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AusZttleihen. | Kirchliche Anzeigen j3o^nncttc' 9eb0ren tcn

S5) @^e & en. 900 fl[. liegen gegen rvangeltschen Gemeinde zu Gießen/ Den s. Ja /uar^ Anna Elisabethe Schmidt, .genügende Lichcrheit zum Uusleihen bereit. Gottesdienst des Bürgers und Gärtners, Heinrich Schmivt,

Näheres in der Erped. d. Bltls. 2im t1, Januar. Morgens: Pfarrer Bonbard.' Ehefrau, geborne Hinkel, alt 50 I. 7 M. 5 T.

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Fnichbackcr zu Glcßcn. |ULJÜ.S, J'U f i SÄSSttti,63

Sonntag den 11. Januar. August Noll Getaufte. ...

:(m St-rn Christian Okel in der Neustadt. Den 5. Januar. Dem Bürger und Maler, -^te . HGdrge>cyaste tn der nächsten Christian Wallenfels in der Wallthorstraße. Wilhelm Balthasar Petrp, eine Tochter, Allwine Woche besorgt Pfarrer Bonhard.

Angekommene und abgereiste Fremden vom 6. bis 8. Januar 1852.

I n den Ga st Häusern.

Im Einhorn: Fr. Hofr. Westernacher v. Büdingen; Hr. Liestberg, Part. v. Straßburg; Hr. Hoffmann, Oberland. Stallmstr. u Hr Wüst, Med -R. v. Darmstadt; Hr. Daniel Affess. v Erfurt; Hr. Krip, Ober« fonrir v. Rastatt; Hr. Wecke, »r. jur. v. Kreuznach; Mad. Düringer v. Magdeburg; Hr. Schmidt, Offiz v Trier; Hr. v Rofing, Rent. v. Pa­ris: Hr. Weiermann, Part. v. Dresden; Hr Fronton, Propr. v. Paris; Hrn. Kfl. Beckmann v. Frankfurt, Reinbardt v. Erfurt, Bömper v. Frank­furt. Hammer v. Schweinfurt, Krannich v. Coblenz, Stein, Nassauer u. Böhme v. Frankfurt, Kleefeld v. Darmstadt, Pohle v. Cöln, Glarrenbach v. Ronnsdorf, Baumgarten v. Crefeld, Jahn v. Crotlorf, Wept v. Frank­furt u. Metzger v. Mainz.

Im Mappen: Hrn Fabr. Hoos v Storndorf u. Högger v. Dur- lach; Hrn. Part. Bechtold v Berlin u. Kasper v. Gotha; Hr. Wilhelmi, Stud. v. Weilburg; Hr. Fuchs, Cand. thcol v. Cannstadt; Frhr v. Bismark-Schönhausen v. Berlin; Hr. Hahlo, Bang. v. Cassel: Hr Elisen, Dr. med. u. Hr. Dr. Lotmar, Arzt v. Frankfurt; Hr. Brunschweiler, Psrdhndlr. v. St. Gallen-, Hr. Cabeta Luigi, Part, aus Italien; Hr. Stauk, Minist.-Negistr. v. Cassel; Hr. Hauptmann, Part v. Rada; Hrn. Kst. Graßmann u. Bußmann v. Frankfurt; Malinesin v. Iserlohn, Stein­dorf v. Ilbenstadt, Worms v. Frankfurt, Bergdöf. r v. Salzburg, Her- zinger v. Mannheim, Scheppler v. Ems, Drens u. Buffe v. Hamburg, Bodecht.l v. Biedenkopf, Frank u. Wallach v. Cassel, Isaak v. Offenbach, Schupp v. Barmen u Alexander v. Frankfurt.

Im Prinz Earl: Hr. Fritzmann, Posthltr. v. Zweibrücken; Hr. Maas, Gastw. v. Mainz; Hr. Rullmann, Lehr. v. Frankfurt; Hr. Bert­

ling, Fabr. v. Hanau; Hr. Pfrätschner, Rent. v. München; 4>r. Espen- scheid, Priv. v. Frankfurt; Hr. Handel, Gutsbes. v. Cassel; Hr. Wagner, Zollaufs. v. Mainz; Hr. Holzmann, Bauunternehm, v. Sprendlingen; Hr. Hänlein, Direet. v. Würzburg; Hr. Birkmann, Adv v. Leipzig; Hr. Großkinskp, Mühlenbes. v. Mainz; Hrn. Oec. Bischoff v. Alsfeld u. Wal­ther v. Augsburg; Frl. Lichtenstein v. Bardfeld; Hrn. Kst. Mähler v. Bingen, Günther v. Carlsruhe, Ziegler v. Friedberg, Schindler v. Offen­bach u. Busch v Neustadt.

Im Darmstädler Haus: Hrn. Oec. Kapp v. Amöneburg, Reitz v. Bleidenroth u Beck v. Homberg; Hr Zimmer, Bäcker v. Villingen: Hrn. Hndlsl Baumann v. Sterndorf, Dietbert v. Alsfeld u Engel v. Ebers­göns; Hr Kuhl, Fuhrm. v. Homberg; Hrn. Gschftsl. Ridgen v. Alsfeld, Eibcr v. Mainz, Landauer v. Homberg, Hild v. Offenbach, Dillinger v. Villingen, Zimmer v. Miltenberg, Ripp v. Butzbach, Winter v. D nns- hausen, Weigand v. Gladenbach, Hebel u. Meß v. Heimertshausen, Hausen­müller v. Salvator u. Fischer v. Ansbach; Hr. Engel, Cbir. v. Deides­heim; Hr. Mendel Maschinenbauer v. Würzburg; Hrn. Kst. Schwarz u. Schildwächter v. Homberg.

Im Stern: Hr. Burckhardt, Buchdr. v. Planich; Hr. Hndlsl. Vogel v. Sent, Pfalz u. Schneider v. Wora; Jungf. Steeg v. Frankfurt; Hrn. Gschftsl. Weis u. Bast v. Baden, Schmitt v. Steinbach u. Hammer v. Fulda; Hr. Link m. Geh., Musik, v. Fulda; Hr. Franz, Priv. v Ockers­dorf; Hr Rövel Fuhrm. v. Münchhof.

In den Privatbäusern.

Bei Fr. Hof.-R. Wehn: Hr. Casparp, Priv. v. Darmstadt. Bei Hrn. Sal. Heichelheim: Hr. Goldschmidt, Bang. v. Ehrenbrcitenstein.

Mannichfa

Die Oetreidethcirerung und der Getreidehandel.

* (Schluß.)

Auf gewissen Plätzen concentrirt sich in der Regel der Handel; die ganze Zufuhr geht auf den Hauptmarktplatz, und von diesem aus vertheilen sich dann die großen Vorräthe in kleinern Partieen durch die Umgegend. Auf dem Hauptmarkt finden sich die großen Getreidehändler ein; stehen die Preise niedrig, so kaufen sie Ge­treide, um es nach andern Marktplätzen zu schaffen, wo höhere Preise sind; sfthen die Preise hoch, so führen sie von anderen Märk­ten, welche niedrigere Preise haben, Getreide zu. Beides gebietet ihnen der eigne Vortheil. Wie die Preise an verschiedenen Markt­plätzen gleichzeitig stehen, erfahren sie «Heils durch die Getreidebör­sen, welche eben dazu eingerichtet sind, daß durch zuverlässige ver­eidete Männer die wahren Durchschnittspreise jeden Markttages ermittelt und bekannt gemacht werden, theils durch Privatverbin­dungen, die sie an Orten anknüpfen, wo keine Getreidebörse einge­richtet ist. Posten und Eisenbahnen verschaffen ihnen die Nachrich­ten mit der größten Schnelligkeit, und der ganze Verkehr erstreckt sich nicht etwa blos auf einzelne Provinzen, sondern umschließt ganze Länder. Dies beweist der Umstand, daß bei Theuerung fast durch ganz Europa die Getreidepreise verhältnißmäßig auf gleicher Höhe stehen.

Nun fragt es sich: Ist es möglich, daß die Getreidehändler den

ltigkeiten.

Preis in einem Lande willkürlich hinaufschrauben oder herabdrücken können? Dies ist völlig unmöglich, und zwar deshalb, weil der Bedarf in seiner Totalsumme ein so ungeheuerer ist, daß Dasjenige, was der Einzelne, und" wäre er noch so reich, liefern over aufkaufen kann, immer nur ein kleines Theilchen bleibt, und weil ferner der größte Theil des Bedarfs unmittelbar von den Produzenten an die Consumenten abgesetzt wird, mithin dem Handel, dein nur die Aus­gleichung des Zuviel oder Zuwenig bleibt, nur geringer Einfluß gelassen ist. Gesetzt auch, daß sich einige größere Händler vereinig­ten, um in einer Gegend die Preise hinaufzutreiben, so würde, so­bald der Preis höher stiege, als in anderen Gegenden, dies schnell bekannt werden, und theils Produzenten selbst, namentlich die größe­ren Grundbesitzer, theils andere Händler würden sofort billigeres Getreide an denselben Platz schaffen, weil sie daran etwas verdienen könnten. Zugleich aber würden sie durch die nun entstehende Con- currenz und durch den von ihnen selbst zugeführten Vorrath ge­zwungen, so weit mit den Preisen herabzugehen, daß ihnen nach Deckung der Kosten nur ein sehr geringer Gewinn übrig bliebe. So dient der Handel dazu, jede Preiserhöhung, die nicht natürlich ist, auszugleichen. Und wenn Einzelne eine Million Malter auf­kauften, was ist diese für Privatkräfte ungeheuere Masse im Ver­gleich zu dem Gesammtbedarf eines ganzen großen Landes? Kaum so viel, als in einer halben Woche verbraucht wird. Und wenn .auch Einige in einer einzelnen Gegend sich vereinigt hätten, um