Politische MunDscha»
Vermischtes
Redactton, Druck und Verlag der Brtthl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietfch) in Gießen.
diae Feier dieses Tages beabsichtigt. DaS Fest wird in Vorträgen über das Leben und Wirken des großen ManneS bestehen, an welche sich am Abend eine gesellige Vereinigung bei Gesang, Instrumentalmusik und Restauration anreihen wird. Mit Rücksicht auf daS mit dem Namen unseres großen Mitbürgers verknüpfte allgemeine nationale Interesse und in der dadurch begründeten Voraussetzung einer sehr vielseitigen Betheiligung sind die Eintrittskarten auf einen sehr niedrigen Preis gesetzt ^worden. ,, _ _ „
Frankfurt, 1. Sept. Die in Km hiesigen Gefangniß noch untergebrachte, von den hiesigen Assisen jüngst abgeurtheilte Räuberbande hatte ein Eomplott zu ihrer Befreiung geschmiedet, was jedoch verrathen wurde. Den einzelnen Rädelsführern wurden daher Ketten angelegt, deren Schlösser sie jedoch wieder zu öffnen verstanden. Inzwischen wurden die Vorkehrungen getroffen, sie heute von hier wegzubringen. Als dieses geschehen sollte, fingen die Burschen an zu revoltiren, warfen die Wächter und Soldaten mit Krügen rc., rückten ihnen zu Leibe, so daß diese sich genöthigt sahen, der Gewalt Gewalt entgegen zu setzen, wobei der Räuber Schmidt und andere verwundet wurden, während auch auf der andern Seite Verwundungen vorfielen. Endlich gelang es, die Bande zu überwältigen und sie unschädlich
don, Gortschakoff und Hohenlohe haben heute hier' selbst im Hotel Schrirder eine Conferenz gehabt. Dieselbe dauerte ungefähr 3 Stunden.
Aus Thüringen, 1. Sept. Die militärischen Einquartierungen sind für dieses Mal beseitigt; es war aber damit doch auch eine erkleckliche Besteuerung der betroffenen Bevölkerung verbunden. Es werden für Logis und Verpflegung pro Mann und Tag 5 Sgr. vergütet, der wirkliche Aufwand beträgt aber mindestens 10 Sgr. Eine kleine -Dtadt, die ungefähr ein Bataillon Einquartierung nur auf zwei Tage bekommt, hat dafür mindestens 200 Thaler zu opfern. Es ist darüber im Eisenach'schen öffentlich geklagt worden; es hat hat auch über das Verfahren bei den Einquartierungen eine Bezirksverwaltung beim Staatsministerium Neclamtaicn erhoben. Mit welchem Erfolg dieß geschehen sein wird, bleibt vorerst noch abzuwarten.
Bern, 2. Sept. Der Bundesrath hat eine Petition von 14 in der Schweiz naturalisirten Frank- furtern, welche seine Intervention gegen die bekannten Ausweisungsbeschlüffe anrufen, an da« politische Departement verwiesen, welches vorläufig noch Erkundigungen einziehen wird. Es dürfte sich bei denselben hauptsächlich darum handeln, ob die jetzt AuSgewiefenen sofort nach erfolgter Einbürgerung ihre Heimathscheine aus den betreffenden Cantonen bezogen, bei der Frankfurter Polizei deponirt und die Gestattung des Aufenthaltes nachgesucht haben. Sollte dieß nicht geschehen sein, so würde sich dann die Sache sür sie allerdings schlimmer gestalten.
Paris, 3. Aug. Der „Constitutionnel" vernen- tirt die Angabe mehrerer Journale, daß der neue Kriegsminister seine Amtsführung damit begonnen habe, dem Kaiser die Abschaffung der großen Ar- mee-Commando's mit Ausnahme derer von Paris und Lyon vorzuschlagcn; derselbe sei vielmehr weit davon entfernt, mit Uebereilung zu handeln, und nur darauf bedacht, die verschiedenen auf der Tagesordnung stehenden militärischen Fragen auf das Sorgfältigste zu studiren und die Bahn weiter zu verfolgen, welche der Marschall Niel zur Umgestaltung der Armee eingeschlagen habe.
Rom, 3. Sept. Die Behauptung, es sei beschlossen, daß die Repräsentation der Regierungen, welche sich bei dem Concile vertreten ließen, eine streng passive sein werde, wird als ungenau bestritten. Noch sei nichts darüber entschieden.
Arbeitskräfte entzogen werden.
Berlin, 4. Sept. Die „N. fr. Pr." sagt bei Besprechung des Moabiter Klosterscandals: „Es ist ein starkes Stück, welches die preußische Regierung dem Lande bietet. Sie begünstigt neue Klöster, während das baierische Ministerium die Jesuitenmis- sionrn unter Hinweis auf die Verfassung verbietet. Das geschieht in einem Lande, dessen Kammermehrheit ultramontan, dessen König so fromm ist, daß er unlängst in Landshut auf offener Straße vor einem Geistlichen mit dem Sacramente niederkniete. Der Widerspruch ist schreiend und muß da« preußische Selbstgefühl tief verletzen. Resolutionen nützen nicht gegen das System, welches jetzt in Berlin herrscht, da hilft nur Ein Mittel, das auch bereits mannichsach in Anwendung gebracht und in der Berliner Volksversammlung vom 1. d. nachdrücklich empfohlen ward: der massenhafte Austritt aus der Landeskirche. Es würde die Regierung, welche die evangelische Union schon als „königliches Werk" eines früheren preußischen Fürsten hochhält, mindestens stutzig machen."
Karlsruhe, 3. Sept. Die Einberufung des Landtags ist gutem Vernehmen nach auf den 23. und die Eröffnung desselben auf den 24. d. M. festgesetzt.
Heidelberg, 3. Sept. Die Minister Claren-
zu machen.
Hannover. Die Anwendung des Velocipödeö für den Postbtenst ist bereit« in der Praxis eingeführt. Der P-stfuß- bote, welcher die Postbotengange zwischen Eelle und Bergen bei Celle zu besorgen hat, legt sei einiger Zeit seine Touren auf dem Velocipöd« zurück, und zwar jetzt schon mit Abkürzung der Beförderungsfrist um eine Stunde und hofft man diese Frist noch weiter herabsetzen zu können.
Ei» Correspondent der „Dorfzeitung" schreibt derselbe» au« Ludwigsstadt vom 31. Aug. : Vorige Woche will man Nacht« bei hellem Mondschein einen weißen Streifen, wie eine Schlange geformt, bemerkt haben, und de« andern Tag« fand man auf jedem Apfel- und Kirschbaumblatt diese« Schlangenzeichen gelb abgrdruckt. Wurde dieses Zeichen am Mond und Blatt auch anderwärts bemerkt? Auch daS möchte man wissen, wie ein« Photographie auf die Blätter durch den Mond gezeichnet werden kann. Zum Zeugniß sende ich Ihnen zwei Aepfel- und zwei Kirschblätter mit diesem Zeichen.
Ein hundertjähriges Pflugfest wurde am 29. Aug. d. I. in dem kleinen mährischen Dorfe Slawikowitz begangen. Vor 100 Jahren an diesem Tage war auf einer Reise Kai,er Joseph II. aus dem Wagen gestiegen und hatte einem Bauern den Pflug aus der Hand genommen, um selbst eine Furche zu ziehen. Er wollte mit eigener Hand erproben, wie bart die Arbeit deS Sandmann« sei, und zugleich Allen zeigen, wie hoch er diese Arbeit schätze. An der Stell«, wo der Kaiser, „der Schätzer der Menschheit" den Pflug geführt, ist jetzt ein einfaches Denkmal errichtet und geweiht worden, 20—30000 Menschen wohnten der Feier bei, zu welcher von Wien om de« KaiserS Stelle der Erzherzog Ludwig und der Minister Giskra gekommen waren. Da zeigte sich so recht, wie dieser freisinnige und menschlich fühlende Fürst unvergessen im Volke war, obgleich er kurz regiert hatte und Alle« gethan worden war, um sein Andenken auszulosche». — Auch an das Wort, da« er im Juli 1784 eigenhändig an Papst Piu« VI. geschrieben, wurde erinnert: „Mir däuckt, es gibt Leut« in Rom, die es so „wollen, daß eS noch länger Finsterniß auf unserer Halbkugel „gebe.- — Vor fünfzig Jahren schon hat diesem Kaiser der geistvolle Fürst von Ligne, der Nestor im Fürstencongreß in Wien, eine Standredr gehalten. „D«r Soldat wird sagen: Joseph?!!- hat die Kanonenkugeln am Deiche von Beschania und die Flintenkugeln in den Vorstädten von Schabatz wacker abgehalten; er hat Medaillen für die Tapferkeit erdacht. Der Reisende wird sage» : Welche schon« Gebäude für die Schulen, Spitäler, Gefängnisse und für die Erziehung! Der Fabrikherr: Wie viele ErmuthiguugenDer Landmann: Er hat selbst gepflügt. Der Ketzer: Er war unser Vertheidiger. Präsidenten aller Bezirke, die Chefs aller Bureaur werden sa, gen: Er war unser erster Diener und Aufseher zu gleicher Zeit. Die Minister: Er opferte sich für den Staat, dessen erster Untertban er gewesen ist. Der Krank« wird sagen: Er besuchte uns unablässig. Der Bürger: Er verschönerte unsere Städte durch öffentliche Plätze und Anlagen. Der Bauer und der Arme werden sagen: Wir sprachen mit ihm, wann wir wollten. Die Familienväter: Er gab uns guten Rath. Die Gesellschaft wird sagen: Er war zuverlässig, liebenswürdig, er «.zählte angenehm; er war witzig in seinem Gespräche; man konnte mit ihm über Alle« der Wahrheit gemäß sprechen." — „Er hat für das öffentliche Wohl nicht lange, aber ganz gelebt", schloß der Fürst seine Rede und diese Worte hat man an da« Reiterstandbild Joseph II. in
Wien geschrieben.
• Der sehr reiche Marquis d'OrcheS hatte einen Prei« von 20,000 Francs ausgesetzt für die Entdeckung einer praktischen Methode, den eingetrctenen Tod, auch in der ärmsten Hütte, deutlich zu erkenneu. Dr. (Saniere von St. Jean du Gard ge- wann diesen Preis. Sein einfaches untrügliches Erperiment besteht darin, in einem dunklen Raume die Hand de« Tobten oder Todtgeglaubten gegen eine Flamme zu halten. Ist der Tod noch nicht eingetreten, so scheinen die Finger, besonder« an den Umrissen, transparent mit einem rosigen Anfluge, hat aber da« Leben aufgehört, so verdeckt die Hand da« Licht wie ein« Hand von Marmor und grenzt sich scharf gegen di» Strahlen der Flamme ab.
Odessa, 23. Aug. Gestern um 5 Uhr Morgens entgleiste auf der Kiew - Baltaer Bahn ein Zug, wobei die Locomotive und 14 Waggons urnstürzlen. Drei Personen wurden getobtet, 17 schwer und 10 leichter verwundet.
** Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt- Neuerdings wer. den vielfach Versuche gemacht, Auswanderer nach der argentinischen Republik zu locken; unter Andern soll ein dort an. sässiaer Deutscher, Namen« Schlegel, die Beförderung von Auswanderern als einen für ihn allein nutzbaren GeschaftSkrel« auszubeuten suchen. Nach zuverlässigen Berichten sind aber die Aussichten für solche Auswanderer durchaus nicht günstig, namentlich ist für Kopfarbeiter dort kein Terrain, und nicht ein* I mal Handelscommis finden ein erträgliches Unterkomme». Wuc» der Ackerbau liegt sehr darnieder, und einigermaßen gut« Aussichten bieten sich nur für Handwerker, Dienstboten und "nfachr Taglöhner. Doch dürfen auch diese »icht übersehen, daß dl« für die argentinische Republik werbenden Agente» sehr oft nur für den dortigen Militärdienst zu pressen suchen.
Darmstadt, 2. Sept. Der Großherzog wirv nach emem längeren Aufenthalt in Friedberg am nächsten Dienstag hierher zurückkehren. — Heute starb dahier der Director des Hofgerichts für die Provinz Starkenburg, Geheimerath Decker. Derselbe vereinigte in sich die Eigenschaften eines ehrenhaften, charaktervollen Mannes und eines unparteiischen, mit großem Fleiß und in seinen gesunden Tagen nut einer seltenen Arbeitskraft ausgestatteten Richters.— Der GerichtSacc.ssist Dr. Andr. Breidert dahier ist der Großhcrzogl. Gesandtschaft in Berlin als Attache beigegeben worden.
Darmstadt, 3. Sept. Einundachtzig evangelisch-lutherische Geistliche, denen sich neun, theilS reforrnirte, theils unirte Geistliche unter Reservation bezüglich des Bekenntnisses angeschlossen, haben eine Ansprache an ihre Gemeinden im Druck erscheinen lassen, in welcher sie zunächst Vie Tbätigkeit des Protestantenvereins in der Angelegenheit des Mitpredi- gerS Mitzenius besprechen und sodann sich gegen die von diesem Verein erstrebte Art einer gSynodal- und PreSbyterial-Verfaffung verwahren.
Worms, 1. Sept. Die vom LandeSauSschuffe des Protestantenvereins verfaßte Petition an den Großherzog um Vorlage eines KirchenverfaffungS- EntwurfS nach den Grundsätzen der im Jahre 1848 begonnenen Verfassungsarbeiten wird, mit 537 Unterschriften von Mitgliedern der hiesigen evangelischen Gemeinde bedeckt, in diesen Tagen an den Ort ihrer Bestimmung abgehen.
Berlin, 3. Sept. Es sind schriftliche und mündliche Aeußerungen von liberalen Abgeordneten bekannt geworden, die keinen Zweifel darüber lassen, daß die Klosterfrage im Landtag nachdrücklich zur Sprache kommen wird, und wäre es auch nur, um die Freundschaftserweisungen unserer orthodox-con- servativen Partei für die Möncherei an den Pranger zu stellen. Jeder Tag zeigt deutlicher die Intimität zwischen den Feudalen und den Uitramontanen. Die letzteren haben hier kein eigenes Organ, um sich zu verlheidigen, und sie gewahren zu ihrer Freude, daß sie das nicht nöthig haben, weil die hochconservaNve Press« die Vertbeidigung deS ultramontanen Unwesens freudigst übernommen hat. Das hält unsere Conscrvativen nicht ab, den Liberalen gleichzeitig vorzudemonstriren, was Alles zu dem ächten, guten Protestantismus gehöre, und daß der Schenkel sche Protestantenverein die gröbste Mißbildung innerhalb der evangelischen Gemeinden sei. So zieht der Hoch- wuth die Heuchelei nach sich. — Der Geh. Finanz- rath Scheele verläßt schon am 1. Oct. den Staatsdienst, so daß er nicht nöthig hat, noch einmal vor dem Abgeordnetenhause die Finanzpolitik des Hrn. v. d. Heydt zu verlheidigen. Der Entschluß Scheele's, nicht länger im Amte zu bleiben, reifte in ihm bei der rühmlosen Niederlage, die seine Vcrtheidigung der Steuervorlagen im Reichstage fand. Scheele's Scheiden aus dem Staatsdienst ist ein sehr empfindlicher Verlust für das Finaniministerium. Es gibt Leute, die steif und fest behaupten, Scheele'- Ent- schluß werde Nachfolge finden, wenn die Heydt',che Finanzpolitik nicht wesentlich andere Principien aufstelle. Unsere großen industriellen wie Geld-Institute engagiren sehr erfahrene Räthe gerade aus dem Fi- nanzministerium, so daß Hr. v. d. Heydt in der steten Sorge leben muß, es könnten ihm seine besten
Worms. Auf privatliche Anzeige, daß sich gewärtig gewisse hiesige Persönlichkeiten mit Ausgabe falscher Sachsen- Meiningrn'scher Halbguldenflucke befassen, gelang eS am 29. b der hiesigen Polizei, ben Verbächtigen wirklich auf bie Spur zu kommen unb sie zu verhaften. Bei einem derselben fanb sich noch eine Anzahl solcher falschen Geldstücke vor. unb bei sofort vorgenommenen Haussuchungen wurde bei Letzterem auch glücklicherweise bie in Lumpen eingcwickelte Gußform, bestehend in gut ausgeführten GyPSabbrücken, sowie ein kleiner Dorrath von Blei vorgefunben, unb waren dadurch bie oder bet Thäter ihre« Verbrechens vollkommen überwiesen.
Berlin. Der 14. September b. I. ist ber lOOjäbrige Geburtstag Aleranber'S v. Humbolbt. Allerorten in Deutsch- lonb bereitet man bie toürbige Feier bieses Tageö vor. Unb mit Recht. Denn Humbolbt zählt unzweifelhaft zu ben «roßten unb ebelsten Söhnen unserer Nation. Wenn auch von ber jetzt- lebenben Generation vielleicht nur bie Erleuchteten unter Denen, welche ber Naturforschung hingegeben von ben Segnungen Humbolbt'schen Geistes zunächst berührt ftnb, bie Große dieses Mannes ganz zu toürbigen vermögen, wenn auch wahr ist, war bie Eingeweihten sagen, baß zum völligen Verstanbniß ber Bedeutung Humbolbt ö bie Welt noch ein volles Jahrhundert ber weiteren Reife bebürfe, so kann doch nicht bezweifelt werben, baß auch die Gebilbeten unserer Tage in Aleranber v. .numbolbt bereits ben großen Manu unb größten Naturforscher erkannt unb ihm in ber Reihe ber VerehrungSwurbigsten unserer Nation unb ber ganzen Menschheit eine hervorragenbe Stelle eingeräumt haben. In ber That bedarf es zur Wurbi- auna ber Verbienste Humboldt s des allergrößten Maßstabes unb zwar eines ganz neuen burchauS eigenartigen. Dieser große Mann war Zoologe, Botaniker, Mineralog. Geolog. Physiolog, Mathematiker. Astronom rc. rc., unb alle diese Gebiete, deren jedes einzeln die Lebensaufgabe eines vollbegabten Geistes darstellt durch selbstständige Forschungen bereichernd umfaßte er in einem Gesammtwissen, wie eS vor ihm noch fern Naturforscher der Welt besessen hat. Hier aber begann erst bie eigentlichste Aufgabe bieses munberbaren Geistes. Von biesem erhabenen Stanbpunkte eines Wissens auS. welches für gewöhnliche Kräfte gerabeju unbegreiflich und unübersehbar ist. legte er ben Grunb zu bem ungeheuren Gebäube einer bie Natur unseres ganzen WeltsystemeS umfaffenben Forschung. ber kosmischen Naturfor- schung. zu einem Gebäude, für dessen Plan bisher seit ber Griecheuzeit (unb ba in verhältnißrnäßig viel kleineren Dimen- fionen) in dem Kopfe keines einzigen Menschen zur Entstehung Raum genug vorhanden gewesen ist unb für besten Ausbau bie Kräfte ber Menschheit für Jahrhunberte hinaus noch werben thätig sein müssen. Daß einem solchen Manne, ber auch hinsichtlich seines Charakters unfere ganze unb volle Liebe unb Be- wunbernng heranSforbert, bie Hulbigung seiner Nation nicht fehlen kann, ist wohl begreiflich. Unb wie sich's benn allenthalben regt, um biesem Drange gerecht zu werben, so wirb auch in unserer Stabt, welche hier so wenig als bei anbei-en nationalen unb eblen Zwecken zurückbleiben barf unb will, eine wür-
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