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Z Handelsverein.
General.Versammlung Montag ben 20. Januar, 8 Uhr Abends, im S i n d e n h o f.
336)
Im großen Saale des Cafv Leib.
Sonntag den 19. Januar 1 868:
Coneert
) Sonntag den is. Januar, avcuvv < «oo M
Gunsten der Stothleidenden in Ostpreußen: 4g
-fr.
40
15
30
50
23
6
81
30
1
8
12
57 fl. 45 fr.
zusammen • ■
Geld*orteiB
1
75%
1864r
9
1
2
3 16 24 61 10
3
10
6
Börsennachrichten.
16. Januar 1868.
9
9
9
9
5
9
57-58 49-51
50-52 54-56 37-39 29-30 54-58 50-52 27-28
44%-45%
Pr. Cass. Sch.
Div. Caas.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . .
„ doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankens!.
9 24 53 15 181
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Aiilel»en*loo*e. Kurh. 40 Thlr. Loose 535/g Nassau fl. 25 b. Roth. 38 Qr. Hess. fl. 50 b. R. 143 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 41% 4% bayr. Pränr. Anl. 99% 4% badische Loose 97 *,'4 Badische fl. 35 Loose 51 */s 1858r Prioritätsloose 125 ’/s 1860r Loose 70 '/4
Actien.
Frankf. Bank 126
Oester. Bank 676
„ Creditact. 182 */2
Darmst. Bankact. 205
Wechsel.
Amaterd. k. S. 100t/g Augsb. k. S. 100 Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 97% Cöln k. S. 105 Hamburg k. 'S. 88% Leipzig k. S. 105 London k. S. 119 Vs Lyon k. 8. — Paris k. S. 94%. Wien k. S. 98% Dis conto 3% ü.
Tagesordnung: 1) Eingänge,
2) Eisenbahn - Angelegenheiten,
3) Handelsbericht,
4) Rechnungsablage pro 186/,
5) Vorstandswahl. . -
' Der Vornanv
Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen.
G o t t e s d i e n st.
Am 19. Januar. Morgens: Pfarrer Landmauu. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel.
Frischbäcker zu gießen.
Sonntag den 19. Januar. Carl Lober mit Lindenplatz. Ludwig Kämmerer auf dem Seltersweg. Ludwig Schneider m der Neustadt.
15
54
51
53
18
16
29
Engi. Souver. 11
Ruis. Imper. 9
Doll, in Gold 2
Gießen • •
(Die Kosten der Einiammlung mit 10 fl. hat die Stadtknlse getragen.)
Großen-Buseck
Grüningen
Hattenrod Holzheim.........
Leihgestern........
...........
Lollar
Mainzlar
Münster
Ober-Bessingen
Ober-Hörgern Oppenrod........
Reiskirchen Rödgen Staufenberg Steinbach........
Trohe .........
Wieseck _
10
110
361 fl. 57 fr.
57 „ 45 „
Bekannt m a ch n n g.
3„ W « mu,-m » 3nll emgegangen:
von Alb ach • • ■ • •
Mendorf a. d. Lahn Mendorf a. d. Lda. Alten-Buseck ■ • • Arnsburg • • ■ ■ Bersrod . . • •
Burkhardsfelden • Daubringen • • ■ Dorf - Gill . - • Eberstadt ■ • • •
einmalige Beiträge ständige . 1 fl. 21 fr. - st.
des Turn- und Gesangvereins zu Lollar im Turnvereins-Locale daselbst.
Der Vorstand.
MOOGOGHGGGOGOOOd^dGOOAI
WOGOOGOGOGGOOOdOGGOGEÄ G 32t) Sonntag den ^9. Januar,^Abends Uhr, 8 zu «■ ' “ ' j, "
Prioritäten.
5% östr. F. St. E. B. 237'/j
Lud wigsh.-Bexbach 157
Maxbahn 107 '/i
Bayer. Ostbahn 119%
Hess. Ludwigsbahn 127% 3% östr. Stsb.-Prior. 51% 3°/o östr. s. Lombard. 42% 3% Livorneser 27% Toscaner 40
Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 74% do. II. Emiss. 72%
der Gießener Musik-Capelle, unter Mitwirkung mehrere^ Mitglieder des Musikcorps des 8. Jägerbataillons zu Wetzlar.
Anfang halb S Uhr.
Entree für Herren 9 fr., für Damen 6 fr.
Bei diesem Eoncerte wird Franffurter und Baierisches Bier verabreicht.
Getaufte.
Den 11. Januar. Dem Bürger zu Dortmund und Sattler auf der Colu- Gießener-Bahn dahier, Wilhelm Weidtmann, ein Sohn, Wilhelm, geboren den 19. De- cember 1867.
Den 12. Januar. Dem Burger zu Kölschhausen, Kreis Wetzlar, und Bremser auf der Cöln-Gietzeuer-Bahn dahier, Konrad Freitag, ein Sohn, Friedrich Wilhelm Karl Emil, geboren den 19. December 1867.
Den 14. Januar. Dem Bürger und Apotheker, Theodor Witte, eine Tochter, Friederike Georgine Auguste Enulie, geboren den 17. December 1867.
Beerdigte
Den 11. Januar. Johann Jost Lettermann, Bürger in Goßfelden und Weichenwärter auf der Cöln-Gießener-Bahn dahier, alt 33 I. 8 M. 29 T., gestorben den 9. Jan.
Den 13. Januar. Em todtgeborner Sohn des Bürgers und Taglöhners, Christian Wagner, geboren den 12. Januar.
Den 14. Januar. Friedrich Habemchs, Bürger und Schneidermeister, alt 73 I. ' 10 M- 13 T., gestorben den 12. Januar. : Den 15. Januar. Marie Christine . Stohr, des verstorbenen Bürgers und Tuchmachers, Georg Balthasar Stohr, ehe.ich . ledige Tochter, alt 76 I. 10 M. 8 T-, ge- " storben den 14. Januar. .
Den 16. Januar. Margarethe Ärmling, geborne Link, Wittwc des verstorbenen Bürgers und Schreinermeisters, Philipp Krailing, alt 73 I. 1 M- 2 T-, gestorben den 14. Januar-
Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann.
Gesammtsumme • ■ • -419 fl- 42 fr- welche wir nach Abzug einer Portoauslagc von - » " »---
sonach mit • ■ • 419% 30 fr.
an den Vorstand des Vereins zu Darmstadt gesendet haben- in
Indem wir dies hiermit?bröffentlichen un ^^^^ins Dank sagen, bemerken unserem Namen und nn Namen .Lmstandes desHME unb beg Vor- werden-
„ 20 „ 39
Preuss. 4%o/o Obi. 96%
| Frankf. 3%% Obi. 82 % Nass. 4%<% Obi. 94% Kurh. 4o/o Obi. 90% I Hess. 4% Obi. b. Roths. 90 P.
„ 3-/2% do. do. 85 Bayer. 5% Obi. 101%
„ 41/2% 1jährige 94%
„ 4%% 42jährige 94>,j Würtemb. 4%% Öbl. 94 Baden 4'/2% Obi. c. E.L. 93% Oestr. 5% b. R. —
5% National 53% 50/0 Metall. Obi. —
| n M. steuerf. 48
I Amer. 6% 1882r Bds. 75% „ 6% 1885r 75%__
338) Zwei Lehrlinge sucht
I. Th- Haubach II-, Nähmaschineuiabrif.
328) Zwei Pferdeknechte werden auf den Hardthof gesucht. __
317) Alte? Zeitungöpapier in großen mib kleinen Partiem kauft
I, Rothenberger, Lmdenplatz.
Arbeits - Gesuch.
319) Ein im Rechnen, Buchführen, Beitreibung von Ausständen 2c. erfahrener Schreiber (verheirathet) sucht Beschäftigung. Näheres sagt die Exped- d- Mts.
325) Ein braves und gewandtes Hausmädchen ivird 'gegen guten Lohn gesucht von Adolph Itoll, im Ritter.
302) Eine Wascht,title, 10 bis 12 Laste haltend, kauft Meyer Rothenberger, Neuenwegs
Feuilleton.
Vetter und Käse.
Eine Familiengeschichte.
(Fortsetzung.)
Was steht zu Befehl ?" fragte der Lakai erstaunt; „was will der Herr hier < "Ich wünsche meinen Oheim, den Commerzienrath zu sprechen - mnn Nam ist Balder," versetzte der Fremde und reichte dem Lakaien eine einfach K mit der Inschrift „Mr. R. Balder.“ Ich dächte doch, raß man mich hier erwartest' Better? Nun ja, ich hörte die gnädige Frau sagen
daß Sie noch kommen würden .... Gehen Sie gefälligst dort hin “l tn . Wirthschaftszimmer, wo man Sie weiter bescheiden wird. Wir habe h-er k ne Beit, wie Sie sehen!" Damit ließ der Lakai ihn stehen und eilte den Damen enta'caen, welche 0 eben aus ihren Wagen stiegen.
5 Anfangs blitzte Herrn Balder's Auge zornig au,, dann aber glättete sich keine aerunzüte Stirn und ein satyrisches Lächeln spielte um seine wohlgesormten Livven^ Meiner Treu! ein ganz eigenthümlicher Empfang, welcher dem Vetter aus der Fremde' hier in Oheims Hause zu Theil wird!" murmelte der Frem^ nur trat beiseite, um die Damen vorübergehen zu lassen, die, nachdem sie sich ihrer Mäntel unv Shawls in den vorderen Zimmern des Erdgeschosses entledigt hatten in erwartungsvoller Eile die breiten Treppen hinanstiegen.
’ mJZhw kam der wohlbeleibte Herr Stephan mut seinem au- gedunsenen rolhen Gesicht in weiß.r Halsbinde unv schwarzem Fr .
tunde hervor, und sein Blick begegnete dem des Fremden, de f h j 8 3- „Herr Stephan, wenn ich recht vermuthe?' fragte er. .
„3u dienen, mein Herr; womit kann ich aufwarten? fragte der ziemlich barsch.
„Mein Name ist Balder; ich wünsche meinen Oheim, den Herrn Commer- rienrath zu sprechen, und man hat mich an Sie gewiesen ....
Ah " sagte Stephan mit einem scharfen Blick, und warf die Nase etwas" hoch'müthig in die Lust. „Der junge Balder von Wettenelv ....
„Wetterfeld? Nun ja, allerdings; Wetterfelv ist die Hetmath meines Sate Jffieiß schon, weiß schon, junger Mann ! weiß Alles," versetzte der HauS- hosmeister süffisant; „bin schon au fait. Können den Herrn ^'nnurzienrath augenblicklich nicht sprechen - spater werden Sie gemeldet werd m Bitte, fo aen Sie mir — werde Ihnen Zimmer anweisen lassen. Kommen Sie . He, Jean, fragen Sie Mamsell Paulinen, wo sie dem Herrn sein Zimmer bereite habe. Sitte, Herr Balder, treten Sie nur einstweilen hier em! hier ,st die Mamsell!, Mamsell Pauline, der neue Vetter, dem Sie aus den Befehl der gna- bicicn ein Riminci* ßcbcu [oücn .... k
3 Vetter Balder aus Wetterfeld?" rief eine frische Madchenstimme au» dem Wirtb'schattszimmer heraus, und im nächsten Augenblick stand eine liebliche freund, stche Gestalt vor dem Fremdlinge und ein Paar holder Augen blickten ihn freund, lick an Willkommen, Herr Vetter! . . . Aber was ist das? Sie . . - - Sie sind ja'nicht Rudolph? Und doch! aber wie Sie sich verändert haben , feit 1 d) Sie nicht mehr gesehen habe! So groß und stattlich, und Cer Cide wtlbe Söatt Fast fcfitt’ ick) Sie nicht wieder erkannt, oder sind sie es wirklich nicht selber? Und ko fremd thnend! kennen Sie mich denn nicht mehr
Pauline! reizende Cousine!" sagte Balder und griff nach der runden hübschen 45and, die sie ihm beinahe schüchtern entgegenstreckte. „Wie freue ich midb daß ein solch liebe« herziges Väschen die Erste ist, welche auch hier be> nriiüt ’ Und wie acht es Ihnen, mein liebes Killd ?
8 ” O mir ganz gut!" rief Pauline und ward mit Einem Male etwas schüchtern und beklommen,^als sie den warmen Händedruck des Vetters suhlte. „Und
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