Darmstadt, 16. Aug. Die „Darmst. Ztq." versichert: „Da nach eingezogener zuverlässiger Erkundigung von einer Octroyirung der zu erwartenden Verfassung unserer evangelischen Landeskirche keine Rede ist, so hat der Vorstand des hiesigen „evangelischen Vereins" geglaubt, jede Matzregel des Vereins und seiner Freunde in dieser Richtung als gegenstandlos unterlassen zu sollen." — Die Stellung der Freunde und Parteigenossen des Hrn. Metz zu dem Letzteren scheint durch den Ausgang des Fendlichen Prozesses nicht im Mindesten alte- rirt, wie denn auch die „Mainzeitung", das Parteiorgan derselben, trotz des am Samstag publi- cirten Urtheils selbstverständlich an ihrem früheren Standpunkte in dieser Angelegenheit festhält. Heute lesen wir in dem Blatte nachstehende Erklärung: „Die Unterzeichneten, welche in der Anklagcsache des Abgeordneten Metz gegen Rudolph Fendt wegen Eh- renkränkung und Verläumdung den Verhandlungen Grotzh. Bezirksstrafgerichts Darmstadt bezüglich des angeblichen Ehebruchs und Ebrenwortbruches des Anklägers beigewohnt haben, erklären hiermit ihrer innersten Ueberzeugung nach, daß sie diese Thatsachen für in keiner Weise erwiesen erachten. Darmstadt, 14. Aug. 1869. Dr. Georg Frhr. v. Wedekind, Hofgerichtsadvokat. Dr. Karl Joh. Hoffmann II., HofgerichtSadvokat und Landtagsabgeordneter. F. Dernburg, Hofgerichtsadvokat und LandtagSabgeord- ncter." Wie das Blatt weiter mittheilt, wird Hr. Metz sich bei den Resultaten der ersten Instanz nicht beruhigen, sondern verlangen, daß der Staatanwalt, der den Wahrheitsbeweis für verfehlt erklärt, Appellation einlegen soll, indem er „noch eine große Reihe neuer wichtiger Thatsachen und Beweismittel" herbeischaffen will.
Berlin, 17. Aug. Gegenüber einem den Fürsten Hodenlohe angreifendcn Antikel der „Correspon- dance de Rome" schreibt die „Norddeutsche Allg. Ztg." officiös: „Das Einvernehmen aller deutschen Regierungen im Norden und Süden ist darüber gesichert, daß, wenn die Beschlüsse des Concilö den Frieden zwischen der weltlichen und geistlichen Gewalt antasten, die Abwehr eine gemcinmeinschaftliche und grundsätzlich übereinftimmeude sein wird."
Frankfurt, 16. Aug. Der Berner „Bund" bringt über die AusweisungS-Decrete eine Korrespondenz, in welcher es heißt: „W>r haben die schweizerischen Bürgerrechts-Ertheilungen an Solche, die nicht die Aosicht hatten, sich in der Schweiz niederzulassen, immer mißbilligt und begreifen es, daß Preußen es nicht gerne sieht, wenn seine jungen Staatsbürger auswärtige Bürgerrechte erwerben, um dann doch das Domicil in Preußen beizubehalten, allein die preußische Regierung hat es ja in der Hand, durch eine Aenderung ihrer Gesetzgebung den Austritt auS dem preußischen StaatSverbande zu erschweren, und war nicht genothigt, zu einer Maßregel ihre Zuflucht zu nehmen, womit sie einem befreundeten Lande, mit dem sie soeben einen Handelsvertrag abgeschlossen hat, eine rücksichtslose Beleidigung zufügt. Der schweizerische Bundcsralh wird nicht umhin können, sich der Betroffenen, die nun einmal Schweizer Bürger sind, energisch anzuneh- men, und dieß um so mehr, als preußischer Scits perfider Weise hier das Gerücht verbreitet wird, die Maßregel sei im Einverftändniß mit der schweizerischen Bundesregierung erfolgt."
Aus Kurhessen, 16. Aug. Noch lebt die alte Kraft und Unerschrockenheit in unserem Katten- lande! Nur der allgemeinen Verwirrung der Geister im Jahre 1866 ist es zuzuschreiben, daß damals die Verfassung von 1831 so mir nichts, dir nichts von dem Erdboden verschwinden konnte. Nicht so leicht aber wird es gehen mir der Beseitigung uns» rer übrigen berechtigten Eigenthümlichkeiten. Das beweist die Renitenz veS ganzen hessischen Volkes gegen die Aushebung der Landescreditkasse, und wird jetzt noch klarer gestellt durch die Opposition, welche man gegen die neue von Preußen in Vorschlag ge- ! brachte Synodal-Kirchcnordnung im ganzen Lande i geltend machen wird. Die Geistlichkeit scheint sich ! unabhängiger und freisinniger zu fühlen als unsere ' Dureaukratie, denn die hat sich bis jetzt überall . höchst gefügig gezeigt, wenn es galt, an Stelle der i parlic.Zaristischen hessischen Einrichtungen specifisch- : preußische zu setzen. Nicht so die Herren Geist- ' lichen, die in der obschwebenden Frage nicht allein die Diener Gottes, sondern auch die Führer des Volkes fein wollen. Dieser Tage hat nämlich in Gunter-Hausen eine Versammlung von etwa 30 Geistlichen siattgefundcn, worin der Beschluß gefaßt worden, lieber Amt und Würden und damit die Existenz, v. h. die Gehalte aufzugeben, als die vor
gelegte Synodal-Verfaffung gutzuheißen. Da auch die Consistorien und vor allen die Superintendenten selbst „renitent" sind, so kann es nicht zweifelhaft sein, welchem Schicksale das Mühler'sche Machwerk unterliegen wird. Man sollte in Berlin doch endlich aufhören, die Bevölkerung der annectirten Provinzen bezüglich der Intelligenz und der Unabhängigkeit ihres Charakters zu unterschätzen. Man sollte bedenken, daß selbst die sog. Preußenfreunde in den neuen Provinzen sich dieses „Ehrennamens" nur in der Unterstellung unterzogen haben, daß Preußen in die Bahnen des politischen und religiösen Fortschritts einlenken werde.
Wien, 11. Aug. Die Specialdebatte über das Budget des Ministeriums des Aeußern hat den Reichskanzler veranlaßt, die officiose Journalistik, die geheime Staatspolizei und die k. k. Botschaft in Rom ausführlich zu vertheidigen. Graf Beust versicherte den österreichischen Delegirten, daß jetzt die geheime Polizei nicht mehr in der früheren Weise verwendet werde, d. h. wohl, daß sie nicht mehr beauftragt sei, freie Aeußerungen zu denunciren, sondern sie habe die Aufgabe, die Sicherheit der Monarchie zu befördern, indem sie Gefahren abwende. Aus dem Diplomatischen ins Gemeinverständliche übersetzt, heißt das: Die geheime Staatspolizei hat Complotte und Verschwörungen aufzuspüren, damit die Staatsgewalt rechtzeitig gegen dieselbe interveniren könne. Einst waren die deutschen Turner und Burschenschaften, das „junge Deutschland", die Deutschkatholiken und die Lichtfrcunde, die liberale deutsche Journalistik, daö junge Italien rc. die Objecte der österreichischen geheimen Staatspolizei. Heut zu Tage sind die czechi- scheu und polnischen Agitatoren, die Kossuthianer, die Jtalianissimi, die russrnfreundlichen Ruthenen, die Bismarcker und die Socialdemokraten der Gegenstand .ihrer Forschungen. „Heute", sagte Graf Beust, „muß eine größere Aufmerksamkeit auf Alles ge- richttt werden, was sich von Außen nach Innen und von Innen nach Außen bewegt, und das Geheim- nißvolle der nach Außen gerichteten Staatspolizei ist einfach bedingt durch das Geheimnißvolle Dessen, was man eben beobachten soll."
Paris, 16. Aug. Die Feier des Napoleonsfestes fand gestern in herkömmlicher Weise statt. Eine ungeheure Menschenmenge betheiligte sich an derselben; ein Unfall ist nicht gemeldet. Kein Journal ist heute Morgen erschienen. — Das in allen Gemeinden Frankreichs veröffentlichte Awnestie-Decret ist mit großer Befriedigung ausgenommen worden. In St. Etienne wurden 56 Verurtheilte, größten- theils aus Ricamarie (wegen des letzten Tumultes der Minenarbeiter verhaftet) entlassen. In Paris sind 153 politischer Vergehen halber Juhaftirte freigelassen worden.
Vermischtes.
Giessen. Eine Sitzung des Gemeinderaths fand vergangene Woche nicht Statt.
Giessen, 17. Aug. Zu der mit dem Feuerwehrfeste verbundenen Ausstellung sind bis jetzt aus Würzburg, Gotba, Windecken, Stuttgart, (Soin, Darmstadt, Frankfurt rc. 6 Spritzen neuester Eonstruction, sowie eine große Menge der verschieden- aitigsten sonstigen Geräthschasten und Ausstellungsstücke angemeldet, so daß die Ausstellung voraussichtlich eine bedeutende und äußerst interessante werden wird.
Frankfurt. Die Assisen-Berhandlungen wegen der mehr- erwähnt.n Räuberbanden sind beendet. Gegen einen der Angeklagten erfolgte ein sreispreä'endeS Urtheil, zwei erhielten 10 bis 12 Monate Gefängnißstrafe, den übrigen 10 Angeklagten wurde Zuchthaus von 5 bis 16 Jahren zuerkannt. Im Ganzen ertheilte das Urtheil 22 Monate Gekangniß» und 99 Jahre Zuchthausstrafe. Eine ungcheure, vor dem Assifenhofe versammelte Menschenmenge bezeugte bei Bekanntwerden des UrlheilS ihre große Befriedigung.
Zur Gruben-Erplosion im Plauen'schen Grunde schreibt Dr. Pfaff im „DreSd. Journ." unter dem Datum:
Segen-GotteS.-Schack't, am 12. Aug. 1869.
Heute (Donnerstag) Vormittag sind die letzten, frei in den Schächten liegend aufgefundenen Leichname zu Tage gefördert worden, und die Gesammtzahl derselben beträgt 236. Die noch fehlenden liegen tief unter den Brüchen begraben und ihre Gebeine werden nach und nach, vielleicht erst in Wochen und Monaten unter den Trümmern anfzufinden sein. Jetzt, nachdem das grausige unterirdische Schlachtfeld von den Opfern der blutigen Katast-ophe zur Hauptsache geräumt ist, jetzt beginnt nun behufs der Aufwältigung der massenhaften Felsen- nnd Koblenbruche wieder der regelmäßige bergmännische Betrieb. Nach Aussage der eben aus der Grube kommenden Steiger sind alle Strecken des „Gegen-GotteS-" und „Hoff- nungsschackteS" nach Leichnamen durchsucht und leer befunden worden. Unter Denjenigen, welche bei den schweren Arbeiten in den Schächten in den letzten Tagen sich verdient gemacht haben, ist auch noch ein Obersteiger von Hännichener Werke, NamenS Kirbach, zu nennen, welcher für einen erkrankten Obersteiger der v. Durgk'schen Werke eingetreten war.
Mit Ausnahme nur einiger weniger der Verunglückten haben die an den beiden Schachten am 2. August angefahrenen 1 Bergleute eir plötzlichen und leichten Tod aehabt. Ein kleines Häuflein der Unglücklichen nämlich suchte sich unter Anführung des Steigers Bähr in einer links vom „Hoffnungsschachte" gelegenen Flügelftrecke vor dem furchtbaren Andrange der brau- :
digen Wetter und irrespirabeln Gase zu retten. Sie waren nicht hinter Brüchen lebendig in einem großen Grabgewölbe begraben, wie man meinen sollte: nein, die ganze bruchfreie Wetterstrecke und der Weg zur Tage-strecke des „Hoffnung-, schachteS" stand ihnen osten, allein diese Strecken enthielten so concentrirte irrespirable Gase, daß sie dieselben in ihrer Rettung nicht betreten konnten. Einige Verwegene haben eS gewagt, wahrscheinlich im schnellen Laufe, zur Tageöstrecke zu gelangen. Umsonst: sie bezahlten ihr Wagestück mit dem schnellen Erstickungstode. Man fand sie einzeln in der TageS- strecke vor und zwar unweit der letzten Zufluchtsstätte des Steigers mit feinen wenigen Getreuen. Bis gegen Mittag des 2. August haben einige derfelben noch gelebt, wie aus Dem hervorgeht, was sie in ihrer letzten Roth noch bei dem mattbrennenden Grubenlichte niedergefchriebcn. Einige dieser Schriften sind schon bekannt. Der Bergarbeiter Ehristian Schmidt hatte sich mittelst einer Stecknadel ein kleines Papier an den Brusttheil feines Bergkittels gesteckt, auf welchem mit fester Hand geschrieben war:
„Meine lieben Angehörigen! Indern ich vor Augen sehe, daß wir sterben müssen; erinnere ich mich noch an Euch. Lebt Alle wohl und ein frohes Wiedersehen. DaS Andere muß ich Euch überlassen. Zwilchen 9 und 10 Uhr."
Und auf der andern Seile des Zettels stand:
„Liebe Frau! Versorge die Marie gut. In einem Buche in der Kammer liegt 1 Thlr. Geld. Lebt wohl, liebe Mutter und Geschwister. Auf Wiedersehen!"
Dieser wahrhaft fromme und getnue Knecht hoffte sonach mit Zubersicht auf em Wiedersehen. Ja! Au der Schwelle beS Todes sieht der menschliche Geist mit überzeugender Klarheit hinüber in das Reich deö Jenseits.
Von 10 Uhr an haben die Verunglückten ihre Rechnung mit dem Himmel abgeschlossen. Wahrscheinlich sind in Folge deS Umsichgreifens der giftigen Wetter die Grubenlichter verlöscht, und in undurchdringlicher Finsterniß haben die Verlassenen des Engels gewartet, der ihre Seelen vor den Richter« stuhl des Höchsten leiten sollte. Die r.thniung wird beengt, der Nachbar fängt an zu röcheln und spricht in Phantasien Daö Gas bringt einen heftigen Rausch hervor. Röcheln, Seufzen und Schluchzen folgt — und endlich wird rings um- l,er Alles still! Die Verunglückten liegen in Ohnmacht, die nach und nach ohne Bewußtsein der Sterbenden in den Tod übergeht. Die Natur zerreißt die Bande nicht, die sie geknüpft hat, nein, sie löst sie auf wie mit sanfter, liebender Hand! —
Mit der Herausförderung der 236 Leichen wäre denn der erste Act des herzzerreißenden Trauerspiels vollendet. Das große Grab wird zugeschuttet und die später nachfolgenden Leichname sollen einzeln beerdigt werden.
Die Schlacht bei Bergen.
Das bevorstehende, für unsere Provinz ungewohnte Schauspiel größerer militärischer Feldubungen wird am 3. September mit einer Nachahmung der am 13. April 1759 stattgehabten Schlacht bei Bergen seinen Abschluß finden. E« mag für unsere Leser, von denen gewiß Viele die bevorstehenden Manöver sich selbst mit ansehen werden, nicht ohne Interesse fein, wenn wir einen Blick in die Zeit deS siebenjährigen Krieges werfen, und eine kurze Schilderung der in dieser Weise in die Erinnerung des lebenden Geschlechtes zurückgerufenen Schlacht bei Bergen geben.
In Folge des Bündnisses zwischen der Kaiserin Maria Theresia von Oesterreich und deS Königs Ludwig XV. von Frankreich . gegen Friedrich II. von Preußen, befand sich feit 1757 eine französische Armee in Deutschland, die mit abwechselndem Erfolge gegen die von dem Herzog Ferdinand von Braunschweig commandirte sog. alliirte Armee kämpfte, welche aus Hannoveranern, Braunschweigern, Hessen, Bückeburgern, Gothaern, und später auch Engländern und Preußen bestand. Herzog Ferdinand vertrieb die Franzosen 1758 aus Hannover, gewann einen Theil der Nheinprovinz wieder, mußte aber nach einem unglücklichen Gefecht bei Sandershausen unweit Eassel, bei dem der Prinz von Isenburg befehligte, über den Rhein zurückgehen. Die Franzosen besetzten nun die Rhein - und Maingegend, errichteten bedeutende Waffendepots und Magazine, um sich bleibend festzusetzen. Die Stadt Frankfurt war in diesen Kämpfen neutral geblieben und eine Zeitlang wurde ihre Neutralität auch respectirt. Als aber am 1. Januar 1759 ein größeres Eorps Franzosen unter dem Oberbefehl des Baron v. Wurmfer in die Sadt einrückte, wurden plötzlich die Wachthäuser überrumpelt, die geringe Mannschaft nach Hause geschickt, die Thore besetzt und dem Magistrat angekündigt, daß die Stadt besetzt bleibe,' aber in ihren Rechten und Freiheiten geschützt werden würde. Die Frankfurter vertrugen sich mit ihren unfreiwilligen Gästen, die erst 1763 die Stadt wieder räumten, sehr gut. Die Franzosen hielten gute Mannözucht, bezahlten, und brachten viel Geld in Umlauf. Ihr Oberbefehlshaber, Prinz v. Soubise, war em sehr leutseliger und vergnügungssüchtiger Mann, Gastmahle, Bälle, Theatervorstellungen und Vergnügungen aller Art nahmen kein Ende, woran die Frankfurter bald großen Gefallen fanden. Herzog Ferdinand hatte Anfang 1759 in der Gegend von Fulda seine Armee concen- frirt, um gegen Frankfurt vorzurucken und die Franzosen aus dieser wichtigen Stellung zu vertreiben, lieber die französische Armee halte als 9tad)folger des Herzogs Soubise der Herzog von Broglio, ein tapferer und kiiegserrahrer General, den Oberbefehl übernommen und traf mit großer Umsicht alle Maßregeln zum Widerstände. Er besetzte die ganze Umgegend von Frankfurt, beorderte das Fischer'sche EorpS nach Friedberg zur Deckung der dortigen Feuragemagazine und verstärkte die Be, satzungen von Gießen. Hanau und Gelnhausen. Benachrichtigt von dem Anmarsch der Alliirten zog er Anfangs April bei Bergen seine ganze Armee zusammen und ließ sie in der Nacht deS 12. April eine feste Stellung einnehmen. In und um Bergen standen b Bataillone, hinter Bergen 15 Bataillone unter den Generalen v. Orlik, v. St. EhamanS und dem Prinzen Eamille v. Lotbringen. Das (Zentrum von Bergen bis zur Berger-Warte bildeten 32 Schwadronen Reiterei unter dem Ebevalier Pelletier. Vor demselben, längs deS Hohlwegs stand die 9ittillerie unter den Generalen de Beaugreau und de Eastrieö. Den linken Flügel, vom Vilbeler Wald bis zur Friedberger Ehouffee bildeten 24 .Bataillone französische und sächsische Infanterie und 12 Schwadronen Reiterei. In dem Vilbeler Wald waren Jäger und Husaren verteilt, auf dem Vilbeler Berg war eine sächsische Batterie von 16 Kanonen aufgepstauzt. Die Gesauimtmacht der Franzosen betrug etwa 35,000 Mann. (Schluß folgt.)
Redaction, Druck und Verlag der Brühl'scken Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Giessen.
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