Ausgabe 
22.2.1865
 
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de» Hermann Dorsch, der inzwischen verstorben war, ohne daß sich seine Erben gemeldet hätten, nach Verfügung vom 24. November 1864 in dem an­gegebenen Betrag dir jetzt veponirt geblieben.

Dem Verklagten al» einzigen Erben seines Vaters steht jetzt diese Forderung zu. Er selbst ist nach Anlage A. c. f. unbekannt wo abwesend.

Da er als Erbe seines Vaters für dessen Schulden einstchen muß, so bitte ich, in Anlage B. meinen Anwalt legi- timirend:

1) zu meiner Sicherheit und zur Be- gründung des Gerichtsstandes die Forderung des Verklagten von 166 Rthlr. 20 Sgr. Hauptgeld nebst 25 Rthlr. 19 Sgr. 5 Hlr. früheren und den weiter entstehen­den Zinsen mit Arrest zu bestricken,

2) den Verklagten als Erben seines Vaters zum Ersatz des mir durch diesen angerichtcten Schavens im Betrag von 250 Rthlr. und zum Kostenersatz schuldig zu sprechen und

3) ihm diese Klage durch öffentliche Blätter mitzutheilen.

Beweis trete ich durch das General- Währschafts- und Hypothekcn-Protokoll von Halsdorf und Eid an.

Worüber rc. rc.

W. G. Hille." dem Verklagten, welcher nach vorgelegter Bescheinigung in unbekannter Fremde ab- wesend ist, mitgetheilt, um sich darauf im Termin

den 17. Mai d. I., vormittags 11 Uhr (Contumazial-Zeit), bei dem Nachtheil des Ausschlusses und an­zunehmenden Zugeständnisses zu erklären, und dient zugleich zur Nachricht, daß alle weitere Verfügungen in dieser Sache nur durch Anschlag am Gerichtszimmer zur Kenntniß gebracht werden sollen.

Rauschenberg, am 12. Februar 1865. Kurfürstliches Justizamt.

8 e s ch e n. Beglaubigt

S t r o h m e y e r.

510) In Gemäßheit der gegebenen In- structioncn sind aus den Acten des unterfer- tigten Landgerichts zur Vernichtung ausge-

zur Einstampfung an eine Papierfabrik wer­den abgegeben werden.

Lich, den 11. Februar 1865.

Großherzoglichcs Landgericht Lich. Sartorius.

besondere Bekanntmachung.

522) Im Firmen - Register des unter­zeichneten Gerichts ist heute folgender Ein­trag vollzogen worden:

Die Wittwe des Wilhelm Zurbuch, Jo- hannette, geborne Collischorn, zu Gießen führt das von ihrem verlebten Ehemanne unter der FirmaWilhelm Zurbuch" be­triebene Material- undFarbwaaren-Geschäft, sowie seine Lack- und Oelfirniß-Fabrik unter seiner Firma fort und hat ihren Hanvlungs- gehülfen Carl Franz und Andreas Keller zu Gießen Procura ertheilt.

Gießen, den 18. Februar 1865.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl.

Versteigerungen.

51.7) Montag den 27. Februar 1865, von Morgens 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, und zwar im Distrikt Philosophenwald, nach- verzeichnetes Holz öffentlich versteigert »er­ben , als:

4'4 Stecken Eichen-Scheidholz,

4% Prügelholz,

1634 Stockbolz,

748 Wellen Reisholz,

3'4 Stecken Nadel-Scheivholz, 24'4 ' Prügelholz,

45'4 Stockholz,

1235 Wellen Reisholz,

42 Laste Allerleiholz,

44 Eichen-Stämme mit 1120 Cubikfuß, 1 Buchen-Stamm 4

388 Nadel-Stämme 9914

34 Eichen-Stangen 124

2 Buchen- 5

5 Nabel« 38

Die Zusammenkunft ist bei der Liebigshöhe. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juni 1865 gestattet.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 20. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Nadelholz: 647 Stück Kiefern und Fich­ten von 4 bis 10 Zoll Durchmesser und 24 bis 54 Fuß Länge,

Geschirr- und Stangenholz: 649 Stück Kiefern, Fichten und Eichen zu Deich­seln , Wagenleiterbäumen u. bergt, sowie

25 Schock Fichten-Baumpfähle und Boh­nenstangen.

Bei ungünstigem Wetter geschieht der Verkauf in dem Benner'schen Gasthause zu Trais a. b. L. und werden Kaufliebhaber wohl thun, sich das Holz vorher an Ort und Stelle anzusehen.

Marburg, am 17. Februar 1865.

Kurfürstlich Hessische Rentei.

Deichmann.

Main Weser-Bahn.

485) Freitag den 24. Februar, Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Geschäftszimmer des Unter­zeichneten die nachverzeichneten Arbeiten und Lieferungen, welche zur Erbauung eines Dampfmaschinenhauses rc. für die Wasser­station auf dem Bahnhofe zu Gießen erfor­derlich sind, durch öffentliche Versteigerung

in Accord gegeben werden:

8 kr.

496 fl.

Maurerarbeit, veranschl.

zu

tf

ft

U

ft

H

M

ft

ft

tf

Mauersteinen

4 Cubikklafter

Lieferung von

106

180

124

24

36

37

67

57

1

45

30

15

24

14

n

if

Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit Dachveckerarbeit, Schreinerarbeit, Glaserarbeit, Schlosserarbeit, Weißbinderarbeit,

(Basaltsäulen), 13000 Stück Backsteinen

(Feldbrand), 50 Bütten Wasserkalk,

15 Luftkalk,

2'4 Cubikklafter Mauer-

sand,

100 lfve. Fuß rauhen Deck­

platten au» den Lungstein- brüchen.

Pläne, Voranschläge und AccordSbebin- gungen liegen im vorbezeichneten Locale zur Einsicht aus. Gießen, bett 15. Februar 1865. Der Großherzogliche Bahn-Ingenieur be« Bahnbezirks Gießen.

In bessen Verhinberung: Nahm,

Bahn-Ingenieur.

schieden worben:

1) die Civilprozeß-Acten bis zum Jahre 1830 inclus.,

2) die Acten über Strafsachen dis Ende 1850,

3) die Civilprozeß- und Concurs-Tabellen von 1821 bis Juli 1853.

Zur Wahrung ihres Interesses werden alle Betheiligte hiermit aufgesorvert, söge- wiß binnen 4 Wochen diejenigen Acten zu bezeichnen, welche in ihrem Interesse ferner aufzubewahren wären, als sonst die Acten

Holzverkauf im kurhefsischen Forst- reviere Trais a. d. L.

511) Donnerstag den 2. und Freitag den 3. März d. I-, von Vormittags 9 Uhr an, kommt im Schlage Scheid, an dem von Trais nach Sichertshausen führenden Wege folgendes Gehölz zur Versteigerung, als: Eichen-Bauholz: = 30 Stämme von 6 bis 22 Zoll Durchmesser und 12 bi« 30 Fuß Länge,

Holzversteigerung in der Fürstliche« Oberförsterei Lich.

523) Künftigen Montag, den 27. b. Mts., Morgens präcis 9 Uhr,

soll im DistriktMeilbach", am Vieinal- weg von Lich nach Hattenrob, folgenbe« Gehölz versteigert werben:

215 Stecken Buchen- und Eichen-Scheib» und Prügelholz,

117 Stecken bergt Stockholz,

9475 Wellen bergt Reilholz,