Ausgabe 
16.2.1856
 
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Die Zusammenkunft ist am Weg nach Oppenrod zu, beim Haarkopf.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahkungsfrist bis zum 24. Juni l. I. ge­stattet. Annerod am 12. Februar 1856. Groszherzogliche Bürgermeisterei Annerod.

Seipp.

Holzvcrfteigernng im Climbachcr Gcmciiidcwald.

260) Montag den 18. Februar I. I., des Morgens 9 Uhr anfangend,

soll in dem Climbachcr Gcmeindewald, Di- strict Buchkopf, nachvcrzcichneteS Bau- und Wcrkholz öffentlich versteigert werden:

13 Eichen-Stamme von 15 bis 30 Fuß Länge u. 6 bis 14 Zoll Durchmesser, 207 Cubikfuß haltend,

217 Fichten- und Kiefern - Stämme von 40 bis 100 Fuß Länge und 6 bis 13 Zoll mittlerem Durchmesser, 7994 Cubikfuß haltend,

3 Stück Eichen-Stangen von 40 Fuß Länge, 23 Cubikfuß haltend,

44 Stück Fichten- und Kiefern-Stangen von 20 bis 60 Fuß Länge, 139 Cu- bikjuß haltend.

Bemerkt wird, daß das vorstehend bezeich­nete Holz von vorzüglicher Qualität ist.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahkungsfrist bis zum 1. September d. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist an.dem Fußweg von Beuern nach Allertshausen am Clim- bacher Kiefernwald.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Gießen werden ersucht, dieses in ihren Gemeind:n bekannt machen zu lassen.

Climbach am 9. Februar 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Climbach. Schmidt.

Arbeitsversteigerung.

298) Montag den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr,

soll auf dem Bürgermeisterei - Bürcau zu Heuchelheim die zu 254 fl. 40 fr. veran­schlagte Chaussirarbeit an die Wenigstneh­menden versteigert werden.

Die Verstcigerungsbcdingungen nebst Vor­anschlag werden bei der Versteigerung bekannt gemacht.

Heuchelheim am 14. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Heuchelheim. ____________ Reidel._____________

296) Freitag den 22. d. Mts.,

des Morgens 10 Uhr anfangcnd, sollen in dem hiesigen Gcmeindewald, Di- strict Ameisenberg:

14 Stecken Buchen-Scheidholz,

3 Eichen-

54*4 Buchen-Prügelholz,

9 Eichen-

95 Buchcn-Stockholz,

11 Eichen-

192 Wellen Buchen-Reisholz,

325 Eichen-

37 Stämme Buchen- und Eichen-Werk- holz, 295 Cubikfuß enthaltend, versteigert werden.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Jarobitag l. I. gestaltet.

Bemerkt wird, daß vorstehendes Holz nahe an Fellingshausen gelegen ist und das Prü­gelholz aus Stammholz besteht.

Fellingshausen am 14. Februar 1856.

Großhcrzogliche Bürgermeisterei Fellingshausen.

Gerlach.

«Holzverkauf

im Submissionswcgc im Kurfürstlich Hessischen Forstreviere Bracht, unwekt Marburg.

285) Das in den diesjährigen Jahres- fchlägen des Forstreviercs Bracht disponibel bleibende Brennholz-Quantum von circa 700 Klaftern, hauptsächlich in Buchen- Stamin- und Ast-Prügelholz, Buchen-Zopf-- rcis- und einigem Anbruchholze und grünem Erdstockholze bestehend, soll unter den, bei der unterfertigten Behörde und dem Revicr- förstcr zu Bracht einzusehcnden Bedingungen, im Wege der Submission unter dem Vor­behalte verkauft werden, daß für das wirk­lich erfolgende Quantum eine bestimmte Gewähr nicht geleistet werde, daß bedingte, einen höheren Kaufgeldbetrag eventuell zu­sichernde Gebote nicht berücksichtigt werden können, und daß die Entschließung Kur­fürstlichen Finanz-Ministeriums, Abthcilung für Forst- und Jagdsachen, welche thunlichst bald erfolgen wird, Vorbehalten bleibe.

Der versiegelten schriftlichen und porto­freien Abgabe der für je eine Klafter oder ein Schock zu offerircnden Gebote wird bis zum 25. März d. I. entgegen gesehen, an welchem Tage, Morgens 11 Uhr, die mit: Gebot auf die im Forstreviere Bracht dts- ponibele Holzquantität" zu bezeichnenden Eingaben werden geöffnet werden, und zwar in Gegenwart der betreffenden Personen, wozu man solche hierdurch einladct.

Das Gehölze wird in kurhessischem Ror- malmaße (die Klafter 5 ,Fuß hoch, 5 Fuß weit, 6 Fuß lang 150 Cubikfuß Raum; der Längenfuß =11 rhldschn. Zollen) vor­schriftsmäßig angcfcrtigt und den Käufern seiner Zeit speciell zugezählt werden.

Schönstadt bei-Rauschenberg am

12. Februar 1856.

Kurfürstliche Forstinspcction Bracht. Tilemann.

291) Das dem Herrn Hofger.-Rath L. von Grvlman dahier. gehörige Gut in Burkhardsfelden wird Ende v. I. leihfällig und soll weiter auf 12 Jahre verpachtet werden. Es hält :

nach Grünberg und Alsfeld führenden Chaussee, mit welcher cs durch einen sehr guten Vicinalweg verbunden ist und nur 2 Stunden von Gießen, wo alle landwirth- schaftlichen Producte vortheilhaft abgesetzt werden können und eignet sich deshalb ganz vorzüglich zum Betrieb der Oeconomie.

Die Gebäude sind ganz neu hergerichtet.

Pachtliebhabcr wollen sich bis zum 10. k. M. bei dem unterzeichneten Bevollmäch­tigten des Gutsherrn melden.

Gießen den 8. Februar 1856. __________Dorn sei ff, Hofg. - Advocat. 305) Montag den 18. Februar,

Nachmittags um halb 2 Uhr, werden in dem Hause des M. Heß sehr gut gehaltene Nußbaum-Möbeln, als: Tische, Bettladen, Stühle, ferner Betten, ein Glasschrank, Kisten u. dergl., sowie 100 Stück feine Tapeten und noch sonstige Maaren in Resten, versteigtrl.

Fri l gebotenes.

304) Glace - Handschuhe empfehle ich zu billigst gestellten Preisen.

_____________________M. Heß.

209) Von achtem Jamaica-Rum, Batavia-Arrac, Ncufchateler Extrait dAbsynthe, Düsseldorfer Punsch- und Bischof-Essenz, Maraschino, Persieo, Nordhäuser Frucht- und dergleichen Brandwein, habe ich neue Sendung erhalten. L. I a h r e i s.

311) Mehrere Handwagen sind zu verkaufen, oder auch gegen Vergütung zu verleihen, bei Schmiedmeister Unverzagt. 264) Preis-Courmnt

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