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Harry Pinwiddic's Brautwerbung.

amerikanische Erzählung. Mitgetheilt von A. 3***-

Sie mich erzählen, was ich in meiner Verlegenheit vervanken batte. Je nun

Ein Frosch der wollte freihcn gehen" rc.

»hen. Die Ursache lag wohl darin, weil mir nie ein Mädchen »gekommen, in das ich mich verliebt hätte, und umgekehrt wohl »»Märchen besonderen Gefallen an mir zu finden schien; denn n ehrlich zu sein muß ich gestehen, daß meine Reize nicht der Art

mtn, das schöne Geschlecht zu fesseln.

Eines Tages als ich mit meinem Freunde durch die Haupt- iaße der kleinen Stadt Birvon ging, begegnete uns eine junge janu. Bei dem Anblicke ihres bescheidenen Gesichtchens veränderte ii) mein ganzes Wesen und ich sprach zu meinem Freund:Sage itir, wer die Dame ist, und ich werde sie heiralhen."

Mein Freund sah mich ganz verwundert an und frug endlich

)iitgliedkr iti n) so eines schönen Morgens wollte auch ich, obgleich ich i. Sm Utto | keine Eile hatte, denn ich war keinesweges mehr der jüngste erfreut. (Sin Ler den Männern, ehe ich das Bedürfniß fühlte, mich zu verhei-

e Sitzung dz n d e r u n g z- rrch den

re gebilltl jung in bester Ordnung und die Geschäfte in solch

regelmäßigem

leiden konnte,

8ange waren,

daß nichts durch meine Abwesenheit

auf's Neue an mein Unternehmen.

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j Der Liverpos

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i Warnrrngca

die schöne in Süd-Carolina Süd-Carolina

nit höhnischem Gelächter:

Heiralhen? Ja! heirathe sie doch, du bist verrückt genug!"

Sage mir, wer sie ist."

Es ist Fräulein Margareth Clifton von C. in Süd-Carolina."

Und was macht sie hier?"

Sie ist hier in dem Erziehungs-Institut der Herrenhutcr. jeirathe sie doch! Glaubst du die Mädchen der H-rrenhuter- öchule hätten etwas mit Heiralhen zu schaffen? Sie sind so heilig wie die Nonnen und so ernst und fromm, als wenn sie die ganze Welt für eine große Kapelle ansähen, in der nur Psalmen gesungen werden sollten. Möchte ich dock sehen, wenn du es versuchen wolltest uit ihr zu sprechen."

Dies ist vorläufig meine Abstcht gar nicht. Dcssenohngeachtet

)orf und Af Behandlung I pool erpevil reuen in Engi

Ich reiste also nach Birdon und erfuhr, daß ttage stehende junge Dame nach ihrer Heimath in tgegangen sei. Ich eilte daher ebenfalls nach ud eines schönens Morgens stund ich an der Thüre einer stattlichen

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jefte ich meinen Vorsatz, sie zu heirathen, nicht auf."

Ich sah Fräul. Clifton nicht mehr; überdies trieben mich Ge­käste nach Hause. Jeder ächte Pflanzer in Vtrginien macht selbst im Aufseher; als aber das Korn gesäet, die Tabakfelder mit frU chen jungen Pflanzen besetzt; überhaupt Alles auf der ganzen Pstan- iitn/. c _n... i________ ...... fnf rpnrfniätiinpni

lleichzeing! lusgesprochk'i'i nit ihre» Äz- »»st Gefahr >» trogen, na®1* ,en. Der in° räch °-» an einen t'»1

Central - Wohnung in der Stadt C., mich erkundigend, ob Fräulein Clifton frHause sei. Gleich darauf erschien sie selbst, und betrachtete mich 'ii nicht geringer Verwunderung, als ich ihr offen und frei erklärte lQÜ ich gekommen sei, sie zu heirathen.

Ich verstehe Sie nicht, mein Herr! Meine Mutter ist nicht fier und wird auch vor einigen Tagen nicht zurück kommen, und ich nicht gewohnt bin, irgend eine Bekanntschaft ohne ihr Bei­lein und ihre Einwilligung zu machen, muß ich Sie höflich bitten, ">ich zu entschuldigen,"

Ich miethete mir eine comfortable Wohnung und traf alle Anstalten ängereu Aufenthalte.

Vier Tage nachher , als ich mich von der Anwesenheit der

Madame Clifton überzeugte, erstieg ich abermals die steinerne Treppe, und zog die Klingel. Ich fühlte nicht die geringste Unruhe oder Aufregung, obgleich das, was ich von der Frau Mama mittlerweile gehört, durchaus nicht geeignet war, meinen Muth auzusvornen. Sie war Wittwe, sehr reich, und von ebenso alter wie ehrenwerther Abkunft. Sie war eine würdevolle Dame, stolz und formell im Umgang mit ihren Freunden, zurückhaltend und kalt gegen weniger noble Bekanntschaften. Würde ich durch Briefe von ihren besten Freunden bei ihr eingeführt und ihrer Gunst und Gastireundschast auf's Wärmste empfohlen worden sein, so würde sie sich vielleicht zu einer Art Gnade herabgelassen haben. Da ich mich aber mit dergleichen Kreditbriefen nicht vorgesehen, so machte ich au6 keine großen' Anstrengungen mich ihr beliebt zu machen. Als ich ihr meinen Namen genannt und ihr gesagt harte, wo ich her sei, machte sie eine höflige Verbeugung; als sie sich nach meinen Geschäften erkundigte, sagte ich ihr ebenso unverholen, daß ich gekommen fei, ihre Tochter zu heirathen. Ich glaube nicht, daß sich jemals auf einem menschlichen Gesichte größere Bestürzung ausgeprägt bat, als auf dem, welches ich vor mir hatte. Sprachlos setzte sie sich nieder, und als sie sich nach einer Weile wieder erholt, sprach sie:Es muß hier ohne Zweifel ein großer Jrrthum obwalten; Sie werden deßhalb entschuldigen, mein Herr! wenn ich diese Unterredung schließe." Damit endigte der erste Besuch bei meiner Schwiegermama in spe.

Der nächste Morgen sah mich zur selben Stunde wieder an der Thüre der Madame Clifton, und nach einem ähnlichen Empfang wie Tags vorher, und nachdem mir meine Bitte: mit der Tochter nur einige Augenblicke sprechen zu dürfen, kurzweg abgeschlagen wurde, wünschte ich ihr auf's Höflichste einen guten Morgen und zog mich zurück. (Fortsetzung folgt.)

Was grebt es Neues?

In Frankfurt auf der Messe ereignete sich ein sehr erbaulicher Fall. Eine Mutter unterrichtete in eigner Person ihren Sprößling im Stehlen. Als ihr nun der Junge practische Beweise seiner Fertigkeit geben und eben eine Cseamotage machen sollte, da war leider die allsehende Frau Justitia im Rock eines Gendarmen dem Hoffnungsvollen im Nacken und führte ihn ab. Die Mutter aber hatte als Nachruf nur die Worte:Dumm' Oos! Gleich 's erste­mol sich erwische zu losse!

Wenn keine andern Zwischenfälle eintreten, wird trotz allen gegenteiligen Angaben noch vor Ende dieses Jahres die Bahn von Hanau nach Aschaffenburg befahren werden.

Die Eisenbahn von Wiesbaden nach Rüdesheim ic. wird recht bald begonnen werden. Die Ingenieure sind schon in voller Thätizkeit.

Den Handwerksburschen wird erneuert eingeschärft, wenn sie mehr als 30 Lenze zählen, die Grenzen des preuß. Staates nicht zu betreten.

Ein k. baver. Negierungsrescript verordnet, daß gegen solche Bierbrauer, welche im künftigen Sudjahre nicht sieden wollen, poli­zeilich eingeschritten werde.

Die Dresdener Polizei hat eine Falschmünzerbande entdeckt, die Kaffenbillete, vorzugsweise Schwarzburg-Rudolstädter, in ansehn­lichen Beträgen fabricitte. Als Hauptpersonen werden ein Lithograph und ein Porzellanmaler genannt.

Für türkische Rechnung werden in Paris 20000 Gewehre verfertigt.