Ausgabe 
14.7.1852
 
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1264t) Gießen.

Kirschenkuchen

täglich frisch bei A. Noll im Stern.

14156) Gießen. Gain reife Früh­kartoffeln sind su haben in dem I)r. Koh­le r'schcn Garten.

14163) Gießen. Brillanlwolle, in allen Farben, empfiehlt

PH Schlatter.

14157) Lich Das ganze Werkzeug eines Schlesiers, wovon AmboS und Blase­balg besonders gut find, ist zu verkaufen Bei wem? sagt die Expedition dieses Vitts.

WM

173) Gießen.

Die von der Großherzoglich Hessischen Regie­rung concessionirte

Hauptagentur

Zu vermiethen.

1185) Gießen. In dem ehemals Ferber'schen Hanse am Wallihor ist eine große geräumige Scheuer zu vermiethen- Louis Busch.

14164t) Gießen. In meinem Hause I ist eine Familien-Wobnung zu vermiethen und sogleich zu beziehen

Balthasar Simon in der Katbarinengaffe.

1257) Gießen. Das bei mir von Hrn. Bauausseher Unger bewohnte Logis : ist wegen dessen Wegzug von hier, ander-1 weit zu vermiethen und kann bis zum 7. September, auf Verlangen auch früher bezogen werden.

Gg Heinr. Lony.

141541) Gießen. Die Wohnung deS! Herrn Landrichters Geyger in meinem Hause, Lit B. Nr. 72 in den Nenenbäuen, wobei sich ein HauSgarten befindet, und aus 6 Zimmern und anderen nöthigen Räumlichkeiten besteht, wobei auch ein Pfer­destall nebst Heuboden abgegeben werden kann ist anderweit zu vermiethen und Anfang Oetober zu beziehen.

A. Balser.

1455) Gießen. Eine Familienwoh­nung ist an eine stille Familie zu vermie- then und gleiu zu beziehen. Eck am Lin­denplatz, Lit. A. Nr. 189.

1432) Gießen. Eine Familien­wohnung ist zu vermiethen und bald be­ziehbar bei Hartmann Möhl

in der Wallthoriiraße.

1263) Gießen. In Lit. D. Nr. 12 auf der MäuSburg ist eine Familienwoh­nung, zu vermiethen und kann sogleich be­zogen werden.

Vermischte Nachrichten.

1458) Gießen. Ein Knecht, welcher mit Pferden umzugehen weiß, kann bei 3- P. Möhl in Dienst treten.

des Hauses F. I. Wichelhaufen

et Comp. in Bremen,

Lindenplatz Lit. A. Nr. 27 in Gießen, sowie Rheiustraße Nr. 497 in Mainz empfiehlt sich zum Abschlüsse von Uebcrfahrtsverträgen nach allen Häfen Nord- und Süd-Amerikas.

Die Agentur übernimmt Passagiere frei von den verschiedenen Sammelplätzen bis zu den überseeischen Häfen und erhalten dieselben bis zu ihrer Einschiffung Frühstück, Mittag- und Abendessen, so wie freies Logis. Auf dem Seeschiff Morgens und Abends Kaffee oder Tbee nebst Butter und Brod, Mittags ein halb Pfund Ocksen- oder Schweinenfleisch nebst reichlichem Gemüse, welches gekocht und von bester Qualität verabreicht wird.

Da die Preiße möglichst billigst gestellt, die Pasiagiere außer der bedungenen Accordesumme durchaus keine Ausgaben irgend einer Art zu machen haben, so glauben wir behaupten zu dürfen, unsere Beförderungsweise die reellste, billigste und bequemste nennen zu dürfen.

Nähere Ansknnft in. Gießen Lindenplatz Lit. A. Nr. 27, so wie auf frankirte Anfragen, wird auf'ö Bereitwilligste eriheilt.

Gießen den 10. März 1852. Der conzessionirte Großh. Hess. Hauptagent

Heinrich Sandt

-Ä UNI OK. M.

Neisegelegenhert nach Amerika

über Liverpool. Abfahrt von Mainz jeden Mittwoch. Die Passagiere werden durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet.

Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preise und genaue Erfüllung der eilige« gangcnen Verbindlichkeiten werden diese Reisegelegenheit auch ferner empfehlen.

Conressionirte Haupt-Agentur in Mainz:

Heinrich Zitz.

Nähere Auskunft, Prospekte und Ueberfahrtsverträge ertheilt Der concessiynirte Agent in Gießen:

I. Lauckert,

Neuebäue B. 67-

1450) M a i n z.

Beachtenswertste Anzeige.

Johann Wagner, Perlenfabrikant in Mainz, hat im Jahr 1817 die Er­findung gemacht, die'brasilianische Hausenblase so brauchbar zu machen, wie die astrachanische. Die Großh. Hess. Regierung hat sich hierdurch veranlaßt gefunden, ihm im Jahre 1828 ein Patent auf diese Erfindung zu erthcilen. Weinhändler und Bierbrauer haben diese von ihm gefertigte Klärgallerte, vermöge welcher ganz Helle Waare erzielt wird, vorzüglich gefunden. Der Unterzeichnete hat von dieser Klär­gallerte in verschiedenen Städten des ganzen Nordens und der Rheingegend Nieder­lagen errichtet, und wünscht nun auch im Regierungsbezirke Gießen ein Depot, das sich für Specereihandlungen eignen würde, zu errichten. Die Geschäftshäuser, welche ein solches wünschen, belieben sich sofort an Unterzeichneten zu wenden.

Mainz im Juli 1852. Johann Wagner, Perlenfabrikant.