Ausgabe 
27.11.1849
 
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Beilage zu JK 94. des Anzeigeblattes.

9) lieber die Gesuche der Gerson Katz I., Feist Katz I. und Löb Katz IL, von Steinbach um orts- bürgerliche Aufnahme dahin, verliest Dieterich die vom zweiten Ausschuß erstatteten Berichte und werden die gestellten Anträge:

Die eiiigereichteii Eingaben lediglich zu den Acten zu nehmen, da keine neuere Thatsachen anae- geben seien, '

einstimmig angenommen.

10) Engel erstattet, Namens des zweiten Ausschusses, über das Gesuch des Wilhelm Killer von -wählen um ortsburgerliche Aufnahme zu Großenbuseck, mündlichen Vortrag. Der Antrag geht auf Will- fahiung des Gesuchs, nach einiger Discussiou wird jedoch dieser Antrag einstimmig verworfen.

m Kliebe verliest den vom zweiten Ausschuß wegen des-Ge'suchS des Abraham Bamberger von Uroßenbuseck um ortsbürgerliche Aufnahme dahin erstatteten Bericht und wird der gestellte Antraa: , DaS Gesuch als verfehlt zurnckzuweisen,

einstimmig angenommen.

12) Bezüglich des von Dieterich wegen Verbreitung der Seidenzucht gestellten Antrags, hält Stein- verg er, Namens des dritten Ausschusses, mündlichen Vortrag und wird einstimmig beschlossen:

den Vortrag zu empfehlen.

^bber das Gesuch des Conrad Graß von Lumda um Verwendung bei höchster Staatsbehörde wegen seiner Anstellung als Forstschütze, hielt Steinberger, Namens des III. Ausschusses, einen längeren mündlichen Vortrag. Der von demselben gestellte Antrag:

Der Bezirksralh wolle erklären, daß er zwar bedaure, dem Gesuch des Bittstellers nicht ent- sprechen zu können, daß er aber über dasselbe zur Tagesordnung übergehen müsse, weil der Ge­genstand nicht zu seiner Competenz gehöre,

wurde bet der Abstimmung angenommen.

A cinber g e r hält über seinen Antrag wegen der in öffentlichen Blättern gegen die Schwur-

g chte vorkommendeii Angriffe und Verdächtigungen, einen längeren mündlichen Vortrag. Nachdem über bcbathr und Engel, Namens des III. Ausschusses, Anträge gestellt hatte, wel­ches bei der Abstimmung durch Maiorität abgelehnt wurde, stellte der Vors. Hillebrand den Antrag:

,~lr -öeznksrath wolle beschließen, bei der nächsten Ständeversammlung das Gesuch zu richten, s . das viel geschmahete Institut des Geschwornengerichts möglichst aufrecht zu halten, und wurde dieser Antrag einstimmig angenommen.

Reg.-R. v. Willich bemerkt ausdrücklich, daß er in dieser Sache die Competenz des Bezirksraths nicht anzuerkennen vermöge. 0 ;

?br Wahl des 2. Ersatzmanns von Gießen und Heuchelheim bemerkt Dieterich, z>? eittschewn, 4feij U8|^U C^' "ach den Acten die Wahl schon angenommen, mithin hierüber nicht mehr 16) War nunmehr die Tagesordnung erledigt.

17) Wurden vom Vors. neue Eingaben :c. verlesen und darauf beschlossen-

u. Antrag tion Steinberger wegen Versammlungen der Bezirksräthe, 'bei erfolgter Abstimmung einstimmig an den 3. Ausschuß verwiesen. ö a

b. Zwei Eingaben des Herz Wallenstein II. von Großenbuseck wegen seines Gesuchs um Aus­nahme als Ortsbürger dahin; 1 1

über biefe« Woh gestern beschlossen wurde, so kann dasselbe nicht mehr aufqegriffen

werden, die beiden Eingaben werden aber an den Referenten in dieser Sache, Dieterich, der sich darüber erklären will, abgegeben. 1 1

«n den n" Illisschu/^ G°nrab @cipp Mn H^nrod um Ausnahme als Ortsbürger zu Oppenrod,

an den IH Ausschuß^ H^'^werkervereins zu Gießen wegen Erhöhung deö Octrois von Fleisch,

e- ,Kseph von Allendorf a. d. Lumda wegen seines Gesuchs um Aufiiahme

als Ortsburger daselbst,

an die Reg.-Commission abzugeben.

18) Wurde die Tagesordnung für Morgen bestimmt und zwar: