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Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ebr. Vieticb) in Giesten-
eiere und Beamte find gefallen. @6 find neue Verstärkungen nach Bagdad abgegangen.
555. 118f
9. November.
Der Entwurf des preußischen UnterrichtsgesctzcS bestimmt über die BesoloungSverbältmsse der Lehrer, daß Lehrer an den öffentlichen Volksschulen in den Städten unter 10,000 Einwohnern freie Wohnung oder eine entsprechende Entschädigung und ein Ein- kommen von mindestens 200—250 Thlr., Rectoren an Bürgerschulen nicht unter 400—600 Thlr. außer
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Baden. Karlsruhe, 6. Nov. Die erste Kammer nahm in ihrer heutigen Sitzung einen Gesetzentwurf über Aufhebung der Personalhaft in bürgerlichen Rechtssachen an.
Oesterreich. Agram, 5. Nov. 3n der Militärgrenze hegt man keine Befürchtungen, daß eS zu Ruhestörungen foarmen könnte.
Ungarn. Pesth, 5. Nov. Der LandeS-Commandirende Baron Gablen; hat heute den ersten Armeebefehl erlassen, welcher die Erwartung ausspricht, daß alle ihm untergebenen Organe durch richngeS Verständniß der konstitutionellen Staatseinrichtungen ein williges Eingehen in diese sanctionirten Institutionen und deren Förderung sich werden angelegen sein lassen. Der Tagesbefehl weist ferner auf die Institution der HonvedS hin, deren Organen mit wahrem cameradschaftlichen Vertrauen zu begegnen sei und mit denen die Armee in treuer Hingebung für den gemeinschaftlichen Kriegsherrn in loyalster Weise wetteifern soll.
Frankreich. Paris, 7. Nov. Die italienische Gesandtschaft hat die Nachricht erhalten, daß Victor Emanuel die Nacht kaum überleben werde.
Paris, 7. Nov. Prinz Napoleon ist gestern Abend nach Florenz abgereist. — Gestern Abend fand hier eine öffentliche Versammlung statt unter Betheiligung einer ungeheuren Volksmenge. Rochefort sagte in einer Rede: sein dem Kaiserreich geleisteter Eid solle ihn nicht hindern, dasselbe zu stürzen und die Republik an seine Stelle zu setzen. Der Polizeicommissär intervenirte. Großer Tumult.
Italien. Florenz, 7. Nov. Der König, von dem ersten Eharakter seiner Krankheit unterrichtet, verlangte nach seinem Beichtvater und empfing mit großer Ruhe daS Sakrament deS heil. Abendmahls. — Die letzten Nachrichten aus San Rossore von 3 Uhr 45 Minuten Nachmittags melden, daß die Besserung im Zustand des Königs fortdauert.
Florenz, 7. Nov. Zn verflossener Nacht sind bei dem König Frieseln hervorgetreten, jedoch ohne Fieber und Symptome. — Seit heute Morgen ist in dem Zustand des Königs eine leichte Besserung eingetreten. Die Kräfte scheinen langsam wiederzukehren.
Neapel, 5. Nov. Prinz Humbert ist heute nach Florenz abgereist.
Rußland. Petersburg, 5. Nov. Die Mittheilungen der Londoner Eorrespondenz deS „Eonstitutionnel" über die Absicht deS Czars, abzudanken, werden competenterseitS für vollständig aus der Luft gegriffen erklärt.
Türkei. Konstantinopel, 5. Nov. In Divarnich bei Bagdad wurde von den aufständischen Beduinen eine Schlacht geliefert. Oberst Ri'aat Bey, der Gouverneur, viele Hohr Ossi-
8. November.
Von dem Kriegsschauplätze in Dalmatien liegen jetzt verschiedene Nachrichten vor, die den Oesterreichern günstige Erfolge melden. Ueber das Gefecht in Zu- pana am 3. Nov. wird der „N. Fr. Pr." berichtet: Das Hauptquartier und das Lager hatte seine Stellung zwischen Sutvara und Lastua bei der Kirche von Bellans genommen. Den rechten Flügel befehligte General Dormus, den linken stärkeren, Oberst Fischer. Von Cartolle aus wurden mit einer Schwenkung die Insurgenten gegen den linken Flügel gedrängt, der zum Erfolge zumeist beitrug. Die Truppen find von dem besten Geiste befeelt, trotzdem bas Regiment Maroicic fast unzugängliche Berghohen nehmen mußte. Casa Ladanovich und die Ortschaften Sisic und Brirode wurden während des Kampfes durch Raketen in Brand gesteckt. Die Insurgenten verloren 80 Todte, 126 Verwundete. Während des Gefechtes verlangte eine von Popen geführte Deputation, General Wagner solle nach Kriegsgebrauch zur Unterhandlung kommen. Dieses Ansinnen wurde abgelehnt. Nach beendigtem Kampfe erschien wieder eine Deputation, mit dem Jnsurgcntensührer Popen Radano- vich an der Spitze, bei General Wagner, der von derselben die Waffenstreckung verlangte. Dieselbe wurde zugesagt In Budua operirte am nämlichen Tage Oberst Schönfeld; die Salvatorhöhe wurde genommen und Maina vom Kriegsdampfer „Taurus" beschoffen. Am 5. war eine concentrische Vorrückung der beiden Operationscolonnen mit dem Zielpunkte Fort Stanjevich angeordnet. Nach späteren Nach, richten ist dasselbe indeß von den Insurgenten in die Luft gesprengt worden. Die Zupa hat sich mit Ausnahme von drei Ortschaften unterwarfen. Aus Bu-- dua wirb vom 7. amtlich gemelvet, daß Pobory nach längerem Kampfe von den kaiserlichen Truppen er- stürmt wurde. Die Insurgenten wurden zersprengt, die Ortschaften Pobory und Maina, die bei der ver- rätherischcn Ueberrumpelung des Fortes Stanjevich betheiligt waren, von den Truppen niedergebrannt. Der ganze Gebirgsstrich zwischen Budua und Cattaro ist jetzt unterworfen. Ein Telegramm der „N. fr. Presse" aus Cattaro vom 5. Nov. meldet die Ge- fangennehmung des Insurgentenführers Rabanovich. Zn Cattaro wurde an diesem Tage auch über 5 Ri- sanoten auf Grund des publicirten Standrechts Uriheil gesprochen. Drei derselben, welche gegen das Militär operirt hatten, wurden zum Galgen verur- theilt und sind bereits gehenkt, einer wurde sreige- lassen, der letzte dem Civilgericht übergeben. Gegen den Bürgermeister von Risano findet demnächst die standrechtliche Verhandlung statt. Die Telegraphenleitung zwischen Cattaro und dem Hauptquartier war durch die Insurgenten zerstört. Die Aufständischen haben die Ortschaften Costagnizza überfallen und 150 Thiere geraubt. Bei Morino wurde der Grundbesitzer Berberovich ermordet und ausgeplündert. Der Fürst von Montenegro soll an der Grenze einen Cordon gezogen haben. Es wird sich nun zeigen, ob dieser Cordon bestimmt ist, den Zuzug abzuschnei» den und die Insurgenten, welche sich auf montenegrinisches Gebiet flüchten, zu entwaffnen. — Aus Petersburg wird geschrieben, der Aufstand in Dalmatien sei der russischen Regierung ganz und gar ungelegen gekommen.
Einer Petersburger Correspondenz der „N. sr. Pr." zufolge ist der Zustand des Kaisers Alexander bedenklicher als das Aergste, was über das Leiben Napoleons III. gesagt würbe.
Zu den schon mitgetheilten Neuigkeiten vom Kriegsschauplätze in Paraguay ist aus den mit der brasilianischen Post eintreffenden Nachrichten nichts weiter hinzuzusügen. Wir ersehen nur daraus, baß Lopez „angeblich" im San Estanislao steht, während von anderer Seite behauptet wirb, er beabsichtige den Alliirten in den Bergen von Caaguazu, etwa 150 Meilen von Paraguay, die Spitze zu bieten. Der provisorische Sitz seiner Regierung ist in Caraguati (San Izidro), 30—40 Meilen östlich von Estanislao. Nach verschiedenen Richtungen hatten die Alliirten Expeditionen entsendet, um Punkte in der Nachbarschaft von Estanislao zu besetzen, und der Graf d'Eu zog in Rosario KriegSvorrath und Proviant an sich, um gegen die von Morästen umgebene Stadt selbst zu ziehen.
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freier Wohnung erhalten sollen. In Städten über 10,000 Einwohner können diese Minimalsa'tze nach Bedürfniß bis auf das Doppelte erhöht werden. Bei mehrclassigen Schulen sind die Gehälter für die einzelnen bestimmten Stellen unter angemessener Abstufung so zu erhöhen, daß der Durchschnittssatz ver Gehälter den Minimalsatz um ein Achtel übersteigt, doch soll es auch freistehen, die Gehälter nach dem Dienstalter der Lehrer zu erhöhen, so daß es in dreißigjähriger Dienstzeit auf das Doppelte des Mi- nimolsatzes steigen kann. Die Lehrer auf dem Lande erhalten freie Wohnung nebst Wirthschaftsraum und Brennbedarf ober eine angemessene Entschädigung dafür; ferner an Land, Naturalien oder Gelb so viel als zu ihrem stanbesgemäßen Unterhalt erforderlich ist. Die Höhe dieses Diensteinkommens und die Grundsätze, nach welchen Landdotationen und Naturalien zu berechnen sind, werden für jede Provinz durch Beschluß deS ProvinziallanbtageS, vorbehaltlich der Bestätigung Seitens der StaatSregierung, festgestellt.
Der „Figaro" behauptet, das französische Ministerium sei in der Auflösung begriffen; Magne und Chasscloup-Laubat seien mit der Bildung eines neuen Ministeriums beauftragt, in welches S^gris, Tal- bouet und Ollivier eintreten würden. Forcade werde zum Ministerium der öffentlichen Arbeiten zurückkehrcn.
Es befinden sich in diesem Augenblick acht amerikanische Bischöfe auf der Durchreise nach der Ewigen Stadt in Paris, nämlich die Prälaten von Cincinnati, Clevelanb, Mobile, Vincennes (Indiana), Se- ranton (Pennsylvanien), Louisiana, Hamilton oWest- Canada) und Santiago di Chile. Der Erzbischof von Newyork, Herr Mac CloSkey, hat Paris schon am 26. October verlassen, um sich nach Rom zu begeben.
Der päpstliche Nuntius M/gr. Chigi ist vor einigen Tagen in Compiegne vom Kaiser Napoleon empfangen worden und hat sich in dieser Audienz vergebens bemüht, zu erwirken, baß bem neuen, bekanntlich auf die Kirchcngüter hafteten italienischen Anlehen der französische Markt verschlossen werde. Der Kaiser erwiderte ihm höflich, ober bestimmt: Er wolle die Rechtmäßigkeit der ConfiScation dieser Güter nicht prüfen, aber es liege im Interesse des europäischen Friedens, daß die guten Beziehungen zwischen den Negierungen von Frankreich und Italien durch keinen Zwischenfall getrübt würden, zudem würbe ein Fiasco der erwähnten Finanzoperation das gegenwärtige Ca° binet von Florenz erschüttern und nur der vorgerückten Opposition den Zugang zum Ministerium bahnen, was doch auch nicht im Interesse deS heil. Stuhles liegen könne. In diesem Sinne ist auch der Marquis de Banneville vor seiner Abreise nach Rom inftruirt worben.
Vermischtes.
Bad Nauheim. Die in verschiedene Blätter übergegan- gene Nachricht, die hiefige „Salzquelle" springe in Folge deS letzten Erdbebens wieder, beruht auf einem Jrrthum. Die Quelle war feit längerer Zeit auSgeblieben und man erklärte sich dies aus einer Beschädigung der Verrührung. Vor etwa 14 Tagen wurde die Verröhrung herauSgenommen, wobei man aber auf dem Grund derselben eine ziemlich dicke Stange fand, die wahrscheinlich die Veranlassung zur Verstopfung gegeben hatte. Nachdem die nöthigen Reparaturen vorgenommen und die Verröhrung wieder eingelassen war, sprang die Quelle wie» der wie früher, leider aber schon 3 Tage vor dem Erdbeben.
Darmstadt, 5. Nov. Schluß des Reg.-Blatts Nr. 52.
VIII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. October den Gehülfen bei dem Katasteramt Göbel aus Darmstadt zum Kataster-Ingenieur, — den Domänenpfandmeister Jäger zu Groß-Gerau zum DistrictSeinnehmer der DistrictSeinnehmerei Gernsheim, — den Steueraufseher Seitz zu Nidda zum DistrictSeinnehmer der DistrictSeinnehmerei Affenheim zu ernennen ; — Kden DistrictSeinnehmer der DistrictSeinnehmerei Gernsheim Schleußner in gleicher Diensteigenschaft in die DistrictSeinnehmerei Offenbach, — und den DistrictSeinnehmer der DistrictSeinnehmerei Affenheim Köster in gleicher Dienst- eigensckaft in die DiestrictSeinnehmerei Alzey II. zu versetzen; — an demselben Tage dem Schullehrer an der ersten Knabenschule zu Münster, Keil mann, die erste Lehrerstelle an der Bürgerschule zu Gernsheim, — sowie am 18. October dem DiakonuS und ersten Lehrer zu Kirtorf Anton Orth die erledigte evangelische Pfarrstelle zu Horrweiler, — und dem evangelischen Schullehrer zu Berghofen, im Königreich Preußen, R00S, die evangelische Schulstelle zu Gettenau zu übertragen; — an demselben Tage den von dem Fürsten zu SolmS-Braun- felS auf die erledigte erste evangelische Schnlstelle zu Wölfers, heim präsentirten Schullehrer an der evangelischen Schule zu WcckeSheim, Hahn, für diese Stelle zu bestätigen; — am 19. Octobcr den CollegienhauSwärter Schnarr zum Amts- diener bei der Zollabfertigungsstelle im Eisenbahnhof in Darmstadt, — und den Probator I. Klaffe bei der Justisicatur-Ab- theilung der Ober Rechnungskammer Müller zum Revisor bei dieser Justificatur-Abtheilung — zu ernennen; — am 20. October dem siebenten Lehrer an der Musterschule zu Friedberg, Dörr, die fünfte Lehrerstelle an dieser Schule, — dem Schulamts-Aspiranten Weinel aus Diebach am Haag die siebente Lehrerstelle an der Musterschule zu Friedberg, — dem SchulamtS-Aspiranten Weitz aus Höckersdorf die zweite evan- galische Schulstelle zu Dorheim, und dem SchulamtS-Aspiranten Rumpf aus Butzbach die dritte evangelische Schulstelle daselbst, — zu übertragen.
Am 9. October wurde der Pfarrverwalter M eeS aus Mainz zum kotholischen Pfarrer in Rockenberg ernannt.
IX. Eoncurrenz für: die mit einem Lehrer zu besetzende vierte katholische Mädchenschulstelle zu Bingen mit einem Gehalt von 314 st. einschließlich der Vergütung für Heizung deS SchullocalS: — die DistrictSeinnehmerei Großen-Buseck, wofür eine Dienstcaution von 2000 fl. erfordert wird. Eoncur- renzfähige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen anzumelden; — Die DistrictSeinnehmerei Arheilgen, für welche eine Caution von 3000 fl. erfordert wird. Concurrenzfähige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen anzumelden.
Von der Bergstraße. Seit dem 1. Nov. ist die Worms-BenSheimer Bahn für den Personen- und Güterverkehr in regelmäßigen Betrieb gesetzt.
W ormS. Am 27. Oct. wurde ein Dienstknecht aus Kirch-. Heimbolanden, welcher auf dem Weinsheimer Zollhaus in Diensten stand und vor längerer Zeit von einem Pferde gebissen wurde, als wuthkrank tn'S hiesige Hospital gebracht. — Derselbe ist in Folge dieser schrecklichen Krankheit am 28. gestorben.
AuS Baden. Der bekannte politische Schriftsteller I. Venedey, der schon vor 1848 auö Preußen flüchtig und dann Mitglied deS Frankfurter Parlaments war, lebt seit einer Reihe von Jahren in dem im badischen Oberlande gelegenen Orte Oberweiler, ganz nahe bei dem bekannten Bade Badenweiler. Im Lav^e dieses JahrcS brannten Venedey'» neu errichteten Gebäude zweimal nieder, wie man gleich ver- muthete, in Folge von Brandlegung. Der Thöter ist nun in der Person eines Oberweiler Ortseinwohners, Schreiners und Familienvaters, entdeckt. Außer den erwähnten beiden Brandlegungen hat derselbe fünf weitere zugestanden und liegen denselben, soweit die Untersuchung bis jetzt ergeben, keinerlei Rachegelüste, vielmehr eine boshafte Zerstörungsmanie, zu Grunde.
Heidelberg. Kürzlich wurden dahier einige Knaben in dem Momente ertappt, als sie sich ein Vergnügen bereiten wollten, das möglicherweise seine schrecklichen Folgen gehabt hätte. An einer Stelle, wo die Eisenbahn an der Südseite der Stadt über einen hohen Damm hinläuft, suchten die Verwegenen Steine auf den Damm zu schleppen, um, wie sie zur Rechenschaft gezogen angaben, zu sehen, wie die Eisenbahn her- untersällt.
Kassel. Sicherem Vernehmen nach ist auf der „Bebra- Hanauer Eisenbahn" die Einrichtung getroffen worden, daß im Lokalverkehr „AbonnementSbilletö" für die drei Wagenklaffen von einem bezw. drei Kalendermonaten, sowie, waS uns besonders empfehlenswerth erscheint, „SchülerbilletS" zum Zwecke des Schulbesuchs für die dritte Wagenklaffe zu erheblich ermäßigten Fahrpreisen ausgegeben werden. Es wäre sehr zu wünschen, wenn diese dankenSwerthe Anordnung, welche Eltern mancher Sorge überheben würde, recht bald auch auf anderen Bahnen getroffen würde.
Frankfurt. Vor einigen Tagen wurde dahier ein berüchtigter Spitzbube, Siegler aus Ulm, verhaftet, der, als er hierher kam, erst einen Tag aus dem würtembergischen Zucht- Hause entlassen war und sofort als Mechaniker uud Schlosser seine Tbätigkeit mit dem Aussperren der Thüren, Ausschneiden der Schlösser begann. ES besteht gegründeter Verdacht, daß er sämmtliche, seit Kurzem vollzogene Einbrüche verübt hat, da die Art und Weise, wie dieselben auSgeführt wurden, ziemlich gleichmäßig war. Man würde gar nicht gewußt haben, welchen Virtuosen Frankfurt momentan beherberge, wenn er nicht an einem Orte, wo er seine nächtliche Thätigkeit entfaltete, seinen Rock zurückgelassen hätte, in welchem eine Reihe von Empfehlungsbriefen steckten.


