Ausgabe 
16.2.1856
 
Einzelbild herunterladen

Anzeigeblstt

für die

Sta-t und -en Kreis Gießen.

Erscheint wöchentlich zwei M a l: Mittwochs und Sam,tags. Preis des Jahrgangs für Einheimische l fl. 30 kr., für Auswärtiae ine!

LI o3 fr'a"^ 8tgrortt abonmrt man stch bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) EmrückunaSaebübr für die gehaltene Zeile oder deren Raum 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 kr. Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechne/

'M 14

Samstag den 16. Februar

1856.

Polizeitnren

für den Kreis Gießen,, und zwar:

I. für die Provinzialhauptstadt Gießen:

F l e i s ch t a r e.

per Pfund kr.

per Pfund kr.

//

//

M

V r o d t a r e.

Pfund

3

//

Quint.

2. Für die andern

ordinäres Brod aus

20

24

28

28

1

1

Loth 4 3

2- 41 2/

2 Wasserwcck . .

2 Milchbrov . .

Rindsfett

Nierenfett

Schweineschmalz. . . desgleichen ausgelassenes

Ochsenfleisch . .

Kuhfleisch . . . .

Rindfleisch . . .

Kalbfleisch . . .

Schweinefleisch . .

Hammelfleisch . .

Leberwurst . . .

Bratwurst . . .

Schwartenmagen

Blutwurst. . . .

geräucherter Speck .

Schinken . . . .

Dörrfleisch . . .

15 12

11

9 164 12 18 22 24 18 32 24 22

Gerste- und - . , Korn-Mehl | bestehend

gemischtes i % Waizen- und / , . , Brod aus ( % Körn - Mehl s bestehend

fr.

. . 84

. . 17

- - 9?

. . 19.}

2 Für die andern Städte und Orte des Kreises

dieselben Taren, jedoch der Laib Brod um einen Heller billiger und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger.

UL

e r f u n a; Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfun° dürfen im steigenden uni, fallenden Perhältniß nicht mehr als I-/, Pfund Zugabe

Amtlicher Theil.

Steckbrief Grvßherzoglichen Kreiöamts Gießen.

en Schulknabe Johannes Schäfer aus Fellingshausen, welcher sich wiederholt aus seiner Heimath entfernt bat

soll im Bctretungsfalle verhaftet und hierher abgelicfert werben. 1 y f

Polizeiliche Bekanntmachung.

welches stä/?aubituliuu bstrllt ^wcÜi " diesseitigen Kreise, der, nachstehend genau signalisirte, Mensch aufgegriffen worden,

undeutlick, iS astens schwerhörig ist, und sich nicht verständlich machen kann. Stets wiederholt er, jedoch höchst

n rr i^ien Worte der an ihn munvlich gerichteten Fragen. Derselbe hat ein kleines katholisches Gebetbuch bei stch in welchem sich mehrere Heiligenbilder befinden, auf deren einem der Name Maria Golmann, oder Galmann, oder Halmann oder 2n9?m ' Leonen, oder Lenelben , oder Berfelden steht. In dem Buche selbst sieht der Name Friedrich Wirth oder WÄst <Sch» h? m v eingeschrieben. Die Maria Galmann re. bezeichnet er freudig als seine Mutter und als sei dieselbe bei einem nicht vkrstäLT' Un° ** 6eU $a6baIß 2C- Schoben kann er nicht; die'von ijm gemachten Schriftzeiche^L wenigstes

Alle seither angestellten Nachforschungen zur Ermittelung seines Namens und seiner Heimath sind ohne Erfolg geblieben; es