Ausgabe 
1.2.1865
 
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Geld - Cours vom 30. Januar 1865.

ff.

bei« rott)(n Backen, munter und fröhlich sehen, Sie würden sich reich-

Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Seindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.

Stätten und Fruchtmarkten.

von

1. 44J-45}

2. 26-27

311) Mittwoch den 1. Februar, Abends 5 Uhr:

Pistolen ditto Preußische . . . . Holt. fl. 10 Stücke. . Ducatcn........

20 Frankenstücke . . . Engt. Sovereigns . . . Preuß. Thaler.....

5 Franken-Thaler . . . Preuß. Eaffen - Scheine Dollars in Gold . . .

9. 39j-40j

9. 55-56

9. 451-461

5. 32-33

9. 24J25J

11. 46-48

Meerrettig bei

Louis K. vor dem Wallthor.

301) Eine goldene Droche ist gesunden worden. Das Nähere bei der Exped. d. Bl.

Z Zu Frankfurt a. M.

wird in eine Holz- und Steinkohlen- Handlung ein junger Mann mit den nöthigcn Schulkenntnissen zum sofortigen Eintritt in die Lehre gesucht. Franco- Offerten unter S. R. Nr. 32 an das Jnseraten-Bureau der Jäger'schen Buchhandlung in Frankfurt a. M.

Köln, 18. Januar. DieBerlinischen Nachrichten" thei- len in ihrer Nummer vom 13. Januar folgenden interessanten ' Artikel mit, der gewiß nicht verfehlen wird, die Aufmerksamkeit der Herren Aerzte auf sich zu lenken. Das genannte Blatt schreibt:In dem Samariter-Stifte zu Craschnitz bei Militsch findet der Menschenfreund wohl mehr als irgendwo die Noth- Wendigkeit, seine Bruderliebe walten zu lassen, denn es beherbergt arme blöde Kinder, denen das himmlische Licht der Vernunft fehlt, und deren körperlicher Zustand, durch die mangelhafte Wechselwirkung der Seele und des Leibes, meist ebenso zerrüttet ist. Mit aufopfernder Liebe und Hingebung wirkt dort der Herr Graf v. d. Recke-Volmerstein, der alle Mittel anwendet, um diese schwachen Naturen möglichst zu kräftigen. Ein hierauf be­zügliches Schreiben an den Herrn Johann Hoff in Berlin, das gleichzeitig die von allen Seiten bekundeten, stärkenden Eigen- schäften seines Malzertract - Gesundheitsbiers abermals auf das Glänzendste bestätigt, liegt uns vor. Es lautet:Wcrther Herr. Die durch Ihre Liebe meinen armen blöden Kindern im Sama- riter-Stifte geschenkte Partie Flaschen mit Malzextrakt haben bei mehreren der Kranken sehr heilsam und stärkend gewirkt. Wür­den Sie ein kleines, sechsjähriges, blöde« und stumme«, sehr niedliches Mädchen, früher abgezehrt und bleich, jetzt kräftig, mit

Eisenbahn-Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Gießener Bahn, sowie neueste Zollamts-Declarationen, zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mausbnrg.

274) Ich kaufe und verkaufe neue und alte Kleider. Schneidermeister Frech.

lich belohnt finden, durch Ihre Liebesgabe von Malzextrakt dazu beigetragcn zu haben, und würben gerne meine Bitte erfüllen, mir für fünf andere Kinder eine neue Sendung unentgeltlich zu- gehen zu lassen. Allerlei Stärkungsmittel habe ich bereits bet diesen Kindern vergeblich angewandt und freue mich nun gar sehr darauf, sie durch Ihren Malzextrakt neu aufblühen zu sehen. Ich hätte längst gern diese Bitte an Sie gerichtet, aber ich fürchtete Ihnen beschwerlich zu werden. Da Sie aber neulich den gesund heimkehrenden Kriegern Ihre tbeilnehmende Liebe in so großartiger Weise bewiesen, so dachte ich, würden Sie auch solchen Unglücklichen gern die helfende und heilende Hand ret- eben u. s. w. Craschnitz, 11. Januar 1865. Graf v. d. Recke- Volmerstein." Dieser neuen Kundgebung zu Gunsten eines deutschen Brauproducts freuen wir uns die Erklärung, um deren Veröffentlichung uns der Vertreter der Hoff'schen Filiale, Hoch­straße Nr. 12, ersucht hat, hinzufügen zu können, daß Herr Hoff bereit ist, an Institute, deren finanzielle Lage die Beschaffung des Hoff'schen MalzexiracteS für ihre Kranken nicht thunlicd erscheinen läßt, das zur Cur erforderliche Quantum dieses heil­kräftigen Getränkes unentgeltlich zu verabfolgen.

I 278) In der Conditorei des Unterzeich- | neten ist für einen braven jungen Menschen M e he l lu p p e ;M"ine,We». 8lt.

mit wainmer Wnrft und rohem ----------------------------

312) Ein Rauhpinscher-Hnnd, V2 W alt, von gelber Farbe, mit langen Ohren ^em Schwänze und weißer Spitze und am Halse em weißer Streifen, hat sich verlaufen. Der jetzige Besitzer wird ersucht, denselben in Lit. A. Nr. 137 abzuliefern. _______ .

' 258) Die verehrlichen Mitglieder der Bürgergesellschaft werden benachrich. tigt, daß ter auf den 5. Februar bestimmt gewesene Ball an diesem Tage nicht, viel- mehr den 4. Februar stattfindet.

Der Vorstand.

266) Einige Cigarrenkistchen- Hobeler nnd ein Kreissäger finden dauernde Beschäftigung bei Katzenstein &- Eichenberg.

238) Zur Abnahme von Milch wer­den noch einige Kunden gesucht von Fr. Textor, auf der Hardt.

In die G. D. Brühl'sche Buchdruckerei am Canzleiberg wird ein junger Mensch sofort in die Lehre gesucht.

O r t und Datum.

W a i z c n.

Korn.

Gerste.

Hafer.

Kartoffeln.

Ver­kauft

Mitteipreis vom Matter.

Ver­kauft

Mitteipreis vom Matter.

Ver­kauft

Mitteipreis vom Matter.

Ver­kauft

Mitteipreis von, Malter.

Ver­kauft

Mitteipreis , vom

Malter.

MItr?

Pfund

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Mitt.

Pfund

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Gießen, 27. Januar . . .

Grünberg, 28. ...

Mainz, 27. ...

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