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der in dem Art. 6 und 8 festgesetzten Entschädigungen rn ihrem achtzehnfachen Betrage von dem Lehns- werth in Abzug gebracht.

Art. 28. Auf das Postlehen findet gegenwärtiges Gesetz keine Anwendung.

Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels

Darmstadt am 2. Mai 1849.

(L. S.) LUDWIG.

3 a u p.

Offizielle Nachrichten.

Dienftnachrichten Am 17. April wurde dem Schul- vicar B zu Bensheim, im Regierungsbezirke Heppenheim, die achte Schullehrerstelle daselbst übertragen; am 21. April wurde dem zweiten Stadtgerichtsdiener Carl Senken­de r g zu Darmstadt die Stelle eines ersten und dem Stadt- gerichtsdiener-Substituten Ludwig Jacob Hehl daselbst die St-lle eines zweiten Stadtgerichtsdieners bei dem Stadt­gerichte zu Darmstadt ertheilt; am 21 April wurde der zweite Ergänzungsrichter bei dem Friedensgerichte zu Ober- inqelheim, Gerichtsaccefsist Dr Peter Keller zum Ergän- zungSrichtcr bei dem Friedensgerichte zu Wöllstein ernannt; am 21. April wurde dem ersten Landgerichtsdiencr Ernst Schellmann zu Butzbach die Stelle eines zweiten Canzlei- dieners bei dem Hofgerichte zu Gießen , sodann dem zweiten Lankgcrichtsdiener Balthasar Schüler zu Butzbach die Stelle eines ersten und dem zweiten Landgerichtsdiener Jo­hannes Korell zu Biedenkopf die Stelle eines zweiten Landgerichtsdieners bei dem Landgerichte zu Butzbach, ferner dem früheren Kreisrathsdiener Carl Ludwig Gondolph zu Bingen die Stelle eines zweiten Landgerichtsdieners bei dem Landgerichte zu Biedenkopf verliehen; am 27. April wurde dem Schulvicar Hermann Wagner zu Malchen, im Re­gierungsbezirke Heppenheim, die evangelische Schullehrerstelle daselbst und dem Schulvicar Martin Da ab zu Leusel, im

Edictalladung.

966) Gießen.

Oeffentliche Aufforderung.

Da der Nachlaß der am 12. Januar d. I. zu Benenbausen verstorbenen Maria Schmidt, L.T., Großenbuseck, von einigen Erben derselben nur nr der Rechtswohlthat des Gesetzes und des ventarö angetreten worden ist, so fordert mau ie Gläubiger derselben auf, ihre Forderungen so ewiß innerhalb vier Wochen dem unterzeichneten strichle zur Keuntniß zu bringen, als sonst diesel- l'cn bei der Jnventarsaufnahme nicht berücksichtigt werden würden.

Gießen den 12. Mai 1849.

Gr. Hess. Landgericht Pl och.

Besondere Bekanntmachung.

974) Gießen. Für die Wiederverpachtung des Domanialpachtgutes Schiffenberg, fällig zu Petri-

Regierungsbezirke Alsfeld, die dasige evangelische Schullehrer­stelle übertragen.

Versetzung in den Ruhestand. Am <8. April wurde der Rheinschiffahrts-Commtffär, Regierungsrath Carl Schmitt zu Mainz in seiner Eigenschaft als Kreisrath des Landkreises Mainz vorläufig und mit Vorbehalt seiner ander- weiten Verwendung in den Ruhestand versetzt.

Concurrenzerösfnungen. Erledigt find: die Stelle eines Lehrers an der unteren Knaben- und Mädchen-Schule (Elementarschule) zu Gernsheim mit einem jährlichen Gehalte von 333 Gulden 43 Kreuzer; die evangelische Schul- lehrerstell e zu Bechtolsheim, im Regierungsbezirke Mainz, mit einem jährlichen Gehalte von 366 Gulden, ausschließlich der zu 20 Gulden berechneten Heizungskosten; die evan­gelische Pfarrstelle zu Kirchlotheim, im Regierungsbezirke Biedenkopf, mit einem jährlichen Gehalte von 619 Gulven, wovon jedoch in den ersten 3 Jahren der jährliche Betrag von 75 Gulden und für die spätere noch unbestimmte Zeit der jährliche Betrag von 50 Gulden abzugeben ist.

Sterbfälle. Gestorben sind: Am 24. März der penfionirte evangelische Schullehrer Carl PH Vollrath zu Grolsheim, im Regierungsbezirke Mainz; -- am 7. April der Förster Carl Laval le auf dem Forsthause im Vorholz bei Offenheim, im Regierungsbezirke Mainz.

tag 1850, wird zwar in der Kürze der definitive Termin in diesem Blatte verkündet werden. Damit aber die Pachtliebhaber sich unterdessen vom Stande des Gutes und der Crescenz selbst überzeugen kön­nen, wird diese vorläufige Bekanntmachung erlassen.

Gießen den 18. Mai 1849.

Der Gr. Vicar des Rentamts Gießen. Siebert.

Versteigerungen.

990) Gießen. Das Gras von den Schneißen und Blößen im hiesigen Stadtwalde wird Mittwoch den 30. d. M., von Vormittags 8 Uhr an,

der Versteigerung im Meistgebote ausgesetzt. Der Versammlungsort ist auf der Licher Straße an der ersten Schmiße.

Gießen den 23. Mai 1849.

I. V. d. B.

der Beigeordnete Rühl.