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Schlußwort.
Die vorerwähnten Erkenntnisse werden als unverwerfliche Urkunden jeden Leser in Stand setzen, eine eigne und begründete Meinung sich selbst darüber bilden zu können, welches der wahrheitsgemäße Erfolg der, durch das Benehmen des Herrn Advocaten Briel mir abgedrungenen, Klagführung gegen ihn gewesen- ist. Ihre offene Vorlegung wird zugleich einen ungefälschten Stoff zur Würdigung der mancherlei fälschlichen Ausstreuungen, der Anschwärzungen und Verdächtigungen darreichen, die von verschiedenen Zungen, darunter von reisenden und wandernden Subjecten, dieser Sache halber mit emsiger Geschäftigkeit zu Ungunsten von mir und den Meinigen in Umlauf gesetzt und Jahre lang darin erhalten worden sind. Ja, selbst jetzt noch, Angesichts des vorliegenden Abdrucks der gerichtlichen Erkenntnisse, giebt es Freunde meines Geschäftsgenossen, welche verstohlen sich bemühen, Leichtgläubigen, zu deren Bethörung den Glauben beibringen zu wollen, daß Alles das, was auch nur von den Gerichten erkannt und geschehen sein möge, an einem Tage eines verheißenen Unwetters dennoch wieder in ein Nichts zerfallen werde! —
Das Verfahren über die, in dem einen der Erkenntnisse vom 10. Nov. 1847 zu einer Beweisführung des Herrn Hofger.-Advoe. Briel ausgesetzte, Präeipualguote ist noch nicht beendigt; ich sehe indessen auch dem Erfolg siiner Bestrebungen, bezüglich dieses Nebenpunetes, mit voller Ruhe entgegen.
Meiner Seits glaube ich keine Ursache zu haben, das Licht der Oeffentlichkeit aus irgend einer Rücksicht zu scheuen. In der Oeffentlichkeit erblickt der Bedrängte, wie der, nach sichtbaren Erfolgen, an unbekannten Orten heimlich Verdächtigte so gerne eine sichere Waffe, um Entstellungen der Wahrheit, um falschen Verbreitungen ihren Boden zu entziehen; ihre Ergreifung für einen solchen Zweck ist gewiß auch ein ehrenhafter, ein guter Gebrauch. Dafür hat er bei allen wahren Freunden des Rechts und Lichts immer gegolten. Die Aufmerksamkeit und Gewogenheit dieser meiner entschieden gerechten Sache zuzuwenden, das ist einer meiner Wünsche, dessen Verwirklichung für mich, der ich bei Verthei- digung meines guten und sehr werthvollen Rechts keinerlei Schleichwege versucht, um keine Bllndesgenossen zur Partheinahme und Verfolgung gegen meinen Widersacher mich beworben gehabt, auch Niemande» die Redefreiheit über diese Sache verkümmern zu mögen Ursache gehabt habe — von einem großen Werthe. Sie wird manche derjenigen Leiden lindern, welche ich und meine Angehörigen wegen des Kampfes zur Aufrechthaltmig meines, durch Wort und Unterschrift des Herrn Hofgerichts- Advoeaten Briel bestätigt gewesenen und, seiner nachherigen Bestrebungen zu dessen willkührlicher Wiedervernichtung ohngeachtet, jetzt auch durch rechtskräftige gerichtliche Erkenntnisse bekräftigten, Rechts viele Jahre hindurch haben erdulden müssen.


