Berlin, 11. Jun». Die hiesige Kaufmann- Mannschaft schildert in ihrem an den Handelomini- ster gerichteten Gerichte über den Verkehr Berlins im Jahre 1868 die Uebelstande, welche aus den Verträgen zwischen verschiedenen Eisenbahn - Gesell- schäften in Betreff der Waaren-Spedition für Berlin erwachsen. Nach ten festgestellten Differenttal- Tarifen beträgt die Fracht von Aachen nach Berlin 31 Sgr., aber von Aachen nach Köpnik, also l1/2 Meilen weiter, nur 24 (/2 Sgr. Von Berlin dircct nach Wien 25y2 Sgr., dagegen auf dem Umwege über Stettin 23 Sgr. Von Berlin nach Wier- ballcn 432/3 Sgr.; geht jedoch das Gut über Wier- balien hinaus, nur 261/2 Sgr. Hierin liegt der (MrunD, daß die von Aachen kommenden Güter nach Kopnik spedirt und von Dort hierher beordert werden, daß von hier nicht direck die Güter nach Wien entsendet werden, sondern ihre Route über Stettin erhalten und Waaren über die russische Grenze über Wikrball.n hinaus geschickt werden. Die Entfernung zwischen Stettin und Wien ist dieselbe, wie zwischen Berlin und Wien. Die Güter von Berlin über Stettin nach Wien haben einen ung fahr 18 Meilen längeren Transport zu bestehen, und doch ist dieser Weg der billigere. Wegen der abweichenden Spuren müssen die Wagen in Wierballen umgcladeN werden. Trotz dieser Mühe und des längeren Weges kommt die Fracht bis zur nächsten Station hinter dieser Grenzstation entschieden billiger zu stehen. — Die Provinzial-Synodal-Ordnung ist vom evangelischen Oberkirchenrathe ausgestellt worden und l>egt jetzt dem Könige zur Genehmigung vor. — Die im vorigen Jahre vom evangelischen Ober» kirchenrathe veranstaltete Eollekte zur Abhülfe der Nothsländc in der evangelischen Kirche kann immer noch nicht als abgeschlossen betrachtet werden, da noch Beiträge ans fernen Ländern eingehen, wo die doitlgcli in inniger Verbindung mit dcm evangelischen Oberkirchenrath stehenden evangelischen Gemeinden ebenfalls zu dem angegebenen Zwecke Sammlungen vrranstaltet haben. So sind jüngst aus Südamerika Eollektengelder ungegangen. Nach den bis jetzt vorliegenden Buichten berechnet sich die Höhe der Eollekte ichon auf mehr als 104,000 Thlr. — Die Ersparnisse, die zur Deckung des Deficits vorgenommen werden sollcn, beziehen sich nicht auf eine Einschränkung der baulichen Arbutcn an den Staatsgebäuden, sondern es sollen auch vorläufig keine Zinsgarantien mehr übernommen, noch Prämien für Ehausseebauten bewilligt werden. — Bel der musikalischen Sectioil der Akademie der Künste soll eine Schule für ausübende Tonkunst eingeführt werden. An Stelle des verstorbenen Musikdirectors Bach soll Joseph Joachim in die Seetion berufen werden. Auch dürfte Professor Stockhausen einen Ruf erhallen. — Der Graf Bismarck nrro den König auf seiner Reise über Hannover nach Bremen begleiten. Die Reise wird sich erstrecken auf Hannover, Bremen, Bremerhafen, Oldenburg, Jade, Ostiritsland und Osnabrück. 'Eie Rückreise erfolgt über Minden.
Berlin, 11. Juni. Die GeschäftSevminission des Zvllp.rrlaments beschloß heule, die Wahlprüfung des A gcordneten Buff (Obcrheffen) dem Reichstage zur Erledigung zu überlassen und die Entscheidung über die Fortdauer des Mandats des Abgeordneten Fabrieius, der bekanntlich zum Zollvereinsbevollmäch- tigten bei der Generalsteuerdirection in Hannover ernannt ist, bis zur Erledigung weiterer Erhebungen zu vertagen.
Berlin, 12. Juni. Wie verlautet, beabsichtigen mehrere badische Zollparlamentsmitglieder den Antrag zu stellen, das norddeutsche Eonsulatswrsen auch auf Die süddeutschen Staaten uuszudehnen.
Btll) , 12. Juni. Nach eingetroffener Anweisung sollen die Räume des Kurhauses am Ende dieses Monats für den König von Preußen bereit gehalten werden. Auch die Schwester des Koni s, Die Großherzogin Wittwe von Mecklenburg, trifft hier ein.
Wien, 11. Juni. Nach der „Oesterreich. Cor- refp." hat der Minister für Eultus und öffentlichen Unterricht an die Ehefs Der LänDkrverwattungen einen Erlaß gerichtet, worin er Den politischen Behörden Die Mithülse bei der Vollstreckung bischöflicher Er- kenntnisse auf Einschließung von Priestern in eine geistliche CorrectionSünstalt untersagt, und solche bi- schöfliche Erkenntnisse nur insofern und solange für wirksam erklärt, als der betr.ffendc Priester sich Den- selben freiwillig fügt.
Wien, 12. Juni. Die „Neue fr. Pr." mcl- rct. Das LanDesgericht in Linz hat Den Beschluß uefaß., gegen den Bischof RuDigirr wegen DeS Verbrechens Der öffentlichen Ruhestörung Anklage zu er
beben. Die Deßfallsigen Verhandlungen vor Dem Ge- schwornengericht werden im Juli stattfinden.
Paris, 11. Juni, 111/2 Ubr Nacht. Die Tu- । multscenen erneuerten sich aus dem Boulevard Mont- i martre und in Belleville. Zwei Zeitungskioske und Omnibushäuser wurden vemolirt. Die Eirculation ist gehemmt durch hcrumziehende Banden, welche die Marseillaise singen. Eine Proelamation des Poll- zeipräfecten, welche Die energische Absicht ankünbigt, Die Ruhe wieder herzustellen, wird von Den Straßen» ' Ecken heruntergeriffen. Eavallerie unD die Garde De ! Paris, besetzen die Boulevards. —12^/2 Uyr Nachts. Der Tumult wächst. Den Boulevards entlang wird das Gas ausgelöscht und Die Bänke unD Die Zeitungskioske werden umgeworfen. Die Redacteure des „Rappel" w-rden arretirl. — 1 Uhr Nachts. Die Ruhe auf den Boulevards ist wieDer hergestellt. Die« selben werden von Der Polizei und Der Garde De Paris besitzt gehalten. Nur in Den anliegenden Straßen sind noch einzelne Gruppen versammelt.
Paris, 12. Juni. Der Vicekönig von Aegypten ist angckommen und im Palais Elysöe adgestie- grn. — Die „Patrie" meldet, daß Du franco-belgische Eommission mehrere Punkte geregelt habe und in Der Kürze ihre Arbeiten beendigen werde. — Der „Rappel" ist gestern Abend confiöcirt worden. — Gegen die „Opinion nationale" ist eine Untersuchung eingeleitet. — (10 Ubr 30 Minuten.) Eine große Menschenilienge wogte auf Den Boulevards. Die Laden sind geschloffen. Eavallerie potrouillirt auf Dem Fayrweg, aber Die Eirculation ist frei. Auf Dem Boulevard Montmartre wurden die Truppen mit Rufen: „Es lebe der Kaiser!" empfangen. Auch in Belleville und auf dem Bastilleplatz ist nichts als eine große Menschenmenge bemerklich. — (11 Uhr 30 Minuten.) Die Menge hat sehr abgenom- men. Die Eavallerie-PalrvUillcn werden jedoch fortgesetzt. Es herrscht allgemeine Ruhe. Ungefähr 30 Individuen wurden auf Den Boulevards von Bürgern und Arbeitern arntirt. Man fand Geld und Waffen bei Den Verhaiteten.
Paris, 1 2. Juni. Das „Journal officiell" (Abendblatt) sagt: Die Unordnungen scheinen, Dank der Energie, welche die öffentliche Macht gegenüber den Unruhestiftern gezeigt hat, ihrem Ende zu nahen, z Paris, 13. Juni, Morgens. Gestern Abend hatten die Boulevards ist gewöhnliches Aussehen. Die Kaffeehäuser waren geöffnet, die Eirculation ungehemmt. Die Menge gab Der Eavallerie ihren Beifall zu erkennen. Nur in dem Faubourg Mont- martre fanden einige Anhäufungen statt, die aber ohne Muhe von den Stadtsergeanten mit Hülfe von Bürgern zerstreut wurden. Die Ruhe wurde nirgends gestört.
Ä)!adrid, 12. Juni. Der Herzog von Mont- pensier nebst Familie ist in seiner Svmmerresidenz in Andalusien .'«getroffen.
Vermischtes.
Frankfurt. Das Programm für die 400jährige Stiftungsfeier der hiesigen llrsckützengesellschaft ist nun festgestellt. Nach demselben sind zwei Festtage, 15. und 16. August, in Aussicht genommen. — Der Eassirer eines hiesigen BanquierS, welcher jüngst mit 7000 st. durchging, wurde in Amerika (Newyork) abgefaßt und befindet sich auf der Heimreise.
.Berlin. Folgende Geschichte wird in Berliner Blättern erzählt; Der Banquier Mende in Leipzig erhielt von dem Handlnngshause „Huchette und Masson" in Paris, dessen Geldangelegenheiten Mende schon seit einer Reihe von Jahren in Deutschland bewegte, folgenden recommandirten und durch einen Erpressen überbrachten Brief: „In größter Eile theilen wir Ihnen mir, daß unser Kassirer sich heimlich davongemacht und uns 200,000 Francs in Wechseln entwendet hat. Die Ge. ständnjffe feiner Frau, der wir für ihre Offenheit unsere Theil- nahme zugesagt, lauten dahin, das Grnnier, so heißt der Kas- sirer, nach Deutschland geflohen ist und am 16. d. M. in Leipzig, im Hotel de Prusse, wohin seine Frau, wenn nöthig, telegraphiren soll, logiren wird. Wir bitten Sie, ihm doch vorläufig ohne Polizei und ohne Aufsehen die Wechsel abzuneh- men und uns alsbald zurückzusenden. Gibt er sie Ihnen nicht gutwillig, so nehmen Sie sosort die Hülfe der Polizei in Anspruch. Seine Frau und drei Kinder, die er hinterlassen, daiiern uns. Wir haben versprochen, mild zu verfahren. Wenn er Ihnen die Wechsel gutwillig zurückgibt, so zahlen Sie ihm sur unsere Rechnung zwanzig Taufend Francs, damit er nach Amerika entkommt und unser Haus nicht compromittirt. Granier ist elegant gekleidet und groß, hat volles schwarzes Haar, cin- nehn.ende Gesichtöformen und auf der rechten Backe eine schon von weitem auffallende Narbe. Bitten um baldige Nachricht und grüßen; Hachette und Masson." — Der Banquier Mende wußte seinem Plan, den er als kluger Mann in der Sache sich vorzuzeichnen hatte, schon gerecht zu werden. Am 16., Mittags 1 Uhr, ließ er seinen Wagen vorfahren und begab sich inö Hotel de Prusse, um dort zu speisen. Als er in den Speise- faal trat, fand er die ansehnliche und gewählte Gesellschaft eben im Begriff, sich znr lable d’höte zu setzen. Unser Ban. quier musterte die Bersammlung und nahm dann Platz an der Seite eines großen, elegant gekleideten Manns mit schwarzen Haaren und einer Narbe auf der- rechten Backe. Die Nachbarn unterhielten sich bei Tische ganz vortrefflich. Beim , Dessert wandte sich der Fremde an seinen Nachbar, der wäh- '
rend der Tafel sehr zuvorkommend gegen ihn gewesen war, mit der Frage: „Wurden Sie mir wohl einen Banquier nachweisen, bei dem ich Wechsel discontiren kann?" — „Ich selbst bin Banquier u d würde Ihre Wechsel, wenn sie von guten Firmen sind, recht gern annehmen. — Ei, das ist ja herrlich!" — Wenn cS Ihnen beliebt, so können wir gleich von hier aus nach meinem Eomptoir fahren und die Sache in wenigen Minuten ordnen." — „Sebr gütig!" — Sie tranken den Rest des Ehampagners, setzten sich in einen Wagen und fuhren zum Mende scheu Geschäftslokal. Als Beide im Eomtoir des BanquierS angekommen waren, zeigte der Fremde seine Wechsel vor. Der Banquier musterte die Papiere anscheinend sehr aufmerksam, näherte sich »er Tbür, riegelle dieselbe zu und steckte die Wechsel in die Tasche. „Herr", begann er nun, „Sie sind ein Schurke! Nöch ehe Sie hier eintrafen, war ich von Ihrer Ankunft unterrichtet! Sie sind Kassirer des Hauses Hachette und Masson in Paris, deren Bertreter ich in Deutschland bin. Sie haben dem genannten Hanie 200,000 Francs in Wechsel gestohlen! Sie werden es ganz in der Ordnung finden, wenn ich dieselben behalte und dem Hause wieder zustelle'." Der Fremde blieb rubig und stumm. Der Banquier fuhr fort: „Danken sie es der Groß- muth Ihrer ehemaligen Ehefs, daß ich Sie nickt sofort in s Gesängniß absuhren lasse." — „Ich unglücklicher leichtsinniger Mensch! Was habe ich gethon ! - schluchzte der Fremde. — „Und doch geht die Gute Ihrer Ehefs so weit," fuhr der Banquier fort, daß sie Ihre Schande nicht nur verschweigen, sondern auch aus Rücksicht für Ihre Frau und Kinder Ihnen sogar die Mittel gewähren wollen, nach Amerika zu fluchten und dort mit Ihrer Familie ein neues, ein ehrenvolles Leben zu fuhren. Sie haben drei Kinder." — „Fünf," murmelte der Fremde, der, völlig zerknirscht. Alles zugab. — „Ich bin beauftragt, Ihnen 20,000 Francs anözuzahlen — hier sind sie. Und nun machen Sie, daß Sie forikommen. — Der Fremde, bet vor lauter Scham und Rührung kaum sprechen konnte, steckte die BankbilletS zu sich und verließ thränenden Blickes und reuigen Herzens das Eomtoir. Der Banquier, der sich auf das Gelingen seiner Planes etwas zu Gute that, schrieb nock an demselben Tage nach Paris, legte die Wechsel bei, erstattete ausführlichen Bericht und bat nebenbei um gefällige Erstattung der 20,000 Francs. Drei Tage spater erhielt der Banquier die ersehnte Antwort auf seinen Brief. Hachette und Masson machen ihm darin Mittheilung, daß sie gar nicht bestohlen seien, daß ihr uassirer sich noch auf seinem Posten befinde, und daß sowohl die Wechsel als der Brief gefälscht wären. Sie fügten zugleich ihr lebhaftes Bedauern bei, daß Herr Mende jene 20,000 Francs auf fein eigenes Berlustconlo zu schreiben habe.
R u n d g e s a n g. *
So leben wir, so leben wir, so leben wir alle Tage In der allerschönsten Parlamentlerei.
Bevor der Reichstag fertig ist, kommt schon die Zöllnerei, Und ruckt auch sie hin Geld heraus, die Kammer 1 und 2.
Was treiben sie, >vas treiben sie, was treiben sie alle Tage? "lch, die allerschönste Steuermacherei!
DeS Morgens von dem Branntewein, des Mittags von dem Bier, Des Abends vom Petroleum im Nacktquartier.
Wofür denn nur, wofür denn nur, wofür denn alle Tage? Für die allerschönste Solidaterei,
Für Infant.-, Eavall. , Artillerie, wie männiglich bekannt, Und für das flotte Schießen auf — dem Panzerplattenstand.
Wer gibt das Geld, wer gibt das Geld, wer gibt es alle Tage ? Allerunterthänigst sind wir so frei!
Wir sind so frei, wir sind so gut und leben nach dem Spruch: „Wenn man uns nur den Beutel läßt, so läßt man uns genug!" ^Stutlgartcr Beobachter.)
Die Pacht des Vicckö'nigS von Aegypten. Man schreibt der „N. $r. Pr." au- Triest vom 30. Ma>: Die in unserem Hafen ankernde Pacht „Makruffa" des BicekönigS von Aegypten bietet, wie kaum ein anderes Object, auf einem ver- hältnißmäßig kleinen Raume eine wirklich sehenöwerthe Bereinigung orientalischer Pracht und abendländischer Industrie. In England um den Preis von 400,000 Pfund Sterling gebaut, soll diese Packt unter allen ähnlichen Fahrzeugen an Pracht nur der anderen Packt nachstchen, welche der Brce- könig dcm Sultan zum Geschenk gemacht hat. Die „Ma- krussa" ist ein Raddampfer von etwa 400 Fuß Länge mit einer Maschine von 800 Pferdekraft und 8 Armstrong-Kanonen; sie bat den Weg von Venedig nach Triest in 33/4 Stunden zurückgelegt. so daß auf die Stunde die außerordentliche Geschwindigkeit von über 16 Seemeilen kommt. Auf dem Hinterdeck befindet sich der sehr geräumige Speisesaal, m Weiß nnb Gold gehalten. Ringsherum läuft ein breites Ruhebett, das, gleich den um den großen in der Mitte aufgestellten Mahagonitisch befindlichen Lehnstühlen, mit kostbarem farbenprächtigem Tapetenstoffe überzogen ist. Fünf in der Längenare des Schiffes angebrachte Säulen von silberähnlichem Metalle stutzen den Plafond und tragen je einen Kranz von Leuchtern mit tulpenförmigen Gläsern. Gleiche Leuchter sind au den Seitenwändcn in zahlreichen Gruppen abwechselnd zwischen den Fensterluken und den auf Schildkrot- und Perlmuttergrund eingelegten Obststucken angebracht. Vor diesem Speisesaale befindet sich ein geräumiges Stiegenhauö, in welchem eint Doppeltreppe unter Deck sührt. Die einzelnen Stufen dieser, einen wahrhaft überraschenden Anblick gewährenden Treppe sind von starkem Milchkrystalle mit hellblauer Zeichnung, verbünde,r mit weißem, silberglänzendem Metalle, welches auch in schönen Arabesken das Geländer bildet. Die Treppe mundet in einen reich dekorirten Raum, von welchem Achter der Empfangölalon, gegen die Maschine zu, die Schlafgemächer des Vicekönigs liegen. In letztere, welche sur Fremde nicht zugänglich sind seS soll dieses Verbot auf unangenehmen Er, fahrungen beruhen), gelangt man durch Thüren aus Spiegelglas und Ebenholz. Den beiden Stiegenabsätzen gegenüber befinden sich die mit kostbaren Vorhänge»! versehenen Eingänge zum Empfangsiackn. Hier wiederholt sich in erhöhtem Grade die Pracht deö Speisesaals; kunst- und werthvolle kreisrunde Mosaiktilche wechseln mit prächtigen Ottomanen ab; die Wände sind ebenfalls mit Mosaikstncken herrlicher Arbeit eingelegt Den übrigen Theil des Schiffes bis zur Maschine und den Radkästen nehmen die (Sabinen für bas Gefolge und die SchiffSuffiziere ein; die vorderen Räume sind für die Mannschaft (bennalen 387 Mann). Unter den gehißten Schiffsbooten sticht insbesondere der fast bliitrothe Gig des Vicekö- nigö, aus Mahagoniholz, heraus.
Redaction, Druck nnb Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Giessen.


