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ckung der Feuerung zur Pflicht zu machen, dürste wohl gegen die Pflichten des Stadtvorstandes gehen, denn Herr Übrig ist als Lehrer und nicht als Heizer von der Stadt angestellt. Was aber die Holzställe anbelangt, so ist ihr größter Fehler der: daß sie sich nicht von selbst füllen; ganz angefüllt auf Kosten der betreffenden Lehrer waren sie noch nie, und wenn auch das früher übliche Transportmittel des Holzes jetzt nicht mehr vorkommen mag *), so ist doch keinem der Herren Lehrer je auch nur ein Spänchen im Holzstalle verfault.

(Sine der Haupterfordernisse eines Schullokals ist: Helle. Es kann diese aber nur durch Fenster cindringen, und wenn, wie in der Mädchenschule, sich an drei Seiten des Saals Fenster befinden, so ist es wohl nicht gut anders einzurichten, als daß auch an den Fenstern Kinder sitzen; wenn aber in diesem Lokale von Zug au den Fenstern gesprochen wird, so ist dieß ebenso albern als un­wahr. Alle Fenster sind neu und schließen so, daß auch nicht ein Lüftchen durchziehen kann. Der Ofen in dem Lokale des Herrn Siebert stand früher am Kamin; Herr Siebert aber wollte besser wärmen, und stellte darum das Verlangen um Versetzung des Osens iu die Mitte der Stube. Willfährig kam ihin darin i der Stadtvorstand entgegen; jetzt aber zeigt es sich, daß hierdurch \ ein großer Platz zum Stellen von Subsellien verloren geht, daruni i

*) War dies vielleicht dem ähnlich, dessen sich der Man» mit der Gui­tarre unter dem Mantel bediente?

also wohl die Beschwerde wegen Mangels an Raum. Ließe Herr- Siebert seinen Sckulsaal während der Zeit, wo keine Schule ge­halten wird, unverschlossen, oder sorgte er selbst für gehörige Lüf­tung desselben, so würden die Dünste weniger empfindlich; aber er brauchte freilich dann auch wohl ein Scheitchen Holz mehr! Das starke Eis und fortwährende Herabträufeln einer Menge kalten Wassers auf die Kinder hat bis jetzt von An­deren nicht wahrgenommen werden können unv ist auch nicht wohl denkbar, da die Fensterflügel hier wie in jedem anderen Gebäude gegen die Wände zurückstehen und Fensternischen incht vorhanden sind. Herr Siebert soll freilich um Einrichtung von doppelten Fenstern gebeten haben; wer kann es aber dem Stadtvorstande ver­argen, wenn er in der Realisirung dieses, nur von dem Herrn Siebert gestellten Verlangens eine bei den großen nothwendigsten Bedürfnissen nicht zu rechtfertigende Lurus Ausgabe sieht! Der Ofenschirm stebt zur Versteigerung im Wochenblatt, die Steine zur Pflasterung der Hintergaffe werden schon angefabreu; wozu also diese Sachen als Mängel anführen? Die Pflasterung dieser Straße geschieht nur der Schulen wegen, sonst könnte der Stadtvorstand gewiß bei der noch weit übleren Beschaffenheit anderer Straßen, in wel­chen eine größere Passage stattfiudct, dieselbe nicht rechtfertigen, und da diese neue Ausgabe von mehreren Tausend Gulden jetzt haupt­sächlich der Schulen wegen gemacht wird, so ist die Beschwerde in dieser Beziehung mehr als lächerlich.

(Schluß folgt.)

Cours der Staatspapiere. Frankfurt, den 9. Februar 1852. (Schluss der Börse.)

pCt.

Papier :

Geld

i

pCt.

Papier

Geld

Gestreich . .

Metalliq. Obligat.....

5

703/.

767,

Baiern . .

Obligationen......

37,

~ 93

927,

ditto ditto .....

»7,

68%

677,

Würtemberg

Obligationen b. Roths.

37,

90

89%

ditto ditto .....

4

601/,

Neue Würtemberg. . .

47,

1017,

101

Bank-Actien ......

1198

1191

Nassau . -

Obligationen b. Roths.

37,

927,

) )

fl. 2ö0 Loose d. Roths. .

94%

ditto ditto

5

1047,

fl. 500 ditto . .

w

-

174

fl. 25 Loose ......

26

))

Bethmann. Obligat. . .

<7,

737,

Frankfurt.

Obligationen......

3

857,

_

, f

ditto ditto . . .

4

.

ditto v. 1839 -

37,

96

95%

Preussen . .

Staatsschuldscheine . .

37,

907,

897,

ditto v. 1846

37,

95%

95%

Darmstadt .

Prämienscheine.....

fl. 50 Loose ......

fl. 25 ditto.......

Obligationen v. 1848 .

5

87% 307,

30%

Holland. .

Taunusbahnacticn . . .

Integrale ........

Holländische......

Syndicats........

27, 4

37,

308

304

58 897.

, J

ditto.........

47,

1017,

Spanien . .

Innere Sch. neue Obi.

3

a-

38

) f

ditto.........

4

97%

977,

Polen . . .

fl. 300 Lott. Loose Rth.

__

_

Baden ....

Obligationen......

37,

907,

89%

Obligationen de fl. 500

4

867,

857,

fl. 50 Loose v. 1840 . fl. 35 Loose v. 1845 . .

377,

63

37

Russland .

in R. fl. 2. b. Grün, et C. ditto b. Stieglitz et C.

4

907,

Gold- und Silber -Cours vom 9. Februar 1852.

» o 1 <1.

fl.

kr.

Silber.

fl.

kr.

Diverse Actien und

Loose.

Brief

Geld

Pistolen .....

Pr. Friedrichsdor . .

9

9

41

59

Laubth., ganze . . .

Preuss. Th al er . . .

1

457,

Kurhessische Loose

Sardinische Loose . .

33

327,

38

Holl. 10 fl. Stücke . .

9

527,

5 Frankenthaler . .

2

227,

Cöln-Aachen . . . .

_

Rand-Ducaten ....

5

38

Hochhaltig Silber . .

24

32

Cöln-Minden . . . .

20 Francs-Stücke . . EngL Souvcrains. . . Gold al Marco . . .

9

11

31

55

Gering- u. mittelh. .

Ludwigsb.-Bexbach . .

Frdr.-Wilhs.-Nordbahn

A. Sulzbach,

.

89

39

kler.

89%

381

30

Disconto 17,

Geld.

beeid. Ma

Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.