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5111) Ich beabsichtige, mein am Neustadter Thor gelege­nes, massiv gebaut und gut eingerichtetes Brauhaus unter günstigen Bedingungen zu ver­kaufen. Liebhaber wollen sich direct an mich wenden.

Ludwig Herbert.

Billard-Kreide

(5013) bei Wilhelm Balser.

Milchverkauf.

4254) Im früher L o os'- scherr Höfchen, Lit. D. Nr. 218, ist täglich, Vormittags halb 9 Uhr, frische Milch zu haben.

Holzverkauf.

5031) In dem Jntressenten - Wald zu Dreihausen werden in einem Fichten-Bestand (circa 34 Morgen) Fichten von 518 Zoll mittlerem Durchmesser und 40 90 Fuß Länge, sowie von einem Buchen-Beüand (circa 34 Morgen) Scheid- und Prügelholz, für Köhler oder andere Käufer, aus freier Hand abgegeben. Die beiden Bestände kön­nen auch bet angemessenen Preisen im Gan­zen verkauft werden. Der Waldort ist zwei Stunden von der Eisenbahn-Station Mar-

Vermischte Anzeigen.

5107) Ein schwarzer Schleier ist auf dem Seltersberg gefunden worden. Abzuholen bei Heinr. Kloos, am Neuenweg.

-Liederkrauz "

G e n e r a l v e r s a m m l u n $ Freitag den 1. December, Abends 8 Uhr, bei Louis Lony.

Tagesordnung: Beschlußfassung über zu liefernde Beiträge für die in Linz a. d. Donau erbaut werdende Tonhalle.

Der Vorstand.

5030) Gesucht. Ein Kindermädchen ge­setzteren Alters für guten Lohn. Von wem? sagt die Exped. d. BItts.

5029) Ein braves, reinliches Mädchen wird für einen kleinen Haushalt gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts.

5116) 700 fl. Euratelgelder sind gegen vorschriftsmäßige Sicherheit, vom 1. Januar 1872 an, auszuleihen. Näheres bei

Peter Herbert.

5091) Alle diejenigen, an die Erben des verstorbenen Friedrich Malkomes ins zu entrichtenden Pacht- und Ackerziele von Martini 1871 können binnen 8 Tagen noch ohne Kosten bezahlt werden.

Karl Malkomesius.

bürg oder Fronhausen.

Dreihausen, Kreis Marburg, den 20. November 1871.

Die Deputaten : Bictz §5 Consortcn.

VermiethuNgeM.

4775) Ein Zimmer mit Bett ist zu ver- miethen bei S Katzenstein,

Holzhandlung.

5109) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen in Lit. C- Nr. 8.

5089) Ein kleines Fami­lienlogis ist zu vermiethen und sofort beziehbar in Lit. C. Nr. 1, Kreuz.

5115) Der dritte Stock, ganz ober ge­trennt, Pferdestall und Lagerraum, zu ver­miethen. Ernst Pitt Han.

5108) In Lit. A. Nr. 131 auf dem Aster- weg ist eine Stube zu vermiethen.

Sichende Geschäftsaiyeigen, die sich den GefchäftSfirmen aller | Brauchen, Patentinha bern, Aerzten, i? Lehrern, Agenten, Importeuren rc. | als äußerst nützlich, ja unentbehrlich er- k wiesen haben, in den gelesensten Jour- x nalen des In- und Auslandes unter den £ günstigsten Bedingungen zur Insertion l zu bringen, erbietet sich die mit betn

1 Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten i Maaße beehrte

Annoncea-Expedition

von

G. L. Paubc K Comp. I in Frankfurt a. M , München, Nürn- | Iberg, Augsburg, Würzburg, Stult- | gart, Hamburg, Brüssel und Bern. |

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51 l4) Allen Denjenigen, welche unfern unvergeßlichen Gatten und Vater

Lu seiner letzten Ruhestätte begleitet hobln, sagen hiermit unfern M ( herzlichsten Dank. B

l) Die trauernden Hinterbliebenen. M

Vorläufige Anzeige.

5119) Ich mache dem geehrten Publikum Gießens und der Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich mit meinem

Affentheater und Kmistreitcrci

en miniature

in nächster Woche hier eintreffen und einen Cyclus von Vorstellungen im Saale des Cafe Leib eröffnen werde. Das Nähere durch die Zettel.

Erste Vorstellung Dienstag den 5. December, Abends 7 Uhr Bernhardt, Director.

Cafe Leib.

Warme Bäder von Enler & Köhler.

4772) Wir bringen hiermit unsere Bäder zur gefälligen Be­nutzung in Erinnerung mit dem Bemerken, daß sämmtliche Zimmer geheizt sind.

Gleichzeitig ersuchen wir unsere geehrten Abonnenten, die noch rückständigen Badekartcn gefälligst verbrauchen zu wollen, indem die­selben nur noch für dieses Jahr Gültigkeit haben und vom 1. Januar 1872 an neue Karten auögegeben werden.

Gießen, im November 1871.

KestaaaD'iaHoBa W. MofmaBin.

5121) Heute, Donnerstag den 30. Novbr. und Freitag den 1. Decbr.!

Cmicert-Lmree

der bayerischen National-Sänqer-Gesellschast

I. H. Moscr.

Aiffaug halb 8 Uhr AbeudS.

Amt® etc e»

4262) Aus Anlaß der neuerdings so vielfach vorgekommenen Brand- Unglücke bringen wir die durch uns vertretene

Kölnische Feuerverslcherunqs- Gesellschaft COLONIA

in empfehlende Erinnerung, stets gerne bereit, die Aufnahme von Mobiliar- und Erute-Lcrsicheruugs'Anträgen prompt und zu den billigsten, festen Prämien zu besorgen.

Stand der Gesellschaft am 31 December 1870:

Grundkapital...........fl. 5,250,000.

Prämien und Zinsen-Einnahme 1870 . . . 2,309,774.

Gesammtreserven.......... 3,563,791.

Also Garantiefonds: fl. 11,123,565.

Bezahlte Brandschäden pro 1870 . . . ' fL l~692,530.

Versicherungen am 31. December 1870 . . . 1,330,153,104.

Im October 1871.

Die Agenturen:

F* Darth in Gießen. C. Jockel jun* in Hungen. Carl Löffler in Gambach.

B e k a u u t in a ch u n g.

Nach S- 15 der Telegraphenordnung für die Correspondenz auf den Linien deS Telegraphen-Dereins rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommanbiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig fob lationirt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungs­anstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist.

Die Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Ueber- mittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegra­phischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmäßig werden recommandlite Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist. °

Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten, sich eine correcte Uebermittelung seiner Depesche, so weit es thunlich und nöthig ist, Zu sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandiruny, wie solches durch §. 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegraphengebietes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche bc- bezahlen" °^ne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gesammttaxe zu ,r.3u ^'^em Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Uebermittelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird

Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des § H 7 ber Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung re|p. Ausnahme der Depesche beteiligten Stationen collationirt werden . - «r^blangt trotzdem em solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adreffaten, fo daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können so werden dem Aufgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zuruckgezahlt werden.

Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom- manbirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet.

Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler.

Im Auftrage:

________ Delbrück.

5118) Freitag den 1. December:

5. Abonnements-Conccrt

(ä Ba, Straasss),

ausgesiihrt vom ganzen Musik-Coips des Großh. Hess. II. Inf..Reg., uiitu persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn D. Reifert. Entrüe für Nicht-Abonnenten 12 kr.

Anfang 7 Uhr Abends.

Drieutalifche Ausstellung

von Fräulein Margarcihck Wtppner^

Nr. 3, große Gallusgasse in Frankfurt a. M. Enthaltend die auf ihrer Weltreise selbst collectirten Kunstgegenstände und Naturalien aus Japan, China, Java, Ostindien und Arabien.

Der Erlös ist zu Weihnachtsgaben für arme Verwundete, sowie hülfs- bedürstige Wittwen des letzten Krieges bestimmt.

Eintrittspreis 18 kr.; freiwillige Mehrbeträge werden dankend entgegen- gcnommen.

Redactton, Druck und Verlag der Brüh l'fchen Unio.- Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) fn Gießen.

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