Bezüglich der Ursachen der in letzter Zeit vorgekammenen Unfälle wird da» ... ^..riornoi-trhtftrhon Hnterfufhiinaen. wklrte auf Beran-
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unerwarteter Weise gebessert.
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kirchlichen Neaeiionären und Ultraradiialen einerseits und dem Llberaiismus anderseits, weich letzicrcr zu seinen Anhängern und Vertretern den deutschen Mtttei-
rend die Entgleisung des Schnellzuges auf der hessischen Nordbahn bei Grebenstein lediglich Folge des Bruchs einer Zwangsschiene beim Durchfahren der Haltestelle daselbst gewesen zu sein scheint. ,
Der Unfall auf der Görlitzer Bahn am 17. d. M. zwischen Cottbu» und Vetschau, welcher vorzugsweise Gegenstand der Erörterung in öffentlichen Blättern gewesen ist, wird einer schlechten Beschaffenheit der BahnschweUen zugeschrieben. Sollte die angeordnete Untersuchung dies bestätigen, so dürften wir vertrauen, daß die geeigneten Maßnahmen zur durchgreisendsten Abhilfe von der Aufsichtsbehörde unverzüglich werden getroffen werden.
wehr ihrerseits im Stillen dis < „
an sich reißen zu können, welches die Reactionare mi
Die Soeialisten haben durch den Hanvelsminister Schäffle B-rbindungen ^bir^in das Ministerium Hohenwarth selbst hinein; »on 1 .......
"""'"unter den Geschenken, die der Papst am 23. August erhalten hat, befand -- • eichgeschmückler Thronsessel, von einer Deputation neapolitanischer Legt-
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mete goldene Agraffe. Um 11 Uhr hielt der Papst vor dem gesummten Cardinal- colleaium und den im Vaticane beglaubigten Diplomaten ein Hochamt in der Sirtmischen Capelle ab. Die Wagen kamen in-gesammt schmucklos in den Vattran aesahren, und zahlreiche Einspänner führten die treugebliebenen Beamten zu der Stiege, welche auf den Petersplatz geht- Der Zudrang zu dem von Cardinal Patrizi in der Latcrankirche um 5 Uhr Nachmittags abgehaltenen Te Deum war sehr bedeutend und an vielen Straßenecken war Viva Pio IX. angeschrieben worden. Was den Gesundheitszustand des Papste» betrifft, so hat derselbe sich in
E» wird zugegeben werden müssen, daß die außerordentliche Inanspruchnahme der deutschen Eisenbahnen in der Zeit vom Juli ^70 bis dahin 1871 sur mi i- tärische Zwicke bei gleichzeitiger Veeminverung geübter Arbeitskräftenicht 6'Me tat, die Unterhaltung der Bahn und die Revision des rollenden MateriatS mit ver in gewöhnlichen Zeiten üblichen Regelmäßig!eit durchzuiuhren; indessen durf e hieraus eine Gefahr um so weniger jetzt noch herzul.iten se-n als, w - wir au sicherer Quelle vernehmen, der HanvelSMiiuster die unverzügliche Nachholung de» etwa Versäumten bereits gegen Ende dieses Frühjahres ungeordnet und mit Nach- truj auf die Erfüllung der den verantwortlichen Organen hierin obliegenden
Die Einberufung des Reichstages ist für Anfang October in Aussicht genommen und seine Dauer auf höchstens sechs Wochen in Anrechnung gebracht, da demselben außer dem Budget nur wenige dringende Vorlagen unterbreitet werden sollen. Len Brennpunkt ver Debatten wird di« Vorlage eines Bund-SmilitäretatS bilden, die eine ziemliche Ausdehnung gewinnen dürste, da es sich um massenhafte Neubeschaffungen bandelt. Von der Fortbrwilligung einer Pauschalsumme ist dksinitiv nicht mehr die Rede. Daß die bevorstehende Herbstsesston des Parlament» so kurz bemessen ist, hat darin seinen Grund, daß dasselbe unvermeidlich im Früh- jat;r f. I. nochmals zusammentrcten muß, und anderseits auch die Lanvtage in Preußen, Bayern, Sachsen ic. Spielraum für ihre Verhandlungen beanspruch.-n. Uedrigens werden für die Sitzungen der bevorstehenden Session möglicherweise die berüchtigten Räume des Abgeo>dne,cnhauseS noch einmal herhalten müssen, da die Slrikebewegung in Berlin trotz aller angewandten Gegenmittel sich koch immerhin als ein Hcmmniß für den Bau des provisorischen ParlamentSgebäude« erwiesen hat und die Beendigung desselben zum 1. Oktober bereit» sehr fraglich gewor-
+ Schon vor längerer Zeit avisirten wir die in den höheren Militärverwal- tunarkreisen herrschende Absicht, vom 1. Januar 1872 ab eine wesentliche Erhöhung de» Militärctat» zu verlangen, da namentlich die VerpflegungSkosten einen bedeutenden Mebrauswand erheischen. Diese Nachricht wird jetzt von allen Seiten bestätigt Neber den Umfang dieser Mehrforderung erfahren wir an unterrichteter Stelle, daß der jetzige Pauschalsotz von 225 Thlr. pro Mann unv Jahr auf 240 Thlr erhöht werden solle. An der FriedenSpräsenzstärke wird dadurch aber nicht das Geringste geändert; im Gegentheil nimmt man in RcgierungSkreisen als ziemlich selbstverständlich an, baß fogar der Reichstag sich jedes Antrages in dieser
Bor dem Schluß des diesjährigen Unterofsiziercursus fand in Berlin am 25 August durch den General und Director des allgemeinen Kriegsdepartements, Klotz Vie Besichtigung der Centralturnanstalt unter Beisein nur der höheren Mi- litärs statt. Die nun in der Militärgpmnastlk ausgebildeten Unterofsiziere [165 im Ganzen, incl. 12 Unteroffiziere von dem 12. (königl. sächsischen) Armtecorp», 4 Unteroffiziere von der großherzogl. hessischen (25.) Division und 1 Unteroffizier „om Seebataillonj treten vom 1. kommenden Monat» ab zu ihren resp. Truppen- iheilen zurück, um bei denselben al« Lehrer in der Militärgymnastik verwandt zu
Eisenbahnunfälle.
Der „Reichs- und Staatsanzeigcr" schreibt:
Die in l-tzier Zeit vorgekommenen beklageuswcrthen Unfälle auf preußischen Eisenbahnen laden einigen öffentlichen Blättern Veranlassung zu den leohaltesten Anariffen gegen die Eisenbahnverwaltutigen gegeben und in Folge dessen eayin geführt, über den gegenwärtigen Zustand der zur Zeit im Personen- wie tm Gu er- verkehre stark benutzten Schien,nwege die größten Besorgnisse zu erregen. Wenngleich es mißlich ist, vor Beendigung der gcrichtlicheu Untersuchungen und ohne die genaueste Kennlniß der Thaisachen über die Ursachen von Un,allen ein sichere» Urtheil adzugeben, so dürfte e» doch zur Beruhigung de» Publikum» sein die gegen Vie Eisenbahnverwaltungen bei den neueren Unfällen im Allgemeinen erhobenen Anklagen schon jetzt auf ihren wahren Werth zuruckzufutzren.
Die Anklagen richten sich vornehmlich gegen den Zustand der Baviten und der Betriebsmittel, gegen die Unzulänglichkeit der Besoldung der Weichensteller unv deren Ueberbürvung, so wie gegen die ungenügende Zahl der Beamten
stand sicher Seite in dem bevorstehenden Wahlkampfe der Sieg sich neigen wird, läßt sich zur Zeit noch nicht mit Sicherheit bestimmen. Die klerikalen und Feudalen gehen ohne Zweifel am energischsten und rücksichtslosesten vor; sie befolgen einmüihig und confequent da« Manöver, die Person de» Monarchen in die vorderste Reihe ihrer Angriffslinien zu stellen. Der Kaiser, so heißt e», wollt: nur „katholische Männer"; ja so arg wcrvtn von den Piaffen die schlimmst.n L-.den- fchasten zu entfesseln gesucht, daß selbst von der Regierung de« Grafen Hohenwarth der Wahlaufruf der Clerikalen in Salzburg confiScirt werden mußte. Zwar entwickelt auch die deutsche Verfassungspartei eine anerkcnnenSwerthe Rührigkeit, indessen sind ihre Führer zum großen Theile Doctrmare und unfähig, auf dir Ge- muther der Massen zu wirken, ihre Leidenschaften zu entflammen. Der Anhang der deutschen Verfassungspartei ist bei weitem nicht so bedeutend, als ricliach angenommen wird, und es ist deshalb nicht unmöglich, daß die Reaction bei den Wahlen einen vollständigen Sieg davon trägt.
4- Berlin, 29. August. Die Arbeitseinstellung der Berliner Maurergesellen ist mit dem gestrigen Tage nach sechswöchentlich-r Dauer zu Ende gegangen, ohne oafe die Meister auch nur im Mindesten nachgegeben haben, den arbettSlusiigev Gesellen ist endlich wieder gestattet, für ihre darbenden Familien 0-«-»» und Kelle iu rühren, ohne von ihren arbeitsscheuen Kameraden auf die schimpfuM Weise^insuitirt zu werden. Aber welche Unmasse von Arbeitskraft ist tnzw. chc nutzlos vergeudet, welch' unsägliches Elend haben Die soc,alistlschen Wühlereien verbreitet! Rechnet man ganz mäßig, daß nur 5000 Gesellen wahrend der verflossenen sechs Wochen gefeiert haben, so ergtebt die» bet "em geringsten Loh.rftz von 1 Thlr. pro Tag einen Ausfall am Arbeitsverdienst von 180,000 Thlr., unt veranschlagt man dazu die Unterstützungen aus der Maurerstrikekaffe und» von anderen Gewerken, sowie die aufgezehrten Ersparnisse der einzelnen G s ll n gan gelinde mit 70,000 Thlr., so kostet der nutzlose Sinke rund eine Viert lmillioii Thaler! Leider werden die Soeialisten auch hieraus keine Lehre zieh , s es nicht wahr haben wollen, daß diese kolossale Summe etn umrschukterltcheS Grundcapital für eine großartige Produktiv-Assoctation gegeben <Mc, b-nn damit würden sie ihr wüstes Geschrei nach Staatshilfe Lugen strafen. Daß da« furch bare Fiasko die Gemüther nicht beruhigt, die Leute nicht zum Nachden n gcfuh hat, beweist dir am Sonntag gefaßte Refoluiion, durch welche der Sin für b
t erhärt wird, „weil wir alle unsere Ansprüche durchgefetzt haheth', ,w » durch den Siez dem ganzen Lohnarbeitenden Volk nach Arnold von Wmk-l Die Nachwehen der Arbeitseinstellung werten
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Die^BundeSg'noffen sind «nerseits^e Sonalt^ "ngasrHen^neuen3ei"oorgetommenen Unfälle wird da»
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da« man nach errungenem Envlge beiseite wirft. s k ^^meute gegen- Ockbuhn bei Bialosltve als auch das Auffahren dc« Courierzuges am 21. d. M. montan,«muS zedem nationalen, rnsbeionrere aber dem schi b f6 t b[J Magdeburg auf einen Gütcrzug durch Verschulden einzelner Beamten herbei-
über, wie das die Haltung seiner Organe in und außer Deutschland b°kMb,, a bbrt ist welche der aeeignetcn Rüge und Strafe nicht entgehen werden, wäh- E« ist mithin auch hier ein Kampf zwischen einer der heMcken N°"rLhn bei Grebenstein
üßafl^ie behauptete Unzulänglichkeit der Besoldung der Weichensteller betrifft, so ist nach den un« getoorcenen ..2)liltlJ'iltun8t,n9n,,68|^CtQbtlr ^Mmäd?ich sich ein reichgeschmückter Thronsessel, von einer Deputation neapouramimrr «ge- den Staatsbahnen, welche- ursprünglich "Urt20^50^lrbetrug allmä^lch sich ^»8,1» ^ine von der römischen Gesellschaft für katholisch« Inter- UM mehr als das Doppelte erhöht wvlden, und belauft sich seit dem ' Stelle des abaelebnten goldenen Thrones — dem heil. Vater gewid-
auf 250-300 Thlr. Eine derartige Besoldung du.ste für eine der Mehrzahl effen — an Stellendes avgeieynren gvio _ unv boiti npfnmrMfpn t5^vdinal- nach aus dem Stande der Handarbeiter hervorgehende Beamtenkategorie um so i mehr für genügend zu erachten sein, als häufig außerdem Wohnung und Garten. , land gegen eine geringe Miethe gewährt wird, wie denn überhaupt darauf Bedach > genommen ist, nach und nach dem Bahnbewachungspersonal diese Benefizien zu . Theil werden zu lassen. Die Besoldung der Weichensteller auf den Pnvatbaynen soll zwar zum Theil geringer, indessen den örtlichen Verhältnissen entsprechend, überall auskömmlich bemessen sein. „ ..
Die vielfach verbreitete Meinung, daß die Dienstzeit der Weichensteller mit Rücksicht auf ihren anstrengenden Dienst zu lang bemessen sei, dürfte ebensowenig bearündet sein. Abgesehen von größeren End- und Nangirbahnhofen bestehen nämlich die Functionen der Weichensteller im Wesentlichen darin, durch Bedienung der ihnen zuaetheilten Weichen nach den ihnen ertheilten Vorschriften die richtige Ein- und Ausfahrt einer gewissen Anzahl von Zügen zu vermitteln und den guten Zustand des Bahngestränges auf dem betreffenden Theile des Bahnhofes zu über» warten. Wenn daher auf einem Zwischenbahnhofe den Weichenstellern eine nominelle Dienstzeit bis zu 15 Stunden zugetheilt sein sollte, so darf nicht übersehen werden. Laß Darin vi« Pausen zwischen ven einzelnen Zügen, welche öfters mehrere S un- den betragen unv mit anstrengenver Beschäftigung der Regel nach nicht ausgesullt werden, mit einbegriffen sind. Auf den größeren Stat.oncn, mSbesonvere au, Den Rangirbahnhöfen, aus welchen der Dienst der Weichensteller e.n anstrengendercr ist, findet je nach ven örtlichen und BerkehrSverhaltmssen em verstärkte Ablösung statt.
Die Behauptung, daß die Zahl der Beamten nicht m einem dem gesteigerten Verkehr entsprechenden Maße zugenommen habe, wurde — ihre Richtigkeit vorausgesetzt — auf die Regelmäßigkeit des Dienstes nur bezüglich des Zugdeglei- tungS» und des StationSperfonals von Einfluß sein können, da die Zahl des Be- wachungspersonals, von welchem die Sicherheit des Betriebes vorzugsweise abhangt, weniger durch die Anzahl der Züge als durch die örtlichen Verhältnisse bedingt ist. Im Allgemeinen liegt aber die Wahrscheinlichkeit nicht vor, daß die Zahl der Bahnbeamten für den gegenwärtigen Verkehr nicht ausreiche. Wie bekannt, ist es möglich gewesen, trotz der enormen Leistungen, welche den meisten Bahnen , während der Zeit des Krieges zugemuthet werden mußten, einen großen Theil der endet erklärt wird Beamten deutscher Bahnen für den Betriebsdienst auf ven occupirten französischen wir wnfhropben t>cr Arvmseinueuung
Bahnen abzugeben, ohne daß die Sicherheit des Eisenbahndienstes im jnlanöe rieb eine Gaffe gebrochen haben. entschlossen,
wesentlich dadurch beeinträchtigt worden wäre. Nachdem der größte Theil dieser'sich übrigens noch lange fühlbar machen,
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