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Vater des

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Essad Pascha, Präsident des KriegSratheS

Constautmopel, 19. August.

UllV lyivyKVH V» V ----------r-r. . -r <

Berlin geschickt worden war, wurde zum General-Gouverneur des neuen arabischen

Amte früb iil der erste Cholerafall in Hamburg VilajelS Jemen ernannt.

Versteigerungen.

M- Pilger.

206

(hp 1T1;j den danl gehörigen,inen. Die grogen ikbuuuiwuhu» Matzstabe angelegten Wohn-!nahen Eisenbahnstation (ca- 20 Minuten)

an der Lahn, Acker daselbst,

den, als Flur

Äcker am Fluthgrabcn, am Fabricischcn Acker, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst,

1)

2)

3)

4)

5)

6)

7)

8)

9)

10)

11)

12)

näher gerückt.

Hamburg, 28. August.

Das Schuldenwesen des Christian IngHard HI. am Wallthor dahier betreffend.

luKlftr.

206 Acker am Wismarer Weg und

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wird der zum rubricirten Schuldenwelen gehörige Viehstand im Hause des Cyr- Iughard Hl. am Wallthor dahier, und zwar Vormittags 9 Uhr, 2 junge Fasselochsen und 12 Rinder, und Nachmit­tags 2 Uhr 13 Oeconomiepferde und 1 Foh­len öffentlich versteigert.

Die zu versteigernden Objecte können zu­vor eingesehen werden.

Gießen, den 30. August 1871.

Der Massecurator:

trielle Unternehmungen.

Nähere Auskunft und Verkaufsbedmgun: gen ertheilen berertwilligst

Gebrüder Nothcr,

in Bingen a. Rh.

Jatjdverpachtunq.

3652) Donnerstag den 14. September d. I-, Vormittags um 10 Uhr, .

soll die der Gemeinde Oppenrod zugehörige Wald- und Feldjagd auf weitere 6 Jahre auf dem Bureau des Unterzeichneten öffent­lich meistbietend verpachtet werden- Oppenrod, am 30. August 1871.

Grotzherzogltche Bürgermeisterei Oppenrod. Petri.

2

2

2

2

2

3

3

3

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3

3

3

334

184

145

117

117

3648) Am Gleiberger Weg soll ein Durchlaß umgebaut werden. Die hierbei «forderlich werdende Maurerarbeit, veran­schlagt zu 36 fl. 333/4 tx., soll

Freitag den 1- September l- I-,

* Morgens 9 Uhr, auf dem Rathhause versteigert werden.

Kieken den 29. August 1871.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

V 0 g t._____________

constatirt. In Altona sind vom 19. bis 26. d. 16 Fälle von Cholera und 6 Fälle von Brechruhr, im Ganzen 22 Fälle, mit t'övtlichem Ausgange vorgekowmen. (H. B.-H.)

und Zechenhäusern unter den günstigsten Bedingungen zu verkaufen, und werden solche am 16. October d. I. an Ort und Stelle einer öffentlichen Versteigerung aus­setzen lassen.

Die neu errichteten Gebäulichkeiten um­fassen : t r,

1) großes massiv erbautes und sehr zweck­mäßig eingerichtetes zweistöckiges Wohn­haus mit einem Flächeninhalt von ca. 2688

2) anstoßendes massiv erbautes Arbeits­haus mit einem Flächeninhalt von ca. 3444

3) Steiger-Wohnung in einem detachirten Haus, dazu gehörige und angrenzende Halde und Wiesen-Fläche von ca. 300 lliRuthen, ferner

4) mehrere Morgen gutes Wiesen- und Ackerland, die in Parzellen ausgeboten

Verkaufs-Anzeige.

3533) Die Eigenthümer der Dachschiefer- GrubeGottesgabe" bei Ehringshausen (an der Eöln-Gießener Eisenbahn gelegen), be­absichtigen dieselbe mit den dazu gehörigen^ ffr großartigem -""l^ten Wobw

94 Acker, Laggärten, stoßen auf die Bleiche,

252 Wiese, Laggärten, stoßen auf auf die Bleiche,

1132 Acker, Laggärten, in den vordersten Schießgärten,

140 Acker, links am zrrofdorfcr Weg,

140 Acker daselbst,

durch eine gute Straße verbunden, eignen sich ihrer vortheilhaften Lage wegen zum Betrieb und Einrichtnng für andere mdu-

3638) Die Korbweiden von ben Böschun­gen an der Wieseck und am Bruchgraben sollen , .

Freitag den 1. September d. I-, Nachmittags 2 Uhr, versteigert werden. _ ,, _

Zusammenkunft auf der Wieseckbrücke am Neuenweger Thor.

Gießen, den 29. August 1871.

Grotzherzogltche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Aus Leipzig, 26. August, wird der Magd. Z. geschrieben:Vor einigen Tagen hat sich in oer nächsten Umgebung von Leipzig ein Vorfall ereignet, welcher beweist, welche geringe Achtung die kirchliche Orthodoxie vor denjenigen Gesetzen hat, welche ihr nicht in den Kram passen. In dem Nachbardorfe Reudnitz starb das Kind eines dortigen Bürgers, welcher Bcamter bei einer Versicherungsanstalt gestorbenen Kindes, welcher nach Erlaß des

6

3656) Montag den 4. September, Morgens 9 Uhr, sollen auf dabiesigem 3kathhaufe die zum Nachlaß der Heinrich Dchafer s Eheleute gehörigen Grundstücke auf Erb- und Elgen- thum in sechsjährigen Zielzahlungen öffent­lich an den Meistbietenden verfteigert wer-

Die Gebäude und Gruben sind täglich einzusehen und belieben sich Reffectanten dieserhalb an den Steiger daselbft zu wen­den. Die großen ^iäumlichteiten nut der

werden,

5) die Dachschiefer-Grube mit sammtlichen

Dieselbe ist aufgeschlossen und kann sofort in Betrieb genommen werden. Die sammt­lichen Stollen sind mit Schienengeleisen ver- (eben. - DnS ©ejM;, fünf eifenie 8orber= wagen, eine Parthie Schienen, schwellen, zwei gute Pumpen zur Wasserhaltung kön­nen gleichzeitig erworben werden-

die Hauptfaiseurs nicht wieder zu beschäftigen; sie bemühen sich zu diesem Behufe, möglichst viele Gesellen von auswärts heranzuziehen. Em gleiches trauriges Resultat ist schon heute dem Tffchlerstrike mit Bestimmtheit vorauszusagen, glück­licherweise wird derselbe aber nicht von ebenso langer Dauer sein. Die Forderung einer Lohnerhöhung von 25 Procent bei gleichzeitiger Reductlon der ArbeitSzel um IV2 Stunden ist so exorbitant, daß die kleinen Meister absolut nicht daraus einaeben können; die großen Bau- und Möbeltischler stehen dagegen fest zusammen und sind durch ihre Abmachungen mit den Bauherren und Möbelhänolern in jeder

Die Versteigerung von Planirarbeit 3 Dienstag den 5. September bei der Stadt Gießen. - '~

3649) Samstag den 2. September 1871, des Morgens 9 Uhr, , soll das Verebnen einer Schneitze tnt strict Fernewalo, veranschlagt zu 4b U-, auf hiesigem Rathhause an den Wemgst- fordernden vergeben werden.

Gießen, den 29. August 1871.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. ____________

in Leipzig ist. Als der .......- v .

Oissidentcngesetzes seiner Zeit aus der sächsischen Landeskirche ausgeschieoen war, die Beerdigung auf dem Reudnitzer Friedhöfe vornehmen lassen wollte, empfing er durch den Ortsgeistlichen den Bescheid, er möge das Kind beerdigen, wo er Lust habe, nur der Reudnitzer Gottesacker müsse ihm in Anbetracht seiner außerkirch- ichen Stellung verweigert werden. Der Vater des Kindes ließ die irdische Hülle desselben einstweilen im Leichenhause einstellen und beschwerte sich darauf sofort bet den zuständigen Behörden. Dieselben gaben nach einer Frist von 48 Stunden Den Bescheid, daß das gestorbene Kind sofort auf dem Reudnitzer Friedhöfe, der geistlichen Sentenz zuwider, bestattet werden solle. Was war jedoch inzwischen geschehen? Der in Frage stehende Geistliche hatte die Beerdigung, wahrscheinlich die Folgen seiner ungesetzlichen Handlungsweise fürchtend, vornehmen lassen, ohne daß dem Vater davon irgend welche Benachrichtigung zugegangen war."

Metz 25. August. Nach und nach fängt die hiesige Eolonic der deutschen Bevölkerung an, sich zu vergrößern; es wird dies allerdings um so bemerkbarer, als die Auswanderung der französischen Bevölkerung von Tag Tag zunimmt. Auf dem Lande wandert die Jugend aus Furcht vor der deutscpen Wehrpflicht aus, läßt sich aber gleichzeitig für die französische Armee anwerben ; in den Städten ist es hauptsächlich die wohlhabendere Einwohnerschaft, die, sanguinisch genug, auf einige Jahre" der liebzewordenen Heimath Lebewohl sagt, denn davon ist jeder Franzose noch überzeugt, daß die deutsche Herrschaft nur eine urz vor- übergehende Episode sein wird. Ueberlaffen wir ihn seinem Traum;er wird schon von selbst erwachen'. Ein gewisser Maßen unerwartet gunst.ges Ergebmß haben die jüngsten Gemeinderathswahlen nicht bloS hier, sondern im ganzen Departement aeliefert. In einzelnen Gemeinden stimmten 8l) pCt., ja, sogar 90 pCt. der Wahlberechtigten. Die Zahl der Gemeinden, wo keine Wahl zu Stande kam, beschränkt sich aus eine ganz niedrige Z.ffer; und auch m diesen ist die Enthal­tung von dem Wahlacte nicht immer ver feindseligen Haltung der Bevölkerung : gegenüber der deutschen Verwaltung, sondern vielmeh" der aus dem Lande sich ! Pier und da zeigenden Indolenz und Gleichgültigkeit zuzuschreiben. Was die Ge- wählten anlangt, so siegte in allen Fällen die Partei, welche in dem Munlc.pal- ' körper kein politisches Organ, sondern lediglich eine Vertretung der Sememdlichen Interessen, eine Verwaltungsbehörde des gemeindlichen Haushaltes erbliche. Und . insofern lägt Nch vas Erzebniß der Wahlen gewiß flU ein der venischm Verwal- ' tuns günstiger bezeichnen. - Glücklicher Weise ist der Er.rag der d-"l»hrigm Ernte allenthalben ein sehr günstiger, so weit sich drer dir i-tzt ei,ehcn laßt. Die Halmfrüchte sind großentheilr schon geerntet; der Wern steht vorzüglich; nur der Hovfen, ver in einzelnen Bezirken de» Kreiser Chuteau - Salins ziemlich stark ge. baut wird, hat in Folge starker Maifrost- f-hr gelitten. Die Heuern,-, welche namentlich in den Gründen des Nied-ThaleS einen außergewöhnlich hohen Ertrag lieferte, dürfle vielleicht Anlaß zu vortheilhaften Handelsbeziehungen liefern, zumal der Verbrauch der hiesigen Lankwirthe bei dem Z. noch vorhandenen geringen Diebstande kein bedeutender ist. , (.Karlr. «rfj

Lcmüera, 27. August. In den hiesigen Spitälern sind in^den letzten Tagen mehrere Eholerafälle vorgekommen. In Radziwilow, einem ^laotd>en_ an der galizisch-russischen Grenze, soll die Cholera-Epidemie heftig grasstren. Die L)anttatS- Oraane haben Vorsichtsmaßregeln getroffen. (Pr.)

Versailles, 30. August. Thiers und sämmtliche Minister machen eine Cabinetsfrage aus der Annahme der Zusatzartikel Dufaure's zum Antrag Rivet.

Beziehung^g^^ 29. Ungust. In erfreulicher Weise laufen au« Gastein hier täglich B-richi- ein, welch- von dem durchaus günstigen Einfluß melden, welchen 1 die dortigen B-der sowohl auf die Gesundheit des Kaiser- al« des Fürsten Bi-- i marck ausüben. Der Kaiser bleibt nach den bisherigen Bestimmungen bi« zum October noch in Baden und beabsichtigt man vor, unter Assistenz der kronprinz- ljchrn Familie am 30. September den Geburtstag der Kaiserin zu begehen. Fürst Bismarck wird vor Mitte September nicht in Berlin erwartet. .

Tk ttr riesigen Erfolge, welche die deutsche Armee im letzten Kriege in so unglaublichem Maße errungen, hastet dem Militärwesen doch noch s°> mancher Zopf an, der einen grellen Contrast bildet, zu dem frischen, zeitgemäßen Geiste, per in der Stunde der G-sahr durch d,° Reihen der Armee gmg. Daß beisp weise die Anstrengungen des letzten Jahres noch nicht vermocht haben, e ne Aus- Sun der confession.ll.» Unterschiede in de- Armee --"b-izuführen wird urch folgende- Fa-tum illusteirti Der Commaudeur de« schlesischen L-ib-Kurafsie.Re- aimenl-' Nr. 1, Oberst-Licutenaut v. Oppen, verlangt von allen zuvifchen »ungca Leuten, die sich aU Einjahrig-Freiwillige bei seinem Regiment- melden, daß st. einen R---rs unlerschr-tb-n, welcher ihnen die Verpflichtung auferlcgt, nach be- enveter Dienstzeit nicht als Aspiranten für da« Offizier - Examen aufzutreten. Sollten sich die jüdischen Freiwilligen in Frankreich nicht eben so brav g-schlagen haben, al$ jßn"^29 'sjuguji. Die Verleihung von Verdienstkreuzen an Frauen und Jungfrauen'erstreckt sich auf alle diejenigen deutschen Damen, welche wahrend de« »ergangenen Kriege« in hervorragender W-is- der Armee Dienste »-t hab-m Zunächst kommen diejenigen in Betracht, welche m t nach Frankreich zogen und dort in Lazare,h-n lhätig waren. Am meisten haben dort d,e katholischen grauen Schwestern sich auSg-j-ichn-t. Nächstvem werden die in den deutschen Lazarethcn tbätig gewesenen Damen mit dem Verdienstkreuze bedacht werden.

Nach amtlichen Rapporten sind in Königsberg an der C-olera erkrankt. bi« .um 15. d. M. 399, vorn 15.-20. d. M. 386 Civilisten, davon lgestorben 377'(also beinahe die Halste), genesen 167; vom Mckitar b>« zum 15. d. 26, vom 15.20. d. 5 Mann, davon gestorben 10, genesen 11 Mann

Packetsendunge-i nach Pari« können vom 1. Septemoer ab bei den Post­anstalten wieder unter den srühecen Bedingungen zur Beförderung auf dem W-g- durch Belgien angenommen werden. .. ..

Um dem im Regierungsbezirk Gumbinnen bei dem weiteren Umsichgr fen der Cholera herrschenden empfindlichen Mangel an A-rzten möglichst abguOelfen, ist die Regierung in Gumbinnen unter Zustimmung de« Finanz-MimsterS erwach, tig, wordtti, denjenigen Aerzten, welche sich ihr zur Bekämpfung der Epid-m'- zur Disposilion stellen, während der Dauer der letzt.rn außer den aufgewend-t-n Reisekosten vier Thaler Diäten neben freier Fuhre zu gewahren. Aerzte , welche bereit sind, hierauf einzugehen, haben sich schleunigst entweder Vireet bei d-r g ' nannten Regierung oder bei dem Eultu- - Minister zu melden und zur sofortigen ^^"^Bc?lin"29?Augüst. DieNationalzeitung" erfährt au« angtbli* ju»et< lässiger Qu-lle, daß der bisherige deutsche D-schästSträger in Pari«, ®taf SBalctf » abberufen und durch Harry v. Arnim al« G-sandt-n >» auß-rordentlich-r Ms. sion erfetzt worden ist. DieNalionalzeitung" sieht dem Umstand, daß die deutsche Regierung jetzt einen mit den militärischen ^"b°l>n'ffc°, FranMa'n"'dösft"°auf friedliche Austragung d-r Krisis, trauten Beobachter glaubt enibehren zu können und °kn Augenblick für gee gn «nnffailtinoticl 19. August. Essad Pascha, Präsideiü de» KriegSrathe« hält, einen Diplomaten von Fach in Pans feine Tha"ü^it b - ginnn z ff n, Co ^/sten Armeecorp«, der unlängst in besonderer Mission nach ti, Aussicht auf die Herstellung mehr gesicherter Verhältnisse in erfreu,ichcr 1 mm (s\pnprnf.(S\nnttfmcur des neuen arabischen