Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 kr.
Gießener Anzeiger.
Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.
Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kielen.
Ne. 18. Dienstag den 11. Februar' 1868.
ZS
(803)
bei C- W- Nowack, Neuenbäuen 101.
781)
Die
Stockholz,
806) Harzer Kanarienvögel sind zu verkaufen bei W-Burk in Butzbach.
R
P r l n z e n C a r l zu Gießen
Prügelholz, Stockholz, Reisholz,
sich sich
22
2350 Wellen ’ versteigert werden.
Besondere Bekanntmachungen.
785) Das Befahren der neu planir- ten 6. Schneiße zwischen der neuen Sicher Straße und der Wannschneiße ist bis auf Weiteres verboten.
Gießen, den 7. Februar 1868.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt-
Feilgebotenes.
784) Durch einen Gelegenheitskauf bin ich in den Stand gesetzt:
Cigarren-, Näh- und Häkel-Etuis, Necessaires, Brieftaschen und Notizbücher bester Qualität und neuester Fapon
weit unter dem Fabrikpreise abgeben zu können, und bitte um geneigten Zuspruch. E. Eichenberg.
640 Eichen-Stangcn, zu Leiterbäumen eignend,
Die Vertheilung der Zinsen aus der Lony'schen Stiftung.
778) Diejenigen, welche bei der Verkeilung der Zinsen berücksichtigt werden wollen, haben sich binnen 14 Tagen am unserem Bureau zu melden.
Gießen, den 4. Februar 1868.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt-
Vermischte Anzeigen.
804) Eine frequente Wirthschaft wird zu ) B^ltts gesucht' Näheres bei der Exped.
767) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.bei
Fr. Fürst, in der Neustadt.
Zahlung der Hundesteuer kann zu Folge einer Benachrichtigung der Großherzoglichcn Districts-Einnehmerei Gießen I im Monat Februar ohne Kosten geschehen.
Gießen, den 5. Februar 1868.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
Holzverstetgerung im Wiesecker Gemeindewalde.
795) Freitag den 14. Februar 1868, von Morgens 10 Uhr an,
sollen in dem Brächter Privatwalde bei Damm, 3A Stunde von der Station Frohnhausen entfernt:
76 EichemStämme von 10 bis 40 Fuß Länge und 14 bis 24 Zoll mittlerem Durchmesser,
meistbietend verkauft werden.
Bemerkt wird, daß sich unter dem Stammholz zwei Stämme befinden, welche sich zu Mühlen-Wellen und sehr viele zu gutem Schreiner- und Küferholz eignen.
Damm, am 3. Februar 1868.
Der Vorsteher: Spies.
_ 782) Um mit meinen vorjährigen Damen-Kleider-
stoffen vor Beginn der Saison zu räumen, verkaufe ich solche zu bedeutend herabgesetzten Preisen. I>
<8 S. Hirsch Sohu. Z-
x
783) Nächsten Mittwoch, den 12. d. Mts. sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, stricien Hegwald und Haide:
61 Eichen-Siämme bis zu 17 Zoll Durch Messer, meistens zu Wagnerholz eignend,
! Ausverkauf!
770) Wegen Aufgabe des Geschäfts
Vollständiger Ausverkauf
sämmtlicher Waaren
bei Gebrüder Heß, Kreuz.
S x
u ff (SpccB, Prima - Cervelatwurst, Geschnittene Fleischwurst,
187 Nadel-Stämme,
217 „ Stangen,
27 Stecken Eichen-Prügelholz,
11 '
805) Zwei gute große 8
Pferde, 7- und 9jährig, 8 ß und ein Victoria-Waqen g stehen zu verkaufen un
Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lick.
801) Künftigen Montag, den 17. d. Mts-,
. „ , ^.Morgens 9 Uhr,
e "Münchwald", zunächst Burkhardsfelden, auf dem Schlagweg anfangend, versteigert werden •
69 Stecken 10- und löfüßiges Eichen- Prugelholz,
.„^4 wichen- u. Tannen-Si.ckholz, 6oaa A/.ßen „ , „ „ Reisholz,
300 Stamme geringes Eichen - Bauholz
— 4722 Cubikfuß.
L-ch, am 10. Februar 1868.
Fürstliche Oberförsterei Lich.
Eigenbrodt.
Der Anfang ist des Morgens um 9 Uhr am Wege zwischen dem Hegwald und der Clause, und des Mittags um 12 Uhr am Wege beim Hangelstein. Vormittags wird das Eichen- und Nachmittags das Nadelholz versteigert.
Wieseck, den 6. Februar 1868.
Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang.
D e r ft e i g e r u n g e n.
Versteigerung von Straßenarbeiteu.
786) Die zur Unterhaltung der Straßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1868 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beifuhr und dem Zerschlagen der Steine, sowie der Anlieferung von Sammelsteinen, sollen an nachbenannten Tagen und Orten an die Wenigstfor- dernden versteigert werden, und zwar:
I. Dienstag den 11. Februar, Morgens 10 Uhr, in dem Bramm'schen Wirthslokale in der Neustadt dahier, für die Straßen von Gießen gegen Klein-Linden, von Gießen gegen Rodheim, von Gießen bis Nr. 10 gegen Reiskirchen, von Gießen gegen Steinbach und von Klein-Linden gegen Wetzlar:
II. Donnerstag den 13. Februar, Morgens 9>/2 Uhr, zu Lich im Gasthaus zum Engel, für die Straßen von Steinbach über Lich gegen Langsdorf und vom Hessenbrücker Hammer über Lich bis zum Klosterwald;
III. Freitag den 14. Februar, Morgens 9'/r Uhr, zu Eberstadt in dem Hause des Wirth Görlach, für die Straße von Lich gegen Butzbach;
Angekommen: Gesalzenes westphl. Schweinefleisch, pr. Pfd. 12 kr-, Geräucherter „ Schinken,
IV. Montag den 17. Februar, Morgens 9'/2 Uhr, au Lollar in dem Gasthaus zur Krone, für die Straße von Gießen gegen Marburg.
V. Dienstag den 18. Februar, Morgens 9'/2 Uhr, }u Lang-Göns in dem Gemeindehause, für die Straße von Klein-Linden gegen Butzbach; VI. Donnerstag den 20. Februar, Morgens 10 Uhr, auf ber Gansenburg, für die Straße von Gießen gegen Grünberg.
Die resp. Großherzoglichen Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse chrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 7. Februar 1868. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.
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Lebens verflcherungsbank f. D. in Gotha.
775) Die Geschäftsergebniffc dieser Anstalt im Jahre 1867 waren sehr günstiger Art- Durch einen reichen Zugang an neuen Versicherungen (2379 Pers, mit 5,052700 Thlr.), roelcber nächst dem Jahre 1865 größer war als in irgend einem anderen Jahre, ist
die Zahl der Versicherten auf 31000 Pers.,
die Versicherungssumme auf 56,400000 Thlr.,
, , der Bankfonds auf 14,600000 Thlr-
gestiegen.
_ Bei einer Iahrescinnahme von 2,600000 Thlr. waren nur 1,140000 Thlr. für gestorbene Ve rsicherte zu vergüten, welcher Betrag wesentlich hinter der rechnungs- maßigen Erwartung zurücksteht und den Versicherten eine abermalige hohe Dividende m Aussicht stellt.
In diesem und den nächsten Jahren werden über
Zwei und eine halbe Million Thaler
?^^Eue reine Ucberschüsse an die Versicherten vertheilt, was für daS Jahr 1868 eine Dividende von 36 Proz. und für 1869 eine solche von 39 Proz. ergibt.
Versieh erring en werden vermittelt durch :
Hofger.-Advocat F. Krauskopf in Gießen, Gutspächter Dr. Groß in Lich, Oskar Ehrhardt in Marburg.
1325 Wellen „ Reisholz, ?9 Stecken Kiefern-Scheidholz,
Holzversteigerung.
800) Donnerstag den 20. und Freitag >en 21. Februar l. I. sollen in ber Ober- örfterei Rabenau, Districte Kahleberq unb Holzapfeltrusch:
1091 Nabelholz - Stämme mit 37,005 Cubikfuß Inhalt unb von ö'/2 bis 18 Zoll Durchmesser unb einer Länge bis zu 80 Fuß Großh. Hess. Maaßes an bte Meistbietenben öffentlich versteigert werben.
Der Zusammenkunftsort ist Donnerstag 9 Uhr Morgens im District Kahleberg unb Freitag 9 Uhr Morgens im District holzapfeltrusch. Beibe Districte liegen ohnweit bes Dorfes Lonborf unb in ber Nähe eines chausstrten Vicinalweges.
Kesselbach, am 8. Februar 1868.
Der Oberförster: Hopps.
Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschieb, wirb burch mein in allen beutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn-Mundwasser binnen einer Minute 'scher unb schmerzlos vertrieben, was unzählige Danksagungen ber höchsten Personen bekunden»
E. Hückftädt in Berlin,
. Oranienstraße 57, am Marktplatz.
Zu haben in Flaschen ä, 18 und 36 kr. bei (810) Carl Frech in Gießen.
811) Ein Divan, bequem zum Schlafen, ist wegen Mangels an Raum zu verkaufen. Näheres bei der Exped. b. Bltts.
Zwei Hobelbänke, neue, stehen zu verkaufen. Näheres Neuenweg Lit. B. Nr. 87 im Hinterhause. (787)
790) Drei neue 12ohmige Lagerfaß aus ungarischem Holz find preiswürbig zu verkaufen. Näheres bei ber Exped. d. Bltts.
Marmor-Arbeiten.
791) Alle Arten feine unb untabelhafte Marmor-Arbeiten finb bei ben Unterzeichneten jeberzeit zu haben; ebenso sind Grab- Monumente, sowie Schrift-Tafeln von allen beliebigen Marmorfarben, bei denselben stets vorräthig.
Villmar a. d-Lahn (Nassau), int Febr. 1868.
I- P- Leonhard & Söhne, Marmorier.
797) Samstag den 22. Februar, Nachmittags 1 Uhr, lasse ich eine gute, von Holz erbaute Scheune dahier öffentlich meistbietend versteigern.
Launspach, den 9. Februar 1868.
Ludwig Will-
794) Montag den 17. Februar und die darauf folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, lassen die Simon Löb's Erben in der Behausung des Herrn Einil Junker auf dem Asterweg gut gehaltene Mobilien, darunter ein Piano, eine goldene Stanouhr, ein Secretär, sowie Weißzeug, Bettzeug, Kleidungsstücke u. s- w., gegen baarc Zahlung öffentlich meistbietend versteigern-
Vermiethurrgen.
812) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- Mlethen bei
G- H- Balser, Glaser, Seltersweg,
776) „Russischen Hof" sind me^ rere moblirte Zimmer zu vermiethen,
779) Ein freundliches Familienlogis mit allem Zugehör, Sommerseite, ist zu ver- mlethen unb batbigft zu beziehen. Näheres bc, ber Expeb. b. Bltts. _______________
815) Ein Logis, bestehenb aus einer Stube, zwei Kammern, Küche unb Keller, ist zu vermiethen bei
__________Reallehrer Dickors Wittwe.
773) Zwei möblirte Zimmer sind zu ver- Mlethen bei Wernhard Brück, ____________________ Flügelsgasse.
777) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet -st Zu vermiethen und am 1. März zu be- ziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
771) Im „Russischen Hof" sind La- gerraume zu vermiethen. _________
772) Zwei möblirte Zimmer mit einem Eabmet sind, getrennt ober zusammen, in ber neuen Anlage zu i vermiethen. Näheres bei ber Exped. b. Bltts.___________________
768) Ein freunbliches, möblirtes Zimmer imttCabinet in einer Gartenwohnung ist zu vermiethen unb sogleich zu beziehen. Näheres bet der Exped. b. Bltts.
769) Ein freundliches, möblirtes Zimmer ist am Canzleiberg Lit. B. Nr. 67 billig zu vermiethen.


