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Nord" erhielt auf Privatwegen die Nachricht

wegen Der Sprengungen an

militärische Nachrichten

Cfficicllc

Telegraphische Depeschen.

einer

daß

liefert:

fr.

46

Oeffentliche Aufforderung.

fr.

9

fl. 133/4

fr-,

32

Johannes Bauer ertragen bat, befinden sich solche nunmehr in der (Mrofobci

und

OeffenÜiche Aufforderiinq.

4

36

den Eisenbahnlinien durch die Franzostn sehr erschwert, einstweilen aus den eigenen Vorräthen die Stadt mit

fr. fr.

aus Versailles, daß Jules Simon nach Bordeaux reist. Ebenso meldet der unter Reserve, ein Pariser General (Ducrot ?) habe sich vergiftet.

fl- 7Vs

fl. 44 V,

Die dem

deutsche Armee versieht Nothwcndigsten.

fl. 32, fl- 15 74

Gießen, den 31. Januar 1871.

Die Einlösung der Patente und 3abluufl der Hundesteiler für W71

1) Die von Kaspar Burger von Daubringen we­gen Johannes Wagenknecht deponirten

Diese sind verliehen gewesen und hat es an Ztnsen davon ertragen......

2) Die von dem (Kurator über Christoph Krocker s Kinder zu Staufenberg wegen der beiden Söhne Christoph und Balser Kröcker deponirten .

3) Diejenigen......-

welche es von den auf Negierungs-Verordnung zum Amt abgegebenen Pf ei lisch en Geldern dem abwesen­den Christoph Bauer ertragen hat und

4) diejenigen.........

welche es aus vorgedachten Geldern dem abwesenden

336) Die Ehefrau des abwesenden Mul­lers Friedrich Aöxb von der (spitz- ii.uhle bei Groß Buseef bat mit den befa.in­ten Gläubigern tum Rkannes ein Arran­gement abgeschlosfen. Unter Gestattung bei Aeteneinsiettt in der Registratur de-, unter­zeichneten Gerichts werden die unbekannten Gläubiger des Friedrich Zörb aufge­fordert, etwaige Einwendungen gegen das Arrangement sogewiß binnen 3 Wochen von heute an dahier vorzubringen, widrigcntaus

A Brüssel, 30. Jan. Der

Johannette Christiane Charlotte, fleborne Dietz, bei unterzeichnetem Gericht zu e, klären-

Gießen, den 26. Januar 1871.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtgcr.-Asfcssor-

331) Ersteres kann noch bis zum 15., letzteres bis Ende Februar 1*71 ohne Mo ft cu geschehen, wovon Die Stencrpfltch

gewandt."

A Lille, 31. Ian. In Betreff der angeblich von Preußen begünstigten Restauration des Kaisers sagt derProgres du Nord":Sind wir verurtdeilt zu dieser letzten Schande? Wir hoffen noch, daß ein wenig von dem alten Ehr­gefühl übrig ist, welches die Seele Frankreichs war, um der Jnlrigue Einhalt zu gebieten, und etn Rest von Entrüstung und Energie vorhanden ist, um sie zu ver­nichten, wenn sie versuchte, ihr Treiben weiter zu spinnen.

Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Gießen Vogt.

Nord"

-p London, 31. Jan. Aus Versailles, 30. Jan., wird hierher gemeldet: Die Noth in Paris ist sehr groß. Die Herbeischaffung von Lebensmitteln ist

+ Cassel, 30. Jan. Wie verlautet, soll die projectirte Berufung Constituante aut W lhclmshöhe sehr unangenehm berührt haben.

A Versailles, 31. Jan. Aus Paris wird unterm 30. d. gemeldet, dic Centralregierung in Paris telegraphisch nach Bordeaux die Erklärung an die Regierungsdelegation abgegeben, daß ihr Mandat außer Paris erloschen sci und vom 29. d. ab, alle ihre Beschlüsse nur im Einvernehmen mit der Centralregierung

Gießen, den 25. Jan'iar 1871.

Großherzogliches Landgericht Gießen- Bötticher, A- Bramin, Landrichter. Landger.-Affessor.

I. *'J r«*" k'u

Versteigerungen.

B e f a ii n t in a ri) u n q.

340) Die de n Ritterschaftlichen Kausun- ger Stiftssonds gehörige Frucht. nämlich:

14 Malter 2 Smr. 2 Kumpf Korn und

29 1 Hafer

soll Mittwoch den 8. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr,

in hiesigem Rathhause einer Versteigerung ausgesetzt werden.

Gießen, den 31. Januar 1871

K örbe r.

Bekannt in a ch u n g.

Rittcrsckaftlicber Kaufun- gcr Stiftsfond.

319) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach dem Ableben des Großherzoglichen Hofgerichts Advocatcn und Stiftssnnvlcus Fuhr, der Rechner der geistlichen Wittwenfasse ui Gießen, Georg Benjamin Korber daselbst, zum Erheber der Capitalzinsen, Pachtgelder und sonstigen Gefälle des Rit­terschaftlichen Kausunger Stiftsfonds zu Gießen provisorisch bestellt worden ht und giUtig Zahlungen an denselben geleistet werden "können.

Die Herren Bürgermeister sind ersucht, alsbald diejenigen Angehörigen ihrer Ge­meinden zu benachrichtigen, welche hiebei iutereffirt sind

Darmstadt, den 26 Januar 1871.

In Auftrag: Ferdinand Sch en cf, StiftSsyndieus.

Versailles, 31. Jan. Die Avantgarde der 14. Division erreichte am 29. Januar die Queue der französischen Armee und warf sic, unter Erstürmung der Dörfer Sombacourt und ChafFois auf Ponlarlier zurück. Der Feind verlor 6 Geschütze und etwa 3000 Gefangene.

Im Norden und Westen Frankreichs ist die Durchführung des Waffenstillstandes im Gange. von Podbielsky.

Besondere 33 e k a n n t m a ch u n g e n. Oeffentliche Aufforderung.

327) Von dem vormaligen Landamte Gießen wurden am 14. November 1806 an die damalige Großherzogliche Generalkasse die nachstehenden Depositengelder euige-

wundet uno ist in feindliche Gefangenschaft gerathen. Daudistel, Major.

Madrid 14- Jan. Es gefällt, daß König Amadeus sich von keiner Es- corde begleite/lassen will, daß er die halbe Batterie vom königlichen Schlosse entfernt hat, daß er von feinen Adjutanten nur bei feierlichen Gelegenheiten mit Majestät" angereoet fein will, und daß er mit denselben nach einer Tafel, in der er sie gezogen hatte, Cigarren geraucht hat. Gleich seinem Vater ver­spricht Amaveus außerhalb der Partcikämpfe stehen und fein unmittelbares In- t(reffe der Armee zuwenden zu wollen. Topete versichert bereits seine Bereitschaft rvr Uebernahme jedes Postens, den Der König ihm anbieten werde. Emen Ge- neral zum Präsidenten des Cabinets zu haben, erklärte AmaocuS für überflüssig, nachdem fein Weib mehr auf dem Throne sitze. Während olle diese Neuigkeiten vom Publikum nicht übel ausgenommen werden, stehen die rcpublikanischkn, car- listjschen, alpbonsinischen und selbst ein Thcil der montpensieristischen Journale im Schmollwinkel. Die republikanischen Journale namentlich behaupten, daß die Eintracht im neuen Cabinettt nur eine künstliche sei und schwinden werde bei dem erflen Zusammenstoß der in demselben vertretenen unionistischen und progressistischen Principien Allerdings erklärt die Mehrzahl Der unitarisch. und Der förderalistlsch- republw'.Nischen Biälter, daß ihnen die Person des Königs als des legitimen Ausdrucks des DolkSwillenS h-ilig fein werde, und daß die. Republikaner den Kampf für ihre Principien innerhalb der Schranken Der Gesetzlichkeit sortzusetzen gedächten. Es ist aber Die Frage, wie lange diese guten Vorsatze anhalten.

rechtskräftig faßbar feien.

A Versailles, 31. Jan. Paris ist ruhig. Der Reichskanzler überlaßt tn zuvorkommender Weise der französischen Regierung Die Telegraphenleitungen und zyar selbst zu chiffrirten Depeschen nach Bordeaux.

A Lille, 30. Jan. In Folge Der gemessensten Weisungen der Regierung von Do.deaux sollen alle unterbrochenen Eisenbahnrouten Des Landes so schnei als möglich mit Aufbietung aller Kräfte hergestellt werden. Man bösst, dis Frei« tag Direct bis Grad fahren zu können.

A Lille, 31. Jan. DerProgres du Nord" sagt:Also Frankreich ist besiegt und erleidet das Schicksal, das Den Besiegten zu Theil wird. Trotz Dei großen Anstrengung eines Theils seiner Söhne, unterliegt das Land vor Der Zahl, Ver Kraft und der Macht der Organisation Der deutschen Heere unD einem ein­zigen Willen, welcher sich aus Alles stutzt, was Deutschland an Intelligenz und Patriotismus besitzt. Grausame Lehre für Frankreich, welches gewohnt ist, zi wollen und zu handeln und welches, indem es auf feinem Boden ein immense« ssapun bildete, seine bürgerlichen Tugenden verloren und selbst cme Schmähung seiner Ideen erfahren hat, welche bU daher sein Ruhm und s-ine Ehren ge wesen sind.

Je mehr wir uns in unseren Hoffnungen täuschen, so können wir mit ebn so viel Gewißheit, wie Schmerz, auSrufen:Finis Galliae! Um Frankrcick

wäre es geschehen!"

A Lille, 31. Jan. DerPropagateur du Nord" meldet:Man signalisin wieder das Erscheinen von Ulanen in unserer Nähe. Gestern kamen sic nact Bo.leur und erkundigten sich, ob Truppen oder FranclireurS in Der GegenD seien Nach CroisilleS sind Die Preußen borgest.rn wieder gekommen in Der Stärke vor.j ungefähr 800 Mann unD einigen Mitrailleusen. Es ist Dies Das dritte Mal, daß, fie diesen unglücklichen Eanton, wo sie Requisitionen aller Art machen, 6in Theil tu G-m-inveeniv« würbe verhafm und sollen e» so lange bleibend n,lh ... hcfefti hei

alle Requisittonen geliefert sinb. Der (Santon soll 100,000 Fee». Conttibu Formulare, NNd zil NCVkll VII

Deffentlidie Wltfforbcrillia Ausschlusses Uber die Antretung der Erb , ........

«ujjuipruum. (cincr Eltern, des am 2b. Januar!.j' Noti/uebnie» wollen.

339) Ludwig Holzapfel, dessen 1861 dahier verstorbenen pcnsioniiten Groß- ^lnienthaltsort seit vielen fahren unbekannt herzoglichen zrictsbannieisteis J o Hannes ist, wird hiermit ausgesordrrt, sich binnen Holzapfel und der am 6 Deceinber I Monaten unter dein Rechtsnachtheil des! 1870 dahier ücrltorbciien Wittwe desselben,

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Gießen, den 22. Januar 1871.

Großherzogliches Landgericht Gießen.

Bötticher.

iv dem Gefechte bei Viennes durch einen Schuß in Die rechte Seite schwer Version zahlen. Die Zahl der mitgenommenen Geißeln beträgt sechs. Die feind- lEunbet und ist in feindliche Gefangenschaft gerathen. Daudistel, Major. lichen Truppen haben sich von Croisilles nach Voulx-Craucourt und Bopaume

tu wat, Frachtbriefe für die Dtain-Wkser-, Cöln-Mindener lind , über,ui)rn.!,->^brhesslsche Eisenbahn, sowie sämmtliche ;oUamtlichen .... - ' W. Klee, am Markt.

______________ ______ ______ Großherzoglichcn Staatsschulden-Tilgung^fasse ibaaclbc beftätißt und in Vollzug gefetzt Die fraglichen Depositen betreffenden Acten sind nicht mehr vorhanden, die Depositen iuevben rojvt, selbst müssen aber endlich einmal zur Rückzahlung gebracht werden und da auch die ,u denselben Berechtigten auf andere Weise mit Bestimmtheit nicht festgestelll werden können, werden alle diejenigen, welche begründete Ansprüche an diese Depositen bilden |u können glauben, hiermit aufgefordert, diese ihre Ansprüche so gewiß binnen drei IQonaten von heute an bei dem unterzeichneten Gerichte zur Geltung zu bringen, als fünften die betreffenden Gelder für bonum vacans erklärt und der Grobherzoglichen btaatskasse werden überwiesen werden.

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Borsennachrichleu. 31. Januar Irt? 1.

Preutis. 4>/2ü o Oblig. 901> Frankf. 3*/»IJ o Obi. 80*;^ Nass. 4V2u'o Obi. 911/4 Kurhiiss. 4u/q 82*/4 Gr. Hess. 5% Obi. 101

n n 43/0 , 93- 4

n n 3*/2° 0 n

Bayer. 5U y w

n 4'/2 % 1jährige 92 n 4O/o 1jährige 853/6

Würtemb. 4*,g®/o Obi. 91 Vn Baden 4'/20/0 Obi. c. E. L. 911/4 Oesterr. Silberrente 55* 2 n Papierrente 47J/< n 50/0 M. steuert.

Amerik. Bonds 1881r 98

n n 1882r 959/16

_ 1885r 95

" n 1887r 947/g

! Spanier, neuest. 3% 303/e Acttleii.

Frankf. Bank 129

Frankf. Vereins-Kas^e 1003/< Darnast. Bankact. 317 Wien Bankactien 694 Galizien 2333 4

Adieu.

Oeat. Creditact. 242'/z 50/0 östr. F. St. E. B. 364 2 Lombard. Bahn 177 Lud wigsh.-Bexbach 160 Maxbahn 108

Bayer. Ostbahn 1241/»

Hess. Ludwigsb.-Act. 133/2 Alsenzbahn-Actien 85 V4 Oberhessen n 663/ «6

Prioritäten.

3% öster. Stsb.-Prior. 55% 3°/0 öst. s. Lombard 47 39 0 Livorneeer 3111/16 50/o Toscaner 50 5% Elisabeth.-Prior. 78^ io. II. Emiss. 82l/g

A Hielte nsioowe. Kurh. 40 Thlr. Loose 64,/z Nassau 25 fl. 401 2 40 0 bayr. Pram.-Anl. 106 *. 2 Ansbacher 7 fl. 12

0 badische Loose IO6S/4 Badische fl. 35 Loose 60 Oestr. fl. 250 v. 1854 70»/g 1858r Prioritätsloose 154 1860r Loose 78'/g 1864r n 114*/2 Braunschweiger 171 ö Stadt Madrid 217/e

HechMel.

Amsterdam k. S. 100*/4

Augsburg k. S. 997/g

Berlin k. S. 105

Bremen k. S. 97

Cöln k. S. 1047/8

Hamburg k. b. 88V4

Leipzig k. 8. 105

Loudon k. S. 11815/ig

Lyon k. S.

Paris k. S.

Wien k. 8. 953/4

ditto m. S.

ditto 1. S.

Disconto 3</2o/ü G.________

Geldsorten.

Pr. Gassen-Sch. 1 447/8-45i/s

Sachs.

Div. Cassen-A.

Pr.Fried.rdor 9 5859 Pistolen . . 9 4648 doppelte 9 4850

Holl. fl. lOSt. 9 5456 Ducaten . . 5 3739 20 Frankenst. 9 30' 231 Vs Engi. Sover. 11 5559 Kuss. Imper. 9 47 49 Dollar in Gold 2 2728