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5) Voranschlag der Gemeinde Rodheim, an den I. Ausschuß.

6) Gesuch des Nathan Katz von Langgöns, um Aufnahme als Ortsburger daselbst, an den II. Aussch.

7) Gesuch des L. Reuschling von Kleinlinden, um Aufnahme als Ortsburger daselbst, an den II.

8) Gesuch des Fr. Zoerb von Lützellinden um Ausnahme als Ortsbürger nach Kleinlinden, an den

9) Gesuch des Joh. Dörr von Ruppertenrod um Aufnahme als Ortsbürger daselbst, an den II.

10) Gesundes Ortsvorstandes von Beuern wegen Erhöhung des Eiuzugsgeldes,

11) Gesuch des Laub von Londorf um Aufnahme nach Wieseck, an den II. Ausschuß.

12) Antrag von Menkel betr. die Erhebung der Hirtenpfründen.

Als Tagesordnung wurde bestimmt:

1) Gesuch des Gerson Katz von Steinbach.

2) Gesuch des Loeb Katz von Steinbach.

3) Gesuch des Feist Katz I. von Steinbach.

4) Voranschlag von Rodheim für 1849.

5) Voranschlag von Fellingshausen für 1849.

6) Antrag auf Aenderung des Erecutiousverfahrens.

7) Erhebung der Pfründsrüchte. , ' ,, . , r

8) Antrag, betreffend, die Aenderung der bisherigen Ccntralistrung der Staatsbehörden tn der Resi­denz Darmstadt.

9) Gesuch der Gemeinde Nicderohmcn, betreffend die Anstellung eines 2. Lehrcrö.

10) Begutachtung der von dem Bez.-Rath zu Heppenheim cingesandten Mittheilung.

11) Antrag von Engel, betreffend die Weggclderhebung in einzelnen Gemeinden.

(Schluß der Sitzung 6 Uhr.)

Die Führung des Protocolls besorgte H. Ferber.

Der Vorsitzende:

F. Steinberger.

Polizeiliche Bekanntmachung.

Eine bunte Schürze ist gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 29. März 1849.

Besondere Bekanntmachungen.

556) Gießen. Der Plan über die Erbauung eines Vicinalwegs von Gießen nach Heuchelheim liegt 8 Tage lang auf der Bürgermeisterei offen.

Etwaige Reclamationen gegen die festgesetzte Richtung des Wegs, müssen binnen 4 Wochen von dem Tage an gerechnet, an welchem der Plan zum erstenmal offen gelegt war, vorgebracht werden.

Gießen den 24. März 1849.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

566) Gießen. Von Großh. Ministerium des Innern ist die Summe, die dem Ortsvorstand bei der Beurtheilung der Frage, ob der Depotansprcchende zur Stellung eines Einstchers vermögend genug sei, zur Norm dienen soll, auf 500 fl. bestimmt worden, was zur öffentlichen Keuntniß hiermit gebracht wird.

Gießen den 24. März 1819.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

Versteigerungen.

515) Gießen.

Verpachtung von Fisch- und Krcbswassern im Reviere Gießen.

Mittwoch den 4. April l. I.

Vormittags 9 Uhr, sollen in der Wohnung des Wirths Herbert in der Löwengasse dahier, die Domanialfischereien in der Oberlache und Wieseck von den Heerdischen Wiesen in der Gemarkung Trohe bis zur Lahn auf wei­tere 7 Jahre öffentlich verpachtet werden.

Nach den Pachtbedingungen können nur be­kannte und rechtliche Leute als Pächter zugelasscn werden, von denen eine ordnungsmäßige Benutzung des Fisch- und Krebsfangs zu erwarten steht, keine Holzfrevler, Wild-Fisch- und Krebsdiebe, oder Leute ohue alles Vermögen, oder solche, die durch die Ausübung des Fisch- und Krebssangs ihr Gewerbe vernachlässigen und in ihrem Nahrungsstande zu-