Ausgabe 
26.10.1869
 
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Politische M u n d s ch a u.

22. October.

DieN. fr. Presse" schreibt:Mehrere Blätter in der Provinz drucken gläubig und ohne Bemerkung folgende ihnen aus Wien zugekommene telegraphische Depesche ab:Preußen soll zu einer freiwilligen Lösung der mit den deutschen Südstaaten abgeschlos­senen Schutz- und Trutzbündnisse bereit sein." Das Unwahrscheinlichste dieser auf Sensation berechneten Nachricht brauchen wir für unsere Leser wohl kaum erst hervorzuheben. Wenn wir auch die Annäherung zwischen den Cabinetten von Wien und Berlin nicht in Zweifel ziehen, wenn wir auch überzeugt sind, daß momentan wenigstens die Beziehungen zwischen Berlin und Paris cbensfalls nichts oder nur wenig zu wünschen übrig lassen so weit sind diese freundschaftlichen Verhältnisse gewiß nicht gediehen, daß Preußen, aus purer Liebe für seine Nachbarn, sich, und noch dazu freiwillig, solcher Rechte und Vor­theile entäußern sollte, wie sie die im Jahre 1866 geschlossenen Bündnisse mit Bayern, Württemberg, Baden und Hessen ihm bieten. DaS Aeußerste, was Preußen uns und Frankreich zugesteht, ist für den Augenblick, daß es darauf verzichtet, den Fuß über den Main zu setzen. Mehr erwartet kein vernünftiger Politiker."

Die Pariser Straßen. Agitatoren wollen nun den Versuch machen, die Kundgebung vom 26. October auf den 2. November, d. h. den Allerseelentag zu verlegen, weil an diesem Tag, insbesondere in den an die Friedhöfe angrenzenden Stadtvierteln viel Menschen in den Straßen sich Herumtreiben. Sollte man cs am 26. October oder 2. November wirklich auf einen Zusammenstoß mit den Chassepots ankom- men lassen wollen, so ist die Ernennung Bazaine'S, mexikanischen Angedenkens, zum Commandanten ter Garde an Stelle Regnaud's de St. Jean d'Angely, der sich schon am 24. Februar 1848 nicht als zu­verlässig der Emeute gegenüber bewiesen, ein sicherer Fingerzeig für das, was die etwa Manifestirenden zu erwarten haben. Siüd es doch hauptsächlich zwei Dinge, mit denen Napoleon III. sich in Compiogne fast ausnahmslos beschäftigt: nämlich einmal philan­thropische Ideen zur Bekämpfung des sccialen Ge­spenstes auf praktischem Gebiete, und die Artikel, welche der hochofficiösePeuple Franyais" jetzt dar- über serienweise publicirt, bezeichnen gleichsam die Spur des Weges, den der Kaiser einschlägt, um seine Studien über die Vernichtung des Pauperismus ge­sellschaftlich nutzbar zu machen. Ferner aber macht Napoleon III. kein Geheimniß aus dem energischen Entschluß, einer bewaffneten Revolution mit allen zu Gebote stehenden Mitteln bis zum letzten Athem- zuge Widerstand zu leisten, und die Voraussicht ist sogar so weit getrieben, daß ein ganzer Plan des Rückzuges aus Paris existirt, für den Fall, daß die Hauptstadt für die Negierung verloren gehen sollte, wonach dann mit Zuhülfenahme der Truppen der Provinz allen Ernstes eine vollständige Operation gegen Paris organisirt werden würde.

DasPays", das anerkannt intimste imperialistische Organ und Lieblingsblatt des Kaisers und der Kai­serin, veröffentlichte zwei so heftige Artikel gegen den Prinzen Napoleon, baß dasJournal osficiel" be­auftragt wrrden mußte, das tiefe Bedauern der Re­gierung darüber auszudrücken. Die erste Veranlassung zu den Auslassungen des Hrn. Paul de Cassagnac war, daß der Prinz die allerdings nicht verwirklichte Absicht kundgegeben, dem Leichenbegängnisse Saint- Beuve's beizuwohnen.Wenn Prinz Napoleon", ruft Hr. Paul de Cassagnac,nur im entferntesten populär wäre, so könnten wir ihm vielleicht schaben, allein glücklicherweise ist bies nicht ber Fall. Jeder­mann kennt und bcurtheilt ihn. Die Armee hat ihn in der Krim und in Italien gesehen und erinnert sich dessen; die Conservativcn haben seine Rede von Ajaccio und seine letzte Senatsrede nicht vergessen. Die gläubigen Seelen wissen, was sie von einem Prinzen zu halten haben, der sich in einen freien Todtengräber verwandelt, nachdem er ein Freidenker und ein Freischmauser gewesen ist. Welche Sympa- lhien bleiben diesem Mawne noch, der Alles, wofür Frankreich Belehrung empfindet, das kriegerische und das religiöse Gefühl, verletzt hat? Eine weitere Veranlassung gab eine Bemerkung desJournal de Paris" , das Paul des Cassagnac zu bedenken gab, wie er vereinst möglicherweise dem Prinzen Napoleon doch als dem rechtmäßigen Erben des Kaiserthums zu huldigen haben werde. Cassagnac reclamirt:Für uns und für kcn größeren Theil der bonapartistischen und conservativen Partei ist Prinz Napoleon schon jetzt vom Kaiserthum ausgeschlossen. Er ein Kaiser, welch bittere Ironie! Man muß mehr gethan haben, als er, um die Hand nach dem Kaiseraar ausstreckcn

zu dürfen. Wenn über Frankreich das Unglück käme, von welchem dasJournal de Paris" spricht, so ! würden wir lieber unsere Feder zerbrechen, als einem

solchen Herrn dienen. Denn man muß sich in der Frage der Erblichkeit recht verstehen. Für uns ist die Erblichkeit nur dann materiell möglich, nur dann moralisch, wenn diejenigen, welchen sie zu Gute kommt, dem Lande, VaS sie regieren sollen, nicht miß- fallen. . . . Man erbt nicht blos, weil der Andere todt ist: Frankreich muß auch die Erbschaft bestäti­gen und bas allgemeine Stimmrecht muß entscheiden, ob die regierende Familie sich um das Land verdient gemacht hat ober nicht. Das beruhigt uns hinsicht­lich bcs Prinzen Napoleon und seiner Aussichten, unter dem Namen Napoleon IV. den Thron zu be­steigen. Möge er doch vor die Franzosen treten und sie befragen! Die Armee wirb zum Zeichen ber Verneinung ihren Gewehrkolben aufheben, Die Geist­lichkeit zum Zeichen der Trauer ihre Kirchen schließen unv wir, die Bonapartisten ter ersten Stunde, wir werden uns entschlossen dazwischen werfen, denn wir erinnern und jenes Wortes Napoleon'S I.:Mein Geist wird nicht mehr mit meiner Nachkommenschaft sein an dem Tage, da sie sich durch etwas Anderes als den Ruhm und das Glück beS französischen Volkes leiten lassen wird."

Ueber die in Valencia auf beiten Seiten erlitte­nen Verluste verlautet noch nichts Näheres; doch find die Truppen in den ersten Tagen des Kampfes, am 11. und 12. d., stark mitgenommen worden. In einem Kampfe um eines ter Thore von Valencia sollen ein Oberst und 160 Mann tobt auf dem Platze geblieben sein, welche Niederlage die Veranlassung war, baß der Generalcapitän die Wiederholung des Angriffes in Erwartung der Verstärkungen um meh­rere Tage verschob.

Aus Warschau, 15. Oct., wird terN. Fr. Pr." telegraphisch gemeldet: Die Eintheilung des- nigreichs Polen in vier Gouvernements tritt mit dem Jahre 1871 in Kraft. Ein Theil des König­reichs wird den angrenzenden russischen Provinzen cinverleibt.

Vermischtes.

C. Gießen. Am 18. Oct. fand dahier die Generalver­sammlung des Mitteldeutschen Gartenbauvereins unter dem Vorsitze Sr. Erlaucht des Herrn Grafen Friedrich zu SolmS« Laubach statt. Der Verein wird sich die Aufgabe stellen, die Obst- baumzucht wie die Gartenkultur in allen ihren Zweigen auf6 Beste zu fördern , und werden zu diesem Zwecke monatlich eine Sitzung in Gießen und zeitweise Zusammenkünite in anderen benachbarten Städten abgehalten werden. In diesen Ver­sammlungen werden Vorträge gehalten, welche Aufklärung über die beste Kulturmethoden geben sollen und welche deßhalb jedem Gartenliebhabcr erwünscht kommen würden.

Wunschenswerth wäre eS für den Verein, wenn er rege Theilnahme unter dem Publikum fände, damit die Versamm­lungen, welche zur Zeit im hiesigen wie in auswärtigen Local, blättern bekannt gemacht werden, recht zahlreich besucht würden.

Darmstadt, 22. Oct. DaS heute erschienene Regie­rungsblatt Nr. 49 enthält:

I. Verordnung, den Vollzug des Gesetzes des Norddeutschen Bundes wegen der Rinderpest vom 7. April 1869 und der hierauf bezüglichen Vollzugs-Verordnung vom 26. Mai 1869 betr.

II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Eirculation der Oest erreichifch en SechS- kreuzerstücke aus 1848 und 1849 betr.

Nach der Bekanntmachung vom 21. Novbr. 1863 ist den öffentlichen Kassen die Annahme der St. und K. Oesterreichi- schen Sechskreuzerstücke vom Jahre 1849 allgemein verboten, und nach der Bekanntmachung vom 24. Mai 1866 ist dieses Verbot auch auf die St. und K. Oesterreichischen Sechskreuzer- stücke mit der Jahreszahl 1848 ausgedehnt worden. Inzwi­schen ist durch Kundmachung des K. und K. Oesterreichischen Finanz-Ministeriums vom 5. September l. I. zum Zwecke der Durchführung des Oesterreichischen Gesetzes vom 1. Juli 1868 angeordnet worden, daß die Sechskreuzerstücke mit den Jahres­zahlen 1848 und 1849 bei allen öffentlichen Kassen und Per- ceptionSämtern nur mehr bis Ende des Jahres 1869 und bei den K. und K. LandeShauptkaffcn und dem Steuer- und Sammelamte Krakau nur mehr bis 31. März 1870 an Zah- lungsstalt und i», Wege der Verwechselung angenommen und vom 1. April 1870 anfangend nur mehr bei der K. und K. StaatScentralkasse in Wien eingelöst werden dürfen. In Folge dieser Anordnungen sieht sich das Großherzogliche Ministerium der Finanzen, unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 3. August I. I. veranlaßt, die in den Bekanntmachungen vom 21. Nov. 1863 und vom 24. Mai 1866 getroffenen Bestimmungen zu erneuern und wiederholt zu verfügen, daß die K. und K. Oesterreichischen Sechskreuzerstücke mit den Jahreszahlen 1848 und 1849, welche im Gioßherzogthum keinen gesetzlichen CourS haben und als gesetzliche Zahlungsmittel nicht gelten, bei den öffentlichen Kaffen unter keinen Voraussetzungen angenommen werden dürfen. Zugleich wird das Publikum davon in Kennt- niß gesetzt, daß die Großherzogliche Münze ermächtigt ist, die fraglichen Scheidemünzen nach Gewicht und Silberwerth an- zunehmen.

III. Bekanntmachung der Großherzoglichen Commission für Postangelcgenheiten, die Personenpvstcourse (hier die Perso­nengeldsätze) zwischen Altenstadt und Vilbel betr.

IV. Bekanntmachung derselben Behörde, die Personenpost' coursr (hier die Personengeldsätze) zwischen Friedberg und Schlitz, sowie zwischen Friedberg und Schotten, betr.

V. Bekanntmachung Großherzoglichen KreiSamtS Offen­bach, die Nichterhebung einer Umlage bei der israelitischen ReligionSgemeinde zu Weiskirchen in den Jahren 1867 und 1868 betr.

VI. Bekanntmachung Großherzoglichen KreiSamtS WormS, die Zahlung der Beiträge, welche die Gemeinden Leiselheim, Mölsheim und Pfifflighcim zur Ausgleichung der Kriegskosten im Jahre 1866 zu leisten haben, betr.

VII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 13. Juli den Sergeanten im 4. Jnfanterie-Reg., Müller aus Lampert­heim, den Sergeanten im 2. Jäger-Bataillon, Henkel aus Hattenrod, den Sergeanten im 2. Infanterie-Regiment, MeideS aus Oberau und am 14. Sept, dem im Dienst eines ZollaufseherS provisorisch verwendeten August Engel­hardt zu Zollaufsehern zu ernennen; am 7. Oct. die Fi- nanz-Accesfisten Korwan aus Alzey und Ernst Naumann aus Gießen zu Steuer.Controleuren, am 10. Oct. den Kammerdiener Ihrer Königl. Hoh. der Prinzessin Ludwig von Hessen, Plötzer, zum Hofofsicianten und am 12. Oct. den Leiblaquaien Blacha zum Hofkammerdiener zu ernennen.

Am 29. Sept, wurde der Pfarrverwalter Drescher zum katholischen Pfarrer in Badenheim ernannt.

VIII. Charakterertheilustg. Seine Königliche Ho­heit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 13. Oct. dem evangelischen Pfarrer zu Groß-Gerau und Dekan des De­kanats Groß Gerau, Heinrich Valentin Clotz, in Anerken­nung seiner füngzigjährigen treuen Dienste, den Charakter als Kirchenrath" zu ertheilen.

IX. Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 8. Oct. den Schullehrer an der zweiten evangelischen Schule zu Ueberau, Kopp, den Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen, Dr. Naumann, auf sein Nachsuchen, und an demselben Tage den außerordentlichen Professor bei der philosophischen Facultät der Landes-Universität, Dr. Engelbach, auf sein Nach­suchen von ihren Dienststellen zu entlassen.

X. Conc»rrenz für: die evangelische Schulstelle zu Lor- bach mit einem Gehalt von 300 fl., sowie 4 Stecken Buchen- Scheidholz für Heizung des SchullocalS; dem Herrn Fürsten zu Vsenburg und Büdingen in Büdingen steht das Präsenta- tionSrecht zu dieser Stelle zu.

Grimberg. Die Ergebnisse unseres dießjährigen GalluS- markteS auf dem neuerworbenen Marktplatze, der durch seine ausgezeichnet günstige Lage und zweckmäßige Einrichtung die Ansprüche deS Publikums gewiß in jeder Beziehung befriedigt haben wird, waren überaus gut. An Vieh war aufgetrieben 375 Stück Rindvieh und 3610 Stück Schweine; sodann wa­ren in recht zierlicher Weise aufgebaut 240 große und 115 kleine Krämerstände. Käufer hatten sich sehr zahlreich von nah Und fern eingefunden und es wurden in kurzer Zeit sehr viele Geschäfte gemacht. Nach diesen Resultaten zu urtheilen, bietet sich für die Frequenz der künftigen hiesigen Jahrmärkte, welche durch die demnächstige Eröffnung der Eisenbahn von Gießen hierher noch bedeutend gehoben werden wird, eine sehr günstige Aussicht dar.

Homburg. Für Liebhaber der Waldjagd ist eben hier fröhliche Zeit. Die Kurhaus-Administration, welch« bekanntlich einen großen Theil des Jagdgebietes gepachtet hat, veranstaltet allwöchentlich mehrere größfre Jagdausflüge und den hier ver- weilenden Fremden ist die Theilnahme mit Vergnügen gestat­tet. Es geht, wie die Fama berichtet, heiter bei diesen Aus­flügen zu. Aber auch die Ausbeute ist geeignet, die großen und kleinen Nimrode in gute Stimmung zu versetzen. Bei den ersten drei Ausflügen sind vier Hirsche gefallen; darunter zwei Achtender, ein Zehnender und ein Vierzehnender. Der Letztere hatte ein Gewicht von 325 Pfund. Es werden an­derwärts kaum noch so stacke Hirsche sich vorfinden, als in unserem Taunus und zwar in dem königlichen Jagdgebiet und dem der KurhauS-Administration.

Offenbach, 18. Oct. Einer der Ercedenten, welche vor acht Tagen mit Nachtwächtern und der Polizei in Streit ge- riethen und sich der Verhaftung gewaltthätig widersetzten, ist gestern an einer bei dieser Gelegenheit erhaltenen Kopfwunde gestorben.

Seligenstadt, 18. Oct. Am hiesigen Landgericht ist eine in pfychologischer Beziehung interessante Untersuchung ge­gen einen Schornsteinfegergehülfen anhängig. Derselbe ist der Brandstiftung bezüchtigt und soll das Verbrechen begangen ha­ben, um sich im Loschen auSzeichnen zu können und dadurch die Stelle eines Schornsteinfegermeisters zu erhalten.

Mainz, 18. Oct. Wir haben in letzter Zeit leider viel­fach über Raubanfälle, die auf den Chausseen unserer nächsten Nähe verübt wurden, berichten müssen. So wurden am Samstag Abend 9 Uhr dem in einer Chais« heimkehrenden Weincommissionär, Hrn. G. von hier, vor Marienborn von drei Kerlen di« Pferde angehalten, und nur dem Umstande, daß sie Hri>. G-, der kutschirte, für den Kutscher hielten, und sie Niemanden beim Durchsuchen in der Chaise fanden, mag es zuzuschreiben sein, daß hl-r ein größeres Verbrechen verei­telt wurde. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit sollten diese Vorfälle unserer Gensd'armeri« erneuten Anlaß geben, ihre Aufmerksamkeit zu verdoppeln und namentlich des Abends auf den Landstraßen zu patrouilliren; denn wie wir Horen, sollen sich sehr häufig verdächtige Gestalten dort Herumtreiben und, was deren Zweck, beweisen die vielen Raubanfälle in jüng­ster Zeit.

WormS, 15. Oct. Schon seit geraumer Zeit hat man die Nvlhwendigkeit erkannt, mit dem Saatgute, insbesondere mit dem Saatwaizen zu wechseln, weil der Waizen, einige Jahre lang auf einem und demselben Boden gebaut, leicht auSartet und in seinem quantitativen und qualitativen Ertrage sinkt. Ebenso hat die Einfuhr fremdländischer Waizensorten nicht selten eine bedeutende Ertragssteigerung zur Folge, na­mentlich wenn Boden- und Klimaverhältniffe der Natur der­selben entsprechen. Die englischen Waizensorten haben meistenS nicht befriedigt, weil sie zu sehr bei halbwegS rauhem Winter ausgeworfen wurden. Dagegen hat der ungarische Waizen, der seit mehreren Jahren von Herrn Georg Hildebrand in Osthofen im Großen, im letzten Sommer auf 50 Morgen, gebaut wurde, ganz erstaunliche quantitative und qualitativ» Erträgnisse gebracht. Wir erachten eS noch an der Zeit, die Herren Landwirth« darauf aufmerksam zu machen und sie zu ermuntern, wenigstens versuchsweise jetzt noch diese Waizen- sorte in Anbau zu bringen.

Redaction, Druck und Verlag der Briidl'schen Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen.

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