Ausgabe 
30.1.1849
 
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wiß ist, ob die SlaatSassecuranz-Anstalt für die Stellvertretung künftighin foribestehen wird.

Darmstadt den 11. Januar 1849.

Der Vorsteher der Stellvertretungs-Anstalten Fresenius, Oberst.

wird zur allgemeinen Kenntniß der Betheiligten gebracht.

Gießen den 23. Januar 1849.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

116) sG ießen.

Betr. Die Audienzen bei Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzoge.

Gemäß höheren Auftrags bringe ich hiermit zur Kenntniß der hiesigen Einwohnerschaft, daß Se. Königliche Hoheit der Großherzog, die durch die Bekanntmachung vom 7. Seplbr. v. I. eingcführten Audienzen wegen Unwohlseins vorerst und bis auf Weiteres nicht erlheilen können, und daß der Tag, mit welchem sie wieder beginnen werden, demnächst und wahrjcheinlich bald besonders veröffentlicht werden sollen.

Gießen den 25. Januar 1849.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

Versteigerungen.

140) Gießen.

Iagdverpachtung

in dem Forste Gießen.

Donnerstag den 8. Februar d. I., Vormittags 9 Uhr,

sollen die Domanialjagden

1) in dem Reviere Königsberg, ungefähr 1402 Morgen Domanialwald und

2) in dem Reviere Schiffenberg, ungefähr 2903 Morgen Domanialwald und 719 Morgen Domanial-Feld und Wiesen

unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Be­dingungen öffentlich, meistbietend im Gasthause zum Einkorn dahier auf 6 Jahre verpachtet werden.

Es können nur bekannte, rechiliche heute als Jaqdpächler zugelaffen werden, von denen eine vor- schristsmäßige Benutzung der Jagd zu erwarten stebt, keine solche, die sich bereits Jagdvergeben schuldig gemacht haben, keine Fffch-, Krebs-, oder Waldfrevler, keine Leute ohne Vermögen oder solche, die cur b die Jagd idr Gewerbe vernachlässigen und in ihrem Nahrungsstande zurückkommen würden. Alle Pachtlustige, deren Qualification zur Jagdpach­tung nicht notorisch ist, haben sich hierüber bei dem

Unterzeichneten spätestens 8 Tage vor dem Verstei- gerungstermine auszuweisen. Nachgebote werden

nicht angenommen.

Gießen, den 17. Januar 1849.

Der Gr. Hess Forstmeister des Forstes Gießen v. Buseck.

117) Gießen.

Holzversteigcrung im Gießer Stadtwalbe.

Donnerstag den 1. Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem chiesigen Stadtwalde, District Philo- sopdenwald, Venusberg und Neumark nachverzeich- netes Holz öffentlich versteigert werden:

44% Stecken Eichen-Scheidholz,

13 ii Prügelhol;,

23 u ii Stockholz,

788 Stück Eichen-Reisholzwellen,

2 Stecken Fichten-Prügelholz, 9'/2 ii ii Stockholz, 400 Stück Fichten-Reisholzwellen, 133 Stecken Kiefern-Scheidholz,

Stück Kiefern-Reisholzwellen,

Cbikfß.

Die Zusammenkunft ist am Rödcherweg am

2964

4 123

46

7 44

11

1

I!

II

II

II

II

II wird Zah-

von

II

II

II

II

II

II

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft lungsfrist bis 1. October l. I. gestattet.

242 3058

970

21/ 170% 40% 12

Eichen-Stämme Kiefern- u Fichten- u Etchen-Stangen Kiefern- Fichten- hohler Elchstamm

30 Prügelholz,

65% ii Stockholz,

Trieb. Die Herren Bürgernieister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden be­kannt machen zu lassen.

Gießen am 24. Januar 1849.

Der Bürgermeister

I. d. V.

144)

Holzversteigerung zu Climbach.

Montag den 5. Februar sollen in dem Climbacher Gemeindewald, District Langenbruch, folgende Bau- und Werkholzsortimente

der Beigeordnete Rühl.

Climbach.

als:

33 Stämme Eichen Bau- und Werkholz von 20 50' Länge und 614" Durchmesser, 538 Ebikfß. haltend,

325 Stämme Fichten- und Kiefern-Bauholz von 30 80' Länge, und 6 15" Durchmes­ser, 6831 Cbikfß. haltend,