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s Geschäfts-Kalender

mit breitem weißem Feld hinter jedem Monat zum Einträgen von Notizen, zwei Sorten, pr. Stück 4 Kreuzer;

(Comptoir Ratender,

in 4to-, pr. Stück 3 Kreuzer;

Kleine Etuis-Kalender,

in 8to., pr. Stück 2 Kreuzer, bei Wilhelm Klee.

Wiederverkäufer erhalten angemessenen Rabatt.

442) Circa 10 Wagen Mist sind zu ver­kaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

427) Meinen Stall (Werkstätte) hinter dem alten Arresthans bin ich Willens zu verkau­fen^_______________________H- Ockel.

416) Meinen Garten und einen Acker, beide auf dem Nahrungsberg gelegen, bin ich Willen?, aus freier Hand zu verkaufen.

Chr- Zimmermann Wittwe, Schloßgasse.

422) Durch Ankauf der Loos'- schen Brauerei kann ich meinen auswärtigen Kunden jetzt mit Stallungen für ihre Ge­spanne rc. dienen. Emil Pi stör.

Haus-Verkauf.

419) In einem benachbarten Dorfe ist ein geräumiges Haus, welches sich sowohl zu Cigarrenfabrikation als auch zu einer Wirthschaft und Specereihandlung vorzüg­lich eignet, zu verkaufen. Anfragen bei der Exped. d. Bltts.

Vermiethu ngen.

428) Ein möblirtes Zimmer, sowie ein möblirtes Zimmer mit Cavinet, ist zu ver- miethen bei

Ehr. Scharmann, Uhrmacher, _________________am Kreuz.____________ 409) Ein Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und Zubehör, sowie das im Hinterbau befindliche Sälchen, ist ander- weit zu vermiethen; letzteres ließe sich auch leicht auf Wunsch in ein Familienlogis um­ändern. E- Pitt Han.

404) Zwei Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl.

434) Drei Zimmer mit Cabinet, Mägde­kammer u. s. w. sind zu vermiethen und den 10. April zu beziehen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.

424) Im Becker'schen Nebenhause auf der Neuen Anlage sind 2 Familienwohnun­gen nebst Mitgebrauch des Bleichplatzes und der Waschküche, im April beziehbar, zu ver­miethen.

417) Zwei Familienlogis, jedes aus 3 Zimmern, Küche, Kammer und einem gro­ßen gewölbten Keller bestehend, sind zu ver­miethen und sogleich zu beziehen.

H. M. Jughardt.

420) In dem Hilgardt'schen Hause auf der Mäusburg ist ein kleines Familien­logis zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

Vermischte Anzeige».

430) Sonntag den 17. d. Mts. wurde in dem Zinßer'schen Saale am Büffet ein Foulardtuch aus Versehen mitgenommen. Man bittet, dasselbe bei Herrn A. Zinßer abzugeben.________________________________

441) In einen hiesigen Gasthof wird ein Kellnerlehrling gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts._________________________

LipciskMkbctil oder Bollen werden zu Kauf gesucht gegen Cassa. Offerten mit Angabe des Quantums und Preises pr. Zollcentner, womöglich mit Pro­ben begleitet, an Unterzeichneten. Offer­ten unter 100 Centnern können nicht berück­sichtigt werden. H. Tiencken jnn., 440)__________ Hamburg.

406) Auf sofort wird eine Lauffrau oder ein Mädchen gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts.

412) Für ein Colonial- und Eisen- waarengeschäft wird ein junger Mann mit den nöthigen Vorkenntnissen als Lehrling gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

411) Auf dem Neuenweg oder in dessen Nähe wird ein angenehm möblirtes Zim­mer zu miethen gesucht. Offerten bittet man bei der Exped. d. Bltts. niederzulegen.

407) Bei der Kirchenkasse in Beuern lie­gen 374 ft. 54 kr. zu 5 pCt. gegen ge­nügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Hierauf Reflectirende wollen sich innerhalb 8 Tagen bei dem Unterzeichneten melden.

Der Kirchenrechner:

L i n d e n st r u t h.

433) Ziehungen am /. Februar 1K69.

K. k. österr. 1860 Staats-AnlchenlGräfl. St. Genois'sches Prämien-An- von 200 Millionen Gulden. liehen von 3 Million 200,000 Gulden.

Amtlich gestempelte und gesetzliche Betheiligungsscheine:

womit man Preise von st. 50.000,

womit man Preise von st. 300.000,

5000, st 2000, st 1000, st. 500

st-

st. 50.000, st. 25.000, st. 10.000,

rc. rc. gewinnen kann, kosten:

st. 5000, st. 1000 rc. rc. gewinnen kann,

kosten:

1 Stück .

1 Stück -

. . st. 15. -

. st. 70-

. . st. 150

. . st. 5. - . . st. 21. . . st. 50. -

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Gegen Einsendung des Betrages oder Nachnahme zu habe» bei Uothlchild X- Co., Postgasse Nr. 14 in Wien.

< e s* ifiiȊs i a,

Lebensverllcherungs - Actien - Gesellschaft in Stettin.

Grund-Capital..............Gulden 5,250,000.

Reserven Ende 1867 ............. 4,526,846.

Seit Eröffnung des Geschäfts bis Ende 1867 bezahlte Versicherungssummen........... 3,582,565.

Versichertes Capital Ende 1868 ........ 84,923,564.

Jahres-Einnahme............. 2,677,866.

Im Monat Decbr. sind eingegangen 2377 Anträge auf 2,544,873.

Mäßige Prämiensätze.

Schleunige Ausfertigung der Policen.

Darlehen auf Policen.

Prompte Auszahlung bei Todesfällen.

Prospecte und Antragsformulare gratis durch die Agenten:

Wilh. Balser in Gießen,

PH. Zimmer in Lieh, Rechner Schmidt in Londorf, I. Heurich in Lang-Göns.

Haasenstein & Vogler

Zeitungs-Annoncen-Expedition in FRANKFURT AM MAIN.

Filialgeschäfte: in Basel, Beilin, Hamburg, Leipzig, Wien.

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<q| 341) Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publi-

<£| fum die ergebene Anzeige, daß ich mein Geschäftslocal von

der Mäusburg nach dem Seltersweg, vis-ä-vis dem Herrn g> Kaufmann Windecker, verlegt habe und bitte, das seither g> mir geschenkte Zutrauen auch in meinem neuen Locale be- g> wahren zu wollen. I. Buch, Kappenmacher. g>

Ein Mahnwort an Familienväter.

1 Die Erwerbskraft des Mannes, seine Fertigkeit und sein geschäft­licher Scharfblick sichern das Wohl der Familie, den guten Fortgang seines Ge- schäftes. Wenn seine eigenen Kräfte zur Bewältigung der Arbeiten nicht zureichen, so gesellt er sich Gehilfen zu, ihm aber wird immer die Oberleitung anheimfallen, sie wird nothwendig sein, um das Geschäft in seiner Blüthe zu erhalten, die Wohlfahrt der Seinigen zu festigen und auf die Dauer zu wahren. Mit seinem Tobe geht nicht nur ein Riß durch die Familie und dem Geschäfte eine Arbeits­kraft verloren, sondern gleichzeitig auch die einheitliche Leitung des Ganzen ver­lustig, die in seiner Hand vereint war, und dieser Verlust wird um so empfind­lichen, je unerwarteter er eintritt. Wenn sich die Augen des Vaters für immer schließen, dann ziehen mit dem Schmerz um den Verblichenen nur zu oft auch Nahrungssorgen in das verwaiste Haus. So lange er in rüstiger Kraft dastand und schaffte, brauchten die Seinigen nicht zu fragen, woher die Mittel für dii Bedürfnisse des Lebens zu nehmen, nun aber treten die ungewohnten Sorgen doppelt schwer an die bekümmerte Familie heran. Möchte jeder Hausvater dessen eingedenk und darauf bedacht sein, seinen Lieben den Verlust seiner selbst minder herb zu machen. Wohl Mancher meint, er habe seinen Pflichten voll genug ge- than, wenn er bei Arbeitseifer und Sparsamkeit bestrebt sei, sich ehrlich durch die Welt zu schlagen und aus seinem Verdienste allmählich soviel anzusammeln,, daß daraus mit den Jahren ein Norhpfennig, endlich ein Vermögen wird, weil er sich bewußt ist, seine Fähigkeiten auf's Beste zu verwerthen. Wie nun aber, wenn es doch noch einen Weg gäbe, die Hilfe, die er so für seine Lieben nach und nach anstrebt, schon jetzt und auf einmal sichern zu können? Zum Sparen ge­hört Zeit; nicht ein Jahr, sondern der Jahre viele sind erforderlich, um ein Kapital anzusammeln, das die Erziehung und Ausbildung der Kinder, die Sicher­stellung der Familie ermöglicht, wenn er plötzlich von ihr scheiden müßte. Wer aber gibt die Gewißheit, daß ihm die Frist zugemeffcn ist, die er bedarf?Wider den Tod kein Kraut gewachsen ist," lehrt die Erfahrung. Weder der Homöo­path, noch der Allopath vermögen denselben zu bannen, wenn er ernstlich den Vorsatz gefaßt hat, dich abzurufen.

Drum Wohl dir! wenn du bei Zeiten dafür Vorkehrung getroffen hast, daß die Deinen nicht zu darben brauchen, solltest du auch morgen schon von ihnen Abschied nehmen muffen. Und sieh, du kannst das auf so leichte Weife. Kaum 2 bis 3 Procent werden von dem rüstigen Manne jährlich erfordert, um ihm da­für die werthvolle Beruhigung zu geben, daß dereinst seine Wittwe nicht kümmer­lich ihr Dasein fristen muß, daß sie die Mittel erhält, die Kinder anständig er­ziehen und sein Geschäft fortsetzen zu können. Die Lebensversicherung ist es, die gegen so geringe Jahresbeiträge bei deinem Tode das Kapital vergütet, das deine Schaffenskraft repräsentirte. Kannst du selbst auch dadurch nicht voll­ständig der Familie ersetzt werden die Summe, die die Versicherung deines Lebens ihr zuführt, wird wenigstens den Schmerz um dich lindern und deine hochherzige Fürsorge milden Balsam in die wunden Herzen träufeln, deine Für­sorge, die dich sogar dann noch Hilfe spenden läßt, wenn sich des Grabes Hü­gel deckt.

Seit dem Jahre 1827, wo die Gothaer Lebensversicherungsbank, das erste deutsche Institut dieser Art, gegründet wurde, hat die Lebensversicherung erfreu­licher Weise in unferm Vaterlande immer mehr Boden gewonnen, so daß jetzt bei den vorhandenen 36 heimischen Lebensversicherungs-Anstalten etwa 400,000 Personen mit ca. 370 Mill. Thlr. versichert sind. Allein im Jahre 1867 wtzrde von Viesen Anstalten für 6000 gestorbene Personen die ansehnliche Summe von mehr als 5*/4 Mill. Thlrn. ausbezahlt! Gewiß ein schätzenswerther Beleg für die segenvolle Wirksamkeit der Lebensversicherung, wie für die Thatsache, daß der Deutsche, der ja vorzugsweise Sinn für Haus und Familie im Herzen trägt, den Werth derselben immer besser erkennen lernt; gleichzeitig aber auch ein Fingerzeig für jeden Familienvater, wie er die Seinen schützen und sich der Sor­gen erwehren kann, die an sein Krankenlager herantreten, wenn ihm bei plötzlichen Unwohlsein der Gedanke, kommen sollte: Was würden die Deinen beginnen, wenn du jetzt von ihnen scheiden müßtest!

Börsennachrkhleu.

16. Januar 1869.

Prioritäten.

50/0 östr. F. St. E. B. 3051/2 Ludwigsh.-Bexbach 1591/2 Maxbahn 106

Bayer. Ostbahn 127

Hess. Ludwigsbahn 139

3O/o östr. Stsb.-Prior. 541/4

3% östr. s. Lombard. 443/4

3% Livorneser 321/4

Toscancr 493/8

Frankf. Hypoth.-Bank Frankf. Vereins-Kasse 96 5% Elisabeth-Prior. 747/8 do. II. Emiss. 74

Wechsel.

Amsterd. k. S. 991/2 Augsb. k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 1043/4 Bremen k. S. 963/4 Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 873/4 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119% Lyon k. 8. Paris k. 8. 94t/2 Wien k. 8. 997/g Disconto 31/26/0 G.

Preuss. 4,/2°/o Obi. 94 Frankf. 3V2% Obi. 81%' Nass. 41/2% Obi. 94%

1 Kurh. 4v/g Obi. 86 V» Hess. 4O/o Obi. b. Roths. 1021 4 r 31/20/0 do. d0. 873/4

Bayer. 5»/0 Obi. 102Ve

4i/2o/o 1jährige 953/8

4V2% Valährige 96 Wiirtemb. 41/2% Öbl. 94V2 Baden 41/2% Obi. c. E.L. 947/8 Oestr. 5°/o b. R. 593/4

5% National 52>/2

50/0 Metall. Obi. 63

M. steuerf. 511/4

Aruer. 6% 1882r Bels. 79

6% 1885r 777/z

<*eldsorten.

Pr. Cass. Sch. 1 443/4-45 Div. Cass.-A.

Pr. Friedrdor. 9 58-59 Pistolen . . 9 49 doppelte 9 50

Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 35-37 20 Frankenst. 9 27-28 Engi. Souver. 11 52-56 Russ. Imper. 9 49-51 Doll, in Gold 2 26-27

Anlehensloose.

Kurh. 40 Thlr. Loose 551/2

Nassau fl. 25 b. Roth. 373/4 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 1611/2 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 44 40'g bayr. Präm.Anl. 103*/2 4% badische Loose 100

Badische fl. 35 Loose 543/g 1858r Prioritätsloose 143 1860r Loose 78%

I864r -

Actien.

1 Frankf. Bank 1237/s

1 Oester. Bank 670 Creditact. 244 i Darmst Bankact. 271