Ausgabe 
16.2.1856
 
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wird daher hierdurch um jede mögliche Mitwirkung zur Erforschung seiner Abkunft rc. und um Mittheilung des Resultats ersucht, Jedermann aber, der hiervon Kenntniß haben sollte, zur sofortigen Anzeige bei der nächsten Polizeibehörde aufgeforvert.

Hanau, am 4. Februar 1856. Kurfürstliche Polizei - Direktion.

Cornelius.

(Signalement

Alter: 16 bis 18 Jahre; Größe: 4 Fuß 9 Zoll; Statur: untersetzt; Haare: blond; Stirn: rund; Augenbraunen: blond; Augen: graublau, tiefliegend; Nase: breit, stumpf, cingcbogen; Mund: dicke Lippen, Unterlippe vorstehend; Zähne: gesund; Kinn: rund; Gesicht: breit, dick; Gesichtsfarbe: blaß, gesund. Besondere Kennzeichen: angeblich stumm, schwerhörig, etwas dicken Hals.

Gerichtliche mrd Privat - Bekanntmachungen.

EdittaUadungen.

286) Forderungen und Ansprüche aller Art an Georg Schmelz II. zu Großen- linven, über welchen der Concursprozcß er­kannt worden ist, sink, bei Vermeidung still­schweigend eintretendcn Ausschlusses von der Masse, im Termin

Donnerstag den 24. April d. I., Vormittags 9 Uhr, dahier anzuzeigcn unk zu begründen. Bei den weiteren, in diesem Termine über ver­gleichsweise Beseitigung des Concurses, Be­stellung .eines Curators rc. gefaßt werdenden Beschlüssen, werden alle nicht mitwirkenden Gläubiger, sowie diejenigen, welche ihre Vertreter nicht mit der genügenden Vollmacht versehen, so betrachtet werden, als wären sie der Mehrheit beigetreten

Gießen den 8. Februar 1856.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, Wörner,

Stadtrichtcr. Stadtger.-Assessor.

119) Gegen den Peter Hofmann von Steinbach ist der Concurs erkannt worden. Indem man dieses hiermit öffentlich bekannt macht, fordert man alle Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde eine Forderung an den nunmehrigen Cridar haben, auf, dieselbe so gewiß im Termin

Freitag den 14. März d. I., Vormittags 10 Uhr, dahier geltend zu machen, als sie sonst ohne weiter bekannt gemacht werdendes Präclusiv- decret von der Masse ausgeschlossen bleiben.

Gießen am 24. December 1855.

Großherzvglichcs Landgericht Gießen.

Ploch, ___________ Landrichter.

Besondere Bekanntmachung. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt.

236) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Mona­ten Juli, August, September, Octo­ber, November und December 1855 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 8. Februar bis zum 8. März dieselben einzulösen oder zu prolvngiren, als sonst deren Versteigerung am 14. April stattfindet.

Nach dem 8. März kann weder Einlösung, Prolongation, noch Umschreibung vorgenom­

men werden. Die Säumigen haben cs sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfän­der erst im Versteigerungstermin gegen baarc Zahlung einlöscn können.

Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt cingelös't werden.

Die Herren Bürgermeister des Kreisamts­bezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren .Gemeinden mehrmals bekannt machen zu lassen. Gießen am 8. Februar 1856.

Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

Die Vergebung von Gußarbeiten, Schlosser-, Schreiner-, Weißbinder-, Fuhren - und Handarbeiten bei der

Stadt Gießen.

282) Donnerstag den 21. Februar 1856, Morgens 9 Uhr,

sollen auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden verge­ben werden:

1) Gußarbeiten, vcranschl. zu 53 fl. 36 fr. 2) Schreinerarbeiten, 28 3) Schlofferarbeiten, 25 12 4) Weißbinderarbeiten, veran­

schlagt zu.....8 20

5) Fuhrenarbeitcn, veranschl.

zu . . . . . . .112,,

6) Handarbeiten, veranschl. zu 32

Die desfallsigen Voranschläge liegen zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürger­meisterei-Geschäftslocale offen.

Gießen den 12. Februar 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.____________ 278) Dienstag den 26. Februar,

Nachmittags 2 Uhr, sollen die nachverzeichncten Immobilien, zum Nachlaß des verstorbenen Ph. Justus Schiefer gehörig, auf dahiesigem Rathhaus einer freiwilligen Versteigerung, unter den als­dann bekannt gemacht werdenden Bedingun­gen, öffentlich an den Meistbietenden aus­gesetzt werden, als:

Flur Nr. oKlstr.

V626 34 Hofraithe auf dem Neuen­

weg, an Fr. Noll I.,

V117/5 166 Acker, Garten in den

mittelsten Schicßgärten, an B. Henckel, 1. Klasse, giebt 29 fr.,

Flur Nr. lUKlftr.

27/215 194 Garten am flcinen Stein­

weg , im alten Schlag, diesseits des Gäßchens, an W. Leng's Ehefrau, . *41., %2. Klasse, giebt 34 fr.

Gießen den 12. Februar 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

D. Ebel.

H v l z v e r st c i g e r u n fl.

284) In dem Königsberger Gemcinde- wald sollen

Mitlwoch den 20. Februar l. I., Morgens 9 Uhr, in den Walddistricten Buchscherr und Forth- walk, nachstehende Holzsortimente, unter dm alsdann befannt gemacht wertenden Bedin­gungen, öffentlich versteigert werken :

17 Stecken Buchen-Scheidholz,

26 Eichen-

18% Buchcn-Prügclholz,

20 Eichen-

54% Buchen-Stockholz,

31 Eichen-

3050 Wellen Buchen-Reisholz,

975 Eichen-

41 Eichen-Bau-, Werk-. und Nutzholz­stämme , 3050 Cubikfuß haltend.

Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde in dem Forthwald, dem Strupbacher Hof gegenüber.

Königsberg am 13. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg.

Krauskopf.

H o l z v e r st e i g e r u n g. 297) Donnerstag den 28. d. Mts., von Morgens 10 Uhr an, sollen in dem Annerödcr Gemeindewald, District Altenberg :c.:

20% Stecken Buchen-Scheidholz,

4'4 Prügelholz,

34 Stockholz,

875 Wellen Reisholz,

7'4 Stecken Eichen-Scheidholz, 9% Prügelholz,

19'4 n n Stockholz,

740 Wellen Reisholz,

2960 Kiefern- und Wciden-Reish.,

79 Stück Eicken-Bau- und Werkholz-

Stämme, von 12 bis 50 Fuß Länge und 7 bis 15 Zoll Durchmesser, zu­sammen 1640 Cubikfuß haltend.