Ausgabe 
27.4.1869
 
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im Betriebe waren.

Die Zahl der Brennereien,

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Redaction, Druck und ^>erlag der Brüh Aschen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.

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Darmstadt, 24. April. Die erste Kammer bewilligte die vom Kriegsminister acceptirte Pauschal­summe von 3,066,918 si. für Militärzwecke unter Ablehnung des Beschlusses der zweiten Kammer, die Berwilligung von der Vereinbarung des Militärpen- sionsgesetzeS abhängig zu machen. Ein vom Regie- rungScommiffär verlesenes Ministerialrescript verspricht des Bundeskanzlers Verwendung beim Bundesfeld- Herrn für den beantragten Aufschub der erhöhten Gagen und Löhne für das zum norddeutschen Bundes­heere gehörige hessische (Kontingent bis zum 1. Juli.

Berlin, 23. April. Mit Rücksicht darauf, daß die Besteuerung des Tabacks vom Jahre 1869 auf den mit Taback bebauten Grundstücken erfolgt, ist eine Verständigung mit den Südstaaten iibtr den Erhebungszeitpunkt der Urbergangsabgabe nothwen- dig. Der Bundeskanzler hat den 1. Juli als den Zeitpunkt, wo diese Erhebung stattsinden soll, vorge- schlagen, da der 1. October aus mehrfachen Grün­den sich nicht empfehlen würde. In Betreff der Branntweinsteuer liefert eine Zusammenstellung über den Brennereibetrieb in den alten Provinzen in­teressante Daten. Nach dieser (sie bezieht sich auf die Jahre 18641867) zeigt sich eine Abnahme der Brennereien durch diese 4 Jahre und zwar von 7803 aus 7568, von welchen resp. 6276 und 5972

Vermischtes.

Bismarck über den Partikularismus. Der Kanz­ler des noiddeulichen Bundes ist bekannt durch einen starken Zug von Selbstberrlichkeit, die nicht leicht einen Gleichberech­tigt.» neben sich duldet, und durch nölhigenkalls rücksichtsloses Dreinfabren. Um so eigenthumlicher ist der Genuß, ihn im Reichstage (16 April) die Berechtigung des PartikularismuS und zwar so verkündigen zu Horen, als ob er seinen politischen Gegnern in Deutschland das Wort von der Zunge nehmen wolle. Gehört doch das spöttische Wort von den kleinstaat- lichen Phäaken ihm an: er verglich seiner Zeit die guten Klein- staatler mit den Bewohnern jener glücklichen Insel, die unter ihrem Häuptling patriarchalisch lebten vom Fang der Fische und dem Gethier deS Waldes, die ihre Mischkrüge füllten und leerten, ihre Rinder schlachteten und brieten, den einen Theit schmauüen und den andern den Göttern opferten, damit er als Brodern zu ihnen aufsteige, die dann sich mischten in Liebe und Freude, von keinem Staate wußten und für alles andere die Göller sorgen ließen. Unter den Göttern verstand Bis­marck die deutschen Großmächte, welche die vielen Soldaten wider Franzosen und Russen aufbringen mußten, um ganz Deutsch and zu schufen und dem deutschen Namen Respekt zu verschaffen. So sei <S gekommen, sagte BiSmarck, daß der preußische Leib mit der Wespentaille eine zu große Rüstung habe tragen und unter ihr habe seufzen müssen, während wir Phäaken der Kleinstaaten lustig und guter Dinge dahinlebten. Nun, daö ist seit 1n66 anders geworden, wir Partikularisten, d h. wir Partikel des großen Deutschlands haben seitdem ein gerüttelt und geschüttelt Maß an den Dingen zu tragen, die zum Schutz und Trutz in dieser bösen Zeit nöthig find. Und das ist es, was zu Mancher Ueberraschung der Herr BundeS-

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kanzler auf einmal an den Fingern herzählt; er entdeckt an uns und andern Partikularisten sogar noch einige Vorzüge, die wir vor den Großstaaten (er nennt siegroße (Zentren" und unSkleine Centren") voraus haben; denn er sagt wört­lich :Die kleinen Centren haben ein Gemeingut von Wohl- ftand und Bildung verbreitet, wie man eS in centralisttsch regierten Ländern nicht findet." Er gibt ferner den Klein­staaten des norddeutschen Bundes das Zcugniß,daß fie ihre Stellung im Bunde niemals partikularistisch mißbraucht oder unberechtigte Widersprüche erhoben, daß fie vielmehr mit voller patriotischer Hingebung an dem nationalen Werke zum Vor­theile deS Bundes sich betheiligt haben." Er ist durch diese Erfahrung sogar zu dem Grundsätze eines alten Kirchenvate- des heil. Augustin, durchgedrungen:Einheit in ' *'«7 wendigen Dingen, Mannigfaltigkeit und Freiheit m- 9 dern." Diesen Grundsatz will er anwenden au deS norddeutschen Bundes.Die Fehler des Pa> DM W /

die Schwäche nach Außen, die Zerriffenhcir im u n, die Hindernisse für freie Entwickelung deS Verkehrs ha d c Bund durchschnitten und sie zu durchschneiden, ist seine Aufgabe." Weiter gedenkt der Bundeskanzler im Centralisiren vorläufig nicht zu gehen, er fragt sich vielmehr: ,WaS muß gemein­sam sein?" und willdasjenige, was nicht gemeinsam sein muß, der Entwickelung der Einzelstaaten überlassen; dein damit gibt man der Freiheit Raum." (WünschenSwerth wäre nur, daß man den Einzelstaaten auch etwas Geld übrig ließe, um all die nützlichen Dinge zu entwickeln, die nicht Sache des Bundes find.) Der Bundeskanzler erinnert sogar daran, daß die größten Staaten germanischen Stammes, z. B. früher die Vereinigten Niederlande und in neuer Zeit England und die Vereinigten Staaten von Nordamerika mächtig und blü­hend dadurch geworden sind, daß sie nicht eine straffe Einheit in allem durchgeführt, sondern den einzelnen Staaten eine ge­wisse Freiheit und Selbstständigkeit gelassen haben. Was sich für Norddeutschland nicht schicke, die allzustraffe Einheit, das tauge noch viel weniger für Süddeutschland; man dürfe den Süden nicht abstoßen durch Abschließen deS norddeutschen Bun- deS. Der Süddeutsche sei durch seine Natur und Geschichte viel partikularistischer und conservativer als der Nordenwir sind ihm zu national und liberal, mit einem Wort zu national­liberal." Wir müssen mit Süddeutschland Fühlung behalten. Der Nordbund ist ihm viel zu eng, nur an einen viel lockeren Bund, welcher die berechtigsten und unberechtigsten Eigenthüm- lichkeiten schonte, würde er sich vielleicht anschließen." Vielleicht ist diese Betrachtung deS Pudels Kern. Item, fie hat uns Bismarck von einer andern Seite gezeigt, als einen unbefangener» Beobachter der Menschen und Dinge als viele seiner Parteigänger, und als Einen, der mit der erkannten Wahrheit nicht hinter dem Berge hält, wenn sic nicht allzusehr wider das System geht.

Mainz, 23. April. Vor dem hiesigen Schwurgerichts- Hofe wurde am 20., 21. und 22. d. M. der Prozeß gegen den Ackersmann Schäfer von Bretzenheim verhandelt. Wie unseren Lesern vielleicht noch erinnerlich ist, wurde int April v. 3. in Bretzenheim die Ehefrau Schäfer in dem Stalle ihre» Wohnhauses erhängt gefunden. Da alle Anzeichen auf einen Selbstmord deuteten, so wurde die Leiche nach vorgängiger Besichtigung durch die Behörde anstandslos beerdigt. Im 3unt v. 3. wurde jedoch der Verdacht rege, daß die Unglück­liche sich nicht erhängt habe, sondern vergiftet worden sei. Die Leiche wurde auSgegraben und im Magen derselben fanden sich Spuren von Strychnin. Schäfer war zu jener Zeit be­reits nach Amerika auSgewandert, dagegen zogen die Behörden eine Wittwe Klug, von welcher allgemein behauptet wurde, fie wisse um das an der Ehefrau Schäfer begangene Verbrechen, ein. 3n der That legte die Klug umfassende Geständnisse ab und bekannte insbesondere, daß ihr Schäfer mitgetheilt, er habe sowohl den Versuch gemacht, seine Ehefrau zu vergiften, als auch später fie wirklich vergiftet und sodann im Stqlle erhängt. Schäfer wurde bekanntlich auf Requisition der hessi­schen Gerichte in Paterson verhaftet und hierhergebracht. In der Verhandlung vor den Asfisen räumte der Angeklagte den Vergiftungsversuch ein, stellte jedoch entschieden in Abrede, seine Frau wirklich vergiftet und dann erhängt zu haben. Ala Zeu­gin trat gegen ihn hauptsächlich die bereits erwähnte Wittwe Klug auf. Das Resultat der dreitättgen Verhandlung war die Verurtheilung Schäfers. Die Geschworenen bejahten sowohl die Frage in Betreff deS Vergiftungsversuchs, wie die in Be­zug auf die wirkliche Vergiftung. Der Gerichtshof verurtheiltc den Angeklagten sofort zum Tode. Schäfer hörte das Verdick mit Ruhe an.

Marburg, 20. April. Gestern Abend starb hier der Vicekanzler Professor Löbell, 79 Zahre alt.

Nothcnburg ob d. T., 20. April. Das Jn Nr. 109 desFrankf. 3ourn." von Offenbach aus erwähnte Meteor wurde auch hier beobachtet. Am 16. April, 15 Minuten nach 11 Uhr Nachts, zeigte sich über den Häusern mitten in der Stadt der schöngestirnte Himmel von Nordwesten her bis ge­gen den Zenith intensiv geröthet, so daß man zunächst glaubte, es brenne in der Nähe. Während eines raschen Ganges zu einem 5 Minuten nördlich gelegenen Thore nahm die Röthe auffallend schnell ab. Vor den Thoren zeigte sich der Himmel von einem nordwestlichen Punkte aus durch drei divergtrende, garbenartige Lichtstrahlen, welche die Höhe von circa 60 Gra­den am Himmelsbogen erreichten, prachtvoll erleuchtet. Ob­gleich die Feuerkugel selbst, wahrscheinlich wegen zu später Wahrnehmung, hier nicht mehr gesehen wurde, so kann doch der Zeit nach kein Zweifel darüber sein, daß eS sich in Ro­thenburg wie in Offenbach um dasselbe Meteor handelte. Die Erscheinung war hier, wo man sie irriger Weise für ein Nord­licht hielt, um so merkwürdiger, als die Lichtstrahlen über einer schmalen, den nördlichen Horizont berührenden schwarzen Ge­witterwolke hervorkamen, in welcher unablässig Blitze in hori­zontaler Richtung hin zuckten.

Unter den Büchern, die jetzt in Spanien reißenden Ab­satz finden, steht daS Neue Testament oben an. Man verkauft eS in der spanischen Uebersetzung von Valera. Auch einzelne Bücher deS Neuen Testamentes werden verkauft. So setzte man in einem Tage von dem Evangelium Matthäus 40,000 Eremplare in Madrid ab.

* Lieb Kind! sagte die Mutter, eine Frau von Geist und im Augenblicke doppelt interessant, weil du so artig gewe­sen bist, will ich dir bald ein Brüderchen oder Schwesterchen schenken. Ach das ist herrlich, Mama'. Weiß eS der Papa schon? , '

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welche 5000 Thüler unv darüber Steuer zahlen, hat sich von 583 auf 564, derjenigen, welche 500 bis 5000 Thlr. Steuer zahlen, von 2587 auf 2510, derjenigen, welche 50500 Thlr. Steuer zahlen, von 1615 auf 1384 verhindert, dahingegen hat sich die Zahl derjenigen, welche unter 50 Thlr. Steuer zahlen, von 1501 auf 1664 erhöht. Im Jahre 1864 wurden an Dranniweinsteuer 10,421,644 Thlr eingenommen, im Jahre 1865 8,750,000, 1866 10,438,801 und 1867 9,794,874 Thlr. Die zu zahlenden Exportbonificationen nehmen stetig ab und verminderten sich von 2,439,757 Thlr. auf 1,600,731 Thlr.; es stellt sich hiernach die Staatseinnahme aus der Branntweinsteuer am niedrigsten im Jahre 1864 mit 7,981,807 Thaler, am höchsten 1866 mit 8,569,226 Thaler. Die Menge des zur Spiritus» fabrikativn oertvenoeten Getretdes ging von 4,648,238 Scheffel auf 4,032,422 Scheffel herab. Der Steuer- detrag pro Kopf in den vier Jahren betrug 12 Sgr., 12 Sgr. 9 Pfg., 13 Sgr. 4 Pfg. und 12 Sgr. 8 Pfg. Die sogenannten landwirthschaftlichen Bren- nereien trugen zu der Steuer nur 4 Procent bet. Die größten im Betrieb befindlichen Brennereien sind in der Provinz Brandenburg, hieran schließt sich die Provinz Posen, dann folgt Schlesien rc. Die klei­nen Brennereien sind schon (eit Jahren mehr und mehr eingegangen.

Berlin, 23. April. DieB. V.-Ztg." schreibt: Wie man in Reichstagskreisen vernimmt, ist Sei- tens des Zollbundespräsidiums der Zusammentritt des Zvllparlaments für den 1. Juni d. I. in Aus- sicht genommen. Zugleich hört man, daß im Zoll- bundesrath demnächst auch die zu dem allgemeinen Tabackösteuergesetz zu erlassende Vollzugsverordnung berathen werden (oll. Die Bekanntmachung der l.tz- teren wird daher noch so rechtzeitig erfolgen, daß die Bestimmungen des neuen Gesetzes noch für die bießjährige Ernte in Anwendung gebracht werden können. Bezüglich der EingangSzölle auf Zucker hort dasselbe Blatt, daß Preußen im Zollbundes- eine Herabsetzung der Zölle von Brod- und Hut- zucker um 1% Thlr., von Farm um 1 Thlr., von Rohzucker für inländische Zierereien zum Naffiniren um 17 Sgr. 6 Pf., von Syrup um 1 Tblr. propo- niren will; zugleich soll die Ausfuhrvergütung für Brvdzucker verhältnißmäßig erhöht werden."

Berlin, 24. April., Bei Empfang der Mit­glieder der internationalen Eonserenz hielt rer Kö­nig folgende Rede:Ich habe Mir die Freure nicht versagen können, Sie bei Mir zu versammeln, um Ihnen Meine Anerkennung über den Zweck Ih­res Zujammentretens auszusprech.n. Hervvrgegan gen aus den früheren staatlich abgeschlossenen inter­nationalen Verträgen für Neutralisirung der Sarn- tätspflege im Kriege, begrüße ich freudig in Ihnen auch das Hinzutreten der Freiwilligkeit. Ihre jetzi­gen Berathungen sind mir Bürgschaft ,ür eine voll­ständigere Regelung dieser hochwichtigen Angelegen- heil, alS dieß bisher möglich war. Ich kann nur wünschen, daß der Fall Ihrer Wirksamkeit, sowohl in einem Kriege als bei Lanvesnothständen im Frie­den, noch recht lange, lange nicht eintreten möge. Käme aber solche Heimsuchung, so hoffe ich, Ihre Bemühungen von verdientem Erfolge belohnt ru sehen."

Heidelberg, 19. April. Sicherem Vernehmen

nach hat unser Gemeinderath vor acht Tagen an das hiesige Oberamt den Antrag gestellt, die Abstimmung für Einführung gemischter Schulen in Heidelberg vor­nehmen zu wollen, und steht dieselbe in ungefähr 14 Tagen in Aussicht. Das freisinnige Heidelberg wird bei dieser Gelegenheit zeigen, daß es seiner Schwe­sterstadt Mannheim nicht nachsteht, und wird die An­strengungen der Gegner des Fortschritts sicherlich zu Schanden machen.

Pesth, 24. April. Soeben wurde der Reichs­tag vom Könige in eigener Person eröffnet. Die Thronrede hebt hervor: für die Grundbedingung einer lchönern Zukunft sei noch Vieles zu geschehen, der größte und dringendste Theil davon laste auf Schultern der gegenwärtigen Legislative. Für das Schicksal der Nation sei die entscheidendste Garantie die innere Entwicklungskraft der Nation selbst; diese sei aber von Reformen im Innern abhängig. Der Beruf des gegenwärtigen Reichstages sei, die ge- fammte Kraft der Nation auf das große Werk der iunern Umgestaltung zu lenken, die Versäumnisse nach- zuholcn und das moralische und materielle Gewicht der Nation zu entwickeln, damit sie ihre Stellung in der Reihe der Staaten würdig ausfülle. Die Thronrede erwähnt der an den Reichstag zu gelan­genden Vorlagen, betreffend die Rechtspflege, die Or- ganisatton ter Gerichte, das neue Strafgesetz und die Umgestaltung des municipalen Organismus. Die jüngsten Wahlbewegungen hätten neue Beweise für die Mängel des bestehenden Wahlgesetzes gegeben, diese Mängel seien zu beseitigen; die Wahlfreiheit müsse gegen Ausschreitungen der Parteileidenschaften geschützt werden, der Organismus der Magnaten- tafel fei den gegenwärtigen Verhältnissen des Landes entsprechend umzugestalten; ferner seien die Lücken des bestehenden Preßgesetzes auszufüllen. Unauf­schiebbar sei die Regelung des Vereins - und Ver­sammlungsrechts. Die Aufgabe des gegenwärtigen Reichstages sei auch, die noch vorhandenen Rechte der Feudalverhältnisse, unter voller Wahrung der Heiligkeit des Eigenthums, auf Grundlage richtiger volkswirtschaftlicher Principien zu beseitigen. Die höhern Unterrichts-Sphären müssen geregelt werden. Die Thronrede verspricht die Vorlage der mit den ausländischen Staaten abgeschlossenen Verträge; fer­ner hebt sie die Nothwendigkeit einer Ordnung der industriellen Verhältnisse hervor und empfiehlt eine Reform des Steuerwesens. Die Thronrede schließt mit so genden Sätzen:Wir stehen allen Schwie­rigkeiten ein r wichtigten UebergangSperiode entgegen. Von den Traditionen der Vergangenheit ist aufzu­geben, toae unhaltbar, und es sind die den neuen Ideen entsprechenden Institutionen zu schaffen. Der richtige Sinn der Nation für Mäßigung wird auch den richtigen Weg treffen, welcher sie den Segnun­gen einer fa Önern Zeit entgegenführt. Die freund­schaftlichen Beziehungen zu den auswärtigen Mäch­ten gewahren die zuverlässige Aussicht, daß Der Friede unv die Ruhe, welche zur Durchführung Der Refor­men nöthig, ungestört bleiben werden."

Brüssel, 24. April. DieEtoile beige" schreibt Dir Die^feit gen Regierung Die eventuelle Absicht zu, die Entscheidung des Eonflictes mit Frankreich einem Schiedsgerichte cer europäischen Mächte zu übertru­gen. Fröre Orban, Der hier erwartet wird, soll nächsten Dienstag Der Kammer seine Aufklärungen geben.

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