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6) L ü b e ck.

Beichte nswerth!

Wie und wo man für 8 Thaler Preußisch Courant in Besitz einer baaren Summe von ungefähr

Iweimalhundert Tausend Thalern gelangen kann, darüber ertbeilt das unterzeichnete Commissions-Bureau unentgeld- lich nähere Auskunft. Das Bureau wird auf desfallsige, bis spätestens den 31. Januar 1852 bei ihm eingehende frankirte Anfragen prompte Antwort ertheilen, und erklärt hiemit ausdrücklich, daß, außer dem daran zu wendenden geringen Porto von Seiten des Anfragenden, für die vom Commissions-Büreau zu ertheilende nähere Auskunft Niemand irgend etwas zu entrichten hat.

Lübeck, im December 1851.

Eommishons - Düreau,

Petri-Kirchhof Nr. 308 in Lübeck.

63) Gießen. Im Stimmen und Repariren der Claviere und Flügel em­pfiehlt sich H. Welcker,

Instrumentenmacher, Wall- thorstraßc Lil. A. Nr. 111.

32) Gießen. Ein Gartenbursche wird bei mir angenommen.

I. Schaum, *

Kunst- und Handelsgärtncr.

ZiO) Wieseck. Herr Er-Bürgermei- ster! Heute Morgen äußerte Jemand, daß die gestempelten Hämmel nicht von Butz­bach, sowie auch nicht von Friedberg ge­wesen sind; ob dieselben aber von Merlau, das wisse er nicht.

Mehrere Bürger.

713) Gießen.

CoZreert-MZrzeige.

Freitag den 16. Januar l I., Abends 6 Uhr,

' findet das

Conrert

31) Gießen. Sonntag den 11. Ja­nuar, von Nachmittags 3 Uhr an,

Blechmusik

bei L- Schneider im Schwanen.

58) Gießen. Nr. 78 hat die sil­berne Taschenuhr gewonnen.

I. Henrich.

der

Hof - Opernsängerin Pirscher

im Saale der Club-Gesellschaft

statt, wovon man die Subseribenten in Kenntniß setzt.

Billets zu diesem Concene, a 30 fr., sind in der Ricker'schen Buchhandlung zu haben.

Gießen. Die 3. Compagnie der Bür- gcrwehr hat vom 11. bis incl. 17. Jan. die Feuerbereiischaft und den Ordonnanzdienst.

DaS Ober-Commando der Bürgerwehr Fresenius. (44)

Z12) Gießen.

Kunsl-Nnchricht.

6Z0

oder:

Gießen.

50)

Gießen.

32)

/ortbrldnngsklahe

für confirmirte Mädchen

für den redlichen Finder einer schwarzen Sammet-Tasche mit weißem Bügel und Kette, welche man an die Redaet. d. BlitS. abzugeben bittet.

60) Gießen. Ein braves Mädchen, welches Kochen und alle häuslichen Ge­schäfte zu verrichten versteht, wird in eine auswärtige Stadt in Dienst gesucht. Aus­geber d. BlttS. sagt wo.

Häufigen Anfragen diene die Erklärung des Unterzeichneten, daß in der Fortbil-

Künftigen Freitag den 16. Januar wird die rühmlichst bekannte Hofopernsängerin Frau Pirsck>er, unter Mitwirkung deS Hofroneertmeisters A. Müller und des Hofsängers Pasgue von Darmstadt, ein großes Vocal und Jnstrumen- lal Concert im Saale der Club-Gesell-

2Z1) Gießen. Ich ertheile Clavier- unterricht. M. Amend.

~ t des unterzetwnelen, vay IN oer Mvrroir-

2 Preuß. Thlr. Belohnung dungsklasse der hiesige» höheren " -- Mädchenschule auch Unterricht in der

englischen Sprache eriheilt wird, und daß dieser Unterrichtsgegenstand schon längst in dem Lehiplan voigesehen war. Anmel­dungen zur Aufnahme bittet derselbe mög­lichst bald bei ihm machen zu wollen.

D. Balser, Freiprediger.

Gießen

Einladung zur S u b s c r i p t i o n

auf ein Merkchen, betitelt:

Die innere Deschajsenheit des Fortepiano's in allen Formen.

Für Clavierfpieler und Instrumentenmacher. Mit 46 lithographirten speciellen Zeich-

schaft veranstalten.

olH ..... , T ^..., ( Wenn schon für diejenigen, welche die

nungen. Bearbeitet von Heinrich Weicker, Instrumentenmacher. sWallthorstraße, genannten Künstler beieits zu hören Ge- Lit. A. Nr. 111.) legenheit hatten, eine weitere Empfehlung

_überflüssig fein möchte, so glauben wir doch

daö hiesige kunstsinnige Publikum noch ganz besonders auf den uns dargebotenen Kunst­genuß aufmerksam machen zu müssen, da sich das in Umlauf gesetzte Programm ebenso durch seine Reichhaltigkeit und Mannich- faltigkeit, wie durch die gute Wasl der Musikstücke auSzeichnet. Insbesondere woll­ten wir noch auf die ungemeine Virtuosität des Henn HofcoiirertmeisterS Müller auf­merksam machen, der seinem riesigen In­strumente, dem Contrabasse, die zartesten Töne zu entlocken versteht, und der sich durch seine Leistungen einen wahrhaft euro­päischen Ruf erworben hat.

Wir glauben hiernach einen recht genuß­reichen Abend erwarten zu dürfen.

M ehrere Kunstfreunde.

bei L. Schneider im Schwanen.