Ausgabe 
1.9.1852
 
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Sodann haben Statt : Arithmetische Hebungen, Körper- und Flächenberechnungen, Hebungen im Schön- und Richtig­schreiben, tm Styl- und schriftlichen Geschäftsverkehr.

Art. 3. Kosten des Unterrichts.

Diese übernimmt sämmtlich der landw. Verein so, daß also die Theilnehmer an dem Hnterrichte bloß für Kost und Logis auf eigene Rechnung zn sorgen haben.

Unteevicht

für junge Schmiede Oberhessens im Hufbeschlage im Winter 1853/53 in Darmstadt betreffend.

Mit Bezugnahme auf die, die Ertheilung eines unenkgeldlichen Hnterrichts im Hufbeschlage für Schmiede aus den Provinzen Starkenburg, Obe,Hessen und Rheinhessen im Winter 1853 betreffenden, in Beilage Nro. 22 zu der Zeitschrift für die landw. Vereine des Großherzogthums Hessen vom Jahre 1852 erschienenen Bekanntmachung, werden diejenigen jungen Schmiede Ober- Hessens, die an diesem Unterrichte 3peil nebmen wollen, aufgefordert, sich bis zum 1. December d. I. bei dem Secrc- tariate des landw. Vereins zu Darmstadt schriftlich zu melden.

Kolnhausen den 20. August 1852.

In Abwesenheit des Präsidenten des landw. Vereins von Oberhessen der Vieepräsident

Dr. Gros.

B eka n n t in a ch u N g.

Die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dein Sommer-Semester 1852 betreffend.

Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 4. September d. I. mittelst in jeder Beziehung genau fpecificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 13. November b. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Diöciplinarstaluten zugewiesenen Vorzug verlieren.

Gießen am 27. August 1852. Großh. Hess. Hniversitäls-Gericht

Haberkorn._________(1783)

Gerichtliche u?rd Privat - Bekarrntmachurrgen.

Besondere Bekanntmachungen.

1783) Gießen. Der Pfandschein Nr. 2907 ist angeblich verloren worden. Da nun der Verpfänder das Pfand wie­der einlösen will, so werden Diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgefordert, solche inner- halb 14 Tagen dahier anzuzeigen, gegen« falls das Pfand ohne Weiteres verab­folgt wird.

Gießen den 28. August 1852.

Die Pfandhauöverwaltung Bieler. Pfeil.

1767) Gießen. Der Pfandschein Nr. 3347 ist angeblich verloren worden. Da nun der Verpfänder sein Pfand wie­der auslösen will, so werden Diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgefordert, solche inner­halb 14 Tage dahier anzuzeigen, gegen­falls daö Pfand ohne Weiteres deut Ver­pfänder verabfolgt werden wird.

Gießen den 26. August 1852.

Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil.

Bersteigerungen.

1614) Gießen.

Versteigerung eines Wohnhauses.

In Folge stadtgerichtlichen Auftrags sollen durch den Htuerzeichneten nachstehende dem

Peter Bergmann dahier gehörige Immobi­lien, als:

135 Klftr. Hofraitbe links der Chaussee, bestehend in Wohnhaus, Neben- Haus, Scheuer und Stall, mit Grund und Hvfranm,

650 Klftr. Hintergarten daselbst, öffentlich versteigert werden und es wird hierzu Termin auf

Montag den 6. September, Nachmittags 2 Hhr, anberaumt.

Gießen den 23. Juli 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

1786) Gießen.

Versteigerung von Bauarbeiten.

Freitag den 3. September I. I., Morgens 10 Hhr, sollen auf dem Büreau des Unterzeichneten folgende zur Erneuerung der Fahrbahn re. auf der gußeisernen Brücke über die Wieseck bei Gießen erforderlichen Arbeiten durch öffentliche Versteigerung an die Wenigst- nehmenden in Aeeord gegeben werden:

1) Zimmerarbeit, veran­

schlagt zu ... . 261 fl. 9 fr.

2) Schlosserarbeit, veran­

schlagt zu .... 17 6 3) Maurerarbeit (Herstel­

lung der Fahrbahn re.)

veranschlagt zu .f. 174 « 6 »

Der Voranschlag und die Versteigerungs­bedingungen liegen int Büreau beö Unter­zeichneten zur Einsicht offen.

Gießen den 26. August 1852.

Der Gr Kreisbaumesster deö Baubezirks Gießen Holzapfel.

1800) Gießen.

Die Arbeiten von Räumnng des StadtcanalS.

Montag den 6. September 1852, Morgens 9 Hhr, sollen die Arbeiten bei Räumung des Stadt­canals, in Hand- u. Fuhrenarbeit bestehend, und zu 450 fl. veranschlagt, auf dem Nach­hause oahier an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Gießen den 31. September 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

1753) Gießen.

Donnerstag chen 2. September I. I., Nachmittags 1 Hhr, lassen die Erben des verstorbenen Rathsdie- ners Grnneberg auf dem Rathhaus dahier: Mannskleider, 2 Taschenuhren, Bettwerk, Möbel, Haus-, Küchen- und Gartengerätb- schaflen, namentlich Zinn, Kupfer und Messing, Waschbütten, Baumleiter», Baum­stützen, ein 6oclaviges Klavier und etwas Schubmacherwerkzeug, gegen haare Zahlung versteigern.