Ausgabe 
1.2.1865
 
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Die bekannten Gläubiger haben dies accep- tirt und sich zur Vermeidung der ConcurS- erkennung dahin geeinigt, die Masse zur Versteigerung bringen zu lassen, und mit dem Erlös zunächst die Hypothekargläubiger und alsdann mit dem Ueberschusse die Chiro- graphargläubiger pro rata zu befriedigen.

Es werden nunmehr etwaige unbekannte Gläubiger aufgefordert, ihre rechtlich be­gründeten Forderungen sogewiß binnen vier Wochen vom Tage des Erscheinens dieser Verfügung in diesem Blatte bei der unter­zeichneten Gerichtsbehörde schriftlich einzu- reichen, als sie nach Ablauf dieser Frist von der Vertheilung ausgeschlossen sind.

Gießen, am 27. Januar 1865. Großherzogliches Landgericht Gießen.

Ploch.

307) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen hat durch Verfügung vom 13. vorigen Monats gegen den Wag- ner und Wirth Johann Georg Hof zu Mornshausen a. d. S., dessen Vermögen um 229 fl. 42% fr. überschuldet ist, den förmlichen Concursprozeß erkannt, dem zu Folge sind Forderungen und sonstige An­sprüche an den genannten Johann Georg Hof im Termin

Montag den 27. März b. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung stillschweigenden Ausschlusses von der Concursmaffe unter Vorlage speci- ficirter Rechnungen nach Hauptgeld, Zinsen und Kosten und mit Angabe etwaiger Psand- und Vorzugsrechte vor dem unterzeichneten Concursgerichte anzuzeigen.

Zugleich soll in diesem Termin ein Arran­gement versucht, ein Massecurator und ein Gläubigerausschuß bestellt, sowie das wei­tere Verfahren und die ConcurSmasse be- treffende Beschlüsse gefaßt, und in allen diesen Beziehungen die Zustimmung jedes nicht gehörig vertretenen Gläubigers zum Beschlüsse der Mehrheit unterstellt werden.

Gladenbach, am 15. Januar 1865. Großherzogliches Landgericht Gladenbach.

Sehrt, Eckstor m,

Landrichter. Landger.-Assessor.

Versteigerungen.

148) Donnerstag den 2. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Grund- stücke der Erben des Großh. HofgerichtS- Advocate» Avolphi, als: Flur Nr. □Jtlftt.

2</71 211 Acker in den Güntersgräben

und am Leihgesterner Weg, gibt 39'/, kr., 771a 346 \ 971

90 f Acker daselbst, gibt 3 kr.,

1943/43-/. und 53% kr.,

503

148/

unter den alsdann bekannt gemacht werden­den Bedingungen, öffentlich meistbietend, auf Erb- und Eigenthum, versteigert werden.

Gießen, den 14. Januar 186.5. Großherzogliches OrtSgericht Gießen.

Edel.

298) Montag den 6. Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalve, und zwar in dem Distrikte Strangswiese, nach- verzeichnetes Holz öffentlich versteigert wer- den, als:

1 Stecken Nadel-Scheidholz,

29% Prügelholz,

67'/. Stockholz,

2825 Wellen Reisholz,

% Stecken Eichen-Prügelholz,

50 Wellen Reisholz,

469 Kiefern-Stämme mit 20,527 Eubikfuß, 46 Fichten- 2379

10 Kiefern-Stangen 72

7 Fichten- 50

Die Zusammenkunft ist hinter Annerod bei der Strangswiese.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juni d. I gestattet.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 30. Januar 1865.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

Holzversteigerung.

309) Montag den 6. Februar d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Oppenröver Gemeindewalke, Distrikten Schänerstrauch und Fichte-Buckel, nachverzeichnetes Holz, als:

13 Stecken Buchen-Schcivholz,

4 Prügelholz,

6 Stockholz,

275 Wellen Reisholz,

2% Stecken Eichen-Prügelholz,

1 Stockholz,

90 Wellen Reisholz,

5% Stecken Nadel-Prügelholz,

14 Stockholz,

1009 Wellen Reisholz,

139 Fichten-Stämme von 5% bis 13'/, Zoll mittlerem Durchmesser und 35 bis 70 Fuß Länge, 2844 Eubikfuß enthaltend,

22 Eichen-Siämme von 5'/, bis 10 Zoll Durchmesser und 15 bis 35 Fuß Länge, 260 Eubikfuß enthaltend, 658 Fichten-Stangen, worunter 625 Boh­nenstangen enthalten sind, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist an dem Vikinal- weg von Oppenrod nach Albach, in der Nähe der Albacher Grenze.

Oppenrod, den 28. Januar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod.

Wei«.

Holzversteigerung.

291) Dienstag den 7. und Mittwoch den

8. Februar d. I.,

jedesmal des Morgens 10 Uhr anfangend, sollen im Cleeberger Gemeinde-MohrSwalde, Ir, 3r und 4r Theil, versteigert werden:

255 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme mit 5968 Eubikfuß,

38% Klftr. Eichen-Scheid- u. Prügelholz,

36% Erdstöcke,

43/. Abraum oder Wurzeln,

400 Wellen.

Am ersten Tage wird blos Stammholz, am zweiten Tage der Rest Stammholz und hernach Vas Brandholz versteigert.

Die Abfahrt ist nach allen Richtungen eine gute.

Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Bekanntmachung ersucht.

Cleeberg, den 25. Januar 1865.

Viehmann, Bürgermeister.

Feilgebotenes.

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303) Coiffuren, Ballkränze, Blumen und Schärpenbänder in schöner Auswahl empfiehlt ____________________I H. Fuhr.

236) Tägl ch ist frischer Treber zu haben bei

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Pro Flasche 54 kr._________

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Kalkverkauf.

299) Der Kalkofen in Arnsburg wird im März d. I. wiederum in Betrieb gesetzt und in demselben sowohl Gambacher, al« auch Holzheimer Kalk gebrannt werden. An Abnehmer, die ihre Bestellungen vor dem 1. März d. I. bei der Kalkofenver­waltung zu Arnsburg oder bei dem Kalk­brenner Engel zu Birklar machen, wird die Bütte zu 2 fl., bei allen später erfol­genden Bestellungen zu 2 fl. 6 kr. abgege­ben werden.

Laubach, am 28. Januar 1865.

Gräflich Solmsische Rentkammer.

__Weber.__________

237) Sehr schöne Dickwurzeln wer­den centnerweise abgegeben bei

Fr. Textor, auf der Hardt.

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