Einzelbild herunterladen

Darmstadt, 2. Nov. Dem Vernehmen nach werden die Stände des Großherzoglhums behufs Schließung des dermaligen und falsbaldiger Eröff­nung des neuen Landtages gegen Ende dieses Mo­nats zusammenberufen werden.

Berlin, 30. Oct. Nachfolgende Zusammen­stellung der Ausgaben im preußischen Staatshaus­halt von 1850 bis auf Vie Gegenwart zeigt, wie außerordentlich dieselben in diesen Jahren gestie- gen sind.

Es betrugen nämlich die Ausgaben: im Jahre 1850 95,899,606 Thaler, 1852 99,434,734

1854 107,990,069

1856 118,864,071

1858 126,409,778

1860 130,615,255

1862 139,908,411

1864 143,833,738

1866 154,000,000

1867 168,929,873

für das Jahr 1868 176,000,000

Für 1869 werden sie sich auf 183 Mill. Thlr., also fast auf das Doppelte der Summe von 1850 belaufen. Darunter sind freilich die Ausgaben für die wirthschaftlich chohlthätigen Eisenbahnen mitbe­griffen; allein cs bleiben nach Abzug der durch Bahnbauten entstandenen Kosten für 1869 immer noch 161,000,000 Thaler, was gegen 1850 eine Steigerung der Ausgaben von 68 Prozent aus­macht. Wann werden die europäischen Verhältnisse eine Herabminderung der jetzt noch riesenmäßig sich steigernden Militärbudgets möglich machen?

Berlin, 2. Nov. Ueber den Inhalt der Thron­rede herrscht noch ein tiefes Geheimniß; die Mitthei- lung, daß sie sehr friedlicher Natur sein werde, er- zählt erwas so Selbstverständliches, daß keine große Combinationsgabe dazu gehörte, diese Nachricht in die Welt zu schicken. Wir denken, wenn es sich um die Bewilligung der geforderten Summen zur Deckung der Mehrausgaben handeln wird, werden die Kriegs­befürchtungen schon rechtzeitig ihre Rolle spielen, es müßte denn sein, baß man solche Mittel gar nicht für nöthig erachte, da sich schon jetzt bei den Natio­nal-Liberalen eine große Neigung zu beschleunigter Berathung, v. h. zur Bewilligung aller Forderungen zeigt. Sollte sich übrigens die geringste Schwierig­keit zeigen, so ist es nicht unmöglich, daß Graf Bis­marck plötzlich wie ein deus ex machina in dem Abgeordnetenhaus erscheint, um die Majorität für die Regierung zu erlangen. Ich erinnere in dieser Beziehung an die Vorgänge bei der Debatte über die Sechszig-Millioncn-Anleihe im Jahre 1866; auch damals trat Graf Bismarck im letzten Moment mit einer kurzen, aber nachdrücklichen Erklärung in die Schranken.

Marburg, 2. Nov. In der heute hier be­gonnenen Schwurgerichts - Session kam vie Anklage gegen den Studenten Schmidt von hier, der im August d. I. den Lieutenant v. WilkonSki vom hiesigen Jägerbataillon im Duell erschossen hatte, zur Verhandlung und wurde der Angeklagte zu 2 Jah­ren Festungsstrafe verurtheilt. Ob derselbe wohl nach Verbüßung einiger Wochen Festungshaft vom Kö­nig begnadigt werden wird, wie s. Z. General 8. Manteuffel und Andere?!

München, 1. Nov. In einem der Artikel, welche in der letzten Münchener Militärconferenz fest­gestellt wurden, beschloß man, die süddeutsche Fe- stungScommission erst dann ins Leben treten zu lassen, wenn die Conferenz zur Auseinandersetzung des Bun- deseigenthums (auch Liquidationscommission genannt) über das bewegliche Material der ehemaligen deut­schen Bundesfestungen entschieden habe. Der Beschluß ist schon dadurch vollkommen gerechtfertigt, daß wenn die Festungscommission schon vorher zusammentreten würve, sie nicht recht wüßte, was sie dann eigentlich zu verwalten hätte. Nun ist beabsichtigt, die Liqui- dationscommission in nächster Zeit zusammentreten zu lassen und darauf hier die süddeutsche FestungS- commission ins Leben zu rufen. Hoffentlich machen die gespannten Zeitverhältnisse nicht auf's Neue einen Strich durch die Rechnung.

Wien, 2. Nov. DasTagblatt" meldet: Der preußische Gesandte soll aus Anlaß der Denkschrift des Kurfürsten von Hessen vertrauliche Vorstellungen dagegen erhoben haben, daß der König von Hanno­ver und der Kurfürst von Hessen die Gastfreundschaft Oesterreichs zu preußenfeindlichen Agitationen be­nutzen. Baron v. Beust sandte hierauf eine Ver­trauensperson nach Prag, um mit dem Kurfürsten die Bedingungen seines ferneren Verbleibens in Oester- reich festzustellen. Die Resultate dieser Mission sind

zur vollkommenen Befriedigung des Reichskanzlers ausgefallen.

Wien, 3. Nov. DiePresse" und dieDe­batte" melden:Das Wiener Cabinet erließ zur Richtigstellung der Journalmittheilungen über die Rede Baron Bcust's im Wehrausschusse eine Circulardepe­sche an die auswärtigen Vertreter Oesterreichs. Die­selbe soll mit einigen Beispielen darthun, daß die Rede Beust'S theilweise falsch aufgefaßt worden sei." DerN. fr. Pr." zufolge soll England im Ein- verständniß mit den gleichgesinnten Cabinetten die Pforte veranlaßt haben, Angesichts der gemeingefähr­lichen Zustände in den Donaufürstenthümern gemäß Art. 22 des Pariser Vertages, welches jede Einmi­schung einer Einzelmacht ausschließe, die Initiativ zu ernstlich mahnenden Gesammtschritten der Garantie- Mächte in Bukarest zu ergreifen.

Bern, 2. Nov. Der Bundesrath der Eidge- nossenschaft hat das sich neu constituircnde Spanien im Voraus anerkannt und den diplomatischen Ver­kehr mit der Madrider Regierung wieder ausge­nommen.

Florenz, 2. Nov. Abends. DieJtal. Corr." sagt bei Besprechung der Beust'schen Rede im Wehr­ausschusse : Die dem Hrn. v. Beust zugeschriebene Phrase:aber Italien hat nicht immer die Hände frei" sei nie von dem österreichischen Reichskanz­ler gesprochen worden. Hr. v. Beust habe, nachdem er constatirt, daß Oesterreich in guten Beziehungen zu Italien stehe, geglaubt hinzufügen zu müssen: man dürfe nicht vergessen, daß in Tyrol, Istrien italieni­sche Agitationen stattfinden, welche die italienische Regierung nicht in der Lage ist, verhindern zu kön­nen. Man ersehe also folglich hieraus, daß weit entfernt, etwas für Italien Beleidigendes ober Un­angenehmes zu sagen, Hr. v. Beust damit nur vie Loyalität und Redlichkeit der italienischen Regierung habe kennzeichnen wollen.

Madrid, 2. Nov. In einer Conferenz von Staatsmännern wurde auf Olozaga's Vorschlag ein aus Unionisten, Demokraten und Progressiven zu­sammengesetztes Zwölfer-Comite mit der Abfassung eines Manifestes zu Gunsten der constitutionellen Mo­narchie beauftragt, welches wahrscheinlich morgen publicirt wird.

Newyork, 2. Nov. (Kabeltelegramm ausReu- ter's Office".) Die Indianer griffen am Sonnabend einen Zug der Pacificbahn an und beschädigten den­selben ernstlich. Die Bahnzüge erhalten von nun an militärische Escorte.

Vermischtes.

Gießen. 3m Verlag von G. F. Lenz in Berlin erschien in 2. Auflage desFührer durch Berlin mit Geschichte, neue­stem Plan der Stadt in Farbendruck und Karte der Umgegend mit nöthigem Fingerzeig". Wenn das Büchlein schon in seiner ersten Auflage vollkommen den Erwartungen entsprach, sowohl was Inhalt als würdige äußere Ausstattung anlangt, so gilt dieß in noch weit höherem Grade von der Art und Gestalt, in welcher es und nun vorliegt. Die Zuverlässigkeit und Reich­haltigkeit der Mittheilungen in allen Beziehungen des Berliner Lebens, sei es wegen Wohnung, Preise der Droschken und Omnibus, wegen Straßen, Plätzen, Denkmälern, öffentlichen und Staatsgebäuden, Sehenswürdigkeiten, Posten und Tele­graphenanstalten, Theater, Wirthschaften rc., ist ebenso an- erkennenSwerth, als die werthvolle Beigabe der Hauptmonu­mente und Gebäude dieser Weltstadt, deren geschichtliche Ent­wickelung offenbar von sachkundiger, gewandter Feder in in­teressanter Weise dargestellt ist.

(Schluß des Regierungsblatts Nr. 56.)

IV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 12. Sept, den Kreisarzt des KreiSmedicinalamtS Alzey, Dr. Caprano, zum Kreisarzt de« KreiSmedicinalamtS Mainz II., dsn Kreisarzt des KreiSmedicinalamtS Fürth, Dr. Sauerwein, zum Kreis­arzt des KreiSmedicinalamtS Alzey, am 16. Sept, den von dem Herrn Grafen zu Solms-Laubach auf die evangelische Pfarrstelle zu Wetterfeld präsentirten evangelischen Pfarrer zu Freienseen, Koch, für diese Stelle und am 19. Sept, den von dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Birstein auf die erste evan­gelische Pfarrstelle zu Offenbach präsentirten zweiten evangeli­schen Pfarrer daselbst, Bonhard, für diese Stelle zu bestäti­gen; an demselben Tage dem Bezirksgerichtsrath und seit­herigen ersten Untersuchungsrichter bei dem Bezirksgerichte Mainz, Friedrich Lehne, unter Belassung seines Richteramts die Functionen eines ersten Untersuchungsrichters und dem Bezirksgerichtsrath und seitherigen zweiten Untersuchungsrichter bei dem Bezirksgerichte Mainz, Ludwig Schön, unter Be­lassung seines Richteramts die Functionen eines zweiten Unter­suchungsrichters für den Sprengel des genannten Bezirksgerichts auf die Dauer eines weiteren Jahrs, vom 17. October l. I. an gerechnet, zu übertragen; am 23. Sept, den Lehrer an dem Gymnasium zu Worms, Dr. Burger, zum Lehrer an der Realschule zu Michelstadt zu ernennen, ' den Schullehrer an der evangeliischen Schule zu Dudenrod, Gundermann, von Uebernahme der ihm übertragenen evangelischen Schulstelle zu Ober-Schmitten auf sein Nachsuchen zu entheben und auf seiner bisherigen Dienststelle zu belassen, den von dem Herrn Grafen zu Stolberg-Roßla und Ortenberg auf die zweite evan­gelische Schulstelle zu Münzenberg präsentirten Schullehrer an der evangelischen Schule zu Holzheim, Glockengießer, für diese Stelle zu bestätigen; an demselben Tage den Finanz- Accessisteu Sartorius aus Darmstadt zum Hauptzollamts-

Accesststen erster Claffe und den provisorischen SovlauS- geber und Kohlenwieger Babel zu Nauheim zum Sool- ausgeber und Kohlenwieger bei der Saline daselbst mit dem Amitstitel alsSoolcontroleur" zu ernennen; am 29. Sept, den Gütererpeditvr auf der Station Darmstadt der Main-Neckar-Eisenbahn, Lehr, zum Revisor bei dem Con- trolebüreau dieser Eisenbahn, den Bauaufseher, charakteri- sirten Kreisbauaufseher Heinzelmann zu Wimpfen zum KreiS- bauaufseher bei dem Kreisbauamte Groß-Gerau, am 3. Oct. den GymnastallehramtS-Accessisten, Dr. Landmann aus Heldenbergen, zum Lehrer an der Realschule zu Gießen, den KreiSveterinärarzt des Kreisveterinäramte« Vilbel, Dr. Eller, zum KreiSveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Bingen, den Assistenz-Veterinärarzt vom zweiten Reiterregiment, Geist au« Worms, zum KreiSveterinärarzt deS KreisvetcrinäramteS Reichelsheim, den praktischen Veterinärarzt Dr. Netscher aus Mainz zum KreiSveterinärarzt des KreisvetcrinäramteS Vil­bel, den praktischen Veterinärarzt Dr. Winckler aus Al- lendors a. d. Lumda zum KreiSveterinärarzt des KreiSveterinär- amteS Schotten, den dritten Pedellen an der LandeSuniver- sität, sowie Kanzlet- und Carcerduner Sippe! zum zweiten UniversitätSdiener au der LandeSuniversität, an demselben Tage den Bau-Aspiranten Wetter aus Mainz zum KreiSbau- meister deS Kreisbauamtes Nidda, am 7. Oct. den ersten evangelischen Stadtpfarrer zu Darmstadt und Oberconsistorial- rath Dr. Rinck zum Dekan de« evangelischen Dekanats Darm­stadt, den evangelischen Pfarrer zu Stockstadt, Stamm, znm Dekan des evangelischen Dekanat« Dornheim, den er­sten evangelischen Pfarrer zu Gießen, Landmann, zum De­kan des evangelischen Dekanats Gießen, den evangelischen Oberpfarrrr zu Lauterbach, Trautwein, zum Dekan des evangelischen Dekanats Lauterbach, den evangelischen Pfar­rer zu Kaichen, Fertsch, zum Dekan de« evangelischen Deka­nats Rodheim und den Pfarramts-Candidatcn Stamm aus Lauterbach zum vierten Lehrer an dem evangelischen Schul­lehrer-Seminar zu Friedberg zu ernennen, dem ersten evan­gelischen Schullehrer zu Dudenhofen, Diehl, die reformirte Schulstelle zu Lengfeld, am 10. Oct. dem Schullehrer an der dritten katholischen Schule zu Bodenheim, Dörr, die erste katholisch« Schulstelle zu Finthen und dem Schulamts-Aspi­ranten Friedmann aus Königstädten die zweite evangelische Schulstelle zu Gräfenhausen zu übertragen. Am 14. Oct. den Finanz-Accesfisten Frank aus Merlau zum Hauptzollamts- Assistent zweiter Klaffe bei dem Hauptzollamte Mainz und den Wilh. Kleyenstübcr von Düdelsheim zum Ersatz-Bahn­wärter be'i der Eisenbahn von Offenbach nach Frankfurt zu ernennen.

V. Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 23. Sept, den evangelischen Pfarrer zu Nauheim, Münch, von dem Amte als Metropolitan der Klasse Bockenheim bezüglich der evange­lischen Pfarreien Nauheim, Dorheim und Maffenheim und den evangelischen Pfarrer zu Trais an der Lumda, Consisto- rialrath Dr. Klingelhöffer von dem Amte als Metropoli­tan der Klaffe Frohnhausen bezüglich der Pfarrei Trais a. d- Lumda zu entheben; am 3. Oct. den Brückenwärter an der Mainüberfahrt zu Kostheim, Daschmann, seines Dienste« zu entlassen.

VI. Versetzungen in den Ruhestand. Se. König­liche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 12. Sept, den Kreisarzt de« KrcismedicinalamteS Hirschhorn, Dr. Schenzer, an demselben Tage den Landgerichtsdiener bei dem Landgericht Fürth, Becker, auf sein Nachsuchen, am 16. Sept, den Schullehrer au der evangelischen Schule zu Beuern, Heukelmann, in Anerkennung seiner mehr als fünfzigjährigen treuen Dienste, am 19. Sept, den Land­gerichts-Assessor bei dem Langerichte Darmstadt, Neuling, am 29. Sept, den Schullehrer an der evangelischen Schule zu Schlierbach, Stöhr, am 10. Oct. den Schullehrer an der evangelischen Schule zu Unter-Sensbach, Wilhelm, und am 10. Oct. den Substituten des GeneralstaatSprocurator» bei dem Ob-rgerichte der Provinz Rheinhessen, Staatsprocura- tor Dr. Valckenberg, unter Anerkennung seiner treu ge­leisteten Dienste, auf sein Nachsuchen, in den Ruhestand zu versetzen.

Mainz, 24. Oct. Der hier erschieneneIsraelit" erzählt Folgendes unter der Rubrik Spanien: Noch bis vor weni­gen Jahrzehnten haben in Spanien heimliche Juden ge­lebt, die sich öffentlich zum Chriflenthum bekannten; ein deut­scher Glaubensgenosse, welcher unter Napoleon den spanischen Feldzug al« Offizier mitgemacht hatte, erzählte uns einst folgend- merkwürdige Geschichte:Ich war", erzählte er, einst in einem Hause einquartiert, in welchem das Haupt der Familie todtkrank darniederlag. Während ich mein Abendessen zu mir nahm, erschien ein Geistlicher, um dem Kranken die letzte Oelung zu verabreichen. Dieser aber stieß mit letzter Kraftanstrengung den Geistlichen zurück und rief: Schema Israel!" Da ließ der Geistliche das hochgehobene Kreuz zur Erde niederfallen und rief:Haschem Elohenu!" Ich aber legte Messer und Gabel nieder, erhob mich und sprach mit lauter Stimmen:Haschem Echad!" War da« eine Erkenntnißscene! Kranker und Geistlicher waren beide heimliche Juden, die in dem fremden Soldaten ihren Bruder erkannten! Der kranke Hausherr erholte sich wieder und lebte noch einige Tage; er hatte, als er dann starb, den Trost, daß Glaubensgenossen ihm die Augen zudrückten."

Frankfurt. Vor einigen Tagen fand die feierliche Ent­hüllung und Begränzung des Bethmann'schen Denkmals statt, welches die Liebe der hiesigen Einwohnerschaft ihrem um die Vaterstadt Frankfurt so verdienstvollen Mitbürger errichtet hat.

Frankfurt. Eine seltsame Gesellschaft soll sich dahier gebildet habe», worin nur diejenigen Personen aufnahmsfähig sind, welche entweder schon im Concurse, oder den Nachweis führen, daß e« ihnen demnächst bevorsteht. Die Gesellschaft verspricht zahlreiche Betheiligung zu finden, obgleich eine Be­stimmung nur qualistcirte Frankfurter als Mitglieder zulaffen soll. Besonders routinirte und ruinirte auswärtige Leute von Fach sollen zu Ehrenmitgliedern ernannt werden können.

Schlesien. In einem Wirthshause zu Breslau glaubte sich ein Stammgast einer Dame von etwas emancipirtem We­sen gegenüber die Freiheit nehmen zu dürfen, zu gestehen daß er glaube, sie habe vieles von der spanischen Isabella an sich. Die Jnjurienklage ist eingeleitet. Das Breslauer Gericht wird zu entscheiden haben, ob man eine ehrsame Frau ungestraft Königin von Spanien nennen darf.

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.