Ausgabe 
27.4.1869
 
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-i'oo5 kostet 4 Thb :Voo5 kostet 2 Ihll Äv4 kostet 1 Thlr ,m Nachnahme oder nnsten durch die jetzt gsckanen prompt jefter, wie amtlich i, iofort nach tzm- lis).

,u wenden an die Handlung von T. Kaufmann.

Hamburg- beten Ziehung hatte ntmen Interessenten )Bitn Hauptgewinne

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Prämicn-Loofezu £ ?cn vcrscbicl'eneu lenDcrtoMngen^' et ;u bc;ieiMMd. u fpiclcn erlaubt.

-Loos (nicht mr imessen zu Bergler- :aatc genehmigten bcbcutcnß mit Ge­ehrten großen rloofmlg 12. unbl3.®«-| Do nur Gewinne ge-

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New-Aork.

Mroen^ Auskünften unbbeliebe man M au^bige» zu wenden.

verflossener ^Woche von nachbenaunten Orlen und Fruchtmärkten.

Frucht- und Mclrlpreisc in

Kartoffeln

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Bavaria Deutschland Samaria

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12

17

3756) Drei bis vier gute Arbeiter kön­nen dauernde Beschäftigung erhalten bei

M. Nagel, Schuhmacher.

3763) Ein solider junger Mensch mit guten Vorkenntnissen kann unter günstigen Bedingungen in eine Apotheke auf dem Lande als Lehrling eintreten. Näheres bet der Exped. d. Bltts. ________________

Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach

Hammonia

Leipzig

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q747T Einen kräftigen Hausburschen sucht Frttz Fürst.

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Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Fornru- lare. sind gn haben bei Wilhelm Klee, Mäusbnra.

M-

29 117?

14 232

55

15

q7qq) Dem 27jährigen Caroussel-Chais- rfimfabrer in Wieseck empfehlen wir , , nnberer kindlichen Unterhaltung einige ^Aadtteln mit Nürnberger Spielwaaren unb bleiernen Soldaten. , un° Seine Freund e.

Markt preis

^^HiHthümer einer verlorenenUhr kann dieselbe gegen Entrichtung der Jnse- ratgebühren in Empfang, nehmen

Schreinermeister.

preis fl. fr.

7t64) Mr eine Cigarrenfabrik wird zum baldigen Eintritt ein tüchtiger Reisender, der schon in dieser Branche gereift und gute Referenzen hat, gesucht. Franco- Offerten wolle man gefälligst an bte Exped. d. Bl. unter Chiffre A. Z. abgeben.----

3796) EinUbelschreiner findet Beschäf- tifluna auch kann ein Junge in bte Lehre ttettn bei Chr. Schopbach.

tnaefanb t.)

Wie in dem Publikum verlautet, beabsichtigt die Direktion der Oberhessischen Eisenbahnen, unterhalb des Schiffenbergs eine Haltestelle zu errichten, und sie erwirbt sich wenn das Gerücht sich demnächst als ein begründetes ^weisen sollte, hier nut den Dank der Gießener Einwohnerschaft, welche sicherlich dte thr gebotene ^6enhett be­nützen wird, für ein voraussichtlich billiges Fahrgeld recht h^fiS/^n^ der schönsten Puncte ihrer reizenden Umgebung zu besuchen. Diese dankenswerthe Rucksichtsnahme von Seiten der genannten Direction auf das hiesige Publikum lentt die ^Ä^samkett des Einsenders auf einen anderen nicht minder reizenden Punct in Gießens Nahe, besten schwacher Besuch von hier aus ohne Zweifel in dem Umstande zu erblicken l)t, ba§ bte iit der eutsprechenbcn Richtung von hier ab geh end en Zuge der Rtain - Weser - Bahn xn die Tageszeiten fallen, zu denen sie für die Ausflüge nach jenem Puncte nicht wohl be­nützt werden können. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß der Starnberg ge­meint ist, denn Jedermann, der diese romantische Ruine tn den letzten Jahren besucht mtd sich davon überzeugt hat, daß ihm die Möglichkeit geboten ts bei dem Anblicke unb in bem Genüsse eines herrlichen Stuckes Natur auch bett leiblichen Bebutfmsien in dem vollkommensten Maaße unb auf bie mannichfalttgfte

wirb es Gauern, baß ihm gerabe zu der angenehmsten Tageszeit Gelegenheit ab - ncht mit Benützung der Eisenbahn den Staufenberg zu erreichen. Unb ist es nicht m hpr Thnt sonderbar daß zwar von Morgens 8 Uhr bis Nachts 1 Uhr 9 Zuge von hier aus w de! Richtung nach Kaffe? gehen, dast aber zwischen 11«/, U&r uni>5V. Ufoalfo in einem Zwischenraum von beinahe 6 Stunden, gar kein Zug in dieser Richtung sved rt wird? Sollte es nicht möglich sein, eine Aenderung mx Sommerfahrplan m

Wette eintreten zu lassen, daß des Nachmittags um 2 oder 3 Uhr em Zug nach N rbkn abg ^ Jahren - noch in 1865 oba 1866 - «u» ba

Aall war ^ Sicherlich bebarf es nur ber Anregung der betreffenben hiesigen Eisenbahn- Nörde bei der Direction der Main-Weser-Bahn, um dem schon vielfach ausgesproche­nen Wunsche der hiesigen Einwohnerschaft, welchem die gegenwärtigen Zeilen Ausdruck neben Gehör und Erfolg zu verschaffen, zumal die Erwartung berechtigt ist, baß na­mentlich an Sonntagen die Anzahl Derjenigen, welche dte Eisenbahn zum Besuche des StQU enberöf be, eine beträchtliche fein wird Nicht^unerwahnt mag ubrt^s bleiben daß fast alle an Eisenbahnen gelegenen Städte Deutschlands Ulbst von gerin­ger Bedeutung wie Gießen sich ber günstigsten Einrichtungen zum Besuche bei m ihrer Umgegend gelegenen mit ber Eisenbahn zu erretchenben Vergnugungvorte erfnuen. 1 -

I Gerste.

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Aüf'bAnMit^ Markt preis

.., 8156

76 | 9|34

3794) Ein sog. Rauhpinscher, graufarbig, mit einfachem Halsband, ist mir entlaufen, und bitte ich, mir denselben ruzufichren.

in Lollar.

3757) 1000 fl. liegen den 20. Juni d. I. iu 5 pCt. gegen doppelte Sicherheit zum Ausleihen bereit. Näheres bei ber Expeb. d. Bltts.__________________________

3777) 3000 fl. ftnb gegen gute Sicher­heit auszuleihcn. Bei wem ? sagt bte Expeb. d. Bltrs.

Auf demlMit.- preis

Telegraphischer Schifssdericht,

mitgettjeilt von Chr. Wallenfels jun.

Angekommcn in New-Pork r Hamburger Postdampfschiff KEatm, Rest-dauer 11 Tage. Bremer ",. Weser, , 13

9 C von Hamburg nach New-York.

schließen.

(Fortsetzung folgt).

Wallung d°s ausg-breil-t-n Kornhandels für seinen Vater einzutreten als di.fer durch den Verlust der treuen Lebensgefährtin gebeugt, längere Zett zu all n 'Ä«-« - --

gesucht, wenn sich sein Gewissen regte.

Jeßt stand er allein und verlassen

Sein Reichtum entschädigte ihn nicht sür die Qualen, welche das An- hpnfpn an seine Thal in seinem Innern wach rief.

Es kam über ihn, als müsse er jetzt noch nach zwölf Jahren, nach Familie ves Verunglückten forschen und ihr Alles geben, was er fein Eigenthum nannte. Kinder, welche zu ihm aufschauten mit all der

Liebe und Ehrfurcht, welche sein späterer Wandel verdiente, und die Teilnahme SSÄ dieihn alSden Wohlthä.er der Armen prresen, brachten ^^Er^ätt-bstch"»« ^tlich zum Diebe und Strandräubcr bekennen muffen.

Die Liebe seiner Kinder war sein einziger Trost, sein einziger Halt mitten - ....... --- -6

seinen R-ichthum der Beraubung einer Leiche verdankte f

Mußten sie sich nicht mit Grauen von ihm abwenden?

Um diesen Preis vermochte er nicht, sein Geheimnist zu offenbaren und sein Gewissen von der darauf ruhenden Last zu befreien. ( . f

Die Liebe seiner Kinder war das Einzige, was ihn aufrecht erhielt, di s Siebe iu verlieren, erschien ihm härter als die schwerste Strafe.

Nur für sie hatte er gearbeitet und sich zum reichen Manne emporge- fd,n)U^cnn Harms nun kingcstand, was den Grundstein zu seinem Vermögen gelegt, wenn er sich selber den weltlichen Gerichten überlieferte, was war das Erbtheil feiner Kinder?

Ein entehrter, gebrandmarktcr Name.

Bo« dem Gedanken daran erfüllt, verwarf Harms >eden Entschluß, den bie Stunden der Reue ihm auszuvringen suchten. ,

Er beschloß, mit Ergebung die Bürde zu tragen, mit der er selbst seut Ge- wissen belastet hatte, und war fortan mit ängstlicher Sorge bedacht, seinen Kin­dern bie geheim- Qual zu verbergen, welche an seinem H-rzen nagte.

Was ich gethansagte er sich,ist nimmer ungeschehen zu machen, ich muß die Folgen tragen, wie es auch kommen möge, jd) allein bin schuldig und mich allein soll die Strafe treffen." .

Abc, obschon er sich alle Mühe gab, seinen Kindern ein heiteres Gesicht zu zeigen, so vermochte er doch nicht, sein Inneres vor seiner Tochter Else zu ver-

Späte Vergeltung.

Criinmalnovelle von Fr. Wilibald Wulff.

T>en Nachlaß des Ertrunkenen,^welchen Harms auf uttrechlmäßige Weise an t den Rath seines Weibes behalten hatte, ohne irgend Je­

s'» Fracht und °u?°»b- den Vorgang mit der Leiche auf der einsamen Fr:ää :

ä,mlgben?0a:iatSeft Uhr sammt Kette »erkauft.

» U h.« ffilüd bei ihm -inkeh-te und alle seine Unternehmungen be-

SsKSSÄasÄ?« SBe,f'y?rn'ed) dreizehn Jahren, war sie noch nicht von ihm gewichen und

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die Watte vollendet. . , . . utb bje von ihm beraubte Leiche an

bad Ufer »AÄati ofcer irgend einer anderen benachbarten Insel treiben

Ab»" sti'ne' Beachtung schwand, denn weder mm

D-"r Schlamm hatte den Ertrunkenen in unauflösbarer Umarmung festste- halten. , ffiebeim nachgeforscht, wer der Verunglückte sei,

G«n hat ° H-rms n S Gehnm nay ^jch-doch nicht auf.

aber da er /'nsah. 6 Berwickelungen zu bringen vermöchte, unter-

lSTbkUÄäe unMebCt feinem Wetb-, unverbrüchliches Schweigen zu

Iah« vergingen, ohne daß er erfuhr, wen er auf der Watte beraubt ^%7ne Unternehmungen schlugen alle zu seinem Vortheile aus, er ward CS&s«Sä53E<$esse