1598) Dienstag den S. März:
4. Abonnements-Conccrt
(ä la Slmulr)
tut Saale des Herrn Ph. Leib, ausgesiihrt vom ganzen Musikcorps des Großh. Hess. II. Jnf.-RegimentS. Die verehrten Abonnenten werden freundlichst ersucht, ihre Karten mitzubringen.
Anfang 7 Uhr. — Entree für Nichtabonnenten » Person 18 fr. Programme an der Kasse.
(Man bittet, nicht zu rauchen.)
Iß Epileptische Simnpfe (Fallsucht)
heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. Äillisch in Berlin, jetzt Mittel- N
Strasse Ar. 6. — Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. g
ms" Nicht zu übersehen!
1466) Hiermit bringe ich zur Kenntniß des Publikums, daß ich, nachdem ich die vier Jahre hindurch von mir in Pacht gehabte Sandgrube wieder abgegeben habe, eine solche eigenthümlich erworben, durch welche ich meine Freunde seither stets gut versorgt habe und auch für die Zukunft versorgen werde.
Johannes Kreiling, genannt Witt, in Wieseck.
Ersparniß an Arbeit! — Kein Porto! — Keine Spesen! Annoncen jeden Umfanges werden von uns täglich für alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen angenommen und prompt — schnell — billigst besorgt. Eine 1 malige Abschrift genügt für mehrere Zeitungen. Bei umfangreichen Aufträgen besondere Begünstigungen.
Sachse & Comp., Annoncen-Expedition, Leipzig;.
Bern — Breslau Cassel — Cöln — Stuttgart.
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Rheinische Eisenbahn.
1421) Bezugnehmend auf die Bekanntmachung der Direction der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft vom 23. c., wonach auf sechs Actien eine Neue al pan gegeben wird, empfiehlt sich Unterzeichneter denjenigen Actien-Jnhabern, deren Actien nicht durch sechs theilbar sind und die, um von dem Rechte zur Erlangung neuer Actien zu pro- fitiren, genöthigt sind, Antheile zu verkaufen oder hinzuzukaufen, zur Vermittelung.
Köln, 24. Januar 1869. Albert Erhard,
Bank- und Effecten-Geschäft, Andreaskloster 6.
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Glück auf nach Hamburg!
1414) Als eines der vortheilhaftesten und solidesten Unternehmen empfiehlt unterzeichnete Bankfirma die vom Staate Hamburg genehmigte und garantirte große „
Staatspramien-Verl.oosung
von über Zwei Millionen Gulden
deren Gewinnziehungen schon am 14. n. M- beginnen.
Die Hauptpreise sind:
Gulden 175,000; 105,000; 70,000; 35,000; 21,000; 2 ä 17,5000; 2 ä 14,000; 2 ä 10,5000; 2 ä 8750: 2 ä 8400; 4 ä 7000; 2 ä 5000; 3 ä 4200: 5 ä 3500; 13 ä 2000; 105 ä 1400; 156 ä 700; in Allem 22400 Gewinne, zahlbar in Silber.
Gegen Einsendung des Betrags versende ich „Original-Staats-Loose (keine Promessen) für obige Ziehung zu folgenden planmäßigen festen Preisen! Ein ganzes oder % oder % fl. 3. 30. — Ein Halbes oder % fl. 1 45 — Ern Viertel fl. 1. — unter Zusicherung promptester Bedienung. — Verloosungsplan, sowie nach jeder Ziehung die amtliche Liste wird ohne weitere Berechnung übersandt. y ,
Durch das Vertrauen, welches sich diese Loose so rasch erworben haben, erwarte ich bedeutende Aufträge, solche werden bis zu den kleinsten Bestellungen selbst nach den entferntesten Gegenden ausgeführt.
Man beliebe sich baldigst vertrauensvoll und direct zu wenden an das mit dem Verkaufe obiger Loose beauftragte Äroßhandlungs-Haus
Adolph Haas
Staatseffectenhandlung in Hamburg.
Die meisten Haupttreffer fallen gewöhnlich in mein Debit, und habe ich dieses Jahr wieder den allerhöchsten Gewinn persönlich in Ungarn ausbezahlt.
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Jahre, ist
W ohnimgs - V eränderung!
1401) Das -Verkaufslocal in allen Sorten von Schirmen befindet sich jetzt auf der Mäusbnrg, vis-ä-vis der Hirschapotheke. Frank.
Kbensversicherungsbank f. D. in Gotha.
1416) Die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im Jahre 1868 waren überaus günstiger Art. Durch einen reichen Zugang an neuen Versicherungen (3085 Personen mit 5,885000 Thlr.), welcher größer war als in irgend einem der früheren
a e ft i e a e n.
Bei einer Jahreseinnahme von 2,760000 Thlr. waren nur 1,217300 Thlr. für 694 gestorbene Versicherte zu vergüten, welcher Betrag wesentlich hinter der rechnungsmäßigen Erwartung zurückbleibt und den Versicherten eine abermalige hohe Dividende in Aussicht stellt.
In diesem und den nächsten vier Jahren werden nahe an
Zwei und drei Viertel Millionen Thaler vorhandene reine Ueberschüsse an die Versicherten vettheilt, was für das Jahr 1869 eine Dividende von
39 Proeent
ergiebt.
Versicherungen werden vermittelt durch
Buchhändler A. Ricker ttt Gießen. Ortseinnehmer Louis Hohler in Büdingen. Lehrer H. K. Walz in Lick.
Oscar Ehrhardt in Marburg.
die Zahl der Versicherten auf 33100 Pers., die Versicherungssumme auf 60,450000 Thlr., der Bankfonds auf etwa 15,350000 Thlr.
D Empfehlung ausgezeichneter Stahlfedern.
Den Freunden einer wirklich "guten Stahlfeder empfehle ich mein Lager achter Röder'scher M et all schrei bfed ern, welche vermöge ihrer Komposition und sorgfältigen Bearbeitung der Güte des Gänsekiels ganz gleich kommen , an Dauer dieselben aber übertreffen. Ich habe verschiedene Sorten davon vorrathig, so daß für lebe Hand, jedes Geschlecht und jedes Alter eine passende Auswahl getroffen werden kann.
Wer sich einmal dieser Federn bedient hat, wird dem Urtheil beistimmen, daß dieses deut che Fabricat besser und billiger ist, als die bis jetzt so sehr gerühmten englischen Stahlfedern. .... . ,
Man wolle also prüfen und urtheilen, die Roder'sche Metallschreibfeder wird Beides mit Ehren und günstigem Erfolge bestehen.
Gießen. Wilhelm Klee, Mausburg.
Haasenstein & Vogler
Zeitungs-Annoncen-Expedition in FRANKFURT AM MAIN.
Filialgeschäfte: in Basel, Berlin, Hamburg, Leipzig, Wien.
1528) In der Kasse der Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt liegen größere und kleinere Kapitalien, jedoch nicht unter 500 fl., gegen gute Hypotheken mit mindestens doppelter Sicherheit zum Ausleihen bereit Die Agenten sind zur Vermittlung bereit, in Gießen:
A. Balser.
Darmstadt, im Februar 1869.
Die Direction.
Theater in Gießen.
1592) Sonntag den 28. Februar:
Fünsmalhunderttsufend Teufel.
Posse mit Gelang und Tanz in 3 Acten und 7 Tableaux von E. Jacobson und C- Thalburg.
Montag den 1. März:
Eine Frau, die in Paris war.
Lustspiel in 3 Acten von Moser.
Hierauf:
Aus Liebe zur Kunst, oder: Ein Singspiel.
Posse mit Gesang in 1 Act von Moser.
W. Kern, Director.
jrifdjßädier zu Hießen.
Sonntag den 28. Februar. Carl Steinberger in der Löwengasse. Heinrich Noll in der Neustadt. Wilhelm Löber an der Brandgasse.
Kirchliche Anzeigen,
oövangettsche Hemeinde zu Hießen.
Gottesdienst.
Am 28. Februar.
Morgens: Pfarrer Landmann.
Nachmittags: Missionsprediger Strobel aus Frankfurt.
Passionsgottcsdienst in der Hospital- kirche.
Mittwoch den 3. März, Nachmittags 4 Uhr: Pfarrer Dr. Seel.
Kopulirte. *
Den 21. Februar. Karl Christian Wilhelm Theodor Geilfus, Bürger und Kaufmann- dahier, des verstorbenen evangelischen Pfarrers zu Höchst im Odenwalde, Georg Ferdinand Geilfus, ehelicher Sohn; und Gertrude Johannette Auguste Thor- wart, des Großh. Hofgerichts-Advocaten, Eduard Thorwart, eheliche Tochter.
G e t a u f t.
Den 21. Februar. Dem Bürger zu Allendorf und Güterarbeiter auf der Cöln- Gießener Bahn dahier, Johann Volk XIII., ein Sohn, Karl Konrad, geboren den 3. Februar.
Beerdigte.
Den 21. Februar. Balthasar Heller, des Bürgers zu Beuern und Schlossers an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Johann Georg Heller, ehelicher Zwillingssohn, alt 3 M. 22 T., gestorben den 20. Februar.
Den 22. Februar. Wilhelm Klitz aus Rendel, Kreises Vilbel, alt 60 I., gestorben den 19. Februar.
^Denselben. Marie Katharine Petri, geb. Will, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Weißbindermeisters, Alexander Peter Petri, alt 63 I. 5 M. 5 T., gestorben den 21. Februar.
Den 23. Februar. Philippine Wilhelmine Karoline Meinhardt, des Bürgers und Schreinermeisters, Friedrich Meinhardt/ eheliche Tochter, alt 1 M- 19 X, gestorben den 22. Februar.
D en 25. Februar. Louise Konradine Susanne Schenck, yeb. Jordan, Ehefrau des Bürgers zu Grünberg und Locomotiv- führers dahier, Christian Friedrich Schenck, alt 43 I. 2 M-, gestorben den 23. Februar.
Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt'Pfarrer Landmann.
Telegraphischer Bericht, mitgetheilt von dem Haupt-Agenten C. W. Dietz.
Das Postdampfschiff des Norddeutschen Lloyd Donau, am 11. Februar von New-York abgegangen, ist am 22. Februar in Bremen angekommen.
Der Postdampfer Main, am 6. Februar von Bremen abgegangen, ist am 22.
Februar in New-York angekommen.
Borseunachrichten.
25. Februar 1869.
Prioritäten.
5O/o östr. F. St. E. B. 309 Lud wigsh.-Bexbach — Maxbahn 106% Bayer. Ostbahn 125% Hess. Ludwigsbahn 138% 3% östr. Stsb.-Prior. 55 3% östr. s. Lombard. 46% 3% Livorneser 32 Toscaner 49% Frankf. Hypotb.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 97% 5% Elisabeth-Prior. 76% do. II. Emiss. 74
Anlehensloose.
Kurh. 40 Thlr. Loose 56% Nassau fl. 25 b. Roth. 38% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 164 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 44% 4O/o bayr. Präm. Anl. 106% 4O/o badische Loose 103% Badische fl. 35 Loose 55% 1858r Prioritätsloose 155 1860r Loose 78% 1864r „ 113%
Wechsel.
Amsterd. k. 8. 99%
Augsb. k. 8. 100
BerUn k. 8. 105
Bremen k. 8. 96%
Cöln k. 8. 106
Hamburg k. 8. 87%
Leipzig kx 8. 105
London k. 8. 119%
Lyon k. 8. —
Paris k. 8. 94% Wien k. 8. 97% Disconto 3 %% G.
Geldsorten.
Pr. Cass. 8ch. 1 44%-45 Div. Cass.-A. —
Pr. Friedrdor. 9 57-58 Pistolen . . 9 45-47 „ doppelte 9 44-46
Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 35-37 20 Frankens!. 9 27%-28% Engi. Souver. 11 52-56 Russ. Imper. 9 45-47 Doll, in Gold 2 26%-27%
I Preuss. 4%<% Obi. 94 Frankf. 3»/»% Obi. 81% Nass. 4%% Obi. 933/g Kurh. 4% Obi. 887/8 Hess. 40/0 Obi. b. Roths. — „ 31/2% do. do. 85%
Bayer. 5% Obi. 102% „ 41/2% 1jährige 95% n 41/2% %iährige 95%
Würtemb. 4%% Obi. 93% Baden 4%% Obi. c. E.L. 94% Oestr. 5% b. R. 61%
„ 50/0 National 54%
„ 5% Metall. Obi. 44%
„ M. steuert 52%
Amer. 6% 1882r Bds. 83% n 6% 1885r 82%
Actien.
Frankf. Bank 125
Oester. Bank 708
„ Creditact. 283%
Darmst. Bankact. 283


