niederschlag: an 11 Tagen • • • • • ' • • 1
im Mittel früherer Jahre: an 1« Tagen . .
fcie kch^ri^r Grenze g Vrä g Platzcommandant von Morteau bti Pontarlier ha. um bi- Erlaubniß nachg-sucht, 300 Krank- über schw-iz-risch-S G-bi-t nach Lyon tr-nsp°r,ir-n zu dürfen. Das schwc.z-r.fch- M.l.tardepartem-nl soll b-m ®e|-ud)e tgipro^n^abcn amtitd)er Ü)litlt)titung hat heute früh der General der Eidgenossenschaft, Herzog, ein Uebcr-inkomm-n wigen des U-berlritt« der französischen Armee bei les Verriere« abgeschloff-n. 3000 Mann sind schon bei toi. Eroix übergetreten. Die Gesammtzahl dürfte 80,000 fein. D.e D-rthe.lung auf die Eantone erfolgt nach V-rhältniß der BeoölkerungSzahl. D.e französische Ar- tiQerie kommt heute noch bis VerriereS. ....
+ Scrit, 1. Febr., Vorm. Osficiell. Der Uebertntt der Bourbaki schen Armee auf schweizerisches Gebiet ist erfolgt.
+ Bordeaux, 31. Jan. Gambetta sandte an die Prassten ein Telegramm, in welchem er feinen Entschluß ausspricht, bis zur Ankunft d.« R-g.-tung-m . gli-d-s aus Pari- den slalus quo aufrecht zu erhalten. D,e Ankun d'-fe- Mit clitCte sei nahe bevorstehend, da dasselbe wahrscheinlich in der Rach, vom 30. aus den 31. abg-reist sei. Sobald er (Gambetta) die betreffenden Mit,Hellungen erhalten habe, werde er seine Entschließungen bezüglich der weiter zu verfolgend-» Politik kundthun. Schließlich fordert Gambetta auf, im Vertrauen zu bc- ^nn,3n einem weiteren, gestern Mittag abgesandt.n Telegramm fordert d» Minister die Präsecten auf, in der Einübung der mobiftsirten Nationalgarde in ihr respeetiven Departement« fortzufahren, da jede Unterbrechung in dieser H * schwerer Fehler in dcr Zeit der Waffenruhe sein wurde, welche für t>u 5)er »h- digung be« Lande« unverzüglich nutzbar zu machen die schmerzlichen Verhältnisse gebieteristz verlangten.
Die Blokade ist für die ganze Küste aufgehoben worden.
A Frankfurt a. M., 1. F-br. Da« Bankhau« Erlanger wird im Verein mit der angio-österreichisch-n Bank, der Unionbank »»d der Franksurt-dst-rreichisch-n Bank hier eine „O-st-rr-ichisch-Deutschc Bank' mit 16 Millionen Thaler Capital grünten. L Fchr. Die „Pevoinzialcorr-spondenz" schreibt: Der Kaiser
wirb auch während de« Waffenstillstandes in Versailles verweilen, wo seine Gegenwart sowohl mit Rücksicht auf die weiteren Operationen im Süden, ««.«J- blick aus die ferneren Verhandlungen erforderlich ist. — Dasselbe Blatt schreibt ferner: Durch die geschloffene Uebereinkunf, ist die Hauptstadt Frankreichs, ist d,c Pariser Regierung in ihrem eigenen dringendsten Jnlereffc zum Derbundeten Deutschlands gemacht, um den Krieg nicht von Neuem ausbrechen zu lassen, sondern den Waffenstillstand zur Sicherung be« wirkltch-n Friedens zu benutzen.
n + Berlin, 1- F-br. Die „Spen-rsche Zeitung" schreibt: In unterrichteten Kreisen wird bestätigt, daß in den Vorbesprechungen zwischen Jules 5aere: unc dem Grafen Bismarck eine Verständigung über die Grundlagen der künftigen Friebensverhandlungen erzielt worden ist.
+ Bern 31. Jan. Ein Telegramm des „Band" au« Pruntrut mclvet. »eifert wirb ununterbrochen beschossen. Da- 24. französische Armc-corps ist fue- wärt« entkommen; der R-st der Bourbaki'schen Armee ist abgeschmtten und gegen
Anmerkung. Am 15. Januar 1871 find bereit« 4 Wagen voll von den von Herrn Rübsamen hierher gebrachten Prwaipackete in Oriean« angekommen. . D.
Lagnp, den 28. Januar 1871.
Geehrtester Herr Rübsamen!
Sie sind hoffentlich glücklich zu Hause angekommen. Ich bin heute von Corbcil hierder zurückgekchrt. Die toenkung Nr. 1 ist bereit« am 26. Nachmil- taa« in Corbcil verladen worden und wird ihren Bestimmungsort erreicht haben. Heute habe ich bereit« 335 Paquet- für da« 2. Infanterieregiment verladen und werden morgen noch einige nachfolgen, um mit der Sendung Nr. 2 zu gehen. Sonst nichts Neues. Wenig Zeit, auf ein anDcrmal mehr.
Es grüßt Sie freundlichst Hofmann, Calculator.
Vellen.
Oedt. Creditaot. 238V< 50/0 östr. F. St. E. B. 365* 4 Lombard. Bahn 1733/4 Ludwigsh.-Bexbach 160V1 Maxbahn 108 */<
Bayer. Ostbahu 124*/g
Hess. Ludwigsb.-Act. 133*/z
Alsenzbahn-Actien 85*/*
Oberhessen „ 66_____
PriorltAteii.
3,j/q öster. Stsb.-Prior. 56
3*J/0 öst. s. Lombard 47 3% Livorneser 3 l9/ie 5% Toscaner 50 5% Elisabeth.-Prior. 78 do. II. Emiss. 82*/,________
Anlelieiisioose.
Kurh. 40 Thlr. Loose 64*/z
Nassau 25 tl. 40*/g 40/0 bayr. Präm.-Anl. 107 Ansbacher 7 fl. 12 io/o badische Loose 1063/* - Badische fl. 35 Looso 60
Oestr. fl. 250 v. 1854 70* > 1858r Prioritätsloose 153*/ l860r Loose 78*/g 1864r n 113 Braunschweiger 17 */g
Stadt Madrid 21Vy
Preuss. 4*/g% Oblig. 90*/z Frankf. 3*/2% Obi. 80J/< Nass. 4*/i«'o Obi. 91 Kurhess. 4u/q n 82*/4 Gr. Hess. 5% Obi. 101 „ , 4% . 933/.
,, » 3’/a% - -
Bayer. 5% n
„ 4*/z 0/g 1 jährige 92 n 4V/0 1jährige 85*/2
Würtemb. 4*/2% Obi. 91 Baden 4*/2%Obl. c. E. L. 91*/4 Oesterr. Silberrente 55*/8 n Papierrente 47*/2 50/0 M. steuerf. — Amerik. Bonds 188 Ir 977/ti
n 1882r 953/4
n 1885r 943/4
„ 1887r 94**/t6
Spanier, neuest. 3% 30*/,g
Versailles^ den 1. Februar. General von Ma nteuffel meldet: Die Trophäen im Gefechte der 14. Division bei ChalFois und Sombacourt am 29. bestehen in 10 Geschützen und 7 Mi- 46 Ofsiciere und etwa 4000 Mann
w aeschebcn muß. Der Kirchenvorstand hat hierauf alsbald dem
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lvaslstoriums Ai,ch,.,.rsta.b, kommt zu:
dem Pfarrer in der Ausübung feines Amtes treu zur Seite zu stehen und christliches Leben in der Gemeinde zu pflegen, zu dem Ende durch christlichen Lebenswandel und Bethätigung kirchlichen Sinnes Der Ge- meinde ein gutes Beispiel zu geben, Die Mltaussicht über die äußere Kirchenzucht und die kirchliche Ordnung überhaupt nach den seitherigen Bestimmungen zu übernehmen, Die unmittelbare Verwaltung und nächste Beaufsichtigung des Loeal- Kirchen- und geistlichen Stiftungs-Vermögens zu führen.
Die Ausführung in VerwaltungSangelegenhciten des Kirchen- und St*NungS- ,„rnög-n- nach Maßgab- der B-rathungcn dr« Kirch-n°°rst-nd-S und dcr Bc- fcb1ü(Te d-r höh-r-n B-hörd-n steht, unter der Control- des KirchenvorstandcS, n b» Regel dem vorsitzenden geistftchcn und ernem weltlichen Mitglied- zu. Al- solches fungirt der Bürgermeister, oder in seiner Vertretung d^r Beigeordnete, so- $ern sie Mttglieder des KirchenoorstandeS sind, im ancern Falle wird sur diese 5unftl$iensBermai,tunft6^Cfiir4eTeun"StMung-vttmögenS crsolgt^vvr-rst nach übergetreten, das ist also die französische Armee, sroaßaabe der bestehenden Vorschriften, insbesondere nach der Verordnung vorn 6 ^uni 1832, die Verwaltung des Kirchenvermögens betreffend, jedoch bezüglich ter in den Art. 21, 23 und 21 dieser Verordnung enthaltenen Bestimmungen mit
Wechsel.
Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Cöln Hamburg Leipzig London Lyon
k. s. too*/4 k. S. 99 Vs k. S. 105 k. S. 97 k. S. 1047/8 k. S. 88' 4 k. S. 105 k. S. 118*5/16 k. S. — k. 8. — k. 8. 95*/6 m. S. — 1. 8. —
3 */,°/o Q-
Paris
Wien ditto ditto
Disconto
Geldsorten.
Pr. Cassen-Sch. 1 447/b-45*/8
Sächs. «
—
Div. Cassen-A. —
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 46—48 „ doppelte 9 48—50
Holl. fl. 10 SL 9 54—56 Ducaten . . 5 37—39
2 20 Frankenst. 9 30* 2—31*/g
2 Engi. Sover. 11 55—59 Russ. Imper. 9 47—49 Dollar in Gold 2 27—28


